Folge uns!

Norddeutschland

Storjohann begrüßt Übernahme der A20-Planungen durch Projektgesellschaft “Deges”

Veröffentlicht

am

Storjohann
Foto: Laurence Chaperon/hfr

Berlin – Diese Woche wurde in Berlin vereinbart, dass die weitere Planung und der Weiterbau der Autobahn A 20 ab 2018 von der Projektgesellschaft des Bundes und der Länder (Deges) übernommen wird.

Hierzu erklärt der Bundestagsabgeordnete für Segeberg–Stormarn-Mitte und Verkehrspolitiker Gero Storjohann (CDU): „Ich begrüße es sehr, dass die Deges ab 2018 vom Landesbetrieb Verkehr (LBV) die Planung und den Weiterbau der A 20 übernimmt. Mit der Entscheidung, nun alle Bauabschnitte zu realisieren, sobald Baurecht vorliegt, wird der von der rot-grün-blauen Landesregierung im letzten Koalitionsvertrag ideologisch verordnete Stillstand beim Weiterbau der A 20 endlich beendet. Die Abkehr von der bisherigen Marschrichtung, den Autobahnbau nur Stück für Stück von Ost nach West zu betreiben, ermöglicht eine deutliche frühere Realisierung des Gesamtbauprojektes. Insbesondere der Bauabschnitt 4 der A 20 mit dem wichtigen Anschluss an die A 7 bei Bad Bramstedt sollte mit Nachdruck verfolgt werden, da durch das neue Autobahnkreuz mit Anbindung an alle vier Himmelsrichtungen optimale Verkehrsstrukturen für den Kreis Segeberg geschaffen werden.

Die zügige Fertigstellung der A 20 ist von immenser wirtschaftlicher Bedeutung für den Kreis Segeberg und das gesamte Land Schleswig-Holstein. Deshalb wurde der Bau der A 20 im Bundesverkehrswegeplan mit der höchsten Dringlichkeitsstufe als „vordringlicher Bedarf“ eingestuft. Eine Bundesfinanzierung ist damit zu jedem Zeitpunkt sichergestellt.

Ich erwarte, dass das Land Schleswig-Holstein die nun frei werdenden Planungskapazitäten beim Landesbetrieb Verkehr sinnvoll einsetzt. Neben dem notwendigen Ausbau der B 5 und der B 404 müssen auch Kapazitäten für den Bau neuer Radwege übrig bleiben.

Im ganzen Land bestehen momentan Bestrebungen die Radverkehrsinfrastruktur zu verbessern, Radschnellwege zu bauen und die Verkehrswende zu gestalten. Im Jahr 2016 hat das Land Schleswig-Holstein aber gerade einmal die Hälfte (1,3 Mio. Euro) der vom Bund zur Verfügung gestellten 2,4 Millionen Euro für den Bau und Erhalt von Radwegen an Bundesstraßen abgerufen. Im Jahr 2017 wurden daraufhin die Bundesmittel für Schleswig-Holstein in diesem Haushaltstitel um ein Drittel gekürzt. Das Geld ist dann in andere Bundesländer abgeflossen. Das darf nicht sein.

Deswegen ist es wichtig, dass die Landesregierung nun die Bundesmittel für den Radwegebau zu hundert Prozent abruft, damit Schleswig-Holstein künftig wieder mehr Gelder aus dem Bundeshaushalt zugewiesen werden können.“

Informiert bleiben und folgen! Facebook und Twitter

Polizei und Feuerwehr

Seit März 2019 vermisst: Wurde Baris Karabulut getötet? Staatsanwaltschaft lobt Belohnung für Hinweise aus

Veröffentlicht

am

Boris Karabulut Foto: Polizei/Hfr

Bad Segeberg – Die Kripo Bad Segeberg bittet in der Vermisstensache Baris Karabulut noch einmal um Mithilfe der Bevölkerung.

Der 32-jährige Bad Bramstedter war am 18.03.2019 vermisst gemeldet worden.

Sein Fahrzeug wurde an einem See nördlich von Bad Segeberg gefunden.

“Bislang führten intensive Ermittlungen der Kriminalpolizei nicht zum Auffinden der Person. Ein Tötungsdelikt kann nicht ausgeschlossen werden”, so Polizeisprecher Steffen Büntjen .

Die Staatsanwaltschaft Kiel lobt nun eine Belohnung für sachdienliche Hinweise, die zur Ergreifung des Täters führen, in Höhe von 5.000 Euro aus. Hinweise an die Polizei Bad Segeberg unter 04551 – 804 0 oder jede andere Polizeidienststelle.

Weiterlesen

Ratgeber

Virus: Bisher kein Coronafall in Stormarn. Profis warnen vor Panikmache

Veröffentlicht

am

Ärztin bei der Arbeit im Krankenhaus Symbolfoto: Have a nice day photo/shutterstock

Bad Oldesloe – Gerüchte kochen ja schnell hoch, aber Fakt ist, dass es bisher in Stormarn keinen dokumentierten Fall des neuen Coronavirus gibt, das die Schlazeilen beherrscht

Insgesamt gibt es aktuell (27.2. 15 Uhr) in ganz Deutschland laut dem Bundesministerium für Gesundheit 26 Fälle der Erkrankung.

“Insgesamt sind in Deutschland 26 laborbestätigte Fälle von Covid-19 bekannt. Von den 16 Fällen, die vor dem 25. Februar 2020 bekannt waren, sind 15 aber bereits wieder gesund und aus der Klinik entlassen. Weltweit wurden 82.548 Fälle gemeldet, davon sind 2.810 Menschen verstorben”, heißt es von Seiten des Gesundheitsministeriums.

Bürgerinnen und Bürger sollten im Verdachtsfall nicht in eine Notaufnahme laufen, sondern ihren Hausarzt anrufen und das weitere Vorgehen gemeinsam besprechen.

“Wir empfehlen der Bevölkerung, nicht hinter jedem Husten eine Corona-Infektion zu vermuten. Dass sie aber ihren Hausarzt anrufen und die Behandlung abklären, wenn sie innerhalb von 14 Tagen nach Reisen in Gebiete, in denen Infektionen vorgekommen sind, Fieber, Husten oder Atemnot entwickeln”, sagt Gesundheitsminister Jens Spahn, der einen Krisenstab eingesetzt hat, um deutlich zu machen, dass man die Bevölkerung optimal schützen möchte.

Schutz bietet das normale hygienische Verhalten in Zeiten von Grippe und Co. Die Krankheit wird von Mensch zu Mensch übertragen. “Wie bei Influenza und anderen Atemwegserkrankungen schützen das Einhalten der Husten- und Nies-Etikette, eine gute Händehygiene, sowie Abstand zu Erkrankten (etwa 1 bis 2 Meter) auch vor einer Übertragung des neuartigen Coronavirus. Diese Maßnahmen sind auch in Anbetracht der Grippewelle überall und jederzeit angeraten”, so die Bundeszentrale für gesundheitliche Auklärung.

Risikogruppen für einen schweren Verlauf sind vor allem – wie auch bei der Grippe – vor allem ältere Menschen und chronisch Kranke.

Wie äußern sich die Symptome ?

“Wie andere respiratorische Erreger kann eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus zu Symptomen wie Husten, Schnupfen, Halskratzen und Fieber führen, einige Betroffene leiden auch an Durchfall. Bei den bisher hauptsächlich aus China berichteten Fällen waren vier von fünf Krankheitsverläufen mild. Bei einem Teil der Patienten kann das Virus zu einem schwereren Verlauf mit Atemproblemen und zu Lungenentzündung führen. Todesfälle traten bisher vor allem bei Patienten auf, die älter waren und/oder zuvor an chronischen Grunderkrankungen litten. In Deutschland sind noch keine Todesfälle aufgetreten”, so das Robert-Koch-Institut.

“Nicht alle Erkrankungen nach Infektion mit dem neuartigen Coronavirus verlaufen schwer, auch bei den meisten in China berichteten Fällen war der Krankheitsverlauf mild”, so das Robert Koch Institut.

Erste Menschen beginnen Atemschutz zu tragen, um sich vor der Ansteckung zu schützen. Die Profis vom Robert-Koch-Institut halten das für eher überflüssig. “Es gibt keine hinreichende Evidenz dafür, dass das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes das Risiko einer Ansteckung für eine gesunde Person, die ihn trägt, signifikant verringert. Nach Angaben der WHO kann das Tragen einer Maske in Situationen, in denen dies nicht empfohlen ist, ein falsches Sicherheitsgefühl erzeugen, durch das zentrale Hygienemaßnamen wie eine gute Händehygiene vernachlässigt werden können”, so das Robert Koch Institut.

Andererseits ist es als vernünftig einzuschätzen, dass Erkrankte mit Husten oder Grippe eine Atemmaske tragen, um die Tröpfcheninfektion zu unterbinden.

Laut dem Robert Koch Institut sollten Bürger sich in der aktuellen Situation wie folgt verantwortungsbewusst verhalten:

  • Sich über die Situation informieren, auf den Internetseiten öffentlicher Stellen, die qualitätsgesicherte Informationen anbieten, z.B. Bundes- und Landesgesundheitsministerien, Robert Koch-Institut, Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Über die Situation vor Ort informiert das Gesundheitsamt, wenn es erforderlich sein sollte
  • Keine zweifelhaften Social-media-Informationen verbreiten.
  • eine gute Händehygiene und Nies-/Husten-Etikette praktizieren. Sich möglichst wenig ins Gesicht fassen, um etwaige Krankheitserreger nicht über die Schleimhäute von Augen, Nase oder Mund aufzunehmen
  • Abstand halten von Menschen, die sichtbar an einer Atemwegserkrankung leiden, auch wegen der noch laufenden Grippe- und Erkältungswelle
  • Generell bei Erkrankungen nach Möglichkeit zu Hause bleiben
Weiterlesen

Hamburg

Hamburg: Gewalttäter verhaftet – er schlug unvermittelt auf Passanten ein

Veröffentlicht

am

Verhaftung Symbolfoto: Neydtstock / Shutterstock.com

Hamburg – Seit Mitte Dezember war es in verschiedenen Hamburger Stadtteilen wiederholt zu unvermittelten Angriffen eines Mannes auf arglose Fußgänger gekommen, die offenbar beliebig und zufällig durch ihn ausgewählt wurden. Beamte der Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit (BFE) der Hamburger Polizei haben am Dienstag einen Haftbefehl gegen einen 59-jährigen Deutschen vollstreckt. Der Mann steht im Verdacht, insgesamt sechs Körperverletzungsdelikte an offenbar beliebigen Passanten begangen zu haben.

Erstmals wurde Mitte Dezember im Krohnskamp in Winterhude ein 57-jähriger Geschädigter von einem Unbekannten geschubst. Er stürzte daraufhin, blieb aber unverletzt.

Anfang Januar kam es zu einem weiteren Vorfall im Krohnskamp. Ein 76-Jähriger wurde von einem Angreifer derart ins Gesicht geschlagen, dass er einen Kieferbruch erlitt.

Nur wenige Tage später brach ein Mann im Sperberhorst in Niendorf einem 44-Jährigen durch einen Faustschlag ins Gesicht die Nase. Der Verletzte musste operiert werden.

Wiederum einige Tage später kam es an der Kreuzung Lokstedter Steindamm / Behrkampsweg in Lokstedt zu einer Attacke auf ein 28-jähriges Opfer. Der Täter trat hierbei dem Geschädigten so kräftig in die Seite, dass dieser zu Fall kam und Schmerzen erlitt.

Mitte Februar versetzte ein Angreifer in der Rothenbaumchaussee in Rotherbaum einem 76-jährigen Mann einen Faustschlag ins Gesicht. Der Senior verspürte starke Schmerzen.

Ein paar Tage danach schlug ein Mann am Johannes-Brahms-Platz in der Neustadt einem 39-jährigen Geschädigten mit der Faust schmerzhaft gegen die Schläfe.

Nach jedem bekannt gewordenen Angriff flüchtete der Tatverdächtige mit einem grauen Pkw Kia Magentis vom Tatort.

Beamte der für Körperverletzungsdelikte in der Region Eimsbüttel zuständigen Fachdienststelle (LKA 133) übernahmen die weiteren Ermittlungen für diese Tatserie und konnten im weiteren Verlauf den Tatverdächtigen identifizieren.

Über die Staatsanwaltschaft Hamburg erwirkten sie einen Haftbefehl gegen den Tatverdächtigen, welcher vorgestern vollstreckt wurde. Bei seiner Verhaftung führte der Mann ein Tierabwehrspray sowie ein Schlagwerkzeug mit sich. In seinem Fahrzeug hatte er ein Messer griffbereit in der Mittelkonsole liegen.

Die Ermittlungen dauern an.

Die Polizei bittet mögliche weitere Geschädigte, die als Fußgänger offenbar willkürlich von einem unbekannten Mann angegriffen worden sind, sich unter dem Hinweistelefon der Polizei Hamburg unter der Rufnummer 040/4286-56789 oder an einer Polizeidienststelle zu melden.

Weiterlesen
Werbung

Unterstütze unsere Arbeit

Stormarlive.de lesen ist kostenlos. Aber ihr könnt uns freiwillig über Paypal unterstützen.

 

Werbung