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Kreis Segeberg

Tote Frau in Segeberg: Täuschte der Ehemann (47) einen Sex-Mord vor?

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Polizeiabsperrung (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Schackendorf – Nachdem er zunächst seine Ehefrau als vermisst meldete und sie später tot auf einem Feldweg gefunden haben will, hat die jetzt den Ehemann festgenommen. Er steht offenbar unter Verdacht die 34-Jährige getötet zu haben. 

Der Festgenommene hatte seine tote Ehefrau am Mittwochnachmittag als Vermisst gemeldet. Als die Beamten den Mann auf nächsten Tag vertrösteten, da noch keine 24 Stunden vergangen waren, soll er die Frau dann selbst gesucht und auch gefunden haben. Auf einem Feldweg bei Schackendorf (Kreis Segeberg) teilweise entkleidet und mit einer schweren Kopfverletzung. Das berichtete Am Freitag die “Segeberger Zeitung”. 

Die Ermittler haben offenbar einen anderen Verdacht: Er richtet sich gegen den Ehemann (34), der die Frau als Vermisst meldete. Am Freitagabend teilte die Polizei die vorläufige Festnahme des von Volker L. (47) aus Schnackendorf mit. Bei der Untersuchung des Tatorts fanden die Ermittler Reifenspuren, die von einem Fahrzeug stammen. Hat der Mann seine Frau getötet und sie dann halbnackt an dem Feldweg außerhalb der Gemeinde abgelegt, um eine Sexualstraftat vorzutäuschen?

Ob sich der Tatverdächtige zu den Vorwürfen äußerte, teilte die Polizei am Freitag noch nicht mit. Er wurde am späten Abend dem Haftrichter vorgeführt. 

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Lübeck

Polizei sucht Zeugen: Stein von Brücke auf die A20 geworfen

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Polizei im Einsatz
Symbolfoto: SL

Weede – Das hätte auch in einer Katastrophe enden können. Gestern,19. Juli, haben bislang unbekannte Täter einen Stein von einer Autobahnbrücke auf ein fahrendes Auto geworfen.

Um 14:00 Uhr befuhr ein 69-Jähriger mit seiner 67-jährigen Beifahrerin die Autobahn 20 von Lübeck in Richtung Bad Segeberg. Während der Fahrt bemerkte der Fahrer auf einer Brücke kurz vor Bad Segeberg zwei Personen. Im nächsten Moment schlug ein vermutlich circa 14 cm großer Stein in der Mitte seiner Frontscheibe ein und beschädigte diese.

Die Scheibe wurde glücklicherweise nicht durchschlagen, so dass die beiden Personen unverletzt blieben.

Das Polizei- Autobahn- und Bezirksrevier hat eine Anzeige wegen des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehrs aufgenommen und sucht in dem Zusammenhang nach Zeugen, die zu dem Tatzeitpunkt verdächtige Personen auf oder in der Nähe einer Autobahnbrücke gesehen haben.

Hinweise nimmt das Polizei- Autobahn- und Bezirksrevier Bad Segeberg unter der Telefonnummer 04551 / 884-0 entgegen. Eine Beschreibung der Personen liegt nicht vor.

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Kreis Segeberg

Regenbogen-Monster: Polizei entdeckt “Tier unbekannter Art” auf Bundesstraße

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Das von der Polizei aufgegriffene Regenbogen-Monster scheint trotz großer Zähne harmlos zu sein. Foto: Polizei

Bad Segeberg – Die Polizei hat auf der Bundesstraße 206 ein “Tier unbekannter Art und Herkunft” gefunden.

Kurz vor 12 Uhr hatte ein aufmerksamer Autofahrer der Kooperativen Regionalleitstelle einen Gegenstand auf der Fahrbahn der Bundesstraße gemeldet.

Dieser sollte sich auf Höhe der Feuerwache auf der Richtungsfahrbahn Bad Bramstedt im Kreis Bad Segeberg befinden. Die Leitstelle entsandte daraufhin einen Streifenwagen des Polizei-Autobahn- und Bezirksreviers Bad Segeberg zur Örtlichkeit.

Tier trotz Verkehr unverletzt

“Die Beamten fanden auf dem linken Fahrstreifen ein Tier unbekannter Art und Herkunft vor”, heißt es in dem Polizeibericht. Trotz des starken Verkehrs sei das offenbar abhandengekommene buntgefleckte Tier glücklicherweise unverletzt geblieben.

Die Polizisten stellten den plüschigen Gesellen sicher, der die anschließende Fahrt im Streifenwagen sichtlich genoss. “Nach erster Einschätzung könnte es sich um ein Exemplar des zweizahnigen neonbunten Regenbogen-Kuschelmonsters handeln”, vermutet Lars Brockmann von der Polizei in Bad Segeberg. “Diese Art erreicht einen Körperdurchmesser von ungefähr 40 cm. Besonders auffällig ist seine weiche Körpermasse.”

Wer ist der Monster-Besitzer?

Die Beamten fragen jetzt, wer vermisst sein Kuschelmonster, das möglicherweise aus einem fahrenden Auto gefallen sein könnte.

Hinweise nehmen die Ermittler des Polizei-Autobahn- und Bezirksreviers Bad Segeberg unter 04551 8840 entgegen.

Sollte sich der oder die kleine Eigentümerin nicht finden lassen, muss der Vierpföter mangels geeigneter Haltungskapazitäten an die Stadt Bad Segeberg als zuständige Fundbehörde übergeben werden.

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Polizei und Feuerwehr

Wahlstedt: Auf der Flucht mit einer Bahn kollidiert

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Polizei (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Wahlstedt – Am Sonnabendmorgen, 14.Juli, kurz nach 08.00 Uhr, kam es in Wahlstedt zu einem gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr. Trotz geschlossener Halbschranken und rotem Blinklicht, versuchte der Fahrer eines Pkw die Halbschranken zu umfahren. Der Fahrer hatte sich kurz vorher einer Kontrolle der Landespolizei entzogen und wurde von einer Streife verfolgt. In dem Moment, in dem er die Halbschranken zu umfahren versuchte, fuhr eine Regionalbahn, die auf dem Weg von Bad Segeberg nach Neumünster war, in den Bahnübergang ein und touchierte den Pkw.

“Da der Bahnübergang sich kurz vor dem Wahlstedter Bahnhof befindet, fuhr die Regionalbahn glücklicherweise nur mit geringer Geschwindigkeit. Durch die Berührung wurde der Pkw allerdings in Richtung einer der Halbschranken gedreht, so dass die Halbschranke die Scheiben des Pkw durchstieß. Hierbei hatte der Fahrzeugführer offensichtlich zum zweiten Mal viele Schutzengel um sich, denn er blieb unverletzt”, so Bundespolizeisprecher Gerhard Stelke.

Er stieg aus und versuchte, sich zu Fuß zu entfernen, was die Besatzung des Streifenwagens, der sich unmittelbar hinter dem Pkw befunden hatte, jedoch verhinderte. Der Mann wurde in Gewahrsam genommen und zwecks Untersuchung und Blutprobenentnahme in ein Krankenhaus gebracht, die Ermittlungen der Landespolizei hinsichtlich der Ursachen dauern an.

Die für die Sicherheit der Bahnanlagen zuständige Bundespolizei war ebenfalls mit Streifenbeamten vor Ort und sicherte die Spuren an der Regionalbahn, die fahrtüchtig blieb. Die Landespolizei ließ den Pkw zur weiteren Überprüfung abtransportieren.

Die in der Regionalbahn mitfahrenden 8 Reisenden blieben bis auf einen gehörigen Schrecken unverletzt. Die Bahnstrecke war zwischen Bad Segeberg und Neumünster für ca. 2 Stunden gesperrt.

Die weitere Bearbeitung hinsichtlich der Gründe für das Verhalten des Pkw Fahrers werden durch die Landespolizei bearbeitet und ermittelt werden.

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