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Ahrensburg

Bürger-Stiftung Stormarn ist neuer Partner der Lesepaten

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Der Vorstand der Bürger-Stiftung Stormarn (von links): Uwe Sommer, Martin Lüdiger, Ralph Klingel-Domdey, Christa Zeuke und Ernst-Jürgen Gehrke. Foto: hfr

Ahrensburg – Die Bürger-Stiftung Stormarn übernimmt die Trägerschaft für die Stormarner Lesepaten. Die mehr als 50-köpfige Gruppe kann ihr Projekt nach dem unfreiwilligen Aus bei der Bürgerstiftung Region Ahrensburg also fortsetzen.

„Wir schaffen die organisatorischen Rahmenbedingungen, damit die Lesepaten ihre Aufgabe weiterhin so erfüllen können, wie sie es selbst für richtig halten“, sagt Jörg Schumacher, Geschäftsführer der Bürger-Stiftung Stormarn. Nun seien Möglichkeiten für Fortführung und die Weiterentwicklung des Projektes „Kinder und Lesen“ auch mit Unterstützung der Sparkassen-Stiftung Stormarn geschaffen.

Bürger-Stiftungs-Vorstand Uwe Sommer, hauptberuflich Geschäftsführer des Kreis-jugendrings (KJR) Stormarn: „Ich freue mich über diese gute Nachricht. Die Lesepaten sind ein großartiges Beispiel für bürgerschaftliches Engagement, das eben nicht immer nur mit Geld, sondern auch mit Zeit zu tun hat. Es ist schön, dass wir ihnen eine neue Heimat geben können.“

Sein Vorstandskollege Ralph Klingel-Domdey, Leiter und Koordinator der Abendblatt-Regionalausgaben, begrüßt, dass die „wunderbare Arbeit der Ehrenamtlichen, die in nahezu 50 Krippen, Horten und Schulen nun unter unserem Dach fortgesetzt werden kann. Schließlich hilft der Einsatz dieser Menschen inzwischen mehr als 1000 Kindern in Stormarn im Bereich Sprachförderung.“ Das sei eine Aufgabe, die im Ergebnis sicher auch das Leben der Paten selbst bereichere.

Der Vorstandsvorsitzende der Bürger-Stiftung Stormarn stimmt zu: „Ich finde das Projekt einfach fabelhaft“, so Ernst-Jürgen Gehrke. „Ich habe in meinem Leben viel gelesen und tue das immer noch“, so der Unternehmer aus Ahrensburg. „Kindern, die heute ein Smartphone einem Buch vorziehen, das Lesen von Büchern, Tageszeitungen und Literatur näher zu bringen, werden wir mit voller Überzeugung unterstützen.“

Vorstandsmitglied Christa Zeuke erinnert sich, dass Sie als Lehrerin durch berufsbegleitende Kurse unter dem Motto „Anstiften zum Lesen“ Kindern in ihren Klassen die Lust am Lesen gern vermittelt habe. Sie sagt: „Ich habe zum Beispiel in meinen Klassen bis zu den spannenden Stellen vorgelesen und übergab das Buch dann mit den Worten ,und nun liest du weiter vor!'“ Es wurde nicht alles vorgelesen und daher wurden die beliebtesten Bücher von Schüler zu Schüler weitergegeben. „Die eigene Phantasie muss mit unterschiedlichsten Geschichten gefüttert werden, um der Vorstellungskraft die Möglichkeit des Wachsen zu geben“, sagt Zeuke und schließt: „Die Lesepaten sind herzlich willkommen. Ich bin gespannt auf unsere Zusammenarbeit.“

Ahrensburg

Rauchentwicklung in Altenheim führt zu Großeinsatz

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Ahrensburger Feuerwehr im Einsatz
Archivfoto: SL

Ahrensburg – Weil es in einem Anbau eines Alten – und Pflegeheims zu einer starken Rauchentwicklung kam, gab es gestern, 15. Juni, einen größeren Einsatz von Feuerwehr- und Rettungskräften in Ahrensburg.

Mehrere Feuerwehren wurden zum Einsatzort beordert und gingen unter Atemschutz gegen das Feuer vor, das schnell gelöscht werden konnte. Schon beim Eintreffen der Feuerwehren hatten die Mitarbeiter der Einrichtung alle Bewohner aus den Gebäuden gebracht.

Grund für den Brand war nach ersten Erkenntnissen offenbar ein defektes Kabel an einer Waschmaschine im Anbau. Verletzt wurde niemand. Nach dem Einsatz, der etwas über eine Stunde dauerte, konnten die Bewohner auch wieder auf ihre Zimmer.

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Politik und Gesellschaft

Ahrensburg: Auslandsstipendien für engagierte Jugendliche

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Anneke Ruge (2 v. li.) mit den übrigen Stipendiaten und Dr. Michael Eckstein bei der Stipendiaten-Feier in Ahrensburg Foto: Deutsche Stiftung Völkerverständigung/hfr

Ahrensburg – Ein Schuljahr im Ausland ist bei jungen Menschen begehrt. So ein Auslandsjahr ist allerdings auch mit erheblichen Kosten verbunden. Vor diesem Hintergrund vergibt die Deutsche Stiftung Völkerverständigung jährlich fünf Stipendien an sozial engagierte Jugendliche, die gerne ein Jahr in einem anderen Land verbringen würden.

Die Stiftung hat ihren Sitz in Ahrensburg und richtet in Zusammenarbeit mit der BürgerStiftung Region Ahrensburg die jährliche Auf in die Welt-Messe zum Schüleraustausch aus.

Die Stipendiaten für das Schuljahr 2018 / 2019 haben ihre Urkunden jetzt in der Schlossstadt erhalten. Ein Stipendium geht an Anneke Ruge aus Ammersbek, die in Ahrensburg in die Schule geht.

Vier Stipendiaten starten in den nächsten Wochen in die USA, nach Australien und Kanada; ein Stipendiat wird das Auslandsjahr in Schweden verbringen. Sie werden von der Stiftung mit jeweils 2.000 Euro gefördert.

Die Stipendiaten 2018 / 2019 kommen aus Baden-Württemberg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein. Sie haben eines gemeinsam: sie engagieren sich ehrenamtlich. Das gilt auch für Anneke Ruge, die derzeit die 10. Klasse des Eric Kandel-Gymnasiums in Ahrensburg besucht.

Anneke lebt mit ihren Eltern und ihrem Bruder in Ammersbek. In der Schule sind Wirtschaft, Politik und Fremdsprachen ihre Schwerpunkte. Ehrenamtlich ist sie vielfältig engagiert. Sie hilft mit ihrer Familie einer Flüchtlingsfamilie aus Syrien. Seit ihrem fünften Lebensjahr ist sie bei den Pfadfindern aktiv und hat dort auch mehrfach Leitungsaufgaben übernommen. Außerdem war sie beim SSC Hagen Hilfstrainerin beim Schwimmen. In ihrer Schule übernahm sie die Patenschaft für eine fünfte Klasse.

Dr. Michael Eckstein von der Stiftung Völkerverständigung: „Anneke Ruge zeichnet sich durch Weltoffenheit, Toleranz und Neugier aus; ihr ehrenamtliches Engagement ist beispielhaft. Beides wollen wir mit dem Stipendium anerkennen und fördern.“

Die Ausschreibung für das nächste Jahr startet bereits. Informationen dazu gibt es auf dem Schüleraustausch-Portal. Persönlich gibt die Stiftung Tipps für die Bewerbung auf der nächsten Auf in die WElt-Messe für Schüleraustausch, die am 22.09. in Ahrensburg im Eric-Kandel-Gymnasium stattfinden wird.

 

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Kultur

Ahrensburgs Stadtfestmacher zufrieden mit dem Verlauf

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FOTO: SL

Ahrensburg – Die Organisatoren des 34. Ahrensburger Stadtfests zeigen sich im Rückblick sehr zufrieden mit dem Verlauf. Das Wetter spielte drei Tage lang sehr gut mit, alle Bands und Vereine konnten ihre Auftritte absolvieren und es kamen knapp 100 000 Besucher zu dem großen Fest mit zwei Bühnen in der Schlossstadt.

Insgesamt verlief das Fest ruhiger als in den Vorjahren. Zu größeren Vorfällen kam es nicht. Die Polizei musste allerdings eine Person in Gewahrsam nehmen und es gab sieben Anzeigen wegen Körperverletzung. Die Securities berichteten, dass es vor allem in den Nachtstunden  zu größeren Problemen kam. Offenbar Angetrunkene sorgten für Unruhe nachdem die Bühne und die Buden bereits geschlossen waren.

Ärgerlich war auch erneut, dass die an die Festmeile angrenzenden Discounter es mit dem Jugendschutz nicht so ganz genau nahmen. Ohne größere Diskussionen konnte man beobachten, wie ältere Jugendliche Alkohol in großen Mengen kauften und diesen noch im Vorraum an Jüngere übergaben. Vor dem CCA und hinter dem Kettenkarussell an der Großen Straße kam es erneut zu den größten Zusammenkünften von zum Teil auch Minderjährigen, die Alkohol ab den Nachmittagsstunden bis in die Nacht konsumierten. Dafür können aber die Organisatoren nichts. Gespräche mit den Discountern hätten im Prinzip keine Wirkung gehabt. Der Umsatz sei quasi durch die Ketten schon fest eingeplant.

Positiv sei es gewesen, dass sich von Jahr zu Jahr mehr junge Mitbürger auch das ganz normale Stadtfestprogramm anschauen. Es kommt so vor den Bühnen zu einer Durchmischung der Generationen, so wie sich die Veranstalter das schon länger gewünscht hatten. Das seit zwei Jahren kein Discotower mehr existiere, sei nicht mehr negativ ins Gewicht gefallen und im Prinzip auch bei den Jugendlichen gar kein Thema mehr, sind sich die Organisatoren sicher. Viel mehr sei im Bühnenprogramm halt für alles etwas dabei gewesen.

DJ Martin Hoefling, auch bekannt von Ahrensburg.TV

Gut angeommen wurde auch erneut das Vereinsprogramm sowohl auf den Bühnen als auch im gemütlichen Vereinsdorf sowie die kultige Open-Air-Stadtfest Disco mit DJ Martin Hoefling am Freitag und Sonnabend jeweils ab 18 Uhr in der Manhagener Allee. Dieses Projekt hat sich längst zu einer Tradition und zu einem Hot-Spot auf dem Fest entwickelt, der viele Besucher anzieht. Unterschiedliche Bereiche mit unterschiedlichen Atmosphären und Programmen zu schaffen, sei ein Ansatz, der in den nächsten Jahren noch verstärkt werden könnte. Auch habe eine Auflockerung der Standaufbauten auf dem Rondell stattgefunden. Die Neuordnung sei sehr gut angekommen, so Organisator Stephan Schächterle von „Schächterle Events und Consulting“ aus Bad Oldesloe, der das Fest gemeinsam mit der Kaufleutevereinigung „Ahrensburger Stadtforum“ auf die Beine stellt.

„Rükkenwind“

Highlights in Sachen Publikumsaufkommen waren natürlich das DJ Duo „Stereoact“, aber auch die PUR-Coverband „Abenteuerland“ und die Newcomer von „Rükkenwind“ konnte sich über großen Zuspruch freuen. An der Bühne in der Hagener Allee, die wieder von Antje Karstens und ihren Mann Peter vom Stadtforum betreute wurde, versammelten sich unterschiedliche GEnerationen und feierten mit unterschiedlichen Coverbands. Dort war eher Blues, Latin und Rock-Pop zuhause.

Einen Überraschungsauftritt legte die Ahrensburger Tanzschule „Tanzfabrik“ hin und sorgte damit in der Hagener Allee zum Abschluss am Sonntag dafür, dass vor der Bühne bis zum letzten Ton noch richtig Stimmung war.

Im nächsten Jahr soll es am zweiten Juniwochenende dann mit dem 35. Ahrensburger Stadtfest weitergehen. Neue Ideen gebe es schon, aber die würden noch nicht verraten, so die Organisatoren. Zunächst wolle man das vergangenen Stadtfest fertig analysieren. Mit der gut eingespielten Kooperationen seien beide Seiten wieder sehr zufrieden gewesen.

 

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