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Hamburg

Hamburg: Halloween als Ausrede für Randale

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Hamburger Polizei im Einsatz
Symbolfoto: SL

Hamburg – Anlässlich der gestrigen Halloween-Feierlichkeiten musste die Hamburger Polizei am Abend mit einem Großaufgebot in mehreren Hamburger-Stadtteilen für Ruhe sorgen und gewalttätige Auseinandersetzungen verhindern.

Mit einsetzender Dunkelheit befanden sich bereits mehrere Kleingruppen im Bereich des S-Bahnhofes Wilhelmsburg und des „Luna-Centers“. Die Gruppen stammten aus dem Wohnumfeld und aus anderen Hamburger Stadtteilen. Da es in den letzten Jahren bereits Auseinandersetzungen mit der Polizei gab, wurden bereits die Personen durch Polizeibeamte offensiv angesprochen und überprüft.

Hierbei stellten die Einsatzkräfte mehrere Dutzend Eier sicher. Andere Personengruppen entfernten sich bereits beim Anblick der Polizei. Im Umfeld des Bahnhofes kam es vereinzelt zu Böllerwürfen.

Insgesamt befanden sich in der Spitze bis zu 200 Jugendliche/Heranwachsende vor Ort. Bei Kontrollen durch die Polizei kam es mehrfach zu Eierwürfen auf eingesetzte Polizeibeamte und Einsatzfahrzeuge. Insgesamt waren 33 Beamten eingesetzt. Es kam zu folgenden Tätigkeiten:

– 41 x Platzverweise – 6 x Ingewahrsamnahmen – 1 x Strafanzeige wegen Widerstand gegen Polizeibeamte – 1 x Strafanzeige wegen Sachbeschädigung

Gegen 22:00 Uhr beruhigte sich die Lage und der Einsatz wurde beendet.

Beamte des Polizeikommissariates 43 wurden im Zusammenhang mit den Halloween-Feierlichkeiten zu einem Einsatz „Unfug durch Jugendliche“ zum Fleetplatz in Hamburg-Neuallermöhe geschickt.

„Die Beamten stellten vor Ort eine sich aus erlebnisorientierten Jugendlichen und Heranwachsenden zusammensetzende Ansammlung von ca. 250-300 Personen fest. Während sich die Beamten zunächst einen Überblick verschafften, wurde aus der Personengruppe heraus Feuerwerkskörper gezündet und Eier in Richtung der Beamten geworfen“, berichtet die Pressestelle.

„Das Nachfordern von weiteren Beamten führte zu einer starken Abwanderung der Personen in Richtung Allermöhe. Insgesamt wurden 29 Funkstreifenwagen eingesetzt. Die Beamten überprüften 29 Personen und fertigten eine Strafanzeige wegen Landfriedensbruch“, heißt es weiter.

Gegen 22:00 Uhr beruhigte sich die Lage und der Einsatz wurde beendet.

In Hamburg-Billstedt haben sich, wie auch in den vergangenen Jahren, größere Gruppen Jugendlicher und junger Erwachsener anlässlich von Halloween im Bereich Mümmelmannsberg getroffen. In der Spitze befanden sich 250 Personen, die ebenfalls durch das Zünden von Feuerwerkskörper und das Werfen von Gegenständen auf sich aufmerksam machten.

Im Verlaufe des Einsatzes kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung mit mehreren Beteiligten. Gegen 21:00 Uhr reduzierte sich die Anzahl der Personen, so dass um 22:00 Uhr der Einsatz beendet wurde.

Hamburg

Als Taschenlampen getarnt: Zoll beschlagnahmt 1260 Elektroschocker

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Foto: Zollfahndungsamt Hamburg/hfr

Hamburg – Insgesamt 1.260  verbotene Elektroschocker sollten als Taschenlampen getarnt aus China über Hamburg nach Polen geschmuggelt werden. In elf Kartons verpackt, gelangte die als Taschenlampen deklarierte Sendung im Hamburger Hafen beim Zollamt Waltershof an und sollte in den freien Verkehr der Europäischen Union überführt werden.

Durch einen zusätzlichen Schalter an der Taschenlampe kann diese als Elektroschocker verwendet werden. An der Lichtaustrittsöffnung befinden sich die fast unsichtbar ringförmig angebrachten Elektroden, die den Elektroimpuls erzeugen. Die Elektroimpulsgeräte fallen unter die Kategorie „Verbotene Waffen“, da sie nicht mit der nach dem deutschen Waffenrecht erforderlichen PTB-Kennzeichnung der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt versehen waren und da davon auszugehen ist, dass von ihnen eine erhebliche Gesundheitsgefahr ausgeht.

„Allein der Besitz eines solchen Elektroimpulsgerätes ist strafbar und kann empfindliche Strafen zur Folge haben“, so Udo Storch, Sprecher des Hauptzollamtes Hamburg-Hafen. Storch weiter: „Meine Kollegen vom Zollamt Waltershof sind auf Zack. Auch wenn sie täglich tonnenweise Waren aus allen Ländern der Welt abfertigen, würde ich als Schmuggler nicht den Hamburger Hafen als Schmuggelroute wählen“.

Die verbotenen Elektroschocker wurden beschlagnahmt und dem Zollfahndungsamt Hamburg für weitere Ermittlungen übergeben.

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Hamburg

Gehen elf Übergriffe auf sein Konto? Hamburger Polizei fasst Sex-Serientäter

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Verhaftung
Symbolfoto: Brian A Jackson/shutterstock

Hamburg – Nach einem Sexualdelikt in Hamburg haben Zivilfahnder gestern Nachmittag einen 18-jährigen Tatverdächtigen vorläufig festgenommen.

Ermittler der Fachdienststelle für Sexualdelikte (LKA 42) führten den 18-jährigen Deutschen einem Haftrichter zu. Nach den Erkenntnissen der Ermittler kommt der Tatverdächtige für bis zu zehn weitere mutmaßlich sexuell motivierte Übergriffe als Täter infrage.

Die 26-jährige Geschädigte spazierte gestern entlang des Mundsburger Kanals, als sie im Bereich einer Brücke unvermittelt zu Boden gestoßen wurde. Der Täter berührte sie dann in sexueller Weise. Als sie um Hilfe schrie und sich wehrte, flüchtete der Täter.

In der Nähe befindliche Zivilfahnder wurden auf die Schreie der Geschädigten aufmerksam. Sie stellten den Flüchtenden und nahmen ihn vorläufig fest. Bei ihm handelt es sich um einen 18-jährigen Deutschen.

Ermittler des LKA 42 übernahmen die weitere Sachbearbeitung. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung stellten die Beamten Beweismittel sicher.

Die Ermittler gehen davon aus, dass der Tatverdächtige für einen weiteren mutmaßlich sexuell motivierten Übergriff in Hamburg-Uhlenhorst vom 12.06.2018 sowie neun ebenfalls mutmaßlich sexuell motivierte Übergriffe in Hamburg-Bahrenfeld in der Zeit vom 23.05.2018 bis zum 14.06.2018 als Täter infrage kommt.

Die einzelnen Taten reichen unter anderem von einem Ansprechen und Bedrohen über Körperverletzungen bis zu sexuellen Nötigungen.

In fast allen Fällen setzten sich die Geschädigten unmittelbar zur Wehr, woraufhin er von ihnen abließ. Zu Vergewaltigungen ist es in den genannten Fällen nicht gekommen.

Der Tatverdächtige wurde einem Haftrichter zugeführt, die weiteren Ermittlungen dauern an.

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Hamburg

Jede Hilfe kam zu spät: Mann ertrinkt im Öjendorfer See

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Rettungsdienst im Einsatz
Symbolfoto: SL

Hamburg-Öjendorf – Tragischer Badeunfall am auch bei vielen Stormarnern beliebten Öjendorfer See. Die Beamten der Rettungsleitstelle der Feuerwehr Hamburg erhielten gestern, 15. Juni, in den Abendstunen über den Notruf die Meldung, dass sich offenbar ein Unfall ereignet hatte.

Augenzeugen hätten gesehen, dass eine männliche Person zunächst vom Ufer aus circa 200 Meter in die Mitte des Sees geschwommen, dann plötzlich und unvermittelt untergegangen und nicht wieder aufgetaucht sei.

Sofort wurde ein Großaufgebot an Rettungs- und Einsatzkräften, darunter auch die Spezialeinsatzgruppe Tauchen der Feuerwehr Hamburg und Kräfte der DLRG Hamburg zum gemeldeten Einsatzort am Südufer des Sees alarmiert.

Mit drei Kleinbooten, einem Schlauchboot, Rettungstauchern und speziellen Sonargeräten zur Suche von Personen im und unter Wasser leiteten die Einsatzkräfte vor Ort dann eine umfassende Suchaktion nach dem vermissten Schwimmer ein. Diese wurde landseitig von der Besatzung einer Löschgruppe und von Freiwilligen Feuerwehren unterstützt.

Eine Angehörige des vermissten Schwimmers, die sich in Ufernähe unweit der Unglücksstelle aufhielt, wurde durch Notfallsanitäter eines Rettungswagens der Feuerwehr Hamburg betreut und im weiteren Verlauf vorsorglich in eine nahegelegene Klink befördert.

Etwa anderthalb Stunden nach Beginn der Suchaktion konnten Taucher der Feuerwehr Hamburg den leblosen Körper unweit der vermuteten Unglückstelle unter Wasser treibend ausfindig machen und brachten ihn mit Unterstützung eines Kleinbootes sofort zu einem an Land bereits bereitstehenden Notarzt. Dieser konnte nach sofortiger Untersuchung und eingeleiteten Rettungsmaßnahmen jedoch nur noch den Tod des Patienten feststellen.

Der Leichnam wurde anschließend in Absprache mit der Polizei für weitere Untersuchungen mit einem Rettungswagen der Feuerwehr Hamburg ins Institut für Rechtsmedizin transportiert und die Einsatzstelle der Polizei übergeben.

„Die Feuerwehr Hamburg möchte aus aktuellem Anlass an dieser Stelle nochmal auf die allgemein gültigen Baderegel hinweisen“, so Feuerwehrsprecher Torsten Wessely.

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