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Ammersbek

Literatur-Café in Ammersbek: Leben und Werke des Künstlers Walter Kempowski

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Walter Kempowski. Foto: Wikipedia

Ammersbek – Das Literatur-Café des Ammersbeker Kulturkreises beschäftigt sich in diesem Jahr unter anderem mit dem Leben und den Werken des Rostocker Künstlers Walter Kempowski. Er starb vor zehn Jahren.

Kempowski wurde am 29. April 1929 in Rostock als Sohn eines Reeders geboren. Er gehört seit Jahrzehnten zu den meistgelesenen deutschen Gegenwartsautoren. Doch der Start seiner schriftstellerischen Tätigkeit und die Anerkennung seiner Werke waren mit vielen Hindernissen verbunden. 

Als Walter Kempowski – nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis in Bautzen, wo er wegen sogenannter Spionage acht Jahre seiner Jugend abgesessen hatte – 1956 von Deutschland Ost nach Deutschland West kam, bedurfte es einiger Zeit, bis er seine Geschichten und die Geschichte seines Lebens erzählen konnte.

In vielen Romanen, wie z.B. Im Block, Tadellöser und Wolff, Hundstage, Alles umsonst, sowie in Tagebuchaufzeichnungen und seltenen Gedichten erzählt Walter Kempowski vom Leben mit der Genauigkeit, dem Humor und der leichten Ironie, wie sie nur ihm eigen sind. Er hat sich vor allem als präziser Chronist persönlicher Lebensgeschichten und historischer Ereignisse einen Namen gemacht hat.

Das Literatur-Café (Ev.-Luth. Kirchengemeinde Hoisbüttel, An der lottbek 22-26 in Ammersbek) beginnt am Sonntag, 5. November, um 15 Uhr mit einem Kuchenbuffet. Um 15.30 Uhr spricht Pastor Weisswange zunächst über den Roman „Der Lärm der Zeit“ des englischen Schriftstellers Julian Barnes. Anschließend wird zum 10. Todestag das Leben von Walter Kempowski vorgestellt. Der Eintritt ist frei, der AKK freut sich aber über eine Spende.

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Ammersbek

PPP-Austausch: Gero Storjohann verabschiedet US-Patenkind

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Gero Storjohann mit PPP-Stipendiatin Katherine Porubcan im Bundestag. Foto: hfr

Ammersbek/Berlin – „Endlich Sommerferien!“, freuen sich die Schüler in Schleswig-Holstein. Für die 17-Jährige Katherine Porubcan ist der Beginn der großen Ferien jedoch mit viel Wehmut verbunden.

Die US-amerikanische Schülerin wird nach einem aufregenden Aufenthaltsjahr in Deutschland die Heimreise in die USA antreten. Der Bundestagsabgeordnete Gero Storjohann (CDU), der im Rahmes des Parlamentarischen Patenschafts-Programms des Deutschen Bundestages (PPP) die Patenschaft für Katie übernommen hat, verabschiedete nun „sein“ Patenkind in Ammersbek.

„Es ist sehr schade, dass meine Zeit in Deutschland jetzt schon zu Ende geht. Ich werde den Alltag in Deutschland, meine neuen Freunde und meine Gastfamilie, die für mich zu meiner zweiten Familie geworden ist, sehr vermissen.“, berichtete die charmante US-Amerikanerin, die in den vergangenen zwölf Monaten die 11. Klasse des Ahrensburger Eric-Kandel Gymnasiums besuchte, im Gespräch mit Gero Storjohann.

Die Heimreise nach Wisconsin wird Katie mit einem sehr positiven Deutschlandbild antreten. Vor allem die Herzlichkeit der Deutschen und der gut organisierte öffentliche Personennahverkehr haben sie tief beeindruckt. Nach ihrem Highschoolabschluss im nächsten Sommer könne sie sich durchaus vorstellen, für ein Studium nach Deutschland zurückzukehren, so die 17-Jährige.

Gero Storjohann, der sich schon seit mehreren Jahren als Pate der Stipendiaten engagiert, freute sich über den positiven Erfahrungsbericht:

„Das Parlamentarische Patenschafts-Programm ist eine Erfolgsgeschichte. Die Jugendlichen haben die Chance, sich persönlich weiterzuentwicklen und neue Erfahrungen zu sammeln. Gleichzeitig lernen sie eine neue Sprache und Kultur kennen und stärken die deutsch-amerikanische Freundschaft. Ich empfehle deshalb auch den deutschen Schülerinnen und Schülern und jungen Auszubildenden, sich für eine Teilnahme am PPP zu bewerben.“, so der Apell des Bundestagsabgeordneten.

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Familie und Erziehung

NABU-Ferienprogramm: Insekten erforschen und Preise gewinnen

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Großes Heupferd. Fotos: P. Ludwig-Sidow

Ammersbek – Der NABU Ammersbek startet eine große Sommeraktion für Schüler, die in Ammersbek leben oder häufig zu Besuch sind. Er ruft Kinder im Alter von sechs bis 14 dazu auf, ab Beginn der Sommerferien bis Ende September in einem Tagebuch Beobachtungen zu Insekten aufzuschreiben, ergänzt mit Zeichnungen, Fotos, Erlebnissen mit Insekten, Geschichten und Gedichten.

Ab Ende Juni liegen Flyer in den Schulen und Geschäften aus, auf denen zu lesen ist, wie es genau geht. Auf der Internetseite des NABU Ammersbek kann man diesen Flyer schon jetzt herunterladen. Alle die Lust haben, mitzumachen, können sich ab dem 2. Juli beim NABU anmelden und dort ein Tagebuch abholen.

Wer schon mal den Umgang mit und das Beobachten von Insekten üben möchte, meldet sich am besten zum Insektenforschertag an, den der NABU im Ammersbeker Ferienprogramm am 9. Juli veranstaltet. Wer dann Lust bekommen hat, ein Insekten-Tagebuch zu führen, kann das Büchlein dafür auch dort erhalten.

Bis Ende September müssen die Tagebücher beim NABU oder in der Lottbeker Apotheke wieder abgegeben werden. Am 28. Oktober, auf der Jubiläumsfeier des NABU Ammersbek, werden dann im Gemeindesaal der Kirche Hoisbüttel für die besten Insekten-Tagebücher, nach Altersgruppen getrennt, Preise vergeben. Die schönsten Seiten werden dort auch in einer Ausstellung zu sehen sein. Weitere Informationen im PDF-Flyer.

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Kultur

“Sultans of Swing” im Ammersbeker Pferdestall

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Foto: Kaweit/hfr

Ammersbek – Es ist schon zur guten Tradition geworden, das Programm des Ammersbeker Kulturkreises für das erste Halbjahr mit einem Frühschoppen zu beenden. Dazu hat der AKK in diesem Jahr für Sonntag, 1. Juli, die „Sultans Of Swing“ eingeladen. Los geht das Früschoppen um 11.30 Uhr.

Doc Koehler’s Sultans Of Swing sind seit 1998 als Band aktiv. Vier Bläser und eine Rhythmusgruppe: Trotzdem klingen die Sultans oft wie eine ganze Bigband. Offenbar versteht es Gitarrist und Bandleader Jens „Doc“ Köhler, die Raffinesse und Harmonik der Großmeister mit viel künstlerischem Geschick an die Besonderheiten einer Combo anzupassen”, so die Veranstalter.

Als Leiter des LandesJugendJazzOrchesters Schleswig-Holstein weiß er darüber hinaus stets seine Solisten effektvoll einzusetzen – und natürlich die Sängerin der Band: Johanna Bularczyk.

Die Musik von Count Basie, Duke Ellington, Frank Sinatra oder Glenn Miller erlebt zurzeit ein bemerkenswertes Revival – und das über alle Altersgrenzen hinweg. Dazu passt dieser Auftritt natürlich wunderbar.

Der Eintritt kostet 12 Euro, für Mitglieder des Abendkasse 9 Euro.

Bereits ab 10 Uhr begleitet die Band den Gottesdienst, der an diesem Tag im Pferdestall stattfindet.

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