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Bargteheide

Bargteheide: Mann sticht auf Freundin ein und springt aus dem Fenster!

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Polizei (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Bargteheide – Schreckliches Famliendrama in Bargteheide: Ein Mann (24) hat heute morgen auf seine Freundin (32) eingestochen und ist dann im dritten Stock aus dem Fenster gesprungen.

Die junge Frau wurde lebensgefährlich verletzt. Ein Übernachtungsgast des Paares, der durch den Lärm erwacht war, alarmierte die Polizei. Als die Beamten am Einsatzort eintrafen, begab sich der Tatverdächtige zum Balkon und sprang aus dem dritten Stock in die Tiefe. 

Sowohl die Geschädigte als auch der Tatverdächtige wurden umgehend in Krankenhäuser verbracht, wo sie notoperiert werden mussten. Die Staatsanwaltschaft Lübeck und die Kriminalpolizeistelle Ahrensburg haben die Ermittlungen wegen Verdachts des versuchten Totschlags aufgenommen.Über weitere strafprozessuale Maßnahmen wird im Verlauf des morgigen Tages entschieden.

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Bargteheide

Nicht nur zum Schutz der jungen Wildtiere: Warum Hunde jetzt an die Leine müssen

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Bargteheide – Wildtiere bekommen jetzt ihren Nachwuchs. Zu ihrem Schutz sollten Hunde in der Brut- und Setzzeit (ab März) vor allem in ländlichen Gegenden an der Leine geführt werden.

Bache. Foto: Hegering

Die Zeit, in denen Hasen, Rehe, Wildschweine und Co. ihren Nachwuchs bekommen und auch die Vögel brüten, beginnt Anfang März und dauert bis in den Juni. Gerade jetzt im April ist fast bei allen heimischen Arten der Nachwuchs „da“.

Da viele Tiere nicht nur fernab menschlicher Siedlungen im Wald, in Feldern oder in Parks brüten beziehungsweise ihre Jungen zur Welt bringen, können junge Hasen, Kitze aber auch Frischlinge durchaus auch direkt neben Wegen oder in Gärten liegen.

„Ich habe schon mehrfach erlebt, dass Ricken ihre Kitze tagsüber in einem verwilderten Garten abgelegt haben“, sagt Hermann Meyer, Hegeringleiter in Bargteheide. „Eine Ricke denkt ja nicht, da wohnen Menschen, da lass ich mein Kitz besser nicht. Sie legt ihr Kitz instinktiv dort ab, wo es Schutz hat. Und das kann genauso im Garten als auch neben einem Weg sein.“

Frischlinge. Foto: Hegering

Weil wir als Menschen alle Lebensräume ebenfalls nutzen, ist es von enormer Wichtigkeit, sich richtig zu verhalten.

„Alle Hundehalter sollten ihre Hunde jetzt an der Leine führen“, bittet Meyer.

Denn auch wenn nicht jeder Hund ein Kitz oder Junghasen gleich tot beißt, bleibt doch eventuell der Geruch des Hundes um das Kitz herum und die Ricke holt es nicht mehr ab. Und

gerade jetzt zu Zeiten des Corona-Virus sind noch viel mehr Hundebesitzer mit ihren Hunden unterwegs, haben die Jäger um Hegering Bargteheide beobachtet.

„Grundsätzlich ist das ja auch eine sinnvolle und gesunde Nutzung der freien Zeit“, findet der Hegeringleiter, „aber bitte dabei nicht die Wildtiere vergessen!“

Leider wissen viele Hundebesitzer und Spaziergänger gar nicht, was erlaubt ist und was nicht.

„In Naturschutzgebieten, im Wald und auf Deichen, so Meyer, gilt ganzjährig die Leinenpflicht. Der Rest der freien Natur darf laut Landesnaturschutzgesetz nur auf offiziellen Wegen und Wegrändern betreten werden.

Shutterstock.com

Daraus ergibt sich zweierlei: Erstens dürfen also Hunde wie ihre Herrchen auch, nicht die Wege verlassen. Zweitens müssen hier Hunde zwar nicht angeleint werden, man sollte es aber gerade in der Setz- und Brutzeit tun.

Letztlich schützt man so nicht nur die Lebewesen um sich herum, sondern manchmal auch sich selbst und seinen Hund.

„Gerade Bachen, also weibliche Wildschweine, können schon aggressiv reagieren, wenn ihren Frischlingen ein Hund oder ein Mensch zu nahe kommt“, warnt Hegeringgleiter Meyer und bittet intensiv darum, sich in dieser Zeit wirklich an die Regeln zu halten: „Denn wenn der Hund dann doch ein Stück Rehwild gerissen hat, ein Kitz nicht mehr angenommen wird, bleibt die Arbeit dann bei uns Jägern. Und die ist manchmal nicht schön.“

Eine neue Info-Broschüre „Mit Hunden in der Landschaft“, herausgegeben vom Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume“, klärt Hundebesitzer ausführlich über ihre Pflichten auf und nennt auch die gesetzlichen Grundlagen. Die Broschüre ist gratis über die Internetseite des LLUR anzufordern.

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Bargteheide

Senden aus dem Home-Office: Das Eckhorst-Radio macht trotz Corona weiter

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Bargteheide – Radio Eckhorst (REB) trotzt der Schulschließung wegen der Corona-Pandemie und produziert aus Heimstudios weiter.

1) Redaktionskonferenz online: Die Redaktion von Radio Eckhorst Bargteheide produziert im Home-Office.

Seit 10 Jahren produziert das Schulradio vom Eckhorst Gymnasium wöchentliche Magazinsendungen für Bargteheider Jugendliche. Weil die Schulen nun vorsorglich geschlossen wurden, hat sich die Redaktion zur Improvisation entschlossen: Produziert wird täglich, von zuhause aus.

Die digitale Versorgung mit Unterrichtsmaterial funktioniert am Eckhorst reibungslos. „Einige Schüler meinten schon, fast zu reibungslos“, lacht Redaktionsleiter Felix Tamm, „auf jeden Fall wollten wir noch was draufsetzen, denn Schule besteht ja im Alltag auch aus mehr als Unterricht.“

Mit seiner Redaktion trifft er sich seit letztem Montag zur täglichen Skype-Konferenz, auf der besprochen wird, wer für den nächsten Tag welchen Beitrag produziert.

„Das geht ganz ohne persönlichen Kontakt, wir sind alle mit dem entsprechenden Equipment versorgt und können ganz bequem von zuhause aus produzieren und zum Beispiel Gespräche als Telefoninterviews aufzeichen“, erklärt Emma Barchanski.

„Uns war aber schnell klar, es sollen vor allem kleine, tägliche Beiträge werden, die die Bargteheider Jugendlichen quasi als kurze Aufmunterung zwischendurch auf unserer Internetseite oder in Social-Media klicken können.“

Thematisiert wird alles, was auch sonst in den Sendungen auftaucht: Serien- und Musiktipps, Gespräche mit Experten, Informationen und eben auch Spaß und Unterhaltung.

„Der Crew war von Anfang an wichtig, dass es sich nicht nur um Corona dreht, weil das Thema ja ohnehin schon so dominant ist“, erklärt Lennart Meier, der als Medien-BFDler am Eckhorst das Medienzentrum nun quasi im Homeoffice koordiniert und der Radio-Eckhorst-Crew bei der technischen Umsetzung zur Seite steht.

„Wir merken aber schon, dass wir zum Beispiel für die Rubrik, in der es um gute Nachrichten gehen soll, wirklich intensiv recherchieren müssen.“

Nach den ersten Tagen haben die Radiomacher vom Eckhorst ihre Reichweite stetig ausgebaut und wollen auch in den Osterferien weitermachen. „Wir sind ja eh alle zuhause und unsere Hörer ja wahrscheinlich auch“, so Felix Tamm.

„Ich finde die Initiative der Crew bemerkenswert und halte es für eine super Idee, unsere technischen Strukturen und Möglichkeiten für eine virtuelle Arbeitsgemeinschaft zu nutzen“, freut sich Michael Schwarz aus der der Schulleitung des Eckhorst Gymnasiums über die Initiative der REB-Redaktion, „der Spaß am gemeinsamen Tun und an der Produktion ist greifbar und mitreißend und stößt auf die entsprechende Resonanz in unserer Schulgemeinschaft.“

Die Beiträge sind zu hören auf der Internetseite www.radio-eckhorst.de.

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Polizei und Feuerwehr

Polizei greift durch: Jugendlicher in Bargteheide nach Corona-Party in Gewahrsam

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Bargteheide – Strafanzeige wegen Corona-Party: Weil er gleich zwei Mal hintereinander gegen das Versammlungsverbot und damit gegen das Infektionsschutzgesetz verstoßen hat, wurde ein Jugendlicher in Bargteheide in vorübergehend festgenommen.

Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Jugendliche haben am Wochenende auf dem Schulgelände in Bargteheide gefeiert und damit gegen das Versammlungsverbot verstoßen. Die Polizei musste die illegalen Partys mehrfach auflösen.

Trotz Platzverweisen dachten einige der Jugendlichen offenbar nicht daran, nach Hause zu gehen und feierten weiter.

Nach einem ersten Einsatz am frühen Samstagabend mussten die Beamten ein weiteres Mal gegen 1.30 Uhr am Sonntagmorgen anrücken. Alle 15 Anwesenden bekamen Strafanzeigen nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG).

Einer der Jugendlichen war schon beim ersten Polizeieinsatz anwesend und wurde wegen seiner Uneinsichtigkeit in Gewahrsam genommen.

Ein Verstoß gegen das Versammlungsverbot nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG) ist nicht nur eine Ordnungswidrigkeit sondern eine Straftat und wird entsprechend hart geahndet.

Wer das Corona-Virus nachweislich durch einen Verstoß weitergibt, muss mit einer Freiheitsstrafe zwischen drei Monaten und fünf Jahren rechnen.

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