Folge uns!

Bad Oldesloe

Wlan abgeschaltet: Internetverbot nach Angriff auf KuB-Hausmeister

Veröffentlicht

am

Das Oldesloer KuB.
Foto: KuB Bad Oldesloe/hfr

Bad Oldesloe – Nachdem im Kultur- und Bildungszentrum ein Hausmeister von einem Jugendlichen angegriffen und verletzt wurde, folgen weitere Sanktionen. Derzeit vertreibt ein Wachmann die renitenten Jugendlichen.

Jetzt gibt es auch noch Internetverbot: „Wir werden jetzt täglich ab 14 Uhr das Wlan abschalten“, sagt Bürgermeister Jörg Lembke. Das kostenlose Internet sei ein Grund, warum sich Jugendliche oft im KuB-Foyer aufhalten. Auch die Verlängerung einer Bewachung durch den zunächst auf Zeit engagierten Sicherheitsdienst ist denkbar. „Darüber muss die Politik entscheiden“, so der Verwaltungschef. Um die Jugendlichen anderweitig zu beschäftigen, könnten im nächsten Jahr auch die Öffnungszeiten der Jugendfreizeitstätte verlängert werden.

Der Angriff auf den Hausmeister ist der traurige Höhepunkt einer Reihe von Zwischenfällen mit Jugendlichen, die sich im KuB unangemessen verhalten.

Seit ein Sicherheitsdienst im Foyer Wache schiebt, ist es ruhiger geworden. „Unsere Mitarbeiterinnen fühlen sich jetzt sicherer“, sagt KuB-Managerin Inken Kautter. „Aber wir stellen uns schon die Frage, was passiert, wenn der Wachmann im nächsten Jahr nicht mehr da sein sollte.“ Dann, so vermutet sie, werde sich schnell wieder der Status-Quo einstellen und es sei so wie immer. Während des jüngsten KuB-Nutzer-Ausschuss kam auch die Idee einer Videoüberwachung auf den Tisch. Doch das ist weder rechtlich umsetzbar noch von den meisten KuB-Nutzern gewünscht. Eine Hausordnung mit klaren Verhaltensregeln ist in Arbeit. Doch die muss auch durchgesetzt werden können.

VHS-Leiterin Karin Linnemann verlangt nach einem klaren Konzept. „Ich bin es leid, mich mit auf den Gängen lärmenden Jugendlichen auseinanderzusetzen.“ Sie sieht die Stadt in der Pflicht, die Situation in den Griff zu bekommen. Bislang scheint es wenig Alternativen für einen Wachdienst zu geben.

Informiert bleiben und folgen! Facebook und Twitter

Bad Oldesloe

Wegen steigender Corona-Zahlen: Asklepios Klinik Bad Oldesloe verhängt erneut Besuchsverbot

Veröffentlicht

am

Bad Oldesloe – Die stark steigende Zahl von Coronainfektionen im Kreis Stormarn hat auch Auswirkungen auf die Asklepios Klinik Bad Oldesloe. Ab sofort gilt im Oldesloer Krankenhaus wieder ein Besuchsverbot.

Die Asklepios Klinik in Bad Oldesloe

„Als Krankenhaus der Grund- und Regelversorger tragen wir in der derzeitigen Situation eine besondere Verantwortung. Mit dem Besuchsverbot ergreifen wir vorsorglich Maßnahmen für den maximal möglichen Schutz aller Patienten sowie der Beschäftigten. Darüber hinaus soll auch die Leistungsfähigkeit unserer Klinik bei weiter steigenden Infektionszahlen gewährleistet bleiben“, erklärt Klinik-Geschäftsführerin Sigrun Senska die Maßnahme.

Das Besuchsverbot tritt ab 23. Oktober 2020 in Kraft und gilt bis auf Weiteres für alle Bereiche der Bad Oldesloer Klinik.

Ausnahmeregelungen betreffen lediglich gesundheitliche Ausnahmesituationen und erfolgen nach Absprache.

„Wir verstehen, dass es schwer fällt, auf den Besuch von Freunden und Verwandten im Krankenhaus zu verzichten: Doch gerade ältere Patienten mit Vorerkrankungen, die ein höheres Risiko für einen ernsten Covid 19-Verlauf aufweisen, profitieren davon, wenn in der aktuellen Situation anstelle eines persönlichen Besuchs zum Telefon gegriffen wird“, sagt Sigrun Senska.

Dr. Armin Frank, Ärztlicher Direktor und Chefarzt Anästhesie und Intensivmedizin in der Asklepios Klinik Bad Oldesloe

Dr. Armin Frank, Ärztlicher Direktor der Asklepios Klinik Bad Oldesloe, ergänzt:

„Zum Schutz der besonders gefährdeten Bevölkerungsgruppen wird dringend empfohlen, alle Kontakte auf ein unerlässliches Maß zu beschränken, um die Ansteckungsgefahr so gering wie möglich zu halten. Wichtiger denn je sind allgemeine Hygienemaßnahmen und die Einhaltung der Husten- und Niesetikette. Unabdingbar ist es, sich regelmäßig und gründlich die Hände zu waschen sowie auf das Händeschütteln zu verzichten.“

Weiterhin gilt: Personen aus dem Kreis Stormarn, die einen Verdacht auf eine Corona-Infektion haben, melden sich telefonisch bei ihrem Hausarzt oder, wenn der Hausarzt keinen Dienst mehr hat, bei der Hotline der Kassenärztlichen Vereinigung unter der Telefonnummer 116 117.

Weiterlesen

Bad Oldesloe

Ab sofort: Sperrstunde und Maskenpflicht an öffentlichen Plätzen in Stormarn

Veröffentlicht

am

Bad Oldesloe – Sperrstunde und Maskenpflicht auf öffentlichen Plätzen: Der Kreis Stormarn hat eine neue Allgemeinverfügung erlassen, um die Corona-Pandemie einzudämmen.

Mundschutz gegen das Coronavirus Symbolfoto: Christo Anestev/pixabay

Am Mittwoche hatte der Kreis Stormarn einen Inzidenzwert von 38,1 Infektionen auf 100.000 Einwohner erreicht und damit die Grenze von 35 überschritten.

Das müssen Menschen in Stormarn jetzt beachten:

  • Pflicht, eine Mund-Nasen-Bedeckung überall dort zu tragen, wo Menschen länger und/oder dichter zusammen kommen, z.B. auf Märkten, belebten Plätzen, Einkaufsstraßen.
  • Einführung einer Sperrstunde in der Gastronomie ab 23.00 bis 06.00 Uhr des Folgetags
  • Beschränkungen für Veranstaltungen, dazu zählen auch private Feiern

Ab 50 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen gilt außerdem:

  • Generelles Verbot des Außerhausverkaufes von Alkohol ab 23.00 bis 06.00 Uhr des Folgetags (Gaststätten, Tankstellen oder beispielsweise Supermärkten).
  • weitergehende Kontaktbeschränkungen

Im Kreis Stormarn waren am Mittwoch 32 weitere Neuinfektionen zu verzeichnen. Darunter sind auch sieben von neun Bewohnern sowie fünf Beschäftigte eines Alten- und Pflegeheimes im Westen des Kreises.

In dieser Einrichtung arbeiten Pflegeheimleitung und Heimaufsicht des Kreises daran, die Versorgung sicherzustellen. Ansonsten erstrecken sich die Infektionsquellen auf viele Bereiche des öffentlichen Lebens, z.B. Feierlichkeiten, Reisen oder Sport.

Landrat Dr. Görtz: „Vor dem Hintergrund der aktuell wieder gestiegenen Fallzahlen der Infektionen mit dem SARS-CoV-2-Virus im gesamten Bundesgebiet, in Schleswig-Holstein sowie der Anzahl an Neuerkrankungen an COVID-19 im gesamten Gebiet des Kreises Stormarn müssen unverzüglich wirksame Maßnahmen zur Verzögerung der Ausbreitungsdynamik und zur Unterbrechung von Infektionsketten ergriffen werden.“

Effektive Maßnahmen seien dazu dringend notwendig, um im Interesse des Gesundheitsschutzes die dauerhafte Aufrechterhaltung der wesentlichen Funktionen des Gesundheitssystems sowie der öffentlichen Sicherheit und Ordnung sicherzustellen.

Görtz: „Die großflächige Unterbrechung, Eindämmung bzw. Verzögerung der Ausbreitung des neuen Erregers stellt das einzig wirksame Vorgehen dar, um diese Ziele zu erreichen. Sie alle können durch Ihr umsichtiges und verantwortungsvolles Handeln dazu beitragen, dass diese Grenzwerte wieder unterschritten werden.”

Weiterlesen

Bad Oldesloe

Kritische Marke überschritten: Corona-Inzidenzwert in Stormarn auf 38,1

Veröffentlicht

am

Bad Oldesloe – 93 Menschen sind in Stormarn innerhalb der letzten sieben Tage positiv auf das Coronavirus gestestet worden. Das entspricht einem Inzidenzwert von 38,1 Infektionen pro 100.000 Einwohnern.

Landrat Henning Görtz hatte für den Fall, dass der Inzidenzwert in Stormarn den Wert 35 erreicht, Maßnahmen zur Eindämmung der Infektionsdynamik angekündigt.

“Dazu gehören zum Beispiel eine Ausweitung der Maskenpflicht, Einschränkungen für private Feiern und Veranstaltungen sowie die Einführung einer Sperrstunde in der Gastronomie”, so Görtz.

Als gemeinsames Ziel wurde auf der Bund-Länderkonferenz am 14. Oktober 2020 formuliert, die Infektionsdynamik in Deutschland unter Kontrolle zu behalten.

Die Infektionszahlen müssen auch im Herbst und Winter, wenn das gesellschaftliche Leben wieder überwiegend in Räumen stattfindet, so niedrig gehalten werden, dass eine Kontaktverfolgung durch das Gesundheitsamt möglich bleibt.

Landrat Henning Görtz: „Nur gemeinsam kann es uns gelingen, den schnellen Anstieg der Infektionszahlen in unserem Kreis wieder zu begrenzen, um das Erreichen des weiteren Grenzwertes (50 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner in 7 Tagen) möglichst zu verhindern und die Menschen zu schützen. Mein Appell: Abstand halten, die Regeln und Empfehlungen beachten und Rücksicht nehmen.“

Die Gesamtzahl der klinisch bestätigten COVID-19-Fälle in Stormarn beträgt 817 (Stand: 21.10., 13:00 Uhr). Davon sind 635 Personen wieder genesen, 144 aktuell in Quarantäne, drei in stationärer Behandlung. 35 Personen sind (somit) verstorben.

Weiterlesen
Werbung

Unterstütze unsere Arbeit

Stormarlive.de lesen ist kostenlos. Aber ihr könnt uns freiwillig über Paypal unterstützen.

 

Werbung