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Lübeck

Feuer zerstört Mehrfamilienhaus: Familie verliert Zuhause

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Das GEbäude ist nach dem Feuer nicht mehr bewohnbar. Foto: mopics.eu

Bad Schwartau – Weit hatten es die Helfer der Bad Schwartauer Feuerwehr nicht zum Einsatzort. Noch nicht einmal 200 Meter neben der Feuer- und Rettungswache in Bad Schwartau, geriet gegen 22:45 Uhr in der Nacht von Samstag auf Sonntag das Dach eines dreistöckigen Mehrfamilienhaus in der Ranzauer Allee in Brand.

Trotz des sehr schnellen Eingreifens der Feuerwehr brach das Feuer in kürzester Zeit durch die Zwischendecke und griff auf das 1.Obergeschoss über. Die im Haus wohnenden Bewohner, darunter eine junge Familie mit einem vier Monate alten Säugling, konnten sich rechtzeitig ins Freie retten.

Extrem schwierig gestaltete sich die Brandbekämpfung durch die Dachkonstruktion. Die, unter anderem, für die Bedachung genutzten Eternit-Platten sorgen immer wieder für kleinere Explosionen.

Hitze und Einsturzgefahr verhinderten einen Innenangriff. Von einer Drehleiter und aus mehreren Strahlrohren bekämpften die Mannnen der Schartauer Wehr das Feuer gute 10 Stunden, bis gegen 8:45 Uhr endlich Feuer aus gemeldet werden konnte.

Einsatz dauerte über 12 Stunden

Gegen 10:35 Uhr konnte der Einsatz nach 12 Stunden beendet werden. Das Gebäude ist nach dem Brand nicht mehr nutzbar. Auch der im Erdgeschoss befindliche Getränkemarkt ist durch das Feuer und die Folgen der Löscharbeiten nicht mehr nutzbar.

Verletzt wurde bei dem Einsatz glücklicherweise niemand. Einzig das Schicksal zweier Katzen konnte nicht geklärt werden. Einsatzleiter Lars Wellmann hofft, dass die beiden sich über eine Katzenleiter selbst vor dem Feuer in Sicherheit bringen konnten.

Die Feuerwehr war mit über 50 Helfern im Einsatz. Die Brandermittler der Kriminalpolizei haben noch während der Löscharbeiten die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

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Lübeck

Fahrrad von Feuerwehrmann geklaut – während eines Einsatzes!

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Fahrraddiebstahl (Symbolbild). Foto: Landespolizei Schleswig-Holstein/Facebook.com

Lübeck – Als er vom Einsatz zurück in die Feuerwache kam, war sein Rad weg: In Lübeck wurde ein Feuerwehrmann beklaut, als er mit seinen Kollegen gerade ein Feuer löschte.

“Der hier geschilderte Fahrraddiebstahl ist einfach nur unverfroren”, kommentiert ein Polizeisprecher den Vorfall, der sich bereits in der Nacht vom 14. auf den 15. Juli ereignete. Jetzt sucht die Polizei nach Fahrrad und Dieb.

Der 46-jährige Geschädigte des Fahrraddiebstahls ist von Beruf Feuerwehrmann und ehrenamtlich Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Dummersdorf. Am späten Abend des 14. Juli kam es kurz vor Mitternacht zu einer Alarmierung der Freiwilligen Feuerwehr aufgrund eines Feuers in Kücknitz. Der 46-jährige fuhr mit seinem sechs Jahre alten Trekkingrad zum Feuerwehrgebäude und stellte es dort, mit einem Seilschloss gesichert, vor dem Gebäude ab.

Gegen 3 Uhr war der Einsatz für die Freiwillige Feuerwehr am 15. Juli beendet. In der Zeit, in der der Feuerwehrmann zu nächtlicher Stunde im Einsatz war, um zu retten und zu löschen, wurde ihm von einem unbekannten Täter das Fahrrad gestohlen.

Hinweise an die Polizei unter 0451/1310.

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Lübeck

Vor Travemünde: Delfin in Ostsee gesichtet!

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Delfin im Meer (Symbolbild). Foto: Andrea Izzotti/shutterstock.com

Travemünde – Mehrmals tauchte er auf: In der Lübecker Bucht wurde ein Delfin gesichtet.

Wie die Lübecker Nachrichten berichtet, wurde das Tier am Dienstagmorgen von einem 21-Jährigen aufgenommen: “Es war gegen 9 Uhr, als ich ihn gesehen habe. Ich war total überrascht”, sagte Lars Brackenwagen, der das Tier mit seinem Handy filmte:

Er war mit einem Boot der Lübeck Port Authority (LPA) gerade auf einem Weg zu einer Badeinsel, um diese zu reparieren und zu reinigen, als der Delfin plötzlich neben dem Boot auftauchte.

Es ist nicht die erste Delfin-Sichtung in der Ostsee

Der letzte Delfin wurde in der Lübecker Bucht vor zwei Jahren gesichtet.

Sichtungen gab es 2016 auch in der Flensbürger Förde.

Dort lockten die Tiere eine Woche lang Besucher ans Ufer:

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Szene

Travemünder Woche: Polizei ist auf das große Fest vorbereitet

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Travemünde aus der Luft
Archivfoto: Gagliardilimages/Shutterstock.com

Lübeck-Travemünde – Zehntausende Menschen freuen sich bereits auf die 129. Travemünder Woche, die in wenigen Tagen mit sportlichen Wettbewerben aber vor allem auch wieder mit viel kulturellem Rahmenprogramm beginnt. Der Startschuss wird am 20. Juli fallen.

Die Polizei zeigt sich auch dieses Jahr gut vorbereitet und informiert jetzt die Travemünder und ihre Besucher über die Maßnahmen, die zum Schutz der Veranstaltung ergriffen werden sollen. Man befinde sich in enger Abstimmung mit der Hansestadt Lübeck und mit dem Veranstalter, heißt es von Seiten der Polizei .

„Das 2017 modifizierte und der abstrakt hohen Gefährdungslage angepasste Sicherheitskonzept hat sich bewährt. Auch in diesem Jahr werden an mehreren Örtlichkeiten rund um die Veranstaltungsflächen technische Sperren errichtet. Geplant ist die vermehrte Nutzung sogenannter Big Packs an neuralgischen Stellen, um ein ungehindertes Einfahren von Fahrzeugen zu verhindern. Gleichwohl wurden in diesem Zusammenhang Zufahrtsvarianten für den Lieferverkehr und Rettungsfahrzeuge mit berücksichtigt“, so Polizeisprecher Dirk Dürbrook.

Schwerpunkt des Einsatzkonzeptes sei nach wie vor die deutlich erhöhte Polizeipräsenz während der Travemünder Woche. Beamte der Polizeidirektion Lübeck und der Bereitschaftspolizei Eutin sollen den Besucherinnen und Besuchern als Ansprechpartner auf dem gesamten Veranstaltungsareal zur Verfügung stehen.Die Zentrale Anlaufstelle ist das Wasserschutzpolizeirevier „Am Leuchtenfeld“, direkt an der Festmeile.

„Die Wasserschutzpolizei wird auch in diesem Jahr für Sicherheit und Ordnung auf dem Wasser in der Lübecker Bucht sorgen. Dabei stehen neben den täglichen Bootskontrollen auch die Überprüfung des Rechtsfahrgebots im stark frequentierten Fahrwasser und die Einhaltung von Geschwindigkeitsvorschriften im Vordergrund“, so Dürbrook.

Tägliche Jugendschutzstreifen auf der Festmeile, gemeinsam durchgeführt von der Polizei sowie dem Ordnungsdienst der Hansestadt Lübeck und des Kinder- und Jugendschutzes, ergänzen die Maßnahmen des Einsatzkonzeptes.

„Das übergeordnete Ziel der Kontrollen ist es, beim fröhlichen Feiern auf den Veranstaltungsflächen den Konsum von Alkohol der jungen Besucher zu überprüfen, auf den maßvollen Umgang hinzuweisen und Verstöße gegen das Jugendschutzgesetz festzustellen“, erklärt Dürbrook.

Und eines steht fest. Wer sich nicht benehmen kann, braucht auch nicht wiederkommen. „Besucherinnen und Besucher, die während der Veranstaltungstage Störungen verursachen und in Gewahrsam genommen werden müssen, erhalten auch in diesem Jahr ein Travemünder-Woche-Verbot“, erklärt die Polizei

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