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Der Kreis

Grußworte des Kreises zum Jahreswechsel

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Kreispräsident Hans Werner Harmuth (li.) und Landrat Henning Görtz.
Foto: Kreis Stormarn/hfr

Bad Oldesloe – Grußworte des Kreispräsidenten Hans-Werner Harmuth und Landrat Henning Görtz zum Jahreswechsel:

“Das ausklingende Jahr 2017 war in Stormarn unter anderem geprägt von den vielen Veranstaltungen anlässlich des 150jährigen Bestehens unseres Kreises. In mehr als 150 Veranstaltungen wurden die Stormarner Bürgerinnen und Bürger in vielen Orten im Kreisgebiet über Geschichte, Gegenwart und Zukunftsperspektiven des Kreises informiert.

Der Erlebnistag auf dem Gelände der Kreisverwaltung in Bad Oldesloe, an dem sich insbesondere viele ehrenamtliche Organisationen aus dem Kreisgebiet beteiligt haben, fand reges Interesse. Wir möchten diese Gelegenheit nutzen, uns bei allen, die zum Gelingen der Feierlichkeiten beigetragen haben, noch einmal herzlich zu bedanken.

Im Rückblick auf das abgelaufene Jahr können wir aber auch ansonsten wieder gemeinsam eine positive Bilanz ziehen. Stormarn bleibt einer der wirtschaftsstärksten Kreise Deutschlands.

Wir sind auch 2018 schuldenfrei, der Stormarner Kreistag hat in seiner Sitzung am 15. Dezember 2017 erneut eine Senkung der Kreisumlage beschlossen, damit unterstützen wir die Städte und Gemeinden bei der Erfüllung ihrer vielfältigen Aufgaben. Die Bevölkerung wächst, neue Unternehmen siedeln sich an, die Arbeitslosigkeit liegt bei rund 3,2 Prozent.

Die „Erfolgsgeschichte Stormarn“ bleibt eine Gemeinschaftsleistung von Kreispolitik und -verwaltung, den Städten und Gemeinden, der Wirtschaft und den vielen ehrenamtlich tätigen Menschen, die sich zum Wohle unserer Region engagieren. Nehmen wir das, was uns in der Vergangenheit vorangebracht hat, als Vorbild für die Entwicklung in der Zukunft.

Auch in 2018 liegen viele Herausforderungen vor uns: Wir investieren weiter in unsere Schulen und unterstützen die Städte und Gemeinden bei der Finanzierung der Kinderbetreuung. Wir sorgen für Sicherheit, indem Feuerwehren, Katastrophenschutz und Leitstelle permanent auf einem hohen technischen Niveau gehalten werden.

Wir sanieren Kreisstraßen und Radwege und setzen uns für den Ausbau unserer Verkehrswege sowie des ÖPNV ein. Wir wollen mehr bezahlbaren Wohnraum und sorgen mit vielen weiteren Angeboten für die Menschen in unserem Kreis, denen es weniger gut geht und die unsere Unterstützung benötigen.

Am 6. Mai ist Kommunalwahl. Unter anderem wird ein neuer Kreistag gewählt. Unser Wunsch: Gehen Sie zur Wahl! Vielleicht entscheiden Sie sich sogar dafür, selbst für Ihre Gemeinde, Ihre Stadt oder im Kreis ehrenamtlich tätig zu werden. Wir freuen uns auf aktive kommunale Vertretungen und überall engagierte Kommunalpolitikerinnen und -politiker, die sich weitsichtig und kompetent für das Gemeinwohl einsetzen und damit dafür sorgen, dass sich Stormarn auch weiterhin gut entwickelt.

Liebe Stormarnerinnen und Stormarner, nutzen Sie die Festtage für besinnliche Stunden mit Ihren Familien und Freunden. Ziehen Sie ein eigenes Fazit über das nun endende Jahr. Vielleicht findet ja auch die gerade erschienene DVD zum 150jährigen Bestehen Ihres Kreises Platz unterm Weihnachtsbaum?

Fassen Sie gute und vor allem einlösbare Vorsätze für das neue Jahr. Es gibt so viele Möglichkeiten, Gutes zu tun und sich in die Gemeinschaft einzubringen. In diesem Sinne wünschen wir Ihnen ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Jahr 2018.”

 

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Bad Oldesloe

Bewerbermangel: Oldesloer Verwaltung stellt vermehrt eigene Azubis ein

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Bürgermeister Jörg Lembke (2.v.l.) mit Ausbildungsleter Stefan Teich und den Azubis Jonas Wagner, Helen Kaltwasser, Wencke Behrens und Anna-Lena Wriedt. Foto: Fischer

Bad Oldesloe – In der Oldesloer Stadtverwaltung gibt es viele freie Stellen, die sich einfach nicht besetzten lassen. Es fehlt an geeigneten Bewerbern. Daher wird jetzt vermehrt auf Auszubildende gesetzt. Es gibt sogar eine Übernahme-Garantie.

Die Zeiten in denen Verwaltungen hunderte Bewerbungen auf eine Stelle bekamen, sind vorbei. Vor allem fehlt es an Arbeitskräften mit Verwaltungserfahrung, wie Bürgermeister Jörg Lembke sagt: “Die sind auf dem Arbeitsmarkt nicht mehr zu bekommen und wir stellen vermehrt fest, dass sich die Verwaltungen gegenseitig die Leute abjagen.”

Jetzt bildet das Oldesloer Rathaus verstärkt eigene Fachkräfte aus. In diesem Jahr starteten vier junge Leute ihre Karriere in der Stadtverwaltung. Eine von ihnen ist Anna-Lena Wriedt. “Eine Ausbildung habe ich schon hinter mir und jetzt mache ich ein duales Studium”, sagt die 22-Jährige. Bachelor-Studium ist ein neues Angebot der Stadtverwaltung und soll vor allem Schulabgänger ansprechen. Das funktioniert: Es gab 124 Mitbewerber. Ähnlich ist es bei der klassischen Ausbildung. Hier kamen 111 Bewerber auf zwei Stellen. Den Vertrag bekamen Helen Kaltwasser (18) und Wencke Behrens (19). “Ich habe schon ein Praktikum in dem Bereich gemacht und das hat mir gefallen”, sagt Segebergerin. Nicht nur im Büro sucht Bad Oldesloe Fachkräfte. Jonas Wagner macht beim städtischen Bauhof eine Ausbildung zum Straßenwärter. Seine Interessen dürften ihn bei vielen Autofahrern auf Anhieb sympathisch machen: “Schlaglöcher ausbessern, das interessiert mich”, sagt der 17-Jährige.

Bürgermeister Lembke hatte sogar noch einen fünften Ausbildungsplatz ausgeschrieben. Doch der Gärtner-Azubi sprang im letzten Moment ab. Im nächsten Jahr gibt es daher mindestens fünf statt vier freie Ausbildungsstellen. Unter anderem in Teilzeit. Damit soll etwa alleinerziehenden Eltern eine bessere Chance geboten werden, in Arbeit zu kommen. Die Anforderungen sind hoch: “Sie müssen in weniger Zeit das Gleiche leisten, wie unsere anderen Azubis”, sagt Ausbildungsleiter Stefan Teich. Alle neuen Mitarbeiter werden dabei so gut es geht unterstützt. Auch das Arbeitsklima soll stimmen: “Wir wollen eine Bindung herstellen und die Auszubildenden sollen sich bei uns wohl fühlen”, sagt Teich. Wichtig ist dabei auch die berufliche Perspektive. Jeder Azubi wird für mindestens ein Jahr übernommen. In der Regel länger. Teich: “Wir bilden ja nicht für andere aus und einen freien Platz bei uns in der Verwaltung gibt es eigentlich immer.”

Um auch künftig ausreichend Azubi-Bewerbungen zu bekommen, ist die Stadt Bad Oldesloe auch bei Ausbildungsmessen in der Region präsent. Unter anderem bei der “BIZ bei Nach”, der Nachtschwärmer Job Tour und auf der Jobmesse an der Anne-Frank-Schule in Bargteheide.

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Politik und Gesellschaft

“Engagierte Stadt Ahrensburg”: Teilnehmer wünschen sich Fortsetzung

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Foto: Roland Nethe/Engagierte Stadt Ahrensburg/hfr

Ahrensburg – Das Projekt „Engagierte Stadt“ soll in Ahrensburg weitergeführt werden. Anfang der Woche trafen sich Vertreterinnen und Vertreter der Engagierten Stadt Ahrensburg, der Körber-Stiftung und Bürgermeister sowie Schirmherr Michael Sarach, unter der Leitung von Eva Maria Stuth, Geschäftsführerin der Akademie der Ehrenamtlichkeit Deutschland im Peter-Rantzau-Haus.

Das Netzwerken untereinander ist von den Beteiligten als einer der großen Erfolge herausgestellt worden. In bisher mehr als 12 Netzwerktreffen nutzten Vertreterinnen und Vertreter, sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit zum Austausch und voneinander lernen.

Wie wichtig die Netzwerktreffen (Forum Engagierte Stadt) sind, machte Britta Ritterhoff vom Freundeskreis Flüchtlinge Ahrensburg e.V. an einem Beispiel deutlich „Auf einem Treffen haben wir Günter Feigl vom SSC Hagen kennengelernt und konnten über diesen Kontakt gemeinsame Schwimmkurse für Flüchtlingskinder organisieren“.

Katja Balkenhol vom Hospiz Ahrensburg e.V. ergänzt: „Wer viel arbeitet, überlegt am Anfang natürlich – muss noch ein Netzwerk sein? Wir haben im Laufe der Foren-Treffen festgestellt, dass das von einander wissen und mit einander ins Gespräch kommen von Angesicht zu Angesicht sehr wertvoll ist. Und zu realisieren, dass es Themen gibt, die alle Vereine gleichermaßen betreffen und gemeinsam angegangen werden können.“

Entstanden ist mit „BürgerNAH“ auch eine Anlaufstelle für Bürger. Welche Frage die Bürger auch haben – BürgerNAH – die zentrale Anlaufstelle für Ahrensburer Hilfsangebote zeigt Menschen, die Fragen haben, schnell und unkompliziert den Weg. Die Sprechzeit ist Freitag 12-14 Uhr im „stattLADEN“ in der Manhagener Allee 10a.

Auch drei kostenlose Ferienfreizeiten für Kinder aus Familien mit knappen Budgets konnten in Kooperation mit Partnerorganisationen (u.a. Kinderhaus Blauer Elefant, Familienzentrum Blockhaus) und Dank vieler Unterstützer realisiert werden. (2016 und 2017 „Mit-Mach- Zirkus“, 2018 „Trommel Theater“).

Auf der Messe „Ich mache mit – Engagiert in Ahrensburg“ nutzten 2017 mehr als 30 Organisationen die Chance auf ihre Arbeit aufmerksam zu machen und die über 600 Besucherfür sich zu gewinnen.

„Die Arbeit der „Engagierten Stadt Ahrensburg“ ist ein Imagegewinn und dafür musste die Stadt Ahrensburg bisher keinen Euro bezahlen, denn das Projekt wird aktuell überwiegend durch die Fördermittel von sechs Stiftungen und dem Bundesfamilienministerium getragen“ so die Vertreterinnen des Projektbüros Engagierte Stadt Ahrensburg, Anne-Rose Sieland und Regine Kersting.

Damit die erfolgreiche Arbeit auch über 2019 hinaus weitergehen kann, sei es jetzt entscheidend, die Stadtverordneten und die Wirtschaft davon zu überzeugen, dass es im Interesse aller ist den lebenswerten und attraktiven Wohnort Ahrensburg zum Wohle aller Bürger zu erhalten. Dafür wird nach Wegen gesucht, um bürgerschaftliches Engagement nachhaltig und dauerhaft abzusichern.

Das nächst Forum der „Engagierten Stadt Ahrensburg“ findet statt am: 23.8.2018, 18 Uhr in der HASPA, Rathausstraße 8.

Weitere Informationen gibt es auch hier im Internet.

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Bargteheide

Zu viele Nichtschwimmer: Kinderschutzbund besorgt über Entwicklung

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Treffen im Freibad Bargteheide
Foto: DKSB LV SH/hfr

Bargteheide – Der Deutsche Kinderschutzbund Landesverband Schleswig-Holstein (DKSB LV SH) war in Bargteheide Gastgeber für einen Stopp der Sommertour „Schwimmen lernen!“ der Vorsitzenden der Landtagsfraktion Bündnis 90/ DIE GRÜNEN, Eka von Kalben.

Seit Sommer 2014 weist der Kinderschutzbund nach eigener Aussage auf den Missstand hin, dass jeder zweite Viertklässler nur unzureichend schwimmen kann. Um vor Ort Abhilfe zu schaffen und Kindern das Schwimmen lernen zu ermöglichen, initiierte der DKSB LV SH auf Landesebene gemeinsam mit anderen Institutionen Spendenaktionen, die insgesamt rund 40.000 Euro für „Schleswig-Holstein lernt Schwimmen“ einbrachten und bis heute knapp 300 Kindern einen Schwimmkurs ermöglichten.

„Zusätzlich werden in einigen Orts- und Kreisverbänden des Kinderschutzbundes Schwimmkurse für benachteiligte Kinder oder Spendenaktionen für Schwimmbad-Freikarten organisiert“, so Ingo Loeding vom Kinderschutzbund Stormarn.

Das kann aber nichts an der betrüblichen Tatsache ändern, dass rund an einem Viertel der 394 Grundschulen im Land mit 101.200 Schüler/-innen der laut Lehrplan obligatorische Schwimmunterricht in der 4. Klasse nicht durchgeführt wird.

„Dabei kann es nicht bleiben! Die Landesregierung hat in ihrem Koalitionsvertrag 2017 for-muliert, dass sie das Ziel unterstützen, dass alle Kinder bis zum Ende der Grundschulzeit schwimmen lernen. Bisher ist leider wenig passiert, damit wir diesem Ziel näherkommen“, mahnt Irene Johns, Landesvorsitzende des Kinderschutzbundes in Schleswig-Holstein.

Die Grüne Fraktionsvorsitzende Eka von Kalben: „Mit meiner diesjährigen Sommertour möchte ich ein besonderes Augenmerk auf das Thema Schwimmen in Schleswig-Holstein legen. Es kann doch nicht sein, dass mehr als die Hälfte der Kinder in Schleswig-Holstein nicht schwimmen können. Kommunen, Vereine und Schulen müssen bei ihren Angeboten für das Schwimmen lernen unterstützt werden. Gerade in einem Land, das so sehr von Wasser geprägt ist, ist es nicht hinnehmbar, wenn wir hierbei nicht gemeinsam weiterkommen. Saubere Gewässer und intakte Schwimmbäder sind deshalb ein Angebot, das Schleswig-Holstein für alle Menschen, die hier leben und Urlaub machen wollen, vorhalten soll.“

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