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Bad Oldesloe

Verkaufsoffener Sonntag: “Oktoberfest” und “Hexendorf”

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Ahrensburg/Bad Oldesloe – Wenn die beiden großen verkaufsoffenen Sonntage in Ahrensburg und Bad Oldesloe gegeneinander angetreten wären, hätte Ahrensburg wohl einen Punktsieg davongetragen. Während in Ahrensburg die Straßen wieder sehr gut gefüllt waren, blieb die Resonanz der Oldesloer ein wenig hinter früheren Einkaufssonntagen zurück. 

Fakt ist zunächst: Beide Veranstaltungen durften sich über gutes, sonniges Herbstwetter freuen und entsprechend gut war auch die Oldesloer Fußgängerzone gefüllt. Gedrängel wir in Ahrensburg gab es aber nicht. Schauen wir doch einfach mal auf die beiden Events mit geöffneten Geschäften. 

In der Schlossstadt war der verkaufsoffene Sonntag in das mehrtägige “Oktoberfest” eingebunden, dass durch Stefan Schächterle wieder in der Großen Straße organisiert worden war. Im Festzelt versammelten sich schon seit Freitagabend all die, die Lust auf etwas Bayern-Feeling hatten. Die Musik von der Bühne war auch am Sonntag zünftig. Bis zum Rondeel gab es eine Budenmeile und das große Kettenkarussell lockte Kinder und Jugendliche an. Auch auf dem Rondeel gab es noch ein paar Buden für die shoppenden Passanten. Insgesamt ergab sich so ein schlüssiges Bild. Ein großer Vorteil für die Kaufmannschaft vom “Stadtforum” war es natürlich, dass das professionell und entsprechend dekorierte “Oktoberfest” an sich schon den Rahmen bot. 

In Bad Oldesloe  gab es deutlich weniger Buden und Aktionen im Vergleich. Die Interessensgemeinschaft Handel wollte “Hexendorf” Atmosphäre in der Innenstadt schaffen. Cheforganisator Sebastian Hagen hatte sich dafür auch Mühe gegeben. Lampen in der Stadt waren mit künstlichen Spinnweben und Plastiktotenköpfen geschmückt, dazu zogen drei mittelatlerliche Musiker, sowie mehrere entsprechend gewandete “Hexen” und “Hexer” durch die Stadt. Höhepunkt war für viele Passanten der Besuch zweier lebender Uhus in der Fußgängerzone. Solche Aktionen wurden sich verstärkt gewünscht. Auch die mittelalterliche Musik hätte man sich an einem zentralen Ort mit Bühne gewünscht. Die Vorstellung mancher Besucher war eher in Richtung eines kleine Mittelaltermarkts gegangen, den sie vergeblich suchten.

 Die unterschiedlichen Aktionen waren allerdings so weit auseinandergezogen, dass die entsprechende Atmosphäre nicht aufkommen wollte, wie viele Besucher bedauerten. Das lag auch daran, dass nur wenige Kaufleute sich dem Motto anschlossen. Das Modehaus Rohde oder Wollywood am Marktplatz waren zwei der positiven Ausnahmen.  “Ich finde es gut, dass sich Kaufleute und Organisatoren ehrenamtlich einsetzen. Manche Ideen sind auch gut, aber man wird sich austauschen, wie es weitergeht. Ich finde, dass wir da hinkommen müssen, dass möglichst alle mitmachen. Das muss das Ziel sein und das ist auch ein wenig die Erwartungshaltung”, so Agnes Heesch aus der Öffentlichkeitsarbeit der Stadt.

Sebastian Hagen hatte betont, dass die 4000 Euro Fördergeld leider oft nur knapp für ein kleines Programm reichen. “Das verstehe ich durchaus. Das sehe ich auch so. Die 4000 Euro können aber auch nur ein Zuschuss sein, die Kaufleute , beziehungsweise die IG Handel sollte andere Möglichkeiten finden, um das die Veranstaltung auch ohne die Förderung durchführen zu können. Eigentlich sind die 4000 Euro ja auch nur als Anschub gedacht – langfristig müsste es Wege geben, wie der verkaufsoffene Sonntag sich selbst trägt”, so Heesch. 

Auch in Trittau hatten die Geschäfte übrigens geöffnet. Dort fand ein “Kunsthandwerkermarkt” rund um die Wassermühle statt. Die Besucherzahlen waren gewohnt hocht. 

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Bad Oldesloe

Vortrag im KuB: Oldesloer Frauen im Nationalsozialismus

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Bad Oldesloe – Die Stadtarchivarin Dr. Sylvina Zander ging im April diesem Jahr nach 23 Jahren in den verdienten Ruhestand. Ihr letztes Buchprojekt befasst sich mit Bad Oldesloe in der Weimarer Republik und im Nationalsozialismus und wird erst im kommenden Jahr veröffentlicht.

Das KuB in Bad Oldesloe. Foto: Stormarnlive.de

Am Dienstag, 29. September, gibt sie um 19 Uhr einen Vorabeinblick in ihre Recherchen.

In dem Vortrag „Oldesloer Frauen im Nationalsozialismus“ wird der Anteil der Frauen an der Stabilisierung des NS-Regimes in den Blick genommen. Obwohl die NSDAP eine auch in ihrer Selbstdarstellung reine Männerpartei war, die Frauen vom aktiven Wahlrecht ausschloss, fand sie auch bei Frauen begeisterten Zuspruch. Frauen wurden auf das Leitbild Mutter, Hausfrau und Gefährtin des Mannes zurückgeworfen, nachdem sie in der Weimarer Republik entscheidende Rechte, wie z. B. das Wahlrecht errungen hatten.

Waren Frauen anfänglich aus dem Berufsleben herausgedrängt worden, wurden sie spätestens mit Kriegsbeginn als Arbeitskräfte unentbehrlich. Frauen wurden in der NS-Frauenschaft und im gleichgeschalteten Deutschen Frauenwerk organisiert und ihr traditionelles karitatives Wirken der NS-Volkswohlfahrt untergeordnet.

Im Nationalsozialismus waren Frauen Opfer und Täterinnen. Dies soll in diesem Vortrag beispielhaft gezeigt werden. Der Bogen reicht von der überzeugten Nationalsozialistin bis zur Ehefrau eines in Schutzhaft befindlichen Mannes, von den Erfahrungen einer verfolgten Jüdin bis zur Zwangsarbeiterin.

Vortrag „Oldesloer Frauen im Nationalsozialismus“, Dienstag, 29. September 2020, 19 Uhr, KuB – Kultur- und Bildungszentrum Bad Oldesloe, KuB-Saal, Beer-Yaacov-Weg 1, 23843 Bad Oldesloe. Eintritt: 3,50 Euro.

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Bad Oldesloe

Corona-Infektionen an Stormarner Schulen – zahlreiche Schüler in Quarantäne

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Die Berufliche Schule des Kreises Stormarn in Bad Oldesloe. Foto: Fischer

Bad Oldesloe – Nachdem zunächst mehrere Coronafälle am Bad Oldesloer Gymnaisum TMS aufgetreten sind und der 12. Jahrgang daher vorsorglich in häusliche Quarantäne geschickt wurde, gibt es mittlerweile auch fünf Fälle an den beruflichen Schulen des Kreises in Bad Oldesloe, an der Immanuel Kant Schule in Reinfeld und an der Anne Frank Schule in Bargteheide.

In allen Fällen sind die entsprechenden Kohorten in häusliche Quarantäne geschickt worden. Die Ergebnisse der Tests weiterer Schüler, die durchgeführt wurden oder durchgeführt werden sollen, stehen allerdings noch aus.

Der Kreis erklärte allerdings bereits, dass die entsprechenden Kohorten nicht kurzfristig wieder in die Schulen zurückkehren können, sondern zuhause bleiben müssen.

Bis zum 2. Oktober müssen die Schüler der jeweiligen Jahrgänge beziehungsweise Kohorten in den eigenen vier Wänden ihrer Familie bleiben.Es soll Online-Unterricht angeboten werden. Zum Teil sind auch Lehrkräfte von Quarantänemaßnahmen betroffen.

An der Bargteheider Anne-Frank-Schule gibt es bisher einen positiven Test. Hier ist – wie an der TMS in Bad Oldesloe – der 12. Jahrgang betroffen.

An der IKS in Reinfeld ist ebenfalls bisher ein Fall bekannt.

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Bad Oldesloe

5:3: VfL Oldesloe feiert Saisonauftakt mit Heimsieg gegen Berkenthin

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Bad Oldesloe – Mit einem knappen 5:3-Heimsieg gegen den starken Aufsteiger SG Berkenthin/Krummesse III konnte die dritte Mannschaft des VfL Oldesloe die ersten Punkte in der neuen Saison einfahren.

Badminton Symbolfoto: Byjeng/shutterstock

Es war ein spannendes Spiel, in dem der Ausgang lange Zeit auf der Kippe stand, denn immer wieder wechselte die Führung. Nach den Herren- und Damendoppeln führten die Oldesloer mit 2:1.

Im Dameneinzel konnten die Gäste ausgleichen. Entschieden wurde das Spiel schließlich in den Herreneinzeln und da konnten Felix Petersen und Nick Stobäus ihre Gegner bezwingen und die entscheidenden Punkte zum knappen Sieg beisteuern. Spannend besonders das 2. HE, das Nick Stobäus knapp im 3. Satz gegen Christian Wulff für sich entschied und damit hieß es 5:3 für den VfL.

Starke Leistungen der Oldesloer Teilnehmer/innen beim 3. Norddeutschen Ranglistenturnier (U17/U19) in Bützow

Außerdem war der VfL Oldesloe mit vier jungen SpielerInnen beim Norddeutschen Ranglistenturnier in Bützow vertreten.

Die Teilnahmeberechtigung ist allein schon ein großer Erfolg, aber sie konnten auch noch mit guten Platzierungen aufwarten. So belegten Peer Grünewald in der Klasse U17 im Einzel den 7. Platz und Malte Gerdes den 9. Platz. Zusammen im Doppel scheiterten sie erst im Halbfinale und wurden am Ende Vierter. – In der der Klasse U19 waren die Zwillinge Alina und Linea Kümmel aus der 1. Mannschaft des VfL Oldesloe erfolgreich.

Sie belegten Platz 2 (Alina) und Platz 3 im Einzel und verloren das Finale im Doppel denkbar knapp in drei Sätzen (21:18/11:21/19:21) gegen Marie Frese und Patricia Reu (SV Veldhausen 07/TuS Schwinde). Eine beeindruckende Leistung der jungen Talente vom VfL Oldesloe.

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