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Norddeutschland

Spielmannszug bei Laternenumzug zu laut: Pferd dreht durch und beschädigt Auto

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Das Pferd hatte sich auf seiner Flucht Verletzungen zugezogen. Foto: mopics.eu

Rondeshagen – Eigentlich sollte es nur ein Spaß für die Kinder werden. Laternenumzug in Rondeshagen. Gegen 17:30 Uhr startet der Zug und will über den Schwarzen Weg einmal um das Rondeshagener Schloss ziehen. Voran begleitet der Spielmannszug aus Ratzeburg mit den typischen Liedern.

Das Spielmannszüge auch erschreckend sein können beweist sich kurze Zeit später an einer Pferdekoppel. Dort scheut ein Pferd und bricht aus der Weide aus. In Panik rennt es durch das halbe Dorf und kollidiert im Krummesser Weg mit einem Peugoet. Die beiden Insassen bleiben glücklicherweise unverletzt!

Das Pferd zieht sich bei dem Unfall Verletzungen zu, kann sich aber wieder erheben und stürmt in die entgegengesetzte Richtung davon. Irgendwann verlieren die in der Zwischenzeit zahlreichen Helfer das Pferd auf einem Feld aus den Augen.

Das beschädigte Auto. Foto: mopics.eu

Erst als Helfer der Feuerwehr mit mehreren Männern auf dem Feld sind, galoppiert die trächtige Stute wieder an allen vorbei und wieder in Richtung Krummesse. Polizei wie auch Feuerwehr verfolgen das Tier mit Fahrzeugen.

Erst kurz vor dem Ortseingang Krummesse durchbricht das verängstigte Tier einen Koppelzaun. Dort befinden sich zwei Hengste eines Anliegers. Offensichtlich hat sich das Pferd versucht sich bei den Artgenossen in Sicherheit zu bringen!

Auf der Koppel konnte das Pferd durch den Besitzer beruhigt und schlussendlich auf einem Hänger wieder in den eigenen Stall gebracht werden. Dort wurde die Wunden noch am selben Abend durch einen Tierarzt versorgt.

Wie hoch der Schaden an dem PKW ist konnte noch nicht beziffert werden. Der Laternenumzug wurde ohne die sich im Einsatz befindlichen Feuerwehrfahrzeuge zu Ende geführt. Nach dem Einsatz konnten sich die Helfer am Dorfplatz allerdings noch am Feuer bei Wurst, Mutzen und dem ein oder anderen Getränk aufwärmen.

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Polizei und Feuerwehr

Geldstrafe nicht bezahlt: 45. Geburtstag endet auf Polizeistation

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Puttgarden – Für einen Mann aus Polen endete sein Geburtstag am Donnerstagabend (24. September) um ein Haar im Gefängnis.

Polizeikontrolle (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Im Rahmen der Binnengrenzfahndung wurde er als Fahrer eines PKW mit dänischer Zulassung, nach Einreise aus Dänemark, festgestellt und kontrolliert. Die Überprüfung seiner Daten ergab, dass er nicht nur Geburtstag hatte, sondern auch ein Haftbefehl gegen ihn vorlag.

Er war im Dezember 2015 durch die Staatsanwaltschaft Frankfurt/Oder zu einer Geldstrafe in Höhe von 800 verurteilt worden. Da er seine Rechnung nicht beglich, wurde später ein Vollstreckungshaftbefehl erlassen.

In den Diensträumen der Bundespolizei wurde der Haftbefehl eröffnet.

Ihm wurde die Möglichkeit gegeben, die Geldstrafe zu bezahlen oder ersatzweise die nächsten 40 Tage im Gefängnis zu verbringen.

Der Mann sicherte zu, dass er über ausreichend Geld auf dem Konto verfügt, um die Geldstrafe zu bezahlen.

Aufgrund des Tageslimits konnte die gesamte Geldstrafe jedoch nicht auf einmal aufgebracht werden. Die Bundespolizisten ermöglichten es dem Mann also einmal vor und einmal kurz nach Mitternacht am nächsten Geldautomaten jeweils 400,00 Euro abzuheben. So konnte er nach Zahlung der Geldstrafe erleichtert und glücklich seine Weiterreise fortsetzen.

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Kiel

Kinderschutzbund fordert bessere Gesundheitsversorgung für Kinder und Jugendliche

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Kiel – Im Hinblick auf die Landtagssitzung am 23. September verweist der Kinderschutzbund Landesverband Schleswig-Holstein erneut auf die dringende Notwendigkeit, die Gesundheitsversorgung für Kinder und Jugendliche nachhaltig zu sichern und zu stärken.

Ergotherapie Symbolfoto: Photographee.eu/shutterstock

„Vor allem im ländlichen Raum und urbanen Randgebieten ist eine wohnortnahe kinder- und jugendärztliche Versorgung insbesondere aufgrund des steigenden Kostendrucks sowie des Fachärztemangels oft nur noch unzureichend gewährleistet“, kritisiert die Landesvorsitzende Irene Johns. „Damit steigt die Gefahr, dass vor allem sozial und wirtschaftlich benachteiligte Kinder und Eltern auf der Strecke bleiben, da für sie das Aufsuchen eines Kinderarztes oder einer Kinderärztin heute einen zu großen Aufwand bedeutet und daher nicht ausreichend genutzt werden kann“, so Johns.

Dabei sei gerade in Zeiten der Verunsicherung durch die Corona-Pandemie, aber auch einer allgemein steigenden Zahl an Vorsorgeuntersuchungen und Impfungen sowie beratungsintensiver sozialer und psychischer Probleme bei Kindern und Jugendlichen eine niedrigschwellige pädiatrische Versorgungssituation dringend erforderlich, mahnt die Landesvorsitzende.

„Sie begünstigt den regelmäßigen Besuch von KinderärztInnen und führt so zur besseren Gesundheitsversorgung der Kinder sowie Sensibilisierung der Eltern für verschiedene Aspekte der Gesundheit ihrer Kinder.

Darüber hinaus trägt ein gut erreichbares pädiatrisches Angebot auch zum Kinderschutz bei, weil gegebenenfalls Anzeichen für Mangelversorgung oder Vernachlässigung und Misshandlung frühzeitig festgestellt werden können“, erläutert Johns. „Nicht ohne Grund ist eine funktionierende Gesundheitsversorgung von Kindern und Jugendlichen laut Artikel 24, Absatz 1 der UN-Kinderrechtskonvention verpflichtend. Wir sollten alles tun, um die ambulante wie stationäre pädiatrische Versorgung zu stärken“, betont Irene Johns.

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Hamburg

Hamburg: Mann (33) belästigt Frauen und zeigt Hitlergruß am Hauptbahnhof

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Hamburg – Am 19. September sorgte ein alkoholisierter Mann (33) gegen 20.10 Uhr für einen Einsatz der Bundespolizei am Eingangsbereich zum Hauptbahnhof.

Eine Streife der Bundespolizei am Hamburger Hauptbahnhof (Symbolbild). Foto: Bundespolizei

Nach jetzigem Sachstand der Bundespolizei soll der Beschuldigte zuvor mehrfach Frauen lautstark beleidigt haben.

Im weiteren Verlauf soll der Mann einer bislang unbekannten Frau an ihr Gesäß gefasst sowie mehrfach den verbotenen “Hitlergruß” gezeigt haben.

Ein besorgter Zeuge informierte telefonisch die Einsatzzentrale der Bundespolizei. Eine Streife der Bundespolizei konnte den aggressiven Mann am Hauptbahnhof feststellen und zum Polizeirevier verbringen. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,68 Promille.

Gegen den Beschuldigten wurden entsprechende Strafverfahren (Verdacht auf sexuelle Belästigung, Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen) eingeleitet.

Nach erkennungsdienstlicher Behandlung musste der Beschuldigte wieder entlassen werden. Zuständigkeitshalber übernimmt das LKA der Polizei Hamburg die weiteren Ermittlungen.

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