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Der Kreis

Dunkle Jahreszeit: Einbruchszahlen steigen deutlich an

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Symbolfoto: Robert Hoeting/shutterstock

Kiel/Stormarn – Die Landespolizei registriert für den Oktober einen deutlichen Anstieg von Wohnungseinbrüchen in Schleswig-Holstein. Im September verzeichnete die Polizei noch 236 Einbrüche, im Oktober stiegen die festgestellten Taten auf 350. Die dunkle Jahreszeit hat somit nun ihre Schatten vorausgeworfen. Im Vergleich liegen die Zahlen dennoch weit unter dem Niveau der Vorjahre.

Damit sich dieser Trend stabilisiert führt die Landespolizei weiter das Wohnungseinbruchdiebstahlskonzept (WED-Konzept) durch. Bausteine dieses Konzeptes sind Prävention, Ermittlungen, die sich auf Serien- und Bandentäter konzentrieren, die Sicherung von Spuren am Tatort, die zentrale Auswertung aller WED-Taten im Landeskriminalamt Schleswig-Holstein und die Öffentlichkeitsarbeit.

Die Einbruchsstatistik
Grafik: Landespolizei SH/hfr

Die durch die Polizeidirektionen durchgeführten zahlreichen Präventionsveranstaltungen treffen bei den Bürgerinnen und Bürger auf hohen Zuspruch. Die damit verbundene Aufmerksamkeit und die Berücksichtigung der präventiven Hinweise durch die Bürgerinnen und Bürger trägt zur Verhinderung von Einbrüchen bei.

Neben den bewährten beratenden und unterstützenden Angeboten der polizeilichen Präventionsstellen wird es am 04.11. von 11 bis 17 Uhr den Tag des Einbruchschutzes in Ahrensburg geben.

Im Umfeld dieses Tages des Einbruchschutzes wird erstmals eine größer angelegte Aktion in den Sozialen Medien der Landespolizei geplant (Facebook + Twitter) durchgeführt.

Am heutigen Freitag werden in Form eines „Experten-Q&A“, die „Fans“ u. „Follower“ der Landespolizei auf allen Kanälen Fragen zum Thema Einbruchschutz und WED-Bekämpfung stellen können. Die Fragen beantworten Experten des LPA und LKA in Zusammenarbeit mit dem polizeilichen Social Media Team.

Das Ziel ist es, möglichst viele Fragen der Bürger zu beantworten, Tipps z.B. zur Sicherung der eigenen Wohnung zu geben und die polizeilichen Maßnahmen zur Kriminalitätsbekämpfung transparent darzustellen.

Das Bewusstsein für Gefahren und Schwachstellen, das richtige Verhalten und die Sicherung des eigenen Wohnraums sind entscheidende Faktoren, um Einbrechern das Handwerk zu legen: Schaffen Sie für die Täter gerade nun in der dunklen Jahreszeit keine Tatgelegenheiten. Einbrecher brauchen nur wenige Minuten für ihre Tat.

„Deswegen ist es besonders wichtig, Haus und Wohnung wirksam zu sichern und auch bei kurzer Abwesenheit immer zu verschließen. Seien Sie wachsam! Achten Sie auf verdächtige Personen in Ihrer Nachbarschaft. Scheuen Sie sich nicht, sofort 110 zu wählen, wenn Sie verdächtige Beobachtungen machen. Die Polizei ist auf Ihre Mitarbeit angewiesen und ist so schnell wie möglich am Einsatzort, um die Lage abzuklären“, rät die Polizei.

„Setzen sie auch in der Dämmerungszeit und in den Abendstunden Zeitschaltuhren und Lichtsensoren ein. Diese Hilfsmittel erwecken einen bewohnten Eindruck. Sollten ungebetene Gäste dennoch versuchen, in Ihr Haus oder Ihre Wohnung einzudringen, kommt es zuallererst auf zuverlässige mechanische Sicherungen an Türen und Fenstern an“, heißt es weiter. 

Unter www.polizei.schleswig-holstein.de sind die Informations- und Beratungsangebote der Landespolizei zu finden. Die Präventionsstellen der Polizeidirektionen bieten eine Vielzahl von Informationsveranstaltungen vom Info-Stand im Supermarkt bis hin zu zum Tag des Einbruchschutzes (dieses Jahr am 4.11. in Ahrensburg) an, um auch persönlich zu beraten und zu informieren.

Vor-Ort-Beratung wird durch die Facherrichter gewährleistet. Dies sind Fachunternehmer, die mit der Landespolizei kooperieren und überwiegend eine kostenfreie Beratung anbieten.

Familie und Freizeit

„Kein Kind ohne Sport“: Starterpakete für den SV Großhansdorf

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Klaus Rienecker  vom Landssportverband , Markus Kratz vom Kreissportverband, Eike Biemann (Abteilungsleiterin Turnen im SV Großhansdorf), Thomas Zimn (Trainer/Übungsleiter der Inklusionsgruppe im SV Großhansdorf).
Foto: SV Großhansdorf/Biemann

Großhansdorf – Der SV Großhansdorf wurde im Rahmen des Trainings seiner Inklusionssportgruppe „Springspaß für alle“ von der Sportjugend Schleswig-Holstein und der Schleswig-Holstein Netz AG mit einem Starter-Paket „Kein Kind ohne Sport!“ ausgezeichnet.

Der Verein erhielt das Paket als Unterstützung für sein besonderes Engagement zugunsten sozial benachteiligter junger Menschen.

Die Starter-Pakete werden von der Sportjugend Schleswig-Holstein mit Unterstützung der Schleswig-Holstein Netz AG an Initiativen gegen Zugangshürden im Sport verliehen. Sie sollen es den Sportvereinen ermöglichen, ihre Initiative zu starten oder durch einen neuen Förderaspekt zu erweitern.

Gerade auch bei der Integration von Flüchtlingen und Asylbewerbern in den organisierten Sport, stellen die Starter-Pakete eine hilfreiche Unterstützung dar. Sie bestehen aus einem zweckgebundenen finanziellen Zuschuss, Sportmaterialien, einem Beratungsangebot und Fortbildungsgutscheinen im Gesamtwert von etwa 450 Euro.

„Die Starter-Pakete sollen Unterstützung und Ansporn für die an der Initiative mitwirkenden Personen sein, um dieses großartige soziale Engagement fortzuführen und weiter durchzustarten“, erläuterte Klaus Rienecker, Referent der Sportjugend Schleswig- Holstein, den zusätzlichen Wert der Pakete.

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Bad Oldesloe

Behindertenbeirat startet Umfrage: Soll Ampel umgerüstet werden?

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Foto: Shutterstock.com

Bad Oldesloe – Der Beirat für Menschen mit Behinderung bittet um Teilnahme an der Befragung: Soll die Ampel Ecke Berliner Ring/Lübecker Straße blindengerecht umgerüstet werden?

Die Kreuzung Berliner Ring / Lübecker Straße wird von zahlreichen Fußgängern auf ihrem Weg in die Innenstadt genutzt. Viele Senioren, seheingeschränkte sowie blinde Menschen vermissen dabei ein akustisches Signal an der Ampel.

Der Beirat für Menschen mit Behinderung führt eine Umfrage zur Umrüstung der Ampel Ecke Berliner Ring/Lübecker Straße durch und möchte damit die Notwendigkeit der Maßnahme belegen. Dies ist auch notwendig, da es sich um eine Bundesstraße handelt, und der Landesbetrieb für Straßenbau und Verkehr in Lübeck (LBV-SH) einen Nachweis für die Notwendigkeit dieser Nachrüstung verlangt.

Die online Umfrage ist auf der Homepage der Stadt Bad Oldesloe unter www.badoldesloe.de/bürger bis 13. August 2018 zu finden, der Fragebogen umfasst vier Fragen und kann online ausgefüllt und abgesendet werden. Frau Thoms, die Vorsitzende des Beirats für Menschen mit Behinderung bittet insbesondere betroffene Bürgerinnen und Bürger im eigenen Interesse um Unterstützung und Teilnahme an der Umfrage. „Die Ergebnisse der Umfrage sind eine wichtige Quelle für die politische Diskussion und sollen dem Landesbetrieb für Straßenbau und Verkehr in Lübeck (LBV-SH) als Nachweis dienen“ so Thoms. Bitte informieren Sie auch Ihre sehbehinderten bzw. blinden Nachbarn, Freunde, Verwandte, Bekannten, falls diese die Zeitung nicht lesen oder lesen können“ bittet weiter die Beiratsvorsitzende. Anfang August werden die Ergebnisse der Umfrage bekanntgegeben und der Öffentlichkeit präsentiert.

Weitere Fragen beantwortet der Beirat für Menschen mit Behinderung per Mail unter behindertenbeirat-badoldesloe@web.de oder per Telefon unter 04531 896534.

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Bargteheide

Am Gymnasium Eckhorst: Sport-Schwerpunkt soll weiter ausgebaut werden

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Gemeinsam stärken sie den Bereich Sport am Gymnasium Eckhorst: (v.l.n.r.) Schulleiter Herbert Diebold, Christian Wendt vom Rotary Club, der aktuelle FSJler Alexander Nowak, der zukünftige FSJler Sebastian Rohland und Michael Schwarz, Koordinator. Foto: hfr

Bargteheide – Seit zwei Jahren unterstützt eine Kraft im „Freiwilligen Sozialen Jahr“ (FSJ) das Gymnasium Eckhorst bei der Umsetzung des Konzeptes „Sport macht schlau“, das die Schule in Kooperation mit dem Kreissportverband umsetzt und das u.a. den DAZ-Klassen der Schule zu Gute kommt. Der Rotary Club Bargteheide stellt mit einer Zuwendung in Höhe von 1.000,00 Euro sicher, dass das Projekt auch im nächsten Schuljahr fortgesetzt und mit Angeboten speziell für die Mittelstufe weiter ausgebaut werden kann.

Als Leuchtturmprojekt wurden vor sechs Jahren erstmals an einer Schule in Schleswig-Holstein alle Schüler des Sportprofils im Oberstufen-Einführungsjahr zu Übungsleitern des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) qualifiziert. Dieses Projekt wurde in Kooperation mit dem Kreissportverband Stormarn und dem Landessportverband durchgeführt.

Der Rotary Club Bargteheide unterstützt dieses Konzept. Christian Wendt „Engagement im Sport im Rahmen einer Lizenz zu fördern, weist deutlich über die Schulzeit hinaus. Die Jugendlichen tun etwas für sich und für die Gemeinschaft. Wer in der Jugend als Übungsleiter aktiv ist, bliebt dem Sport in der Regel auch im späteren Berufsleben verbunden.“

Am Gymnasium Eckhorst soll das Projekt jetzt dadurch ausgebaut werden, dass bereits in der Mittelstufe in einem Wahlpflichtkurs Sport die „Jugendleiter Card“ erworben werden kann, das ist die Grundstufe zur Trainerlizenz. Michael Schwarz, Koordinator für schulfachliche Aufgaben, freut sich auf die Weiterentwicklung: „Beide Ausbildungen stärken  signifikant die soziale  Kompetenz der Jugendlichen, fördern sie in ihren sportlichen Fähigkeiten und wecken ihre Begeisterung am gesellschaftlichen Engagement weit über die Schule hinaus – und wir wissen: Sport macht schlau!“

Durch die Vereinszugehörigkeit stehen die ausgebildeten ÜbungsleiterInnen aber nicht nur der Schule für gesundheitsfördernde Maßnahmen zur Verfügung, sie sind auch als Fachkräfte im Übungsleiterbetrieb der Stormarner Sportvereine einsetzbar.

Die Sportprojekte am Gymnasium Eckhorst werden durch den Einsatz einer Kraft im Bundesfreiwilligendienst (Sport) möglich, die sich die Schule mit dem Kreissportverband teilt. Schulleiter Herbert Diebold freut sich, dass mit Sebastian Rohland nun erstmals ein Abiturient vom Eckhorst die Sport-FSJ-Stelle am Eckhorst übernehmen wird. „Das zeigt, wie nachhaltig dieses Projekt wirkt“, so Diebold.

„Nicht nur die beiden Ausbildungen, auch viele andere Aktionen wie der regelmäßige Pausensport oder Sportangebote speziell für unsere DAZ-Schüler wären ohne den FSJler nicht möglich“, erklärt Karel Ziemann von der Sportfachschaft der Schule, „umso dankbarer sind wir dem Rotary Club für die Unterstützung des Projektes.“

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