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Bad Oldesloe

Geschäftsführer der Agentur für Arbeit geht in den Ruhestand

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Nach fast 10 Jahren Zusammenarbeit verabschiedet Dr. Heike Grote-Seifert Geschäftsführer Klaus Faust in den Ruhestand. Foto: hfr

Bad Oldesloe – Fast 21 Jahre war Geschäftsführer Operativ Klaus Faust bei der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe tätig. Am 31. Dezember beendet er seine Tätigkeit und geht nach über 40 Berufsjahren in den Ruhestand.

„Über die Jahre hinweg ist Klaus Faust immer ein kompetenter und in der Region sehr geschätzter Partner für alle Akteure am Arbeitsmarkt gewesen. Er hat es mit großem Geschick und Sachverstand verstanden, die operativen Aufgaben und Ziele der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe zu steuern und zu verantworten. Mit viel persönlichem Einsatz hat er nach der Wiedervereinigung den Aufbau einer Arbeitsverwaltung in den neuen Bundesländern aktiv unterstützt, den Umbau der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe zum modernen Dienstleister begleitet und bei der Einführung des Sozialgesetzbuches II verantwortlich mitgewirkt. Ich danke ihm für zehn Jahre gemeinsamer vertrauensvoller Zusammenarbeit in der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe und sein großes persönliches Engagement“, sagt Dr. Heike Grote-Seifert, Chefin der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe.

Dem Dank schließt sich auch Ronald Zorn, Vorsitzender des Selbstverwaltungsgremiums (Verwaltungsausschuss) der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe an: „Ich blicke auf viele Jahre vertrauensvoller Zusammenarbeit mit Herrn Faust zurück. Er war für den Verwaltungsausschuss immer ein verlässlicher Partner. Unter seiner von hoher Fachkompetenz geprägten Leitung hat die Agentur für Arbeit Bad Oldesloe stets gute Ergebnisse erzielt, so dass die Arbeit im Gremium Spaß und Freude bereitet hat. Die Fußstapfen, die er hinterlässt, sind sehr groß.“

1979 begann Faust nach einem Lehramtsstudium seine Tätigkeit bei der Bundesagentur für Arbeit. Von 1981 bis 1992 war er Berufsberater für Abiturienten und Hochschüler im damaligen Arbeitsamt Verden, danach fünf Jahre Abschnittsleiter im Arbeitsamt Leipzig. Der Wechsel zur Agentur für Arbeit Bad Oldesloe folgte 1997, zunächst als Abteilungsleiter der Berufsberatung, dann verantwortlich für den Bereich der Arbeitsvermittlung. 2004 wurde Faust Geschäftsführer für das operative Geschäft der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe.

Rückblickend erklärt der 63-jährige: „An beruflichen Höhepunkten bleiben mir insbesondere die großen Veränderungsprozesse in Erinnerung: der Aufbau der Arbeitsverwaltung in den neuen Bundesländern, der Umbau der Agenturen für Arbeit zu modernen Dienstleistern am Arbeitsmarkt und die Zusammenlegung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe sowie die Bildung der Jobcenter waren auch für mich große Herausforderungen.“

Mit Beginn seines Ruhestandes hat er sich vorgenommen, mehr Sport zu treiben, alte Freundschaften wieder mehr zu pflegen, das kulturelle Angebot der Metropolregion Hamburg intensiver zu nutzen und die europäischen Länder zu bereisen, die er noch nicht kennt.

Kurz vor seinem Rentenbeginn wirft der scheidende Geschäftsführer noch einen Blick auf anstehende Aufgaben: „Auswirkungen der demografischen Entwicklung, steigende Fachkräftebedarfe, Integration von Migranten in Ausbildung und Arbeit sowie rasante Veränderungen der gesamten Arbeitswelt sind nur einige Herausforderungen, vor denen auch unsere Region steht. Um sie zu bewältigen, ist die Agentur für Arbeit als moderner Dienstleister am Arbeitsmarkt auch künftig unverzichtbar. Mehr noch als in der Vergangenheit wird es angesichts der Fülle an Informationen und Möglichkeiten künftig noch stärker darauf ankommen, Menschen während ihres gesamten Berufslebens gut zu informieren und zu begleiten. Insbesondere junge Menschen, die am Anfang ihres Berufslebens stehen, müssen für Ausbildung und lebenslange Weiterbildung gewonnen werden“, so der angehende Ruheständler. 

Die operative Geschäftsführung wird ab Januar 2018 vorübergehend Robert Nobiling übernehmen, der aus der Agentur für Arbeit Hamburg zur Agentur für Arbeit Bad Oldesloe wechselt, bis die Position 2019 dauerhaft besetzt wird.

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Bad Oldesloe

Corona-Maßnahmen: Deutlich weniger Windpocken-Fälle im Kreis Stormarn

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Bad Oldesloe – Die Kontaktbeschränkungen, Abstands- und Hygieneregeln während der Corona-Pandemie haben einen positiven Nebeneffekt: Im Kreis Stormarn sind im Jahr 2020 viele Infektionskrankheiten deutlich zurückgegangen.

Die Corona-Maßnahmen haben zu einem starken Rückgang der Windpocken-Fälle geführt, denn Auslöser für Windpocken ist das sogenannte Varizellen-Zoster-Virus, das durch Tröpfcheninfektion über die Luft übertragen wird. AOK/hfr.

Dazu gehören auch die nach dem Infektionsschutzgesetz gemeldeten Windpocken-Fälle. Insgesamt wurden im letzten Jahr nur 18 Infektionsfälle gemeldet, im Vorjahr waren es noch 38.

Diese Entwicklung spiegelt sich auch bundesweit wieder. Das teilt die AOK NordWest auf Basis aktueller Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI) in Berlin mit.

„Wir gehen davon aus, dass die AHA-Regeln und die KiTa- sowie Schulschließungen zu diesem starken Rückgang geführt haben, denn Auslöser für Windpocken ist das sogenannte Varizellen-Zoster-Virus, das durch Tröpfcheninfektion über die Luft übertragen wird“, sagt AOK-Serviceregionsleiter Reinhard Wunsch.

Windpocken (Varizellen) gehören zu den häufigsten Kinderkrankheiten und sind äußerst ansteckend.

„Daher raten wir dazu, insbesondere Kinder gegen Windpocken impfen zu lassen. Die von der Ständigen Impfkommission (STIKO) am RKI empfohlenen Impfungen werden von den gesetzlichen Krankenkassen selbstverständlich für ihre Versicherten bezahlt“, so Wunsch. Die erste Impfung für Kinder wird von der STIKO im Alter von 11 bis 14 Monaten empfohlen. Die zweite Impfung sollte in einem Lebensalter von 15 bis 23 Monaten erfolgen.

„Die Entscheidung, ob Eltern ihr Kind impfen lassen, kann ihnen niemand abnehmen. Es ist jedoch wichtig, dass sich Eltern mit diesem Thema auseinandersetzen, um gestärkt im Sinne ihres Kindes zu handeln“, so Wunsch. Eine Impfung kann nachgeholt werden, wenn sie nicht im empfohlenen Alter erfolgte.

Die Ansteckungsgefahr beginnt einen Tag, bevor der Hautausschlag auftritt, und endet, wenn die Bläschen austrocknen.

Erst zehn Tage bis drei Wochen nach der Ansteckung äußert sich die Infektion in Form von Kopf-, Rücken- oder Gliederschmerzen und Fieber.

Ein bis zwei Tage später treten linsengroße rote Flecken auf der Haut auf, die sich zunächst in stark juckende Knötchen, anschließend in Bläschen verwandeln. Die Bläschen sind mit einer wässrigen Flüssigkeit gefüllt, die in hohem Maße ansteckend ist. Innerhalb von ein bis zwei Wochen verkrusten sie und fallen ab.

Trotz des extremen Juckreizes sollten Windpocken nicht aufgekratzt werden.

Dies kann nicht nur Narben hinterlassen. Durch das Kratzen können sich die Bläschen auch entzünden und es kann zu schweren Hautinfektionen kommen. Vom Arzt verordnete Salben oder Lotionen lindern den Juckreiz.

Wie bei allen Virusinfektionen hilft Bettruhe bei der Genesung. Die Windpocken-Erreger verbleiben, wie alle Herpesviren, nach einer durchgemachten Windpockeninfektion im Körper. Sie ruhen sozusagen und können unter besonderen Umständen reaktiviert werden. Dann verursachen sie die sogenannte Gürtelrose (Zoster).

Einen Überblick über alle wichtigen Fakten zum Impfschutz und eine Hilfestellung bei der Entscheidung „Impfen ja oder nein“ sind abrufbar im Internet unter aok.de/nw Rubrik Leistungen & Services > Leistungen von A bis Z.

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Bad Oldesloe

Inzidenzwert bei 55: Infektionszahlen in Stormarn gehen weiter zurück

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Bad Oldesloe – Das Gesundheitsamt des Kreises Stormarn meldet am Freitag 12 Neuinfektionen (Stand: 13.05., 13:30 Uhr) und einen Inzidenzwert von 54,9.

Ausgehend von der gestrigen Mitteilung der Landesmeldestelle zur offiziellen Gesamtzahl der klinisch bestätigten COVID-19-Fälle in Stormarn (6.781) ergibt sich, sofern die Landesmeldestelle im Laufe des Tages keine Veränderungen vornimmt, für heute eine neue Gesamtzahl der klinisch bestätigten COVID-19-Fälle von 6.793.

6.195 Personen gelten als genesen, 303 Personen sind aktuell infiziert. 295 Personen sind verstorben.

Ausgehend von der letzten Mitteilung der Landesmeldestelle zur 7-Tage-Inzidenz sind im Kreis Stormarn innerhalb der letzten sieben Tage 134 Neuinfektionen zu bestätigen. Das entspricht einem Inzidenzwert von 54,9 Infektionen pro 100.000 Einwohner*innen.

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Bad Oldesloe

“Pendler werden bestraft”: Oldesloer Wählergemeinschaft kritisiert neue Parkgebühren

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Bad Oldesloe – Die Wählergemeinschaft Für Bad Oldesloe (FBO) stemmt sich gegen die von der Stadtverwaltung vorgeschlagene Ausweitung der Parkgebührenpflicht auf Bereiche an Bahnhof und Schulen sowie die zudem noch geplanten weiteren Gebührenerhöhungen in der Innenstadt.

Parkautomat (Symbolbild)

Die Erhöhung der Parkgebühren im Innenstadtbereich wird nach Meinung der Wählergemeinschaft dazu führen, dass Einkaufen in Oldesloes City deutlich unattraktiver wird und schadet den ohnehin durch Corona arg gebeutelten Geschäften noch weiter.

„Schlimmer geht es nicht! Der Zeitpunkt zur Verteuerung des Parkens in der Oldesloer Innenstadt ist fatal. Was denken sich die Parteien bloß dabei? Ich kann es nicht fassen, dass allein die FBO sich gegen diese zerstörerischen Beschlüsse wendet“, ist Karin Harms empört. „Ich bin überzeugt davon, dass hier total am Bürgerwillen vorbeientschieden wird. Ich habe mich umgehört: In meinem Bekanntenkreis ist man ausnahmslos entsetzt!“

Viele Einzelhändler kämpften bekanntlich nach monatelangen Zwangsschließungen und Lockdown um ihr wirtschaftliches Überleben.

Sie brauchen nach Auffassung der FBO Unterstützung durch die Innenstadt fördernde Rahmenbedingungen, denn viele Kunden hätten sich in den letzten Monaten das Bestellen im Internet angewöhnt.

Diese Kundschaft für Kaufen in Oldesloe zurückzugewinnen brauche Zeit, die viele Einzelhändler schon jetzt kaum haben.

„Alle in unserer Stadt Verantwortung tragenden Menschen sollten stattdessen gemeinsam an einem Strang ziehen und Einkaufen in Oldesloe attraktiver machen. So hat die FBO schon vor einem Jahr vorgeschlagen, für die Zeit der Pandemie ganz auf Parkgebühren zu verzichten und stattdessen mit Parkscheiben kostenfreies Parken im Innenstadtbereich zu ermöglichen. Die Oldesloer Politik aber versetzt den Geschäften und damit der Innenstadt durch die nun geplanten Maßnahmen auch noch gezielt den Todesstoß“, ist Karin Harms überzeugt.

Auch die Einführung von Parkgebühren im Park-and-Ride-Haus und den Stellplätzen rund um den Oldesloer Bahnhof wird von der FBO abgelehnt.

„Man kann doch nicht ernsthaft diejenigen bestrafen, die Bahn und Bus nutzen. Solche Beschlüsse sind in jeder Beziehung auch extrem klimaschädlich: Kommen zum ohnehin teuren Bahnfahren auch noch Parkgebühren am Bahnhof, werden die ohnehin gegenüber anderen Arbeitnehmern benachteiligten Pendler vielfach gleich ganz das Auto zur Fahrt zum Arbeitsplatz nutzen”, sagt Harms.

Die FBO wünscht sich offenere Diskussionen im Vorfeld von Entscheidungen. Transparenz und Offenheit seien wichtig. Ohne die Öffentlichkeit ausgehandelte „gemeinsame Anträge“, die dann schnell durchbeschlossen werden, ohne dass eine öffentliche Diskussion mit den Bürgern stattfinde, führten zu unnötiger Politikverdrossenheit.

„Niemand kann alles wissen. Öffentliche Diskussion mit den Bürgern und ein fairer Austausch von Argumenten sind unerlässlich für gute Entscheidungen. Das fehlt in Bad Oldesloe leider weitgehend“, ist Karin Harms überzeugt. Da eine öffentliche Veranstaltung zum Thema wegen der Pandemie derzeit nicht möglich ist, bittet die FBO um Rückmeldungen der Bürger auch zum Thema Parkgebühren an info@fboldesloe.de .

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