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Familie und Freizeit

Glinde: Neue französische Spielkurse für Kinder

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Foto: Tanja Woitaschek / Stadt Glinde

Glinde – Am 10. Januar 2018 beginnen die neuen Spielkurse für Kinder von 3 bis 12 Jahren, die auf Französisch angeleitet werden.

Spielerisch werden hier nicht nur Sprachkenntnisse, sondern auch französische Kultur vermittelt. Eine gute Vorbereitung für die spätere schulische Fremdsprachenwahl. Der Kurs ist auch für bilingual aufwachsende Kinder gut geeignet.

Die Kurse für die jüngeren Kinder finden jeweils mittwochs ab 14 Uhr in der KiTa „Wirbelwind“ statt. Die Gruppe für die fortgeschrittenen, älteren Kinder findet mittwochs von 17 bis 18 Uhr im St.-Sébastien-Zimmerim Marcellin-Verbe-Haus, 1. OG, Markt 2 statt.

Weitere Infos und Anmeldung:

Kursleiterin: Maj Sumfleth, Telefon: 040 – 710 83 98 KiTa „Wirbelwind“

Herr Glöckner Gerhart-Hauptmann-Weg 24 21509 Glinde

Telefon: 040 – 710 44 03 E-Mail: kita.wirbelwind@glinde.de

oder

Stadt Glinde: Tanja Woitaschek, Telefon: 040 – 710 02 212 E-Mail: tanja.woitaschek@glinde.de

Politik und Gesellschaft

Scherben und Müll: Sportverbot auf dem Oldesloer Kunstrasenplatz?

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Bürgermeister Jörg Lembke ist enttäuscht: Sogar ein Lagerfeuer wurde auf dem Kunstrasenplatz am Exer gemacht. Foto: Fischer

Bad Oldesloe – Da schauten einige Vereinsvertreter und Hobbysportler unter den Ausschussbesuchern nicht schlecht. Weil es immer wieder zu Problemen mit Müll und vor allem Glassplittern auf dem Kunstrasenplatz am Oldesloer Exer kommt, die Stadtverwaltung laut Bad Oldesloes Bürgermeister Jörg Lembke es aber nicht sicherstellen könne, dass dieses Fehlverhalten einiger Nutzer des Platzes aufhört, ist es möglich, dass bald untersagt wird, auf dem Platz Fußball zu spielen oder andere Sportarten zu betreiben. Ja, richtig gelesen. „Wir müssen das prüfen und dann vielleicht untersagen, dass auf dem Kunstrasen Sport betrieben wird, weil es zu gefährlich wird“, so Lembke. 

Da die Politik beschlossen habe, den Platz offen zu lassen, sei das Betreten nicht verboten- auch wenn die Personen nicht Fußball spielen wollen. Es gebe aber auch keine Chance die Besucher und ihr Verhalten zu kontrollieren. Komme es weiterhin zu Scherbenfunden auf dem Platz, sei die wohl notwendige Konsequenz, dass aus Sicherheitsgründen der Sportbetrieb auf dem Platz verboten wird. Dann wäre es die wohl teuerste Luxus-Liegewiese in Norddeutschland. 

Zuletzt hatten mehrfach Jugendliche nachts auf dem Platz kleine Partys gefeiert und stets Müll und Glasscherben hinterlassen. „Wir können kein Personal dafür abstellen, um die Einhaltung der Platzregeln durchzusetzen“, so der Bürgermeister. Damit bleibe am Ende mit Blick auf die Verletzungsgefahr keine andere Lösung, wenn das Problem weiterhin auftauche. 

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Kultur

Ahrensburg: Ausstellung über genialen Amateurforscher Flögel

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Metta Braake und Karin Voß
FOto: Stadt Ahrensburg/hfr

Ahrensburg – Seit Mai informiert im Ahrensburger Rathaus eine Ausstellung über den Ahrensburger Naturforscher J.H.L. Flögel , die der Historische Arbeitskreis anlässlich seines 100. Todestages erstellt hat. Aufgrund des hohen Publikumsinteresses wird die Ausstellung zwei Monate länger als ursprünglich geplant, bis Ende August 2018 zu sehen sein.

Viele Besucher haben sich bereits die großen Info-Tafeln, die Nachbildung seines Arbeitszimmers oder auch die vielfältig bestückten Vitrinen angesehen. So auch die Ahrensburger Künstlerin Metta Braake.

Das Mikroskop findet man nun in der verlängerten Ausstellung
Foto: Stadt Ahrensburg/hfr

Beim Anblick des wertvollsten Nachlasses von Flögel, den weltweit ersten Fotos von Schneekristallen aus dem Jahr 1879 sowie Querschnitten von Insektengehirnen, fiel ihr sofort das Mikroskop im Familienbesitz aus genau jenem Jahr ein. Ein Original-Mikroskop aus Flögels Zeiten wurde bisher noch nicht gezeigt. Umso mehr freute es den Historischen Arbeitskreis, als Metta Braake anbot, ihr Mikroskop mit auszustellen.

Die Vorstandsvorsitzenden Karin Voss und Dirk-Müller-Brangs nahmen das Mikroskop mit Zubehör für den Historischen Arbeitskreis entgegen und arrangierten es gut sichtbar in einer Hochvitrine. Die historische Korrektheit garantierte dabei der Kurator der Ausstellung Bernd Reher.

Fast wäre sein Werk dem Vergessen anheimgefallen, doch ein Zufallsfund sorgte viele Jahrzehnte nach seinem Tod für eine Sensation: Der Universalgelehrte Johann Heinrich Ludwig Flögel (1834 – 1918) hat als erster weltweit 1879 einen Schneekristall fotografiert.

Den genialen Amateurforscher faszinierten alle Phänomene der Natur und Technik, egal ob winzig klein oder unendlich groß. Vom Nordlicht über Insektengehirne bis zur Kieselalge, von Technischen Anlagen bis hin zu Mikroskopen und Fernrohren. Als Pionier der Fotografie unter dem Mikroskop war er international anerkannt. Seine Untersuchungen über Insektengehirne haben bis heute in der Neurobiologie ihren Platz. Vor 100 Jahren starb er als Dr. phil. h. c. Flögel in Ahrensburg.

Aus Anlass des 100. Todestages zeigt der Historische Arbeitskreis Ahrensburg in Kooperation mit dem Stadtarchiv Ahrensburg seit dem 3. Mai 2018 noch bis Ende August 2018 eine Ausstellung im Rathausfoyer über das Leben und die Forschungen von J.H.L. Flögel.

Kostenfreie Führungen können gebucht werden unter: info@historischer-arbeitskreis-ahrensburg.de

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Familie und Freizeit

NABU-Ferienprogramm: Insekten erforschen und Preise gewinnen

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Großes Heupferd. Fotos: P. Ludwig-Sidow

Ammersbek – Der NABU Ammersbek startet eine große Sommeraktion für Schüler, die in Ammersbek leben oder häufig zu Besuch sind. Er ruft Kinder im Alter von sechs bis 14 dazu auf, ab Beginn der Sommerferien bis Ende September in einem Tagebuch Beobachtungen zu Insekten aufzuschreiben, ergänzt mit Zeichnungen, Fotos, Erlebnissen mit Insekten, Geschichten und Gedichten.

Ab Ende Juni liegen Flyer in den Schulen und Geschäften aus, auf denen zu lesen ist, wie es genau geht. Auf der Internetseite des NABU Ammersbek kann man diesen Flyer schon jetzt herunterladen. Alle die Lust haben, mitzumachen, können sich ab dem 2. Juli beim NABU anmelden und dort ein Tagebuch abholen.

Wer schon mal den Umgang mit und das Beobachten von Insekten üben möchte, meldet sich am besten zum Insektenforschertag an, den der NABU im Ammersbeker Ferienprogramm am 9. Juli veranstaltet. Wer dann Lust bekommen hat, ein Insekten-Tagebuch zu führen, kann das Büchlein dafür auch dort erhalten.

Bis Ende September müssen die Tagebücher beim NABU oder in der Lottbeker Apotheke wieder abgegeben werden. Am 28. Oktober, auf der Jubiläumsfeier des NABU Ammersbek, werden dann im Gemeindesaal der Kirche Hoisbüttel für die besten Insekten-Tagebücher, nach Altersgruppen getrennt, Preise vergeben. Die schönsten Seiten werden dort auch in einer Ausstellung zu sehen sein. Weitere Informationen im PDF-Flyer.

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