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Bad Oldesloe

“Biz bei Nacht” informierte über Ausbildungsmöglichkeiten

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Infos am Eddingstand
Foto: Agentur für Arbeit Bad Oldesloe/hfr

Bad Oldesloe – Auf der Suche nach einem Ausbildungsberuf oder Studiengang begaben sich hunderte junge Stormarner wieder zu „BiZ bei Nacht“ in der Oldesloer „Agentur für Arbeit“. Bei der neunten „BiZ bei Nacht“ zeigte sich: viele Betriebe sind bereits jetzt auf der Suche nach dem Ausbildungsnachwuchs für das Jahr 2018. Das ist natürlich ein Vorteil für die Jugendlichen, die auf der Berufswahlmesse schon erste Kontakte zu Ausbildungsbetrieben geknüpft haben.

Das frühe Engagement honorieren viele Betriebe bei der Bewerbung. Agenturchefin Dr. Heike Grote-Seifert empfiehlt Schulabgängern des kommenden Jahres, sich bei der Berufsberatung zu melden. „Jetzt ist genau der richtige Zeitpunkt, mit der Berufswahl und Ausbildungssuche zu beginnen und sich beraten zu lassen, um den passenden Wunschberuf und Ausbildungsbetrieb zu finden.“

Das Organisationsteam um BiZ-Leiter Martin Beck, Carola Oder und Matina Kock hat mit der gestrigen Berufswahlmesse „BiZ bei Nacht“ den Startschuss für das Ausbildungsjahr 2018 gegeben. Rund 760 Jugendliche und Eltern hatten sich auf den Weg in die Oldesloer Arbeitsagentur gemacht, um sich bei den fast 70 Ausstellern über deren Ausbildungs- und Studienberufe sowie Ausbildungsangebote zu informieren.

Positives Erfolgsbeispiel: Stehn und Gutzeit
Foto: Agentur für Arbeit/Hfr

Viele Unternehmen sind bereits intensiv auf Nachwuchssuche für das kommende Ausbildungsjahr. So auch der Paul Albrecht Verlag (PAV) aus Lütjensee. Für ihn waren Kommunikationsleiter Timo Stehn und der Auszubildende Tim Gutzeit auf der „BiZ-Nacht“ vor Ort. „Wir suchen jetzt Auszubildende in fünf verschiedenen Ausbildungsberufen für das kommende Jahr“, erklärt Stehn. PAV bietet Ausbildungen zum Industriekaufmann, Mechatroniker, Fachinformatiker sowie Medientechnologen in den Bereichen Druck / Digitaltechnik und Druckverarbeitung an.

Seit August neu als Azubi dabei ist Tim Gutzeit. Der 18-jährige lernt Industriekaufmann bei PAV. Das Besondere: Tim war im letzten Jahr noch als Gast und Ausbildungssuchender auf der Messe in der Arbeitsagentur. Sein Ausbildungsverhältnis kam dann über das Gespräch mit Stehn bei der „BiZ bei Nacht“ zustande. Auf diesen ersten Kontakt folgte schnell die Bewerbung, ein Praktikum und letztendlich ein Einstellungstest, den der Oldesloer bestand und damit den Ausbildungsvertrag in der Tasche hatte.

„Tim ist bereits der fünfte Auszubildende, den wir über die „BiZ bei Nacht“ für unser Unternehmen gewinnen konnten“, sagt Stehn. Er zeigt sich am Abend zufrieden mit den geführten Gesprächen. „Die Jugendlichen haben sich sehr interessiert und motiviert gezeigt. Unser Ziel ist es, bis zum Jahresende alle Ausbildungsverträge abgeschlossen zu haben.“

Auch Schornsteinfeger stellten ihren Beruf vor.
Foto: Agentur für Arbeit/hfr

Dass sich ein Gespräch auf der BiZ-Nacht als guter Türöffner bei der Ausbildungsbewerbung bewährt hat, weiß auch die Chefin der Arbeitsagentur, Dr. Heike Grote-Seifert, aus ihren persönlichen Kontakten mit vielen Unternehmen: „Die Erfahrung zeigt, dass sich unsere Messe als erste Kontaktbörse für junge Leute und Unternehmen sehr gut eignet. Und für die Jugendlichen lohnt sich der Besuch in mehrfacher Hinsicht. Denn die Unternehmen bewerten es immer positiv, wenn sich Bewerber auf ein Gespräch bei der BiZ-Nacht beziehen können.“

Angehende Schulabgänger sollten die Zeit bis zu ihrem Abschluss nutzen und frühzeitig aktiv werden, rät Grote-Seifert: „Für die Suche nach dem richtigen Beruf sollte sich jeder genügend Zeit nehmen. Wichtig ist, sich neben seinem Traumberuf auch Gedanken über mögliche Alternativen zu machen. Gut vorbereitet fällt der Übergang von der Schule in die Berufswelt leichter und ist erfolgreicher.“ Die Agenturchefin empfiehlt hierbei insbesondere den Schulabgängern des kommenden Jahres, die Unterstützung der Berufsberatung zu nutzen. „Unsere Berufsberaterinnen und Berufsberater helfen bei der Wahl des richtigen Ausbildungsberufes und der Suche nach dem passenden Ausbildungsplatz.“  

Termine bei der Berufsberatung der Agentur für Arbeit Bad Oldesloe können unter der kostenfreien Service-Rufnummer 0 800 / 4 5555 00 oder per Mail an badoldesloe.151-u25@arbeitsagentur.de vereinbart werden.

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Bad Oldesloe

“Pendler werden bestraft”: Oldesloer Wählergemeinschaft kritisiert neue Parkgebühren

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Bad Oldesloe – Die Wählergemeinschaft Für Bad Oldesloe (FBO) stemmt sich gegen die von der Stadtverwaltung vorgeschlagene Ausweitung der Parkgebührenpflicht auf Bereiche an Bahnhof und Schulen sowie die zudem noch geplanten weiteren Gebührenerhöhungen in der Innenstadt.

Parkautomat (Symbolbild)

Die Erhöhung der Parkgebühren im Innenstadtbereich wird nach Meinung der Wählergemeinschaft dazu führen, dass Einkaufen in Oldesloes City deutlich unattraktiver wird und schadet den ohnehin durch Corona arg gebeutelten Geschäften noch weiter.

„Schlimmer geht es nicht! Der Zeitpunkt zur Verteuerung des Parkens in der Oldesloer Innenstadt ist fatal. Was denken sich die Parteien bloß dabei? Ich kann es nicht fassen, dass allein die FBO sich gegen diese zerstörerischen Beschlüsse wendet“, ist Karin Harms empört. „Ich bin überzeugt davon, dass hier total am Bürgerwillen vorbeientschieden wird. Ich habe mich umgehört: In meinem Bekanntenkreis ist man ausnahmslos entsetzt!“

Viele Einzelhändler kämpften bekanntlich nach monatelangen Zwangsschließungen und Lockdown um ihr wirtschaftliches Überleben.

Sie brauchen nach Auffassung der FBO Unterstützung durch die Innenstadt fördernde Rahmenbedingungen, denn viele Kunden hätten sich in den letzten Monaten das Bestellen im Internet angewöhnt.

Diese Kundschaft für Kaufen in Oldesloe zurückzugewinnen brauche Zeit, die viele Einzelhändler schon jetzt kaum haben.

„Alle in unserer Stadt Verantwortung tragenden Menschen sollten stattdessen gemeinsam an einem Strang ziehen und Einkaufen in Oldesloe attraktiver machen. So hat die FBO schon vor einem Jahr vorgeschlagen, für die Zeit der Pandemie ganz auf Parkgebühren zu verzichten und stattdessen mit Parkscheiben kostenfreies Parken im Innenstadtbereich zu ermöglichen. Die Oldesloer Politik aber versetzt den Geschäften und damit der Innenstadt durch die nun geplanten Maßnahmen auch noch gezielt den Todesstoß“, ist Karin Harms überzeugt.

Auch die Einführung von Parkgebühren im Park-and-Ride-Haus und den Stellplätzen rund um den Oldesloer Bahnhof wird von der FBO abgelehnt.

„Man kann doch nicht ernsthaft diejenigen bestrafen, die Bahn und Bus nutzen. Solche Beschlüsse sind in jeder Beziehung auch extrem klimaschädlich: Kommen zum ohnehin teuren Bahnfahren auch noch Parkgebühren am Bahnhof, werden die ohnehin gegenüber anderen Arbeitnehmern benachteiligten Pendler vielfach gleich ganz das Auto zur Fahrt zum Arbeitsplatz nutzen”, sagt Harms.

Die FBO wünscht sich offenere Diskussionen im Vorfeld von Entscheidungen. Transparenz und Offenheit seien wichtig. Ohne die Öffentlichkeit ausgehandelte „gemeinsame Anträge“, die dann schnell durchbeschlossen werden, ohne dass eine öffentliche Diskussion mit den Bürgern stattfinde, führten zu unnötiger Politikverdrossenheit.

„Niemand kann alles wissen. Öffentliche Diskussion mit den Bürgern und ein fairer Austausch von Argumenten sind unerlässlich für gute Entscheidungen. Das fehlt in Bad Oldesloe leider weitgehend“, ist Karin Harms überzeugt. Da eine öffentliche Veranstaltung zum Thema wegen der Pandemie derzeit nicht möglich ist, bittet die FBO um Rückmeldungen der Bürger auch zum Thema Parkgebühren an info@fboldesloe.de .

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Bad Oldesloe

Feuer zerstört Trabbi in Oldesloer Parkhaus: Polizei vermutet Brandstiftung

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Bad Oldesloe – Am 11. Mai wurde gegen 1 Uhr in der Käthe-Kollwitz-Straße in Bad Oldesloe ein Feuer gemeldet. Die Polizei vermutet Brandstiftung.

Polizeiabsperrung (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Nach bisherigem Erkenntnisstand brach der Brand in der unteren Parkebene aus. Alle Parkebenen waren stark verraucht.

Ein Trabant brannte beim Eintreffen der Einsatzkräfte in voller Ausdehnung.

Die neben dem Trabbi stehenden Fahrzeuge, ein VW Touran und ein Audi TT brannten ebenfalls.

Die Löscharbeiten wurden durch die starke Rauchentwicklung und die Gefahr von explodierenden Gastanks erschwert. Die Gastanks ließen Druck ab und erzeugten hohe Stichflammen.

Es wurden Hinweise auf Brandstiftung gefunden, denen die Kriminalpolizei Bad Oldesloe nachgeht.

Der Sachschaden an den Fahrzeugen wird auf 40.000 Euro geschätzt. Am Parkhaus entstand erheblicher Sachschaden, die Schadenshöhe steht noch nicht fest.

Wer kann Angaben zu dem Brand machen? Wer hat vor und während des Feuers verdächtige Personen in der Nähe des Parkhauses gesehen? Hinweise nimmt das Polizeirevier und die Kriminalpolizei Bad Oldesloe unter der Telefonnummer: 04531/ 501-0 entgegen.

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Bad Oldesloe

Auto-Pendler müssen am Oldesloer Bahnhof künftig zahlen

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Bad Oldesloe – Die Zeit der kostenfreien Parkplätze am Oldesloer Bahnhof ist vorbei. Auf Vorschlag der Stadtverwaltung hat der Umwelt-, Energie- und Verkehrsausschuss beschlossen, dass auf den Park-and-Ride-Parkplätzen in Zukunft Gebühren erhoben werden.

Park + Ride Symbolfoto: SL

Der Grund: Zu viele Fremdparker, die die eigentlich für Bahn- und Busreisende vorgesehenen Plätze besetzen.

Bürgermeister Jörg Lembke: “Die Pendlerparkplätze werden sehr stark fremdgenutzt von Menschen, die in der Nähe wohnen oder arbeiten. Deswegen sind wir der Meinung, dem regulativ entgegen wirken zu müssen.”

Außerdem müssen auch Radfahrer im neuen Fahrradparkhaus für einen Stellplätze bezahlen. “Es wäre schwer zu vermitteln, warum Radfahrer zahlen müssen, Autofahrer aber nicht”, so Lembke.

Die Freien Bürger Oldesloe (FBO) konnten sich mit dieser Maßnahme nicht so recht anfreunden. „Das trifft die Falschen. Nämlich Menschen, die für ihren Arbeitsweg die Bahn nutzen“, sagte Dirk Sommer, Vorsitzender der Wählergemeinschaft. Er sei nicht glücklich, dass 638 Parkplätze jetzt kostenpflichtig werden sollen, vor allem am Bahnhof.

Auch in anderen Straßen will Bad Oldesloe künftig Parkgebühren erheben, etwa in der Breslauer Straße, der kleinen Salinenstraße und auf den Parkplätzen vor dem Krankenhaus im Wolkenweher Weg.

Besonders im Fokus: Die Schulen. Auch auf den Schulparkplätzen in der Olivet-Allee und vor der Theodor-Mommsen-Schule in der Hamburger Straße wird für das Abstellen eines Fahrzeugs künftig Geld verlangt.

Ursprünglich wollten Stadt und Politik Fahrzeuge mit E-Kennzeichen kostenfrei parken lassen. Diese Idee wurde jetzt zurückgenommen.

Matthias Adrion (Die Grünen): „Daten zeigen mittlerweile, dass Hybridautos keineswegs umweltfreundlicher sind, als viele Verbrenner und rechtlich ist es nicht möglich, ausschließlich reine Elektroautos zu befreien.“

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