Folge uns!

Gute Nachrichten

DRK Trittau verteilt Weihnachtsbeutel an 70 Familien

Veröffentlicht

am

Ursula Meyer (DRK-Ortsverein Trittau, links) und Petra Lusebrink, Vorstandsmitglied der Trittauer Tafel (rechts), machten auch in diesem Jahr Familien mit Kindern wieder eine Weihnachtsfreude. Hier mit Jub (8) und ihrer Mutter.
Foto: DRK Trittau/hfr

Trittau – Die Trittauer Tafel unterstützt derzeit insgesamt 537 Erwachsene und Kinder. Um den Familien mit Kindern eine Weihnachtsfreude zu machen, packte der Ortsverein Trittau des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) auch in diesem Jahr wieder Weihnachtsbeutel mit Lebensmitteln, die das Fest schöner machen.

70 Familien mit Kindern durften sich in diesem Jahr über einen prall gefüllten Weihnachtsbeutel freuen. Darin waren viele leckere Sachen: Vom Stollen bis zum Kaffee, von Süßigkeiten bis hin zu Konserven.

Ursula Meyer (Vorstand DRK Trittau) und der Vorstand der Trittauer Tafel verteilten die Weihnachtsüberraschungen am Ausgabetag der Trittauer Tafel. Die bedachten Familien haben sich über die Aktion des DRK sehr gefreut.

Weiterlesen

Politik und Gesellschaft

Stormarner Lesepaten-Gruppe wächst und sucht Verstärkung

Veröffentlicht

am

Die Lesepatinnen.
Foto: Bürgerstiftung Stormarn/hfr

Stormarn – „..das grenzenloseste aller Abenteuer der Kindheit, das war das Leseabenteuer“ hat Astrid Lindgren einst gesagt. Welten öffnen, Mut machen, Freude am Lesen vermitteln: das ist auch das Ziel der Stormarner Lesepaten. „Dazu haben wir uns aufgemacht, unser Angebot an den Kindergärten und Schulen weiter auszubauen und Mitmacher für die Leitung der Bereiche Trittau und Großhansdorf zu finden“, teilen die beiden Bereichsleiterinnen für Ahrensburg und Bargteheide, Sabine Sarach und Annelore Penno von der Gemeinschaft der Lesepatinnen und Lesepaten der Bürger-Stiftung Stormarn.mit.

Ganz neu soll außerdem unter dem Dach der Bürger-Stiftung Stormarn eine Gruppe Lesepatinnen und Lesepaten im Bereich Bad Oldesloe aufgebaut werden.

Dafür hat die Bürger-Stiftung Stormarn jetzt eine weitere kompetente Mitmacherin gefunden:

Für Karin Ahues-Illing war die Leseförderung während ihres gesamten Berufslebens als Lehrerin ein wichtiges Thema. 10 Jahre hat sie als Lehrerin im Ausland gearbeitet. „Hinführung zum Lesen für Kinder, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, gehört auch zu meiner Berufserfahrung, sagt Ahues. Ich habe immer wieder erlebt, wie Lesen Welten eröffnet und die Fantasie und Kreativität der Kinder weckt. Ich freue mich auf die neuen Aufgaben mit den Lesepaten in Bad Oldesloe“, so Ahues.

„Menschen, die Zeit schenken möchten und Freude daran haben, Kindern vorzulesen, werden gesucht und sind herzlich eingeladen, den Bereich Bad Oldesloe für die Gemeinschaft der Lesepatinnen und Lesepaten der Bürger-Stiftung Stormarn mit zu erschließen.“

Auch ist es jetzt gelungen, für die Bereiche Großhansdorf und Trittau engagierte Menschen zu finden, die die ehrenamtliche Leitung übernehmen. Alix Beckmann hat zuvor viele Jahre die leitende Funktion in Großhansdorf wahrgenommen. „Ich möchte mich jetzt auf meine Aufgabe als Lesepatin konzentrieren und freue mich sehr, dass ich das Organisatorische nun in andere Hände abgeben kann. Ich bin sicher, dass alles sich gut entwickelt.“ sagt Beckmann.

Sylvia Kleinke wird zukünftig den Bereich Trittau, Großensee, Lütjensee und Umgebung betreuen und weiter ausbauen. Frau Kleinke ist selbst Mutter von zwei Kindern und möchte gern etwas Zeit spenden, um bei Kindern die Leselust zu fördern. „Ich würde mich freuen, wenn ich weitere Lesepatinnen und Lesepaten für diese tolle Aufgabe gewinnen könnte.“ sagt Frau Kleinke.

Den Bereich Großhansdorf, Siek, Hoisdorf betreut jetzt Regina Tretter. Sie hat bereits viele Jahre engagiert in verschiedenen ehrenamtlichen Positionen gearbeitet, so z.B. die Freiwilligen-Agentur für die Bürgerstiftung Region Ahrensburg geleitet und die Ehrenamts-Messe in Trittau organisiert. „Mit großer Freude möchte ich jetzt die Lesepatinnen und Lesepaten betreuen und als Bindeglied zu Kindergärten und Schulen da sein“, so Tretter.

Nach dem Wechsel zur Bürger-Stiftung Stormarn haben sich für die Lesepaten viele erfreuliche Perspektiven ergeben. So wird es eine Kooperation mit der Bürger-Stiftung Barsbüttel geben, die ebenfalls eine Lesepatengruppe aufbaut. „Wir haben uns miteinander abgestimmt, um Doppelstrukturen zu vermeiden. Mit Informationen und Fortbildungsangeboten wollen wir uns gegenseitig unterstützen.“ sind sich die Lesepaten einig. Andrea Paaschburg wird die Koordination zwischen den Lesepaten und der Bürger-Stiftung Barsbüttel übernehmen und die Lesepatenschaften dort weiter mit aufbauen.

Aus dem gleichen Grund und mit dem gleichen Ziel wurde auch ein sehr konstruktiver Erfahrungsaustausch mit dem Verein „Kontakt e.V.“ in Reinbek geführt, der ebenfalls lesefördernd tätig ist. „Durch den Erfahrungsaustausch können wir im Interesse der Kinder voneinander profitieren“ sagen die Leiterinnen.

Eine Schulung der Lesepaten haben die Bereichsleiterinnen in Grabau im April unter der Leitung von Frau Ilka Schwarz durchgeführt. Sie war lange Jahre selbst Lesepatin und hat sich weitergebildet, um Lesepaten Grundlagen zu vermitteln und sie zu unterstützen. Alles wurde mit viel Spaß an der Sache gemacht. „Das machen wir wieder“, war die einhellige Meinung. Bei der nächsten Schulung könnten neue Lesepaten dabei sein, denn für alle Bereich werden neue, zusätzliche Lesepatinnen und Lesepaten gebraucht.

Wenn Sie Interesse haben, melden Sie sich gerne bei uns:

E-Mail: lesepaten@buerger-stiftung-stormarn.de

oder

Bürger-Stiftung Stormarn
„LESEPATEN“
Hagenstraße 19
23843 Bad Oldesloe

E-Mail: info@buerger-stiftung-stormarn.de

Weiterlesen

Gute Nachrichten

Lütjensee: Zum 150. Mal Blut gespendet

Veröffentlicht

am

Gerd Mathwig spendete zum 150. Mal Blut. Monique Zandereit entnahm die Spende.
Foto: DRK Blutspendendienst/hfr

Lütjensee  – Ganze 150 Mal hat Gerd Mathwig aus Lütjensse mitterlweile Blut gespendet. Mehr als nur eine stolze Zahl. Vor über 20 Jahren kam er aus Sachsen nach Schleswig-Holstein, wohnte zunächst in Trittau und nun seit drei Jahren in Lütjensee.

Till Quint und Gerd Mathwig. Foto: DRK Blutspendendienst/hfr

Mit dem Blutspenden hatte er schon als junger Soldat in der DDR begonnen und setzte diese Tradition dann auch in seiner neuen Heimat fort. „Den DRK-Blutspendedienst habe ich als Lütjenseer nun in meiner unmittelbaren Nachbarschaft, was liegt da näher, als einen kurzen Spaziergang zur Blutspende zu unternehmen“, berichtete der 65-Jährige jetzt anlässlich seines runden Spendejubiläums von 150 Blutspenden im DRK-Institut in der Hamburger Straße.

„Eine so hohe Spendenanzahl zu erreichen ist schon etwas Besonderes. Das schaffen in ganz Schleswig-Holstein jährlich nur rund 19 Spender“, bedankte sich nach geleisteter Spende dann auch Till Quint vom DRK-Blutspendedienst bei Gerd Mathwig für seinen außergewöhnlichen Einsatz. Als kleine Aufmerksamkeit überreichte er dem Jubilar eine Geschenkbox und die Einladung zu einer festlichen Ehrungsgala für langjährige DRK-Blutspender, auf der Mathwig dann später auch noch eine Urkunde und eine Ehrennadel erhalten wird.

Mathwig arbeitet im Schichtdienst in einem Hamburger Kraftwerk und kann den Besuch der Lütjenseer Blutspendetermine perfekt in seinen Alltag integrieren. Bis zu sechs Mal, für Männer die maximale Spendeanzahl innerhalb von 365 Tagen, kommt er zu den Spendeaktionen in seiner Heimatgemeinde.

„Ich weiß doch, dass Blut dringend gebraucht wird. Und bei dieser Spende kann ich sicher sein, dass sie zu 100 % dort ankommt, wo sie benötigt wird“, begründete er die Motivation für seinen Einsatz. Auch die Tatsache, dass durch seine Spendetätigkeit sein Blut regelmäßig auf bestimmte Infektionserreger untersucht wird, stelle für ihn eine wichtige Serviceleistung des DRK dar.

„So lange es mir gut geht, werde ich weiter spenden“, so der Lütjenseer, der bei der Spendeaktion am 22. Mai gemeinsam mit 71 weiteren engagierten Blutspenderinnen und –spendern – vier von ihnen Erstspender – zur Sicherstellung der Patientenversorgung mit lebenswichtigen Blutpräparaten im Norden beigetragen hat .  

Trmine und Informationen zur Blutspende unter www.blutspende.de (bitte das jeweilige Bundesland anklicken) oder über das Servicetelefon 0800 11 949 11 (kostenlos erreichbar aus dem Dt. Festnetz).

Weiterlesen

Bad Oldesloe

Friedensdemo: „Nie wieder Krieg, nie wieder rechter Terror“

Veröffentlicht

am

Als Erinnerung an das Kriegsende wurde am Blauen Haus ein Kranz aufgehängt. Foto: Stormarnlive

Bad Oldelsoe – Mit deutlichen , aufrüttelnden Worten und starken Appellen haben rund 50 Demonstranten und Redner 73 Jahre nach dem Ende des zweiten Weltkriegs daran erinnert, dass es nie wieder zu einer rechten Schreckensherrschaft in Deutschland kommen soll und darf. Bei schönstem Sommerwetter mahnten die Mitglieder des „Bündnis gegen Rechts“ rund um Walter Albrecht und Vertreter von Kirche und Schulen, dass Frieden noch immer nicht selbstverständlich sei.

Bürgermeister Jörg Lembke konnte selbst nicht anwesend sein, ließ aber eine Rede verlesen. Andersdenkende und Andersgläubige dürften nicht diffamiert werden. Es gab auch einen Seitenhieb in Richtung des Heimatministers Horst Seehofer (CDU). Dieser müsse verstehen, dass der Islam durchaus zu Deutschland gehöre, wenn Menschen mit dieser Religion hier leben. Jeder der hier lebe und seine Kultur mit- und einbringe, gehöre zu Deutschland und in diesem Fall eben zu Bad Oldesloe. Ausgrenzungen und Beleidigungen oder sogar Angriffe auf Grund von Herkunft und Religion würden hier niemals hingenommen werden.

Auch weitere Redner machten klar, dass es in der Kreisstadt nicht toleriert werden wird, wenn Flüchtlinge oder Menschen anderen Glaubens angegriffen oder beleidigt werden.  „Kein Problem wird sich mit Hass lösen lassen“, erklärte Hendrik Holtz (Die Linke). Dass eine Partei, die angeblich eine „Alternative“ in der aktuellen Form mit Hetze und Poplismus auf Stimmenfang gehen könne, sei beschämend genug, sagte er unter großem Applaus. Es sei die Aufgabe jedes Mitbürgers jeden Tag wieder für Frieden und ein gutes Zusammenleben zu kämpfen.

An den Kalten Krieg der auf den zweiten Weltkrieg folgte, erinnerte Pastorin Barbara Stüptitz von der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde. Sie wuchs in der DDR auf. Auch sie mahnte zu Aussöhnung und Verständnis und vor allem ein friedliches Miteinander.

Birgit Mahner vom Bella-Donna-Haus ging vor allem die Rolle der Frauen sowohl im Bereich der Friedensbewegung als aber auch als Opfer von Krieg und Gewalt ein. Nur weil es viele Probleme in der Gesellschaft gebe und plötzlich wieder Ressentiments gepflegt und Hass verbreitet werde, könne man nicht aufgeben. Resignation sei niemals eine Option. Das war sie noch nie, wenn Frauen um ihre Rechte kämpften.

Jaqueline Groth und Jonas Weihrauch von der Berufsschule präsentierten als jüngste Vertreter das Projekt „Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage“. Auch sie setzen sich dafür ein , dass Rassismus an ihrer Schule und in der Gesellschaft gar nicht weiter erstarken kann. Sie beschrieben in ihrer gemeinsamen Rede unter anderem, wie mit Sprachpatenschaften neue Mitschüler mit Flucht- und Migrationshintergrund integriert werden.

Gemeinsam hingen alle Beteiligten am „Blauen Haus“ einen Gedenkkranz auf. Sie waren sich einig „Nie wieder Krieg, nie wieder rechter Terror“.

Weiterlesen