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Bad Oldesloe

Autorenlesung beim Krimi-Dinner in Bad Oldesloe

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Autor Frank Friedrichs
Foto: Friedrichs/hfr

Bad Oldesloe – Einen Blick auf rätselhafte Ereignisse im Herbst 2014 wirft der Mecklenburger Autor Frank Friedrichs (48) mit seinem Dorf-Krimi „Erntedank in Vertikow“: In dem beschaulichen Dorf wird eine alte Frau überfahren – ein Unfall, wie alle glauben. Alle bis auf Peer Wesendonk, den einzigen Zeugen. Der ehemalige Dorf-Organist sitzt seit einem Motorradunfall im Rollstuhl und fühlt sich nutzlos. Grund genug für ihn, den Fall zu untersuchen. Aber gibt es überhaupt einen Fall? Und lohnt es sich, deswegen in der Vergangenheit herumzustochern, sich mit dem halben Dorf zu überwerfen, und sein Leben in Gefahr zu bringen?

Auf jeden Fall lohnt es sich für Krimifans, am 10 Nov. , um 18:30 Uhr, ins Bad Oldesloer Restaurant KandelaR zu kommen, um dem Autor selbst zu lauschen, wie er die Bewohner seines erfundenen Dorfes lebendig werden lässt.

Frank Friedrichs ist der vierte Autor, den Annette Führmann und Ilona Rehme im Rahmen eines Krimi-Dinners hier in Bad Oldesloe vorstellen. Immer im Wechsel mit den vier Gängen eines leckeres Menüs wird der Autor aus seinem Buch lesen, über das er selbst sagt:

„Mir kommt es vor allem darauf an, die ländliche Atmosphäre widerzuspiegeln, gemütliche Idylle, liebenswerte, etwas kauzige Gestalten. Und mittendrin ein netter kleiner Mord. Thriller sind nicht mein Ding; die lese ich nicht gern und schreibe sie deshalb auch nicht.“ Cosy-Krimi nennt sich diese Mischung aus Landschaft, Humor und Verbrechen in der Fachsprache. Eine begeisterte Besucherin fasste das auf der Leipziger Buchmesse treffend zusammen: „Wie Miss Marple und Inspector Barnaby – nur in Mecklenburg.“

Genau genommen spielt der Krimi ein Stückchen jenseits der Grenze zu Nordwestmecklenburg, das erfundene Dorf Vertikow liegt bei Gadebusch. Doch der Wittendörper Frank Friedrichs ist sich sicher, dass die Unterschiede so groß nicht sein werden: „Die Mecklenburger sind ein ganz bestimmter Menschenschlag, da machen ein paar Kilometer nichts aus. Und das Dorfleben, das in meinem Buch geschildert wird, scheint universell zu sein. Ich bin schon von einer Leserin aus Baden-Württemberg gefragt worden, woher ich denn ihre Nachbarn kenne.“

Die Eintrittskarten für diesen Abend gibt es nur im Vorverkauf bei Hair + Beauty Friseur Führmann und im Restaurant KandelaR.

Der Teilnahmepreis beträgt 39 Euro und beinhaltet sowohl das Honorar für den Autor wie auch die Kosten für das Vier-Gang-Menü. Getränke sind nicht im Preis enthalten. 

Kartenbestellungen:

Hair + Beauty – Tel. 04531/ 24 74

KandelaR – Tel. 04531/

oder per Email an info@rehme-buch.de

Bad Oldesloe

Big City light: Sommerliches Konzert im KuB

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Valentine & two believers
Foto: Valentine and the two believers/hfr

Bad Oldesloe – Lichterketten, Bierbänke, ein kühles Getränk und gute Musik. „Big City light“ – eine Kooperation des Klngstdt e.V. und des städtischen Kulturbereichs – geht an diesem Wochenende in die nächste Runde. Gleich drei musikalische Acts gibt es am Samstag, 23. Juni ab 20 Uhr im oder am Kultur- und Bildungszentrum Bad Oldesloe zu erleben: Valentine & The Two Believers aus Hamburg sowie die Sängerin Nathalie und das Indie-Folk-Duo Loe X aus Bad Oldesloe.

Nathalie Becker
Foto: Niemeier/KuB/Hfr

Entwickelt wurde das mittlerweile etablierte Konzertkonzept von Kulturchefin Inken Kautter sowie Christian Bernardy und Patrick Niemeier von Klngstdt, die einst schon Gründer und Mitveranstalter des erfolgreichen Klangstadt Open Airs am Poggensee waren.

„Wir wollen einfach gute Rock- und Popmusik in unserer Stadt stärken und das mit auch mal ungewöhnlichen Formaten. Jetzt, während es das Klangstadt Open Air aus diversen Gründen aktuell nicht mehr gibt, findet diese Musik in unterschiedlichen Formaten trotzdem eine Heimat. Big City light ist eins davon und es liegt mir besonders am Herzen“, so Niemeier, der auch für das Musikprogramm des Oldesloer Stadtfests verantwortlich war.

Loe X
Foto: Niemeier/Kub/hfr

Zwei der auftretenden Künstler konnte man auch dort schon sehen. Die junge Oldesloer Sängerin Nathalie begeisterte ihr Publikum auf dem Kulturhof und wird nun das Programm bei Big City light eröffnen. Es folgt Loe X aus Bad Oldesloe. Das junge Duo, Jonathan Peters und Lisa Nesti, feierte sogar ihre Auftrittspremiere mit zwei Gigs auf dem Stadtfest. Sie spielen akustischen Indie-Folk mit Singer-Songwriter-Einschlag. Die beiden sind ein echter Geheimtipp und werden sicherlich auch bei Big City light das Publikum für sich gewinnen.

Hauptband des Abends sind Valentine & The Two Believers aus Hamburg. Sängerin Valentina, Gitarrist Malte und Bassist Daniel trafen sich vor neun Jahren auf der Hamburger Reeperbahn. Als Trio knabbern sie an jeder musikalischen Ecke – Chanson, Blues, Polka oder Rock ’n‘ Roll. Mit leisen Geschichten und lauten Krachern verzaubern sie ihr Publikum auf Deutsch, Englisch, Französisch.

„Ich freue mich über diese spannende Kombination aus lokalen Talenten und Valentine & The Two Believers, die das Publikum bei unserem PflasterArt-Straßenkünstlerfestival im vergangenen Jahr schon so begeistert haben“, so Kautter.

Bei gutem Wetter soll das Konzert mit Nathalie, Loe X und Valentine & The Two Believers im Innenhof zwischen KuB-Saal und historischem Rathaus stattfinden. Los geht es um 20 Uhr, Einlass ist ab 19.45 Uhr.

Tickets sind online und in der Stadtinfo in Bad Oldesloe erhältlich. Kurzentschlossene können auch an der Abendkasse im KuB ab einer Stunde vor Veranstaltungsbeginn Tickets erwerben.

 

Preise: VVK: 12,50 / 3,50 Euro (erm.), AK: 15,50 / 5,50  Euro (erm.)

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Bad Oldesloe

Sommerfest im Oldesloer BrAWO Center

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Foto: BrAWO Center Bad Oldesloe/hfr

Bad Oldesloe – Zu einem Sommerfest lädt das BrAWO-Center in Bad Oldesloe am 29. Juni. Neben Live-Musik und einem Billard-Turnier gibt es eine große Tombola zugunsten sozialer Zwecke und auch für das leibliche Wohl soll mit einer Grillstation sowie Kaffee und Kuchen gesorgt sein.

„Wir möchten nicht nur feiern, sondern auch über unsere Arbeit informieren. Daher sind Gäste, die im Normalfall nicht den Weg zu uns finden, ganz herzliche willkommen“, erklärte Betriebsleiter Thorsten Ehlers. Das Fest findet  von 10 bis 14 Uhr in den Räumen des Sozialkaufhauses, Im Hölk 2, statt.

Das BrAWO-Center der AWO Bildung und Arbeit verbindet drei Zielrichtungen miteinander: Zum einen werden gespendete Gegenstände sehr günstig an bedürftige Familien verkauft, zum anderen wird so sinnvolle Beschäftigung für Menschen in Arbeitsgelegenheiten (AGH) geschaffen.

Darüber hinaus landen brauchbare Dinge nicht einfach auf dem Sperrmüll, sondern werden im Sinne der Nachhaltigkeit wieder in den Verwertungskreislauf gebracht.

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Bad Oldesloe

Horst Reiter: Seit 50 Jahren kassiert er die Zuschauer ab

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Horst Reiter neben seiner „Arbeitsstelle“, dem Kassenhäuschen im Travestadion. Foto: VfL Oldesloe

Bad Oldesloe – Zuschauer und Sportler, die den Weg zu den Spielen der I. Herren-Fußballer des VfL Oldesloe finden, kennen ihn und er kennt sie. Die Rede ist von Horst Reiter.

Er gehört eigentlich fast zum Inventar des VfL Oldesloe. Nun konnte er ein ganz besonderes Jubiläum feiern, denn seit 50 Jahren kassiert er zuverlässig und treu bei Heimspielen der Ligamannschaft die Zuschauer am Eingang ab.

Arbeit im Kassenhäuschen: „Ich könnte ein Buch schreiben“

Am Anfang stand das Kassieren gar nicht an erster Stelle, denn in den ersten Jahren mähte er sogar noch den Hang. Dort wo vor Jahren hunderte, gar tausende Zuschauer, standen. Mit der Hand wohlgemerkt. Nach 50 Jahren kann er natürlich etliche Geschichten erzählen.

„Ich könnte ein Buch schreiben“, sagt der Jubilar. Unzählige Vorsitzende, Abteilungsleiter und Trainer hat er kommen und gehen sehen. Die Anzahl der Spieler will man lieber gar nicht erst erfragen.

„Diese ehrenamtliche Arbeit kann man gar nicht genug würdigen“

„Wir sind stolz so eine Person in unseren Reihen zu haben“, sagt Pressewart Nico v. Hausen.

Beim letzten Heimspiel wurde Horst Reiter von Abteilungsleiter Jens „Speedy“ Schenk geehrt. Etwas schüchtern stand er da, denn er ist kein Lautsprecher, möchte lieber im Hintergrund bleiben.

„Das war uns aber ein Bedürfnis. Diese ehrenamtliche Arbeit kann man gar nicht genug würdigen“, so Jens Schenk über eine Person, die trotz fortgeschrittenen Alters bei Wind und Wetter für seinen Verein da war. Kaum war die Ehrung beendet schritt Horst Reiter zu seinem Kassenhäuschen. „Da kommen noch welche.“ Nach 50 Jahren hat er einfach ein Gespür für „seine Zuschauer“.

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