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Kreis Segeberg

Norderstedt: Falsche Paketboten überfallen Mutter und Tochter

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Polizei im Einsatz
Symbolfoto: SL

Norderstedt – Am vergangenen Mittwochabend ist es im Bereich der Quickborner Straße im Stadtteil Friedrichsgabe zu einem schweren Raub gekommen, infolgedessen die Polizei zeitnah zwei Tatverdächtige festgenommen hat. Eine bislang unbekannte dritte Person ist weiterhin flüchtig.

Ersten Erkenntnissen der Polizei zufolge gaben sich zwei männliche Personen gegen 18.30 Uhr vor der Haustür eines Einfamilienhauses als Paketboten aus und drangen nach dem Öffnen der Hauseingangstür seitens einer Hausbewohnerin gewaltsam in die Räumlichkeiten des Hauses ein. Im weiteren Verlauf fesselten die beiden Männer sowohl die zuvor überwältigte Frau als auch deren sich ebenfalls im Haus befindliche Tochter und forderten insbesondere die Herausgabe von Bargeld.

Die Polizei entsandte umgehend zahlreiche Streifenwagen in den Einsatzraum und konnte nur wenige Minuten nach der Tat einen der beiden flüchtenden Männer unter Widerstand festnehmen. Kurz darauf erfolgte eine zweite Festnahme im Bereich der Poppenbütteler Straße. Hier nahm die Polizei einen Komplizen des Duos in einem weißen Transporter fest, der zuvor am Tatort gesichtet worden war.

Die dritte Festnahme steht noch aus. Gesucht wird ein etwa 1,85 Meter schlanker Mann mit dunklen Augen, relativ dicken Augenbrauen sowie einer leicht gekrümmten Haltung. Zum Zeitpunkt des Geschehens soll der Mann neben einer schwarzen Sturmhaube eine grau-weiße Strickjacke, eine schwarze Jeans- oder Jogginghose und schwarze Handschuhe getragen haben. Seine Spur verlief sich im Rahmen des Einsatzes eines Polizeihundes im Bereich des Bahnhofs Norderstedt-Mitte.

Die Hausbewohnerin zog sich schwere Verletzungen. Rettungskräfte transportierten sie zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus.

Die Kriminalpolizei Norderstedt führt die Ermittlungen zu dem schweren Raub einhergehend mit einer Freiheitsberaubung und einer gefährlichen Körperverletzung und bittet weitere Zeugen des Geschehens, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen. Etwaige Beobachtungen nehmen die Ermittler unter 040-528060 entgegen.

Die beiden Festgenommenen im Alter von 21 und 39 Jahren wurden gestern auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kiel einem Haftrichter beim Amtsgericht in Norderstedt vorgeführt. Dieser erließ jeweils einen Haftbefehl gegen die beiden rumänischen Staatsangehörigen.

Kreis Segeberg

Großfeuer in Bad Segeberg: 12-Stunden-Einsatz für die Feuerwehr

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Luftaufnahme der Brandstelle
Foto: KFV Segeberg/hfr

Bad Segeberg – Zu einem Vollbrand in einer größeren Lagerhalle ist es gestern kurz nach 12 Uhr mittags in einem Gewerbegebiet in Bad Segeberg gekommen. In den Hallen einer ehemaligen Großküche befinden sich eine Autowerkstatt, ein Küchenstudio sowie ein Bistro. Beim Eintreffen der Feuerwehr war das Gebäude geräumt, Personen befanden sich nicht mehr im Gebäude.

Auch umliegende Unternehmen sind geräumt worden. Offenbar hatte das Feuerwehr bereits vor der Entdeckung durch einen Mitarbeiter der Autowerkstatt Zeit sich auszubreiten.

„Trotz der sofort eingeleiteten Löschmaßnahmen entstand eine weithin sichtbare Rauchentwicklung, über die Nachrichtendienste Katwarn und Nina wurde die Bevölkerung gewarnt, das Gebiet weiträumig zu umfahren und in dem betroffenen Gebiet Fenster und Türen geschlossen zu halten. Gefahr für die Bevölkerung besteht jedoch nicht.“, so Gabriele Turtun, Sprecherin des KFV Segeberg, während des laufendne Einsatzes

Im Laufe der Löschmaßnahmen wurde ein Feuerwehrkamerad leicht verletzt und ärztlich versorgt. Die sommerliche Temperatur machte den Einsatzkräften zusätzlich zum Einsatzgeschehen zu schaffen. Die Löschmaßnahmen dauern noch an, ein Einsatzende ist noch nicht absehbar.

Es konnte gegen 21:20 Uhr „Feuer aus“ gemeldet werden. Die Einsatzstelle wurde an die Polizei übergeben und auch beschlagnahmt.

Die Bauart der Flachdachkonstruktion hatte es notwendig gemacht, mit Hilfe von zwei Baggern das Dach zu öffnen, um an die ins Dach gelaufenden Brandnester zu kommen. Weiterhin war bereits an verschiedenen Stellen das Dach eingestürzt, so dass auch hier mit dem Baggereinsatz sich Zugang zu den Schwelbränden im Inneren des Gebäudes verschafft wurde. Dieses führte dazu, das schließlich insgesamt über 70 Atemschutztrupps im Einsatz waren.

„Wir danken allen eingesetzten Kräften der Feuerwehren, der Polizei, des Rettunsgdienstes und der DRK Bereitschaft, dem THW sowie den Gartenbau-Unternehmen Plath und Kaden für die Unterstützung mit ihren Baggern. Den Einheiten des Kreisfeuerwehrverbandes (TEL; Drohne und ABC Zug), der Leitstelle Holstein sowie den Wehren Bad Oldesloe, Trappenkamp und Leezen für die Sicherstellung der Gefahrenabwehr für die Wehren, die sich bei uns im Einsatz befunden haben. Einen besonderen Dank gilt jedoch den Arbeitgebern, die die Einsatzkräfte für den Einsatz freigestellt haben“, so Dennis Schubring von der Freiwiligen Feuerwehr Bad Segeberg.

Der Einsatz für die Feuerwehr Bad Segeberg war gegen Mitternacht beendet.

Die Kriminalpolizei Bad Segeberg hat die Ermittlungen zur Brandursache und Sachschadenshöhe übernommen. Eine erste Begehung kann allerdings erst nach Erkalten der Brandstelle stattfinden.

Angaben zur Brandursache können daher zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht gemacht werden.

Die Ermittler bitten Zeugen, die Hinweise zur Brandentstehung geben können, sich unter 04551 8840 bei der Bad Segeberger Kriminalpolizei zu melden.

 

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Kreis Segeberg

Stubben: 19-Jährige stirbt bei Autounfall

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Polizei im Einsatz
Symbolfoto: SL

Stubben/Neuengörs – Bereits am Freitag, 08. Juni, ist es zwischen Stubben und Neuengörs zu einem tödlichen Verkehrsunfall gekommen.

Um 20:14 Uhr befuhr eine 19-Jährige aus Lübeck mit ihrem Auto die Kreisstraße 7 (Dorfstraße) von Stubben in Richtung Neuengörs. Kurz vor der Ortschaft Neuengörs kam sie in einer Rechtskurve aus bislang ungeklärter Ursache nach links von der Fahrbahn ab und fuhr dort gegen einen Baum.

Die alarmierten Rettungskräfte konnten im Endeffekt nichts mehr für die Lübeckerin tun. Die junge Frau verstarb noch direkt an der Unfallstelle.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Kiel wurde ein Gutachter zur Klärung der Unfallursache hinzugezogen.

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Polizei Bad Segeberg warnt vor gefälschten Mahnschreiben

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Symbolfoto: SL

Bad Segeberg – Gestern haben zwei Bürger aus dem Großraum Bad Segeberg bei der Kriminalpolizei Strafanzeige erstattet, da sie Schreiben mit unberechtigten Zahlungsaufforderungen erhalten haben.

„Diese Masche ist der Polizei hinlänglich bekannt. In diesem Fall fordert ein angeblich in Hamburg ansässiges Inkassounternehmen im Auftrag von Gewinnspiel- und Zeitschriftenverlagen ausstehende Forderungen im hohen dreistelligen Bereich“, so Polizeisprecher Lars Brockmann.

Tatsächlich haben die Betroffenen in den seltensten Fällen einen derartigen Vertrag geschlossen. Gleichzeitig wird ein deutlich günstigeres Vergleichsangebot unterbreitet.

Sofern die Forderung nicht kurzfristig beglichen würde, droht das Unternehmen mit der Zwangsvollstreckung, Pfändung von Rentenansprüchen oder einer SCHUFA-Meldung.

Die auf dem beigefügten Überweisungsträger eingetragene IBAN verfügt hier über die Länderkennung für Rumänien.

Bisher haben die Ermittler lediglich von zwei derartigen Schreiben Kenntnis erlangt, gehen allerdings davon aus, dass eine wesentlich größere Anzahl zugestellt worden sein dürfte.

Wer sich sicher ist, dass es sich um unberechtigte Forderungen handelt, sollte sich an die Polizei wenden. Weiterhin bieten die Verbraucherzentralen Beratung und Muster für Widerrufsschreiben an.

Vorsicht ist auch bei der „Hotline-Nummer“, in diesem Fall mit britischer Vorwahl, geboten – hier kann sich eine weitere Kostenfalle verbergen.

Potentielle Betrugsopfer melden sich bitte bei der Kriminalpolizeistelle in Bad Segeberg unter 04551 8840.

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