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Gute Nachrichten

Silberne Ehrennadel des DFV: Hamberger Feuerwehrmann Albert Iken geehrt

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Innenminister a.D. Stefan Studt (r.) und HBM Albert Iken (Mitte) wurden geehrt. Mit ihnen freuen sich DFV-Ehrenpräsident Hans-Peter Kröger, stellv. Landesverbandsvorsitzende Ilona Dudek und Landesgeschäftsführer Volker Arp.
Foto: Deutscher Feuerwehrverband/hfr

Berlin/Fulda – Deutsches Feuerwehr-Ehrenkreuz in Gold, Silber oder Bronze, Deutsche Feuerwehr-Ehrenmedaille, Silberne Ehrennadel des Deutschen Feuerwehrverbandes und Medaille für Internationale Zusammenarbeit: Der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) hat bei einer festlichen Ehrungsveranstaltung 35 Männer und fünf Frauen aus dem gesamten Bundesgebiet ausgezeichnet, die sich um das Feuerwehrwesen besonders verdient gemacht haben. Den würdigen Rahmen bot das Deutsche Feuerwehr-Museum in Fulda. Zwei der Geehrten kamen aus Schleswig-Holstein:

Aus Stormarn durfte sich Hauptbrandmeister Albert Iken aus Hamberge über die Auszeichnung freuen. Er erhielt die  “Silberne Ehrennadel”.  Mit diesem Ehrenabzeichen des Deutschen Feuerwehrverbandes werden Personen geehrt, die besonders aktiv und erfolgreich die Aufgaben und Ziele der Feuerwehrverbände gefördert haben. Ein solcher Mensch ist Albert Iken, der auf langjähriges Engagement zurückblicken kann. Ob in der Gemeindewehrführung oder als Amtswehrführer – seine Hilfe und Unterstützung für den Kreisfeuerwehrverband Stormarn war und ist beispielhaft und herausragend.

Auch Landesinnenminister a.D. Stefan Studt wurde ausgezeichnet. Er erhielt das Deutschee Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber Die zweithöchste Auszeichnung, die die Feuerwehren bundesweit zu vergeben haben, war eine Anerkennung für Studts Einsatz für das Feuerwehrwesen in seiner zeit als Innenminister. Exemplarisch nannte DFV-Präsident Hartmut Ziebs Studts Engagement für das Ehrenamt Feuerwehr, die erfolgreichen Bemühungen der gesetzlichen Absicherung nicht-unfallbedingter Gesundheitsschäden im Feuerwehrdienst, Erhöhung der Landesmittel zum Katastrophenschutz und eine sichere gesetzliche Regelung für die Feuerwehr-Kameradschaftskassen.

“In seiner Zeit als Innenminister des Landes Schleswig-Holstein setzte Stefan Studt Zeichen für die Feuerwehr, so Ziebs. Auf Bundesebene kam es unter anderem in seiner Zeit als Vorsitzender des Innenausschusses des Bundesrates zur guten Zusammenarbeit mit dem Deutschen Feuerwehrverband. Auch an der Basis engagiert er sich, etwa als förderndes Mitglied der örtlichen Freiwilligen Feuerwehr Rickert”, heißt es in der Laudatio.

Zu den ersten Gratulanten gehörten der schleswig-holsteinische DFV-Ehrenpräsident Hans-Peter Kröger, die stell. Landesverbandsvorsitzende Ilona Dudek und Landesgeschäftsführer Volker Arp, die mit nach Fulda gereist waren.

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Polizei und Feuerwehr

Bad Segeberg: Aufwendige Uhu-Rettung am Kalkberg

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Foto: Feuerwehr Stadt Bad Segeberg/hfr

Bad Segeberg – Aufwendige Tierrettung am Segeberg Kalkberg. Ein Bürger meldete sich am Samstagmittag bei der Polizeistation Bad Segeberg. Ein Tier sei in den Burgbrunnen der ehemaligen Siegesburg am Segeberger Kalkberg gefallen.

Der Polizeibeamte leitete den Sachverhalt an die zuständige Rettungsleitstelle Holstein weiter, die wiederrum den Einsatzleiter vom Dienst Mark Zielinski verständigte.

“Dieser machte sich auf den Weg, um sich ein Bild von der Lage zu verschaffen. Vor Ort wurde der Einsatzleiter dann vom Anrufer am Fuße des Berges in Empfang genommen und beide machten sich zu Fuß auf den Weg zur Einsatzstelle” so Feuerwehrsprecher Dennis Schubring .

Tierrettung am Kalkberg

Auf der Aussichtsplattform angekommen konnte man zwar nichts erkennen, jedoch waren aus dem Brunnen, der sich an der Abbauwand zur Seite des Freilichttheaters befindet Tierlaute wahrnehmbar. Durch weitere Erkenntnisse sollte es sich bei dem Tier um einen Jungvogel, der seit langem am Berg lebenden Uhus handeln.

Der Einsatzleiter entschied sich nach eigenen Angaben “Staffelalarm” für die Freiwillige Feuerwehr Bad Segeberg auszulösen, um für weitere Maßnahmen Material und Personal vor Ort zu haben.

Da der alte Brunnen der ehemaligen Siegesburg eine Tiefe von 40 Meter misst, wurde eine spezielles Messgerät an einer langen Leine herabgelassen, um die Umgebungsluft zu ermitteln. Dieses zeigte nach wenigen Metern einen schlechten Sauerstoffgehalt an. Mit einem Scheinwerfer konnte der Bereich ausgeleuchtet und per Fernglas das Tier dann in seiner missligen Lage gesichtet werden.

Für weitere fachliche Unterstützung wurde neben Mitarbeitern des Noctalis auch Spezialisten des Technischen Hilfswerk Bad Segeberg nachgefordert. Bis zur deren Ankunft wurden Lockversuche mittels Fangnetz und Lebendfutter unternommen, leider erfolglos. Zeitgleich bereiteten Einsatzkräfte der Feuerwehr Bad Segeberg eine Atemluftflasche mit Verlängerungsschläuchen vor, diese wurden dann in den Brunnen hinabgelassen, um das Tier mit Frischluft zu versorgen.

Tierrettung am Kalkberg

Die angeforderten Einsatzkräfte vom Technischen Hilfswerk bereiteten auf der Plattform eine Stangenkonstruktion und Seiltechnik vor, um einen Kameraden mit umluftunabhängigen Atemschutz und Absturzsicherung sicher in die Tiefe zu lassen.

Nach Erreichen des Brunnengrundes konnte das Jungtier in einen Transportsack verpackt und nach ober gezogen werden. Anschließend machte sich mit Seilunterstützung der Einsatzkräfte auf der Plattform der Kamerad in der Tiefe wieder auf den Weg nach oben.

Tierrettung am Kalkberg

Der Uhu konnte an Mitarbeiter vom Fledermauszentrum Noctalis, die die Rettungsarbeiten die ganze Zeit über unterstützten, entkräftet übergeben werden. Sie werden sich jetzt fachmännisch weiter um das Tier kümmern. Der Einsatz dauerte insgesamt dreieinhalb Stunden.

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Bad Oldesloe

Bundestagsabgeordneter überreicht Schutzkleidung ans Oldesloer THW

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Übergabe der Spende. Foto: Büro Gero Storjohann/hfr

Bad Oldesloe – Neuer Schutz für das Bad Oldesloer THW. Der Bundestagsabgeordnete Gero Storjohann (CDU) hat 400 OP-Mundschutzmasken, 100 Mundschutzmasken aus Stoff und 100 Schutzanzüge an das Technische Hilfswerk in der Kreisstadt übergeben.

Begleitet wurde der Bundespolitiker von  Bad Oldesloes Bürgerworthalterin Hildegard Pontow.

Für das THW Bad Oldesloe  nahmen der Öffentlichkeitsbeauftragte Nicolas Pabst und Oliver Scharf (Gruppenführer Fachgruppe Sprengen) die humanitäre Spende entgegen.

Die Taipeh Vertretung in der Bundesrepublik Deutschland hatte als Zeichen der Solidarität im Kampf gegen Covid-19 kürzlich an Deutschland eine Million Atemschutzmasken und weitere Schutzkleidung gespendet.

Diese werden nun bundesweit durch befreundete Parlamentarier an Einrichtungen wie das THW, medizinische Institutionen, Pflegekräfte und Bürger, die sie benötigen, weiter gegeben.

Storjohann  unterhält eine besondere Beziehung zur Taipeh Vertretung in der Bundeshauptstadt und besucht diese gern mit Besuchergruppen aus seinem Wahlkreis (Segeberg – Stormarn-Mitte) zu Informationsvorträgen über die besondere Situation auf der wirtschaftlich starken Insel vor dem chinesischen Festland.

Beim THW in Bad Oldesloe war die Schutzkleidung für den Einsatz während der Corona Pandemie herzlich willkommen.

Der Ortsverband Bad Oldesloe befindet sich seit Beginn der Corona-Krise im Einsatz. Die Helfer des Ortsverbands haben seit Beginn der Corona-Pandemie mehr als 2500 Stunden ehrenamtlich geleistet.

Der Fachzug Logistik Bad Oldesloe leistet nach eigener Auskunft seit vielen Wochen zusammen mit anderen Ortsverbänden wichtige Arbeit im zentralen Lager für Schutzausrüstung in Boostedt in Schleswig-Holstein. Aber auch im Leitungs- und Koordinationsstab des THW Landesverbands Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein ist das THW Bad Oldesloe seit Monaten aktiv.

Storjohann lobte die Arbeit des THW und sagte bei der Übergabe auf dem Gelände des Ortsverbands Bad Oldesloe: „Ich freue mich das THW Bad Oldesloe mit dieser Spende bei der Ausübung seiner Arbeit in der Corona-Krise unterstützen zu können. Dieses drückt natürlich auch meine Wertschätzung für die Arbeit der Kameradinnen und Kameraden aus“.

Die Idee das THW in Bad Oldesloe für die Übergabe auszusuchen, ging von Hildegard Pontow aus.

Storjohann war in der Vergangenheit selbst für das THW aktiv. Von 2009-2015 war er stellvertretender Vorsitzender der THW-Helfervereinigung Schleswig-Holsteins. Das dürfte bei seiner Entscheidung hilfreich gewesen sein.

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Polizei und Feuerwehr

Lübeck: Polizei als “Igelretter” in der Not

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Foto: Polizei Lübeck/hfr

Lübeck – Tierischer Einsatz der Polizei in Lübeck . Ein Igel hatte sich in einer Mülltonnenhalterung selbst eingeklemmt und die Anwohner riefen Beamte des 3. Polizeireviers Lübeck zur Hilfe.

“Die findigen Polizisten konnten mit einem geliehenen Winkelschneider den Metallbügel lösen und den Igel befreien”, so Polizeisprecher Stefan Muhtz .

Er wurde auf dem Grundstück ausgesetzt und erhielt Wasser sowie Apfelstücke zur Stärkung.

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