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Norddeutschland

Spielmannszug bei Laternenumzug zu laut: Pferd dreht durch und beschädigt Auto

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Das Pferd hatte sich auf seiner Flucht Verletzungen zugezogen. Foto: mopics.eu

Rondeshagen – Eigentlich sollte es nur ein Spaß für die Kinder werden. Laternenumzug in Rondeshagen. Gegen 17:30 Uhr startet der Zug und will über den Schwarzen Weg einmal um das Rondeshagener Schloss ziehen. Voran begleitet der Spielmannszug aus Ratzeburg mit den typischen Liedern.

Das Spielmannszüge auch erschreckend sein können beweist sich kurze Zeit später an einer Pferdekoppel. Dort scheut ein Pferd und bricht aus der Weide aus. In Panik rennt es durch das halbe Dorf und kollidiert im Krummesser Weg mit einem Peugoet. Die beiden Insassen bleiben glücklicherweise unverletzt!

Das Pferd zieht sich bei dem Unfall Verletzungen zu, kann sich aber wieder erheben und stürmt in die entgegengesetzte Richtung davon. Irgendwann verlieren die in der Zwischenzeit zahlreichen Helfer das Pferd auf einem Feld aus den Augen.

Das beschädigte Auto. Foto: mopics.eu

Erst als Helfer der Feuerwehr mit mehreren Männern auf dem Feld sind, galoppiert die trächtige Stute wieder an allen vorbei und wieder in Richtung Krummesse. Polizei wie auch Feuerwehr verfolgen das Tier mit Fahrzeugen.

Erst kurz vor dem Ortseingang Krummesse durchbricht das verängstigte Tier einen Koppelzaun. Dort befinden sich zwei Hengste eines Anliegers. Offensichtlich hat sich das Pferd versucht sich bei den Artgenossen in Sicherheit zu bringen!

Auf der Koppel konnte das Pferd durch den Besitzer beruhigt und schlussendlich auf einem Hänger wieder in den eigenen Stall gebracht werden. Dort wurde die Wunden noch am selben Abend durch einen Tierarzt versorgt.

Wie hoch der Schaden an dem PKW ist konnte noch nicht beziffert werden. Der Laternenumzug wurde ohne die sich im Einsatz befindlichen Feuerwehrfahrzeuge zu Ende geführt. Nach dem Einsatz konnten sich die Helfer am Dorfplatz allerdings noch am Feuer bei Wurst, Mutzen und dem ein oder anderen Getränk aufwärmen.

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Hamburg

Hamburg: 13-Jähriger plant offenbar Gewalttaten an Schule – Mitschülerin warnt Lehrer

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Symbolfoto: SL

Hamburg – Eine Schülerin hat in Hamburg vielleicht Gewalttaten an ihrer Schule verhindert.

“Der Schülerin war zuvor per Messenger Dienst mitgeteilt worden, dass der 13-Jährige bewaffnet in die Schule kommen wolle, um Mitschüler zu töten und sich anschließend von der Polizei erschießen zu lassen”, so Polizeisprecherin Sandra Levgrün.

Die Schülerin wandte sich mit dieser Nachricht vertrauensvoll an ihre Lehrer.

“Als der 13-Jährige wenig später auf dem Schulgelände eintraf, fiel er zunächst einer Sozialpädagogin auf. Sie begleitete ihn zu seiner Klasse. Noch bevor es zu einem klärenden Gespräch mit dem Klassenlehrer kam, entfernte sich der Junge zunächst unbemerkt wieder”, so Levgrün.

“Zurück ließ er dabei zunächst insgesamt drei Taschen mit vier haushaltstypischen Messern. Gegen 10:20 Uhr kehrte der Schüler eigenständig auf das Schulgelände zurück. Dort wurde er von den eingesetzten Polizeibeamten in Gewahrsam genommen und anschließend in die Kinder- und Jugendpsychiatrie eingewiesen”, so Levgrün.

Es bestand laut Polizei zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für die Schüler und Lehrer der Schule.

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Polizei und Feuerwehr

Drogen, Diebesgut, falsche Kennzeichen: Eine Polizeikontrolle mit Folgen

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Lübeck – Diebesgut im Fahrzeug, falsche Kennzeichen und ein Fahrer ohne Führerschein unter Drogeneinfluss: Diese Polizeikontrolle hat schwere Konsequenzen für einen 39-Jährigen aus Lübeck.

Polizeikontrolle Symbolfoto: Bjoern Wylezich/shutterstock

Der Mann geriet am Montag (17.2.) in eine Kontrolle der Polizei. Im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle in der Fregattenstraße hielten zivile Beamte des 2. Polizeireviers Lübeck gegen 15.30 Uhr einen Ford Focus an, der mit zwei Männern besetzt war. Zunächst stellten die Polizisten fest, dass die Kennzeichen an dem Wagen eigentlich für ein anderes Fahrzeug ausgestellt waren.

Der 39-jährige Fahrer aus Lübeck war nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis und stand zusätzlich noch unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln.

Im Fahrzeug fanden die Polizeibeamten Diebesgut, das kurz vorher in einem Supermarkt gestohlen worden war.

Im Zuge der weiteren Ermittlungen stellte sich heraus, dass der 33-jährige Beifahrer im Besitz einer Kleingartenparzelle in Lübeck ist, in der er weitere gestohlene Gegenstände lagerte. Eine Durchsuchung dieses Geländes führte dann zum Fund diverser neuwertiger Gegenstände, die mutmaßlich aus Diebstählen stammten. Hierbei handelt es sich überwiegend um Werkzeuge und Baumaschinen. Alle gefundenen Sachen wurden sichergestellt. Nun versuchen die Ermittler, die Eigentümer zu finden. Dem Fahrer des Ford wurde eine Blutprobe entnommen.

Nach den Maßnahmen der Polizei wurden beide Insassen wieder entlassen und müssen sich nun in einem Strafverfahren für ihre Taten verantworten.

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Polizei und Feuerwehr

Heiligenhafen: Vermisste 52-Jährige tot aufgefunden

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Polizeiabsperrung (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Heiligenhafen – Die seit dem 12. Februar 2020 vermisste, 52-jährige Sigrid G., wurde am Samstag, den 15. Februar 2020, im Bereich des Heiligenhafener Graswarders (Kreis Ostholstein) tot aufgefunden.

Frau G. befand sich seit dem 27.01.2020 auf freiwilliger Basis zu einem Klinikaufenthalt in Heiligenhafen.

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