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Poetry Slam: Mona Harry, Theresa Hahl, Michel Kühn und Co. in Bad Oldesloe

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Bad Oldesloe – Keine andere Kunstform hat in den vergangenen Jahren so viel Aufschwung erlebt, wie Poetry Slam. Ohne Hilfsmittel oder Requisiten treten dabei Poeten mit selbst geschriebenen Texten gegeneinander an. Auch in Stormarn gibt es immer wieder kleinere Slams. Doch die großen Namen der Szene treten meist in Städten wie Hamburg oder Lübeck auf.

„Wir haben uns daher gesagt, dass wir den Oldesloern zum Jahresende ein ganz besonderes Event bieten wollen. Etwas, was es in dieser Form hier im Kreis noch nicht gab“, sagt Benjamin Rodloff, Chef von LED Events.

Die bekanntesten und erfolgreichsten Slampoeten des Nordens kämpfen mit selbstverfassten Texten über zwei Vorrunden und ein Finale um die Gunst des Publikums.

Unter ihnen ist etwa die Hamburgerin Mona Harry, bekannt geworden durch ihre „Liebeserklärung an den Norden“. Eine Aufzeichnung wurde auf YouTube bereits eine halbe Million mal angeschaut.

Auch die Lyrikerin Theresa Hahl ist in der Szene ein Star und Trägerin diverser Slam-Preise. Gemeinsam mit Jason Bartsch, Sebastian 23 und Jan Philipp Zymny, den besten Poetry Slammern Deutschlands, bildet sie in Bochum die regelmäßige Lesebühne „Unendlich viele Affen“.

Ebenfalls auf der Bühne stehen Armin Sengbusch, bekannt unter dem Namen „Schriftstehler“, Michel Kühn aus Kiel, Victoria Helene Bergemann aus Hamburg und Slam-Neuling Helene Bockhorst.

Die literarisch Kreativen die in Bad Oldesloe am 29. Dezember an den Start gehen, sind eine Art Best of der jungen Poetryszene. “Wir sind absolut stolz auf das erstklassige Line-Up”, freut sich Kyra Hilmer von LED Events. Mit dem Poetry Slam will die Oldesloer Eventagentur nicht nur junges Publikum ansprechen, sondern alle Generationen.

Die Regeln des Slams: In einem vorgegeben Zeitlimit werden die Teilnehmer nur mit ihrer Stimme, Gestik und Mimik ihre eigenen Werke vortragen und versuchen, dabei das Publikum für sich einzunehmen. Der Sieger qualifiziert sich für die nächste Runde und schließlich für das Finale. Die Texte müssen dabei nicht gereimt sein. Inhaltlich reicht die Bandbreite von nachdenklich, über lustig, ironisch bis hin zu anspruchsvoll. In Bad Oldesloe wird es zwei Vorrunden geben, bevor sich dann die Finalisten herauskristallisiert haben, die den Kampf um den Titel des letzten Slams des Jahres in Schleswig Holstein bestreiten.

Tickets gibt es für 18 Euro ( Schüler / Studenten: 14 Euro ) beim Frisör Handke, im Autohaus Schröder, bei „Wellness und Fitness“ sowie am Punschstand von LED Events auf dem Weihnachtsmarkt in der Oldesloer Mühlenstraße.

Die Veranstaltung am 29. Dezember findet ab 19 Uhr in der Stormarnhalle statt. Einlass: 18 Uhr. Der Publikumsraum wird bestuhlt sein. Der Poetry Slam wird präsentiert von Stormarnlive.de.  Weitere Informationen zu allen drei Veranstaltungen der Oldesloer Festivaltage in der Stormarnhalle in Bad Oldesloe unter www.festivaltage.de

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Messerangriff in Lübeck: Täter wollte offenbar Bus in Brand setzen

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Verhaftung
Symbolfoto: Brian A Jackson/shutterstock

Lübeck – Nachdem er gestern in einem mit ungefähr 70 Personen voll besetzten Bus Lübeck-Kücknitz auf mehrere Fahrgäste eingestochen hatte und versuchte den Bus auf der Fahrt nach Travemünde in Brand zu setzen, ist Untersuchungshaftbefehl gegen den 34-jährigen Deutsch Iraner erlassen worden.

Dem deutschen Staatsangehörigen mit iranischen Wurzeln  wird unter anderem der Versuch des heimtückischen Mordes in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung, Körperverletzung und besonders schwerer versuchter Brandstiftung vorgeworfen.

Der Tatbeschuldigte hat sich laut Staatsanwaltschaft noch gar nicht selbst zu den Vorwürfen und seinen Tatmotiven geäußerter. Man gehe nicht von einer terroristischen Tat aus, ermittle aber weiter in alle Richtungen. Dass es sich bei ihm um einen Bundeswehrmitarbeiter oder Soldaten handeln soll – wie verschiedende Medien berichten – wurde durch die ermittelnden Behörden nicht bestätigt.

Ob eine psychische Erkankung des Täter vorliegt – wie ebenfalls Medien berichten – ist noch nicht endgültig geklärt. Spiegel Online berichtet, dass der Vater des Verhafteten davon berichtet, dass sein Sohn ernsthafte psychische Probleme gehabt habe. Es soll nicht religiös gewesen oder an Terror interessiert gewesen sein. Nachdem Innenminister Grote gestern erklärte, dass der Täter in Deutschland geboren sei, berichtete der Vater des Täters, dass dieser mit sechs Jahren nach Deutschland kam. Laut Spiegel Online bestätigte der Vater, dass sein Sohn für die Bundeswehr tätig war.

Nachdem am späteren Abend des gestrigen Freitags, 20. Juli die Aufzeichnungen der Videoüberwachung des Linienbusses ausgewertet werden konnten, besteht nunmehr der dringende Verdacht, dass der Beschuldigte den mit einer großen Zahl von Fahrgästen besetzten Bus in Brand setzen und damit eine möglichst große Zahl von Menschen verletzen wollte, wobei er auch einen Tod von Fahrgästen billigend in Kauf nahm.

„Darüber hinaus besteht mit Blick auf einen durch einen Messerstich schwer verletzten Mann aus den Niederlanden der Verdacht des versuchten Heimtückemordes. Das Leben des 21-jährigen Opfers konnte durch eine mehrstündige Notoperation gerettet werden. Es besteht aktuell keine Lebensgefahr mehr“, so Oberstaatsanwältin Ulla Hingst.

Der Beschuldigte soll versucht haben, den Busfahrer durch einen Faustschlag in das Gesicht am Löschen des Brandes zu hindern. Diesem gelang es dennoch, das Feuer mit einem Feuerlöscher zu ersticken.

Die Ermittlungen werden durch das Kommissariat 1 der Bezirkskriminalinspektion Lübeck geführt.

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Barsbüttel: Sechs Verletzte nach Auffahrunfall

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Polizei im Einsatz
Symbolfoto: SL

Barsbüttel – Am 08.Juli, gegen 12.10 Uhr, kam es auf der BAB 24, Höhe Barsbüttel, in Fahrtrichtung Hamburg zu einem Verkehrsunfall mit insgesamt sechs verletzten Personen.

Der Fahrer eines grauen Alfa Romeo Spider befuhr laut Polizeiangaben die A 24 auf dem linken Fahrstreifen. Hinter ihm fuhr ein 38-jähriger Mann aus Husum mit einem VW T 5. Beifahrerin war die 33-jährige Ehefrau. Weitere Mitfahrer waren die beiden Kinder, 10 u. 12 jährige Mädchen, sowie ein 60-jähriger Mann, ebenfalls aus Husum.

Ersten Ermittlungen zufolge bremste der Fahrer des Alfa Romeo ohne besonderen Grund stark ab. Infolge dieses Bremsmanövers musste der 38-jährige ebenfalls stark bremsen.

Hinter dem T5 fuhr ein 67-jähriger aus Güstrow mit seinem BMW. Beifahrerin war die 66-jährige Ehefrau. Der BMW-Fahrer bemerkte die Bremsmanöver vor ihm offensichtlich zu spät und fuhr auf den T 5 auf.

Der Fahrer des Alfa Romeo setzte seine Fahrt fort, ohne sich um den nachfolgenden Unfall zu kümmern. Durch den Unfall wurde die Beifahrerin des BMW schwer verletzt und ins Krankenhaus eingeliefert. Mit Ausnahme des 38-jährigen erlitten alle anderen Fahrer und Mitfahrer leichte Verletzungen.

Von diesen wurde das 10-jährige Mädchen vorsorglich ins Krankenhaus eingeliefert. Alle anderen sind ambulant versorgt worden.

Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 11.000,- Euro Eine Fahndung nach dem unfallflüchtigen Alfa Romeo verlief ohne Erfolg.

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Messerüberfall im Kurpark: Drei Männer rauben Oldesloer (25) aus

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Polizei im Einsatz
Symbolfoto: SL

Bad Oldesloe – Drei Männer haben im Oldesloer Kurpark einen 25-Jährigen überfallen und ausgeraubt. Sie drohten ihrem Opfer mit Messern.

Der Überfall ereignete sich am Mittwoch, 4. Juli, gegen 22.05 Uhr auf dem Weg von der Tennisplatzanlage zur Hamburger Straße im Kurpark.

Der 25-Jährige Mann aus Bad Oldesloe war zu Fuß auf dem Weg in die Hamburger Straße und wollte die Wegstrecke durch den Kurpark abkürzen. Dort wurde er dann plötzlich von drei Männern umringt.

Jeder hatte ein Messer in der Hand

Jeder dieser Männer hielt ein Messer in der Hand. Sie drohten dem 25-jährigen damit und forderten die Herausgabe aller Wertgegenstände.

Anschließend flüchteten die Männer mit ihrer Beute in unbekannte Richtung. Nähere Angaben zum Stehlgut können aus ermittlungstaktischen Gründen nicht gemacht werden. Der 25-jährige wurde bei dem Überfall nicht verletzt.

Zeugen gesucht

Der Geschädigte konnte die drei Täter nur wenig beschreiben. Hiernach trugen die drei Täter sog. Hoodies, sowie dunkle (evtl.) schwarze Jogginghosen. Einer der Männer soll um die 1,90 Meter groß gewesen sein. Alle drei sprachen mit südländischem Akzent.

Zeugen gesucht: Wer kann Angaben zur Tat oder den Tätern machen? Wem sind im oder angrenzend an den Kurpark drei Männer aufgefallen, auf die die Beschreibung zutrifft?

Zeugenhinweise bitte an Kriminalpolizei in Bad Oldesloe unter der Telefonnummer 04531 / 501-0.

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