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Bad Oldesloe

Nach Kritik: Logo-Entscheidung wird aufgeschoben

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Tim Krüger, Prokurist der Hamburger Agentur “Orange Cube” stellte dem Oldesloer Hauptausschuss das neue Logo vor. Foto: Fischer

Bad Oldesloe – Alles sah danach aus, als würde das im Hauptausschuss vorgestellte und mehrheitlich beschlossene neue Stadtlogo für Bad Oldesloe problemlos die Stadtverordnetenversammlung passieren. Doch die hat eine erneute Diskussion im Hauptausschuss angeordnet. Zu groß ist offenbar die Kritik an dem „modernen und zukunftsorientierten“ Logo der Hamburger Agentur „Orange Cube“. Die präsentierte einen Entwurf mit Stadtnamen in fett und kursiv mit einem bunten Kreis in der Mitte, der sich entgegengesetzt des Uhrzeigersinnes dreht und das „O“ von Oldesloe ersetzt. Ein Unterleger transportiert das Motto „Die Beste Trave Stadt“.

Dazu gab es eine schick aufbereitete Interpretation: Das neue Logo solle ein Miteinander von Kultur- Umwelt, Wirtschaftskraft, Gemeinsinn, Infrastruktur und die Lage zwischen den Metropolen Hamburg und Lübeck vereinen.

Doch die meisten Betrachter des bunten Kreises sehen sich eher an das Google-Chrome-Logo oder an das der Hamburger Stadtreinigung erinnert. Lokalpolitiker Hendrik Holtz (Die Linke) hatte bereits nach der Vorstellung deutliche Worte gefunden („Das Logo sieht aus wie das einer Briefkastenfirma in Luxemburg“) und erneuerte in der Stadtverordnetenversammlung seine Kritik an der Arbeit der Agentur: „Preis und Leistung grenzen an Sittenwidrigkeit.“ Er habe das Logo Grafikern in seinem Bekanntenkreis gezeigt. „Deren einhellige Meinung war, dass wir hier über den Tisch gezogen werden.“

Auch unter den anderen Fraktionen hielt sich die Begeisterung in Grenzen.

„In diesem Fall war der Entscheidungsprozess einfach zu kurz“, sagte Hinrich Stange (FBO). „Jemand hat sich da was ausgedacht und wir hatten nur die Wahl zwischen ‘Ja’ und ‘Nein’.“ Die Schrift treffe einen Geschmack, der Kreis in der Mitte weniger. Daher habe er im Hauptausschuss auch dagegen gestimmt.

Die SPD schlug daraufhin vor, die Wahl des Logos erneut im Hauptausschuss zu diskutieren. Wie seine Parteikollegen hatte auch der Fraktionsvorsitzender Björn Wahnfried dem Entwurf – „allerdings mit Bauchschmerzen“ – zugestimmt. Die Gegenstimmen innerhalb der Fraktion waren im Nachhinein dann aber doch zu laut: „Es gibt auch bei uns viele Leute, für die das Logo gar nicht geht.“

Die Stadtverwaltung hatte auf eine schnelle Entscheidung gehofft. Derzeit gibt es viele Projekte, die bis zur Logo-Entscheidung auf Eis liegen. So wird das Farbkonzept etwa für die Gestaltung des neuen städtischen Internetauftritts gebraucht. Unüberlegt sollte die Logo-Entscheidung dann aber doch nicht getroffen werden: „Ich würde mir mehr Sorgen machen, wenn sich niemand für die Optik des Logos interessieren würde“, sagt Agnes Heesch vom Stadtmarketing. Eine inhaltliche Auseinandersetzung sei wichtig, müsse aber auch konstruktiv sein. Heesch: „Mit Aussagen wie, ‘das alte Logo finde ich schöner’ können wir nicht arbeiten.“

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Bad Oldesloe

TÜV gefälscht: Oldesloer Polizei zieht Gammel-Sprinter aus dem Verkehr

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Bad Oldesloe – Völlig durchgerostet und mit gefährlichen Mängeln: Die Oldesloer Autobahnpolizei hat einen Sprinter aus dem Verkehr gezogen. Wie sich herausstellte, war das HU-Gutachten gefälscht.

Fotos. Polizei

Am 25.September 2021, gegen 10:30 Uhr, stoppten Beamte des Polizeiautobahn- und Bezirksrevieres Bad Oldesloe auf der A1 an der Anschlussstelle Bad Oldesloe, einen Hamburger Fiat-Sprinter zu einer Fahrzeugkontrolle.

Bei der Begutachtung des Baufahrzeuges aus Hamburg fielen diverse Mängel wie Unfallschäden, starke Durchrostungen und technische Mängel an der Beleuchtung auf.

Stutzig wurden die Beamten bei der Durchsicht der Fahrzeugpapiere und der Inaugenscheinnahme des Kennzeichens, als diese eine Fälligkeit zur nächsten Hauptuntersuchung für den Juni 2022 aufwiesen.

Weitere Ermittlungen ergaben, dass der Stempel eines technischen Überprüfungsvereins in den Fahrzeugpapieren gefälscht und die Hauptuntersuchungsplakette von einem anderen Fahrzeug abgelöst und auf das Kennzeichen des LKW geklebt wurde.

Das Fahrzeug selbst fiel zuletzt Ende 2020 mit diversen Durchrostungen und dem Hinweis “gefährlichen Mängel” durch die Hauptuntersuchung.

Die Polizei ermittelt nun gegen den 20- jährigen Halter und den 52- jährige Fahrer aus Hamburg wegen des Verdachts der Urkundenfälschung in zwei Fällen. Die Weiterfahrt mit dem Fahrzeug wurde untersagt.

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Bad Oldesloe

Nach CDU-Pannen-Wahlkampf: Junge Union greift Laschet an

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Zahnloses Programm, Beschimpfungen im Wahlkampf, zahlreiche Patzer des CDU-Kandidaten: Die Junge Union Herzogtum Lauenburg übt nach der Bundestagswahl heftige Kritik an Armin Laschet und fordert “personelle Konsequenzen”.

Foto: JU

„Lange Monate haben wir nichts gesagt und an einem Strang gezogen“, sagt Florian Slopianka, Kreisvorsitzender der Jungen Union Herzogtum Lauenburg und Mitglied im Landesvorstand der Jungen Union Schleswig-Holstein.

Mit dem Rückhalt ist es jetzt, einen Tag nach dem CDU-Wahldesaster, offenbar vorbei:

„Wir haben an tausenden Haustüren geklingelt, uns an Wahlständen für Lacher und Ideenlosigkeit beschimpfen lassen und rechtfertigen müssen. Geholfen hat dies offensichtlich nichts.“

In einer Pressemitteilung schreibt sich der Jungpolitiker den Frust der letzten Monate von der Seele. Armin Laschet und alle, die für seine Kanzlerkandidatur verantwortlich sind, kommen dabei alles andere als gut weg.

„Die Bundestagswahl ist eine Katastrophe für die CDU. Dieses Ergebnis haben diejenigen persönlich zu verantworten, die der Parteibasis und der Bevölkerung bei der Nominierung des Kanzlerkandidaten bewusst den Rücken zugekehrt haben. Hier müssen jetzt auch persönliche Konsequenzen folgen.“

Und für die JU ist an der Zeit für einen „radikalen Neuanfang“

„Zu sehr haben Proporz und Genügsamkeit die letzten Jahre geprägt. Zu wenig haben wir den Mut zu klaren Positionen gefunden. Das muss sich jetzt dringend ändern. Die alten Parteistrukturen der CDU haben ausgedient“, so Florian Slopianka. Er fordert eine stärkere Einbindung aller Parteimitglieder, „um den Neuanfang auf die Beine zu stellen.“

Neben dem Kanzlerkandidaten und „zahnlosen“ Programm kritisiert Florian Slopianka auch die Kampagne zur Bundestagswahl:

„Die SPD spielte in den Betrachtungen des Adenauerhauses offensichtlich keine Rolle. Eine fatale Fehleinschätzung. Konfrontationen wurden bei nahezu keinen Themen gesucht.“

Gleichzeitig bekennt er: „Es tut mir weh, diese Worte zu wählen. Jetzt werden sicherlich viele Kritik üben daran, dass ich meine Einschätzung der Dinge öffentlich mache. Doch das, was wir mit dieser Bundestagswahl erlebt haben, verlangt nach einem lauten Aufschrei.“

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Bad Oldesloe

Bad Oldesloe: Mann verletzt sich während der Fahrt mit Schusswaffe

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Bad Oldesloe – Während der Fahrt hat sich ein Mann auf der Autobahn 1 bei Bad Oldesloe mit einer Schusswaffe lebensgefährlich verletzt. Der Hamburger verstarb Stunden später im Krankenhaus.

Rettungsdienst im Einsatz Symbolfoto: SL

Zu dem tragischen Vorfall kam es am 25. September zwischen den Anschlussstellen Bad Oldesloe und Bargteheide.

Nach derzeitigen Erkenntnissen ist ein 68- jähriger Fahrer aus Hamburg in Fahrtrichtung Fehmarn unterwegs gewesen. Im Verlauf der Fahrt habe er vermutlich in suizidaler Absicht eine Schusswaffe gegen sich selbst gerichtet. Das Fahrzeug fuhr danach gegen die Mittelschutzplanke und kam im Anschluss nach rechts von der Fahrbahn ab. Ungefähr 100 Meter neben der Fahrbahn kam das Fahrzeug auf einem Feld zum Stehen.

Der Fahrzeugführer wurde lebensgefährlich verletzt in ein Krankenhaus gebracht, wo er wenige Stunden später verstarb.

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