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Bad Oldesloe

Arbeitsmarkt: “Herbstbelebung” hält auch im Oktober an

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Die Agentur für Arbeit in Bad Oldesloe. Foto: Stormarnlive.de

Bad Oldesloe – Die Herbstbelebung hat sich auch im Oktober fortgesetzt und die Arbeitslosigkeit im Kreis Stormarn weiter sinken lassen. Die Zahl arbeitsloser Menschen ist im Vergleich zum Vormonat um 116 zurückgegangen und beträgt jetzt 4.181.

Die Arbeitslosenquote ist in der Folge um 0,1 Prozentpunkt zum September gesunken und liegt aktuell bei 3,3 Prozent. Das ist die niedrigste Arbeitslosenquote im Monat Oktober seit Erhebung der Arbeitslosendaten auf Kreisebene 1997.

Vor einem Jahr waren noch 4.368 Menschen arbeitslos gemeldet und damit 187 mehr als aktuell. Die Arbeitslosenquote lag seinerzeit bei 3,4 Prozent.

„Die Herbstbelebung hat sich im Oktober weiter fortgesetzt und die Arbeitslosigkeit im Kreis Stormarn nochmals sinken lassen. Die Auftragsbücher vieler Unternehmen sind gut gefüllt. Ihre Arbeitnehmer sind ausgelastet und etliche Betriebe würden gerne noch weitere Mitarbeiter einstellen, vor allem Fachkräfte. Das belegt die unverändert hohe Zahl gemeldeter Stellen. Die gute Auftragslage hat vielen jungen Menschen, die ihre Ausbildung im Sommer beendet haben, jetzt den Berufseinstieg ermöglicht. Dies und auch der Studienbeginn im Oktober hat für einen insgesamt deutlichen Rückgang bei den jüngeren Arbeitslosen unter 25 Jahren gesorgt. Ihre Zahl allein sank um 71, was gut zwei Drittel des Rückganges im Oktober ausgemacht hat“, sagt Dr. Heike Grote-Seifert, Chefin der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe zu den aktuellen Arbeitsmarktdaten für den Kreis Stormarn.

Sozialversicherungspflichtige Stellen

Die Unternehmen im Kreis Stormarn haben im Oktober insgesamt 1.976 sozialversicherungspflichtige Stellen als vakant gemeldet. Das sind 127 (minus 6,0 Prozent) weniger als im Vormonat und 310 (plus 18,6 Prozent) mehr als im Oktober vergangenen Jahres. Seit Jahresbeginn wurden vom Arbeitgeber-Service der Arbeitsagentur und des Jobcenters bereits 4.922 sozialversicherungspflichtige Stellen betreut, 88 oder rund zwei Prozent mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. „Die Zahl gemeldeter Stellen liegt weiter auf hohem Niveau und ist ein Beleg für den unverändert stabilen Arbeitsmarkt im Kreis“, so Grote-Seifert.

Die meisten neuen Mitarbeiter werden derzeit von Unternehmen im Bereich Handel, Gesundheits- und Sozialwesen, verarbeitenden Gewerbe, Baugewerbe, Gastgewerbe und der Arbeitnehmerüberlassung gesucht.

Unterbeschäftigung

Neben der Arbeitslosigkeit weist die Statistik der Agentur für Arbeit auch die Unterbeschäftigung aus. Hier werden neben den arbeitslosen Menschen auch Teilnehmer an Integrationskursen, Weiterbildungsmaßnahmen, Arbeitsgelegenheiten oder Arbeitsuchende, die derzeit arbeitsunfähig sind, mitgezählt. Sie gelten nicht als arbeitslos und finden sich in der Statistik zur Unterbeschäftigung wieder, die die Agentur für Arbeit ebenfalls monatlich veröffentlicht. „Die Unterbeschäftigung zeigt, wie viele der bei Agentur und Jobcenter gemeldeten Menschen insgesamt im Kreis Stormarn auf der Suche nach einer neuen Beschäftigung sind“, erläutert die Chefin der Arbeitsagentur. Aktuell beträgt ihre Zahl im Kreis Stormarn 5.979. Dies sind 157 oder 2,6 Prozent weniger als im Oktober vergangenen Jahres.

„Zu den Unterbeschäftigten zählen auch rund zwei Drittel der von uns und den Jobcentern insgesamt 1.494 betreuten Schutzsuchenden, weil sie an Integrations- und Sprachkursen des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge und an berufs- und ausbildungsvorbereitenden Maßnahmen der Agentur für Arbeit und des Jobcenters teilnehmen”, so Grote-Seifert.

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Bad Oldesloe

Inzidenzwert bei 55: Infektionszahlen in Stormarn gehen weiter zurück

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Bad Oldesloe – Das Gesundheitsamt des Kreises Stormarn meldet am Freitag 12 Neuinfektionen (Stand: 13.05., 13:30 Uhr) und einen Inzidenzwert von 54,9.

Ausgehend von der gestrigen Mitteilung der Landesmeldestelle zur offiziellen Gesamtzahl der klinisch bestätigten COVID-19-Fälle in Stormarn (6.781) ergibt sich, sofern die Landesmeldestelle im Laufe des Tages keine Veränderungen vornimmt, für heute eine neue Gesamtzahl der klinisch bestätigten COVID-19-Fälle von 6.793.

6.195 Personen gelten als genesen, 303 Personen sind aktuell infiziert. 295 Personen sind verstorben.

Ausgehend von der letzten Mitteilung der Landesmeldestelle zur 7-Tage-Inzidenz sind im Kreis Stormarn innerhalb der letzten sieben Tage 134 Neuinfektionen zu bestätigen. Das entspricht einem Inzidenzwert von 54,9 Infektionen pro 100.000 Einwohner*innen.

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Bad Oldesloe

“Pendler werden bestraft”: Oldesloer Wählergemeinschaft kritisiert neue Parkgebühren

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Bad Oldesloe – Die Wählergemeinschaft Für Bad Oldesloe (FBO) stemmt sich gegen die von der Stadtverwaltung vorgeschlagene Ausweitung der Parkgebührenpflicht auf Bereiche an Bahnhof und Schulen sowie die zudem noch geplanten weiteren Gebührenerhöhungen in der Innenstadt.

Parkautomat (Symbolbild)

Die Erhöhung der Parkgebühren im Innenstadtbereich wird nach Meinung der Wählergemeinschaft dazu führen, dass Einkaufen in Oldesloes City deutlich unattraktiver wird und schadet den ohnehin durch Corona arg gebeutelten Geschäften noch weiter.

„Schlimmer geht es nicht! Der Zeitpunkt zur Verteuerung des Parkens in der Oldesloer Innenstadt ist fatal. Was denken sich die Parteien bloß dabei? Ich kann es nicht fassen, dass allein die FBO sich gegen diese zerstörerischen Beschlüsse wendet“, ist Karin Harms empört. „Ich bin überzeugt davon, dass hier total am Bürgerwillen vorbeientschieden wird. Ich habe mich umgehört: In meinem Bekanntenkreis ist man ausnahmslos entsetzt!“

Viele Einzelhändler kämpften bekanntlich nach monatelangen Zwangsschließungen und Lockdown um ihr wirtschaftliches Überleben.

Sie brauchen nach Auffassung der FBO Unterstützung durch die Innenstadt fördernde Rahmenbedingungen, denn viele Kunden hätten sich in den letzten Monaten das Bestellen im Internet angewöhnt.

Diese Kundschaft für Kaufen in Oldesloe zurückzugewinnen brauche Zeit, die viele Einzelhändler schon jetzt kaum haben.

„Alle in unserer Stadt Verantwortung tragenden Menschen sollten stattdessen gemeinsam an einem Strang ziehen und Einkaufen in Oldesloe attraktiver machen. So hat die FBO schon vor einem Jahr vorgeschlagen, für die Zeit der Pandemie ganz auf Parkgebühren zu verzichten und stattdessen mit Parkscheiben kostenfreies Parken im Innenstadtbereich zu ermöglichen. Die Oldesloer Politik aber versetzt den Geschäften und damit der Innenstadt durch die nun geplanten Maßnahmen auch noch gezielt den Todesstoß“, ist Karin Harms überzeugt.

Auch die Einführung von Parkgebühren im Park-and-Ride-Haus und den Stellplätzen rund um den Oldesloer Bahnhof wird von der FBO abgelehnt.

„Man kann doch nicht ernsthaft diejenigen bestrafen, die Bahn und Bus nutzen. Solche Beschlüsse sind in jeder Beziehung auch extrem klimaschädlich: Kommen zum ohnehin teuren Bahnfahren auch noch Parkgebühren am Bahnhof, werden die ohnehin gegenüber anderen Arbeitnehmern benachteiligten Pendler vielfach gleich ganz das Auto zur Fahrt zum Arbeitsplatz nutzen”, sagt Harms.

Die FBO wünscht sich offenere Diskussionen im Vorfeld von Entscheidungen. Transparenz und Offenheit seien wichtig. Ohne die Öffentlichkeit ausgehandelte „gemeinsame Anträge“, die dann schnell durchbeschlossen werden, ohne dass eine öffentliche Diskussion mit den Bürgern stattfinde, führten zu unnötiger Politikverdrossenheit.

„Niemand kann alles wissen. Öffentliche Diskussion mit den Bürgern und ein fairer Austausch von Argumenten sind unerlässlich für gute Entscheidungen. Das fehlt in Bad Oldesloe leider weitgehend“, ist Karin Harms überzeugt. Da eine öffentliche Veranstaltung zum Thema wegen der Pandemie derzeit nicht möglich ist, bittet die FBO um Rückmeldungen der Bürger auch zum Thema Parkgebühren an info@fboldesloe.de .

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Bad Oldesloe

Feuer zerstört Trabbi in Oldesloer Parkhaus: Polizei vermutet Brandstiftung

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Bad Oldesloe – Am 11. Mai wurde gegen 1 Uhr in der Käthe-Kollwitz-Straße in Bad Oldesloe ein Feuer gemeldet. Die Polizei vermutet Brandstiftung.

Polizeiabsperrung (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Nach bisherigem Erkenntnisstand brach der Brand in der unteren Parkebene aus. Alle Parkebenen waren stark verraucht.

Ein Trabant brannte beim Eintreffen der Einsatzkräfte in voller Ausdehnung.

Die neben dem Trabbi stehenden Fahrzeuge, ein VW Touran und ein Audi TT brannten ebenfalls.

Die Löscharbeiten wurden durch die starke Rauchentwicklung und die Gefahr von explodierenden Gastanks erschwert. Die Gastanks ließen Druck ab und erzeugten hohe Stichflammen.

Es wurden Hinweise auf Brandstiftung gefunden, denen die Kriminalpolizei Bad Oldesloe nachgeht.

Der Sachschaden an den Fahrzeugen wird auf 40.000 Euro geschätzt. Am Parkhaus entstand erheblicher Sachschaden, die Schadenshöhe steht noch nicht fest.

Wer kann Angaben zu dem Brand machen? Wer hat vor und während des Feuers verdächtige Personen in der Nähe des Parkhauses gesehen? Hinweise nimmt das Polizeirevier und die Kriminalpolizei Bad Oldesloe unter der Telefonnummer: 04531/ 501-0 entgegen.

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