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Bad Oldesloe

Krebsgesellschaft sammelt Spenden für neues Projekt

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Anke Gebert, Beraterin im Heilberufe-Center der Sparkasse Holstein in Bad Oldesloe, und Katharina Papke, Geschäftsführerin der Schleswig-Holsteinischen Krebsgesellschaft. Foto: Sparkasse Holstein

Bad Oldesloe – Eine Krebserkrankung stellt einen in jeder Hinsicht belastenden Einschnitt für den Betroffenen dar, nicht nur für den Betroffenen selbst, auch für sein familiäres, bzw. soziales Umfeld. Die Folgen einer Krebserkrankung und deren Therapie beeinträchtigen häufig das physische, psychische und psychosoziale Befinden – auch über die Behandlungsphase hinaus. Die Schleswig-Holsteinische Krebsgesellschaft unterstützt seit bereits 65 Jahren Betroffene und ihre Familien in dieser schweren Zeit.

Bewegung und Sport während und nach einer Krebserkrankung spielen dabei eine wichtige Rolle. Es kann maßgeblich dazu beitragen die Lebensqualität der Betroffenen zu erhöhen und ein Stück weit die Normalität im Alltag zurück zu erlangen. Darauf will die Schleswig-Holsteinische Krebsgesellschaft mit einer Aufklärungskampagne aufmerksam machen. Das Infoheft „Sport- und Bewegungstherapie in der Onkologie“ soll in Schleswig-Holstein auf den Weg gebracht werden. Das Heft wird die Patienten über die Möglichkeiten einer körperlichen Aktivität aufklären und motivieren, an einem Bewegungsangebot teilzunehmen. Neben den Bewegungsempfehlungen sind in dem Heft alle Kontakte zu Vereinen und Institutionen aufgeführt, die ein Bewegungsangebot für Krebspatienten in Schleswig-Holstein anbieten.

„Wir möchten Patienten dabei helfen, zurück zur Bewegung, Stärke und einem besseren körperlichen Gefühl zu finden. Im Namen aller Betroffenen bedanke ich mich bei jedem Spender aus Schleswig-Holstein, der dabei hilft das Angebot möglich zu machen“, sagt Katharina Papke, Geschäftsführerin der Schleswig-Holsteinischen Krebsgesellschaft.

Die schleswig-holsteinischen Sparkassen unterstützen das Projekt mit einer Anschubfinanzierung. Die Restsumme von 15.000 Euro wirbt die Krebsgesellschaft über die Online-Spendenplattform WIR BEWEGEN.SH ein. „Das Thema Gesundheit und vor allem auch die Gesundheitsvorsorge werden immer wichtiger. Das haben auch wir als Sparkasse Holstein erkannt, daher fördern wir viele Projekte in diesem Bereich. Für Kunden aus dem medizinischen Bereich haben wir darüber hinaus ein eigenes Heilberufe-Center gegründet“, erläutert Anke Gebert, Beraterin im Heilberufe-Center der Sparkasse Holstein in Bad Oldesloe. Und weiter: „Die schleswig-holsteinischen Sparkassen sind seit vielen Jahren Partner der Krebsgesellschaft. Wir haben bereits erfolgreich gemeinsame Projekte umgesetzt und unterstützen auch das neue Vorhaben sehr gerne.“ Die Sparkassen sind außerdem Premium-Partner der Spendenplattform WIR BEWEGEN.SH.

Die Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH), die die Spendenplattform im Auftrag des Landes betreibt, unterstützt das Spendenprojekt ebenfalls. Plattform-Managerin Jana Möglich: „Wir werben bei Veranstaltungen wie dem Krebsinformationstag für das Spendenvorhaben, versorgen die Schleswig-Holsteinische Krebsgesellschaft mit verschiedenen Werbemitteln und weisen in unseren Social Media-Kanälen auf das Projekt hin.“
Den Spendenaufruf findet man unter https://www.wir-bewegen.sh/project/bewegung-mit-krebs-in-schleswig-holstein.

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Bad Oldesloe

Im BrAWO-Center sucht gebrauchte Waschmaschinen und Kühlschränke

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Würde sich über gespendete Waschmaschinen, Trockner und andere „weiße Ware“ für sein BrAWO-Center freuen: Betriebsleiter Thorsten Ehlers. Foto: Kienitz/AWO BA

Bad Oldesloe – Die Nachfrage übersteigt das Angebot – eine Situation, die einem Wirtschaftsunternehmen gefallen könnte, nicht jedoch dem BrAWO-Center Bad Oldesloe.

In erster Linie geht es in der sozialen Einrichtung eben nicht um die Steigerung von Umsatz und Gewinn, sondern um die Versorgung von bedürftigen Personen und Familien.

Kühlschränke und Waschmaschinen sind begehrt

„Wir benötigen dringend gespendete Waschmaschinen und Kühlschränke. Die Sachen dürfen gern gebraucht sein, sollten aber funktionieren“, sagt Betriebsleiter Thorsten Ehlers.

Wer die Gegenstände nicht selbst in eines der Sozialkaufhäuser bringen kann, erhält Hilfe unter der Telefonnummer 04531-8040810 oder per E-Mail unter brawo-center.oldesloe@awo-bildungundarbeit.de.

Dann wird ein Termin vereinbart und ein Team holt alles ab. Kosten entstehen dem Spender dabei nicht. „Wir müssen jedoch zuweilen um Geduld bitten, weil die Zahl unserer Fahrzeuge und Fahrer nun einmal begrenzt ist“, bittet Ehlers um Verständnis.

Der Zulauf ist in den Einrichtungen der AWO BA ist auch nach dem Abebben der Flüchtlingswelle weiterhin ungebrochen.

Menschen aus Bad Oldesloe sowie den umliegenden Gemeinden mit geringem Einkommen versorgen sich dort mit günstigen gebrauchten Kleidungsstücken oder Wohnungseinrichtungen.

Große Schränke sind Ladenhüter

Neben Möbeln, Fahrrädern in allen Größen sowie Kinderkleidung, ist die „weiße Ware“, also Kühl- und Tiefkühlschränke, Waschmaschinen und Trockner, besonders begehrt. Sehr große Schränke sind hingegen „Ladenhüter“, weil bedürftige Familien nun einmal in der Regel keine großen Wohnungen haben, in die das hineinpassen würde.

Die Sozialkaufhäuser der AWO BA verbinden drei Zielrichtungen miteinander: Zum einen werden gespendete Gegenstände sehr günstig an bedürftige Familien verkauft, zum anderen sorgen sie für sinnvolle Beschäftigung für Menschen in Arbeitsgelegenheiten (AGH).

Darüber hinaus landen brauchbare Dinge nicht einfach auf dem Sperrmüll, sondern werden wieder in den Verwertungskreislauf gebracht. Träger der Sozialkaufhäuser ist die AWO Bildung und Arbeit gemeinnützige GmbH, die ähnliche Einrichtungen auch in anderen Kreisen Schleswig-Holsteins betreiben.

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Bad Oldesloe

Benefizpaddeln: Inner Wheel Club spendet 1200 Euro an Kinderschutzbund

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Marlen Pleuger, Birgitt Zabel (Vorsitzende Kinderschutzbund Stormarn), Sabine Hintze und Monika Hentschel. Foto: DKSB

Bad Oldesloe – Der Inner Wheel Club Stormarn (IWC) hat in diesem Jahr zum zweiten Mal seine Mitglieder zum Benefizpaddeln auf der Trave eingeladen. 30 Paddler gingen am 1. Juli an den Start, um den Pokal zu holen – und um sich für einen guten Zweck einzusetzen. Mit dem erlösten Betrag von 1.200 Euro wird das Kinderhaus Blauer Elefant in Bad Oldesloe und der Familienhilfe-Notfonds des Deutschen Kinderschutzbundes unterstützt.

Spende ermöglicht Besuch bei den Karl-May-Festspielen

Sabine Hintze, Präsidentin des IWC Stormarn, überreichte das Geld jetzt an Birgitt Zabel, 1. Vorsitzende des Deutschen Kinderschutzbundes im Kreis Stormarn. Sie betonte, dass viele Mitglieder dafür gestimmt hätten, Kindern ein besonderes Erlebnis zu schenken, an das sie gern noch lang zurückdenken können.

Die Wahl fiel dann auf einen Besuch bei den Karl-May-Festspielen in Bad Segeberg für die Kinder aus dem Kinderhaus Blauer Elefant.

„Das ist eine tolle Idee“, freut sich Birgitt Zabel. „Gerade solche teureren Tagesausflüge können sich ärmere Familien nicht leisten. Uns freut es sehr, dass sich der Inner Wheel Club dafür einsetzt, Kindern so etwas zu ermöglichen.“

Die andere Hälfte der Spende fließt in den Familienhilfe-Notfonds des Kinderschutzbundes, der eine Art „Erste Hilfe“ für Kinder und ihre Familien bietet. Wenn dringend benötigte Schulsachen fehlen, neue Winterstiefel oder auch Lebensmittel, können Eltern im Kinderhaus Blauer Elefant Unterstützung beantragen, die unbürokratisch gewährt wird.

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Bad Oldesloe

Vermisste Kinder am Oldesloer Bahnhof gefunden

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Polizei auf Streife
Archivfoto: SL

Bad Oldesloe –Die beiden Kinder (4 und 10), die seit heute Vormittag in Bad Oldesloe als vermisst gemeldet worden waren, sind sieben Stunden nachdem sie das letzte Mal gesehen wurden, wohlbehalten gefunden worden. 

Nachdem die Polizei mit der Suche an die Öffentlichkeit ging, fielen die Kinder gegen 17.25 Uhr einem Passanten am Oldesloer Bahnhof auf. Der meldete sich daraufhin bei der Polizei.

“Die Kinder wurden von der Polizei in Obhut genommen und sind auf dem Weg zu ihren Eltern”, sagt ein Polizeisprecher. Die Brüder waren am Dienstagvormittag aus der elterlichen Wohnung verschwunden und dann als vermisst gemeldet worden.

“Ein herzliches Dankeschön geht an die unterstützenden Medien sowie die helfende Kameraden der Feuerwehr Bad Oldesloe und die Rettungshundestaffel Stormarn”, so Polizeisprecher Holger Meier.

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