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Bad Oldesloe

Glücksrad und Kinderrechte: Schulsozialarbeit präsentiert sich

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Foto: Schulsozialarbeit/hfr

Bad Oldesloe – „Actionbound und Spiele“ lautete der Titel im Veranstaltungskalender der Stormarner Kindertage, den die Schulsozialarbeit Bad Oldesloe eingereicht hatte. Eine große Menge Kinder hatte sich vor dem Oldesloer Kultur- und Bildungszentrum (KUB) versammelt, um alles auszuprobieren.

„Wir haben ein buntes Programm für alle Altersgruppen zusammengestellt“, so Sven Müggenburg, neuer Schulsozialarbeiter an der Theodor-Storm-Schule und am Stand zuständig für das Glücksrad.

„Kann ich bitte nochmal drehen?“ klang es immer wieder von diversen Kindern, die das Glücksrad in Schwung brachten und Fragen zu den Kinderrechten der UN-Konvention über die Rechte des Kindes gestellt bekamen. Außer am Glücksrad wurden noch beim Paarduell Fragen zu den Kinderrechten beantwortet.

Paarduell
Foto: Schulsozialarbeit/hfr

„Beim Paarduell muss man sich Rücken an Rücken aufstellen und dann die richtige Karte mit „Ja“ oder „Nein“ hochhalten“ erklärte Hannah Spethmann, 6. Klasse der Theodor-Mommsen-Schule (TMS), die Spielregeln. „Den ausgefüllten Fragenzettel wirft man dann in die Goldene Kiste und kann einen tollen Preis gewinnen“ ergänzen ihre Kolleginnen Emma Vosgerau und Mette Bertram, beide Klasse 7, ebenfalls TMS. Die drei Schülerinnen hatten mit ihren Klassenkameradinnen und der Lehrerin Susanne Brodersen das Paarduell entwickelt.

„Beteiligung von Kindern und Jugendlichen wird bei uns großgeschrieben“ erklärt Marina Andres von der Schulsozialarbeit für das DAZ-Zentrum der Theodor-Storm-Schule. „Deshalb haben sich auch Kinder die Fragen für das Paarduell ausgedacht und helfen hier bei der Durchführung!“ ergänzt Lara Kleiner aus der Schulsozialarbeit der Stadtschule (DAZ-Zentrum).

Zwei Jugendliche aus der IT-Scouts-Gruppe der TMS hatten zusätzlich einen Actionbound vorbereitet. „Das ist sozusagen eine Rallye mit dem GPS-Gerät des Smartphones“ erklärt Yvonne Treptow, Schulsozialarbeiterin der TMS, die die beiden Jungs für die Vorbereitung des Bounds gewinnen konnte. „Auch nach dem Aktionstag wird dieser Bound noch im Netz sein und kann jederzeit weiter genutzt oder erweitert werden“ fügt Petra Rieckmann, Leiterin des Sachbereiches Jugendarbeit Schule, zuständig für die Schulsozialarbeit in Bad Oldesloe, ergänzend hinzu.

Hintergrundinfo:

Schulsozialarbeit gibt es in Bad Oldesloe seit 2008. In den Grundschulen arbeiten zurzeit vier Schulsozialarbeiter/-innen (GS West: Tanja Knudsen, Klaus-Groth-Schule: Brigitte Mitschka, Stadtschule: Stefanie Schwarz und Lara Kleiner), in den weiterführenden Schulen ebenfalls vier (Theodor-Mommsen-Schule: Yvonne Treptow, Theodor-Storm-Schule: Marina Andres, Sven Müggenburg und Ida-Ehre-Schule: Tobias Grell; Leitung des Sachbereichs: Petra Rieckmann). Um die Basis für die Ziele der Schulsozialarbeit zu schaffen, steht die Beziehungsarbeit zunächst im Fokus. Schulsozialarbeit macht professionelle pädagogische Angebote, um allen Kindern und Jugendlichen eine chancengerechte Bildung zu ermöglichen und die Bedingungen für soziales Lernen zu schaffen.

Eine Stabilisierung und Stärkung der Persönlichkeitsentwicklung des Einzelnen ist die Voraussetzung, um die Sozialkompetenzen zu entwickeln und zu festigen.

Neben zahlreicher Präventionsprojekte (z.B. Streitschlichterausbildung, Pausenengel-Ausbildung, Faustlos, Soziales Training in den Klassen, Kinderrat oder Klassensprecherkonferenz, Schulhofentwicklung etc.) stehen die Pädagogen einzelnen Kindern und Jugendlichen bei Fragen rund um die Persönlichkeitsentwicklung im Rahmen Schule zur Seite, beraten Eltern und Lehrkräfte und helfen bei Problemfällen. Schulsozialarbeit ist eine eigenständige Profession innerhalb der Multiprofessionellen Teams der Schulen. Die Schulsozialarbeiter/-innen unterliegen der Schweigepflicht.

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Bad Oldesloe

Bad Oldesloe liefert Hilfsgüter für ukrainische Flüchtlinge nach Kolberg

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Bad Oldesle Millionen von Menschen sind aus der Ukraine vor dem Krieg geflohen. Auch in Bad Oldesloes polnischer Partnerstadt Kolberg sind mittlerweile viele Flüchtlinge angekommen. Deswegen plant die Stadt die Lieferung von Hilfsgütern.

Stadthaus am Oldesloer Marktplatz Archivfoto: SL

Die Stadt steht derzeit vor großen Herausforderungen um die Vielzahl an Geflüchteten aus der Ukraine zu versorgen.

“Die Einwohner von Kolberg haben ihre Herzen und Häuser geöffnet und ihre eigenen Hände zur Hilfe angeboten”, heißt es im Anschreiben aus Kolberg von der Stadtpräsidentin Anna Mieczkowska. Um die Kriegsflüchtlinge jedoch fortwährend versorgen zu können, werden viele Dinge benötigt, weshalb die polnische Partnerstadt sich an alle ihre Partnerstädte um Unterstützung gewendet hat.

Zu diesem Zweck hat die Kolberger Stadtverwaltung eine Liste mit konkret benötigten Gütern dem Anschreiben beigelegt. Dazu zählen insbesondere Hygieneartikel wie z. B. Windeln, Zahnbürsten und Zahnpasta, Desinfektionsmittel, medizinische Masken aber auch haltbare Lebensmittel wie Reis, Nudeln, Konserven, Babynahrung, Kaffee, Tee sowie Schreibwaren für Kinder.

Bürgermeister Jörg Lembke hat umgehend der Partnerstadt die Hilfe aus Bad Oldesloe als Ausdruck der Solidarität in dieser schweren Zeit zugesagt und einen Spendenaufruf an die lokalen Unternehmen gestartet.

“Unsere Städtepartnerschaft ist geprägt von Freundschaft. Und Freunde stehen einander bei und unterstützen sich gegenseitig in schwierigen Zeiten. Mir ist bewusst, dass unsere Möglichkeiten zur Linderung der menschlichen Tragödien und des Schmerzes für die Menschen aus der Ukraine beschränkt sind. Daher lassen Sie uns gemeinsam in diesen schwierigen Zeiten füreinander da sein und den Menschen aus Kriegsgebieten, ob in Kolberg oder Bad Oldesloe, egal welcher Nationalität sie angehören, unsere Solidarität spüren”, so Jörg Lembke, Bürgermeister der Stadt Bad Oldesloe.

Die Welle der Hilfsbereitschaft seitens der Oldesloer Unternehmen im Rahmen dieser Hilfsaktion war überwältigend. Sie spendeten palettenweise benötigte Artikel und organisierten Transporte zur eingerichteten Sammelstation am Baubetriebshof.

„Ich freue mich, unseren Freunden in Polen bei dieser Kraftanstrengung die benötigte Unterstützung zu ermöglichen. Dafür danke ich allen Unternehmen für ihr beindruckendes Engagement, ohne das die Aktion nicht möglich gewesen wäre“, erklärt weiter Jörg Lembke stolz.

Auch die Bad Oldesloer Kommunalpolitik brachte ihre Solidarität mit der Partnerstadt Kolberg zum Ausdruck und stellte unverzüglich weitere finanzielle Mittel in Höhe von 4.000 Euro zur Verfügung.

Auch einzelne Mitglieder der Stadtverordnetenversammlung stellten gesondert private finanzielle Mittel zur Verfügung. Mittlerweile kann ein ganzer Sattelzug mit Hilfsmitteln auf den Weg nach Kolberg gebracht werden. Den Transport stellt die Oldesloer Spedition Günter Börner Dienstleistungen OhG aus Bad Oldesloe.

Am 20. Mai um 12 Uhr wird der Sattelzug mit den Hilfsgütern beim Baubetriebshof verladen. Die Lieferung wird am 23. Mai in Kolberg durch die Stadtpräsidentin Anna Mieczkowska und die Oldesloer Bürgerworthalterin Hildegard Pontow empfangen.

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Bad Oldesloe

27-Jähriger am Oldesloer Bahnhof brutal zusammengeschlagen

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Bad Oldesloe Ein 27-Jähriger ist am Oldesloer Bahnhof von mehreren Personen angegriffen und schwer verletzt worden. Er musste in ein Krankenhaus eingeliefert werden.

Oldesloer Bahnhof. Foto: Stormarnlive.de

Bereits am Montag (09.05.2022) ist es in der Johannes-Ströh-Straße, am Hintereingang des Bad Oldesloer Bahnhofes zu einer gefährlichen Körperverletzung zum Nachteil eines 27-jährigen aus Bad Oldesloe gekommen.

Nach ersten Erkenntnissen ist der Oldesloer gegen 21.45 Uhr mit einer ihm unbekannten Personengruppe (fünf männliche Personen) in einen Streit geraten.

Der Geschädigte wurde dann aus dieser Gruppe heraus mehrfach geschlagen und getreten.

Er musste ärztlich versorgt werden und wurde in ein Krankenhaus eingeliefert. Der genaue Tatablauf ist nun Gegenstand der aktuellen Ermittlungen.

Die Kriminalpolizei in Bad Oldesloe bittet Zeugen, die diese Tat beobachtet haben und Hinweise auf die Täter geben können, sich unter der Telefonnummer 04531/501-0 zu melden.

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Bad Oldesloe

Wahl in Bad Oldesloe: Jörg Lembke bleibt Bürgermeister

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Bad Oldesloe Kein Wechsel im Rathaus: Jörg Lembke hat die Bürgermeisterwahl in Bad Oldesloe deutlich gewonnen. Der Amtsinhaber erhielt 64,57 Prozent der Stimmen.

Bürgermeister Jörg Lembke (mitte) freut sich mit seiner Familie über den Ausgang der Wahl. Foto: Stormarnlive.de

„Ich hatte einen starken Gegner und da kann ich den Bürgern nur danken für das Vertrauen, dass sie mir entgegengebracht haben”, sagte Lembke zum Ausgang der Wahl.

Für seinen Herausforderer Tom Winter stimmten 35,43 Prozent der Oldesloer (3855 Stimmen). Trotz Niederlage ein solides Ergebnis. Der Lokalpolitiker wurde von den Grünen und Linken aufgestellt und von SPD und dem fraktionslosen Stadtverordneten Andreas Lehmann unterstützt.

Für einen Wechsel im Rathaus reichte das nicht. Hendrik Holtz (Die Linke): „Wir sind natürlich enttäuscht, dass unser großartiger Kandidat Tom Winter es nicht geschafft hat, die Mehrheit der Oldesloerinnen und Oldesloer für sich zu begeistern. Man muss an so einem Tag die Niederlage dann auch anerkennen.“

Trotz alledem wünscht Hendrik Holtz Bürgermeister Jörg Lembke ein gutes Gelingen für die nächsten sechs Jahre: „Wir werden seinen Weg als Bürgermeister kritisch begleiten.“

Hettwer gewinnt in Bargteheide: Kruse-Gobrecht nur 35 Prozent

Auch in Bargteheide wurde am Sonntag gewählt. Hier unterlag Bürgermeisterin Birte Kruse-Gobrecht gegen Herausforderin Gabriele Hettwer, die von einem breiten Parteienbündnis aus CDU, SPD, FDP und WfB aufgestellt wurde.

Hettwer kam auf 65,2 Prozent, Kruse-Gobrecht lediglich auf 34,8 Prozent. Für eine Amtsinhaberin ein ernüchterndes Ergebnis.

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