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Hamburg

Hamburg: Polizist schießt auf fliehenden Einbrecher

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Polizei im Einsatz
Symbolfoto: SL

Hamburg – Im Rahmen eines Polizeieinsatzes nach einem Haus- und Wohnungseinbruch ist es gestern am späten Nachmittag zu einem Schusswaffengebrauch durch einen 37-jährigen Polizeibeamten gekommen. Das Dezernat Interne Ermittlungen und die BAO “Castle” haben die Ermittlungen übernommen.

Nach bisherigem Stand der Ermittlungen erhielt der 39-Jährige Bewohner des Endreihenhauses in der Kielmannseggstraße, der sein Haus mit spezieller Technik gegen Einbrüche gesichert hatte, einen Einbruchsalarm auf sein Mobiltelefon. Er verständigte umgehend die Polizei.

Beamte des Polizeikommissariats 37 erreichten kurze Zeit später das Objekt und konnten den mutmaßlichen Einbrecher, welcher sich vor der Polizei versteckt hielt, in unmittelbarer Tatortnähe aufspüren.

Im weiteren Verlauf ist es zu einer Schussabgabe durch einen 37-jährigen Polizeibeamten gekommen, wodurch der mutmaßliche Einbrecher eine Unterarmverletzung erlitt. Diesbezüglich wurde der Beamte im Anschluss psychologisch betreut.

Der 33-Jährige wurde vor Ort vorläufig festgenommen, notärztlich versorgt und unter Polizeibegleitung in ein Krankenhaus transportiert, wo die Verletzung operativ behandelt wurde. Aufgrund der Schussverletzung bestand keine Lebensgefahr.

Bei der ersten Durchsuchung des Tatverdächtigen konnte vermeintliches Diebesgut aus dem Haus in der Kielmanseggstraße aufgefunden werden.

Während des Einsatzes erfolgte ein Zeugenhinweis, dass sich eine weitere Person am Tatort aufgehalten haben könnte.

Trotz umfangreicher Fahndungsmaßnahmen mit insgesamt 33 Funkstreifenwagen und mehreren eingesetzten Diensthundeführern konnten keine weiteren Hinweise auf einen zweiten Täter erlangt werden.

Erste Ermittlungen der BAO “Castle” ergaben, dass der Beschuldigte außerdem für einen versuchten Einbruch in der tatortnahen Ahornstraße in Betracht kommt und gegen ihn bereits ein internationaler Haftbefehl vom Amtsgericht München wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen Wohnungseinbruchsdiebstahls erlassen wurde.

Erkenntnisse aus dem Ausland begründen außerdem den Verdacht, dass es sich bei dem 33-Jährigen um einen international agierenden Einbrecher handeln könnte. Darüber hinaus wird geprüft, ob der Serbe für weitere Taten in Hamburg in Betracht kommt.

Das Dezernat Interne Ermittlungen hat wegen des polizeilichen Schusswaffengebrauchs ebenfalls Ermittlungen aufgenommen.

Die Ermittlungen der BAO “Castle” und des Dezernats Interne Ermittlungen dauern an.

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Hamburg

Hamburg: Erfolg für die “Cold Case Einheit” der Polizei

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Alte Akten
Symbolfoto: Otan / shutterstock.com

Hamburg – Fahndungserfolg 24 Jahre nach der Tat. Eine im Juli veröffentlichte Fahndung der Hamburger Polizei  mit einem Lichtbild nach dem Tatverdächtigen eines Tötungsdelikts aus dem Jahr 1994 ist erledigt. Das teilte die Polizei mit.

Die Beamten der Ermittlungsgruppe (EG) 163 (“Cold-Case-Einheit”) konnten den Mann mit dem Spitznamen “Serduchko” bzw. “Serduszko” inzwischen identifizieren.

Der auf dem Lichtbild abgebildete Mann steht im Verdacht, den am 18.01.1994 gegen 15:15 Uhr in Hamburg-Hammerbrook aufgefundenen Waldemar D. (31) getötet zu haben.

Nach Veröffentlichung des Lichtbildes meldeten sich Zeugen bei der Polizei, die Hinweise zur Identität des Mannes lieferten. Im Rahmen der daraufhin geführten Ermittlungen konnte der Tatverdächtige schließlich identifiziert werden. Es handelt sich bei ihm um einen zur Tatzeit 40-jährigen polnischen Staatsangehörigen, der nach den ersten Erkenntnissen allerdings bereits vor längerer Zeit verstorben sein soll.

Die weiteren Ermittlungen der EG 163 und der Staatsanwaltschaft Hamburg dauern an.

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Hamburg

Flughafen: Reisende mit Schlagring und Butterfly-Messer im Gepäck!

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Schlagring am Flughafen beschlagnahmt. Foto: Bundespolizei

Hamburg – Die Bundespolizei entdeckte heute Mittag zunächst zwei Butterflymesser und wenige später einen Schlagring im Reisegepäck von Fluggästen.

Beide erhielten eine Strafanzeige wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz.

Bei der Reisegepäckkontrolle entdeckten Bundespolizisten zunächst zwei Butterflymesser im Koffer einer 56-jährigen türkischen Staatsangehörigen. Mit der Situation konfrontiert, äußerte die Frau, dass Sie nicht wusste, dass diese Messer in Deutschland verboten sind. Die Bundespolizisten fertigten eine Strafanzeige und stellten die Butterflymesser sicher. Im Anschluss der polizeilichen Maßnahmen durfte die Frau Ihre Reise fortsetzen und erreichte noch rechtzeitig Ihren Flug.

Wenige später wurden Bundespolizisten erneut auf den Inhalt eines Reisekoffers aufmerksam. In diesem Fall hatte ein 22-jähriger amerikanischer Staatsangehöriger einen Schlagring in seinem Reisegepäck. Als die Beamten dem Mann erläuterten, dass es sich bei einem Schlagring um einen verbotenen Gegenstand handeln würde, äußertet er, dies nicht gewusst zu haben. Auch der Schlagring wurde durch die Bundespolizei sichergestellt. Der Mann erhielt eine Strafanzeige und konnte im Anschluss seine Reise fortsetzen.

Die Bundespolizei weist darauf hin, dass die oben genannten Gegenstände (Schlagring und Butterflymesser) in Deutschland grundsätzlich verboten sind!

Informieren Sie sich bitte rechtzeitig bereits vor Ihrer Flugreise über die geltenden gesetzlichen Regelungen zur Mitnahme von Gegenständen im Hand- und Reisegepäck. Beachten Sie auch die Vorgaben der Flüssigkeitsverordnung. Nehmen Sie auf Ihrer Reise nur mit, was Sie unbedingt benötigen. Ausführliche Informationen finden Sie im Internet unter www.bundespolizei.de

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Hamburg

Auf dem Weg zur Klinik: Baby kommt in Rettungswagen zur Welt!

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Rettungsdienst im Einsatz
Symbolfoto: SL

Hamburg – Dieses Baby hatte es sehr eilig: Eine Frau hat in einem Krankenwagen in Hamburg ein Mädchen zur Welt gebracht.

Ein Rettungswagen der Feuerwehr Hamburg wurde am Mittwochabend über den Notruf 112 zu einer schwangeren Patientin alarmiert, bei der bereits massive Wehentätigkeit eingesetzt hatte.

“Die beiden Notfallsanitäterinnen entschieden nach rettungsdienstlicher Versorgung vor Ort die werdende Mutter schnellstmöglich in die bereits angemeldete Geburtsklink zu befördern”, sagt Torsten Wesselly von der Hamburger Feuerwehr.

Doch bis dahin sollte die Zeit nicht mehr reichen. Das Mädchen wollte raus, so schnell wie möglich!

Das Rettungsteam unterbrach die Fahrt, parkte den Rettungswagen und unterstützte die Patientin bei der Geburt ihrer Tochter. Die verlief ohne Komplikationen: “Nachdem Mutter und Kind abgenabelt und versorgt waren, wurde die Fahrt in die Klink zur weiteren Versorgung fortgesetzt.”

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