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Hamburg

Lebensgefährliche Adrenalinjagd: U-Bahn-Surfer schwer verletzt

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Rettungswagen im Einsatz
Symbolfoto: SL

Hamburg – Ein 16-Jähriger, der sich auf dem Dach einer einfahrenden U-Bahn befand, ist am Freitagabend schwer verletzt worden. Der Kriminaldauerdienst (LKA 26) hat die ersten Ermittlungen übernommen.

Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen kletterte der 16-Jährige mit einem ebenfalls 16-jährigen Freund am Bahnhof Eppendorfer Baum auf das Dach eines einfahrenden U-Bahn-Zuges. Die beiden jungen Männer fuhren von hier aus, nun auf dem Dach eines Waggons, in Richtung U-Bahnhof Kellinghusenstraße.

Begleitet wurden die beiden jungen Männer von einem Freund (16) und einer Freundin(16) , die in den davor fahrenden Zug gestiegen waren und so vor den beiden jungen Männern am U-Bahnhof Kellinghusenstraße eintrafen.

Die beiden jungen Männer “surften” auf dem Dach der U-Bahn der Linie 3 bis zum Eintreffen im Bahnhof Kellinghusenstraße.

Die beiden Begleiter filmten hierbei offenbar die Einfahrt des Zuges, auf dessen Dach sich die beiden jungen Männer befanden.

Während der Einfahrt in den U-Bahnhof stieß der auf dem Dach stehende 16-Jährige gegen eine Fußgängerüberführung. Er erlitt schwere Kopf- und Oberkörperverletzungen. Sein Begleiter sprang nach Einfahrt in den Bahnhof vom Dach des Waggons und flüchtete zunächst unerkannt.

Der 16-jährige Schwerverletzte wurde von Fahrgästen vom Dach geborgen und bis zum Eintreffen von Rettungskräften versorgt. Er wurde in ein Krankenhaus transportiert und notoperiert. Lebensgefahr bestand nicht. Offenbar hatte der junge Mann bevor er auf das Dach des U-Bahn- Waggons stieg Cannabis konsumiert.

Durch weitere Ermittlungen und Vernehmungen konnte der zweite U-Bahn-Surfer identifiziert werden. Der 16-Jährige wurde von den Beamten des Kriminaldauerdienstes an seiner Wohnanschrift angetroffen. Gegen ihn und den Schwerverletzten wurde ein Strafverfahren wegen des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eingeleitet. Zudem wurde das Mobiltelefon des jungen Mannes sichergestellt.

Die Handys der beiden 16-Jährigen, die ihre Freunde beim U-Bahn-Surfen gefilmt haben sollen, wurden ebenfalls sichergestellt.

Die weiteren Ermittlungen dauern an.

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Hamburg

Hamburg: Erfolg für die “Cold Case Einheit” der Polizei

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Alte Akten
Symbolfoto: Otan / shutterstock.com

Hamburg – Fahndungserfolg 24 Jahre nach der Tat. Eine im Juli veröffentlichte Fahndung der Hamburger Polizei  mit einem Lichtbild nach dem Tatverdächtigen eines Tötungsdelikts aus dem Jahr 1994 ist erledigt. Das teilte die Polizei mit.

Die Beamten der Ermittlungsgruppe (EG) 163 (“Cold-Case-Einheit”) konnten den Mann mit dem Spitznamen “Serduchko” bzw. “Serduszko” inzwischen identifizieren.

Der auf dem Lichtbild abgebildete Mann steht im Verdacht, den am 18.01.1994 gegen 15:15 Uhr in Hamburg-Hammerbrook aufgefundenen Waldemar D. (31) getötet zu haben.

Nach Veröffentlichung des Lichtbildes meldeten sich Zeugen bei der Polizei, die Hinweise zur Identität des Mannes lieferten. Im Rahmen der daraufhin geführten Ermittlungen konnte der Tatverdächtige schließlich identifiziert werden. Es handelt sich bei ihm um einen zur Tatzeit 40-jährigen polnischen Staatsangehörigen, der nach den ersten Erkenntnissen allerdings bereits vor längerer Zeit verstorben sein soll.

Die weiteren Ermittlungen der EG 163 und der Staatsanwaltschaft Hamburg dauern an.

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Hamburg

Flughafen: Reisende mit Schlagring und Butterfly-Messer im Gepäck!

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Schlagring am Flughafen beschlagnahmt. Foto: Bundespolizei

Hamburg – Die Bundespolizei entdeckte heute Mittag zunächst zwei Butterflymesser und wenige später einen Schlagring im Reisegepäck von Fluggästen.

Beide erhielten eine Strafanzeige wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz.

Bei der Reisegepäckkontrolle entdeckten Bundespolizisten zunächst zwei Butterflymesser im Koffer einer 56-jährigen türkischen Staatsangehörigen. Mit der Situation konfrontiert, äußerte die Frau, dass Sie nicht wusste, dass diese Messer in Deutschland verboten sind. Die Bundespolizisten fertigten eine Strafanzeige und stellten die Butterflymesser sicher. Im Anschluss der polizeilichen Maßnahmen durfte die Frau Ihre Reise fortsetzen und erreichte noch rechtzeitig Ihren Flug.

Wenige später wurden Bundespolizisten erneut auf den Inhalt eines Reisekoffers aufmerksam. In diesem Fall hatte ein 22-jähriger amerikanischer Staatsangehöriger einen Schlagring in seinem Reisegepäck. Als die Beamten dem Mann erläuterten, dass es sich bei einem Schlagring um einen verbotenen Gegenstand handeln würde, äußertet er, dies nicht gewusst zu haben. Auch der Schlagring wurde durch die Bundespolizei sichergestellt. Der Mann erhielt eine Strafanzeige und konnte im Anschluss seine Reise fortsetzen.

Die Bundespolizei weist darauf hin, dass die oben genannten Gegenstände (Schlagring und Butterflymesser) in Deutschland grundsätzlich verboten sind!

Informieren Sie sich bitte rechtzeitig bereits vor Ihrer Flugreise über die geltenden gesetzlichen Regelungen zur Mitnahme von Gegenständen im Hand- und Reisegepäck. Beachten Sie auch die Vorgaben der Flüssigkeitsverordnung. Nehmen Sie auf Ihrer Reise nur mit, was Sie unbedingt benötigen. Ausführliche Informationen finden Sie im Internet unter www.bundespolizei.de

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Hamburg

Auf dem Weg zur Klinik: Baby kommt in Rettungswagen zur Welt!

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Rettungsdienst im Einsatz
Symbolfoto: SL

Hamburg – Dieses Baby hatte es sehr eilig: Eine Frau hat in einem Krankenwagen in Hamburg ein Mädchen zur Welt gebracht.

Ein Rettungswagen der Feuerwehr Hamburg wurde am Mittwochabend über den Notruf 112 zu einer schwangeren Patientin alarmiert, bei der bereits massive Wehentätigkeit eingesetzt hatte.

“Die beiden Notfallsanitäterinnen entschieden nach rettungsdienstlicher Versorgung vor Ort die werdende Mutter schnellstmöglich in die bereits angemeldete Geburtsklink zu befördern”, sagt Torsten Wesselly von der Hamburger Feuerwehr.

Doch bis dahin sollte die Zeit nicht mehr reichen. Das Mädchen wollte raus, so schnell wie möglich!

Das Rettungsteam unterbrach die Fahrt, parkte den Rettungswagen und unterstützte die Patientin bei der Geburt ihrer Tochter. Die verlief ohne Komplikationen: “Nachdem Mutter und Kind abgenabelt und versorgt waren, wurde die Fahrt in die Klink zur weiteren Versorgung fortgesetzt.”

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