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Hamburg

Jugendliche in G20-Gewahrsam misshandelt: Polizei spricht von Verwechslung

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Polizisten auf Demonstration
Archivfoto: SL

Hamburg – Der Polizeieinsatz gegen die Jugendgruppe „Die Falken“ beim Hamburger G20 Gipfel hat gegen Grundrechte verstoßen. Das urteilte jetzt das Verwaltungsgericht.

Die Schilderungen der Jugendlichen schockieren: Der Bus der Reisegruppe aus Nordrhein-Westphalen war am G20-Wochenende von der Polizei abgefangen worden. Die größtenteils Minderjährigen wurden festgenommen und am 8. Juli in die Gefangenensammelstelle in Harburg gebracht.

Gefangene mussten sich nackt ausziehen

Laut Aussagen der Betroffenen wurden sie “geschlagen und mit ihren Händen auf dem Rücken abgeführt”. Es folgten erniedrigende Durchsuchungen. Ein Teil der Jugendlichen musste sich komplett entkleiden, einige „nur“ bis auf die Unterwäsche. Auch Telefonate, etwa mit einem Anwalt, wurde den Gefangenen verweigert.

Fast fünf Stunden befanden sich die Jugendlichen in Gewahrsam, bevor sie wieder freigelassen wurden. Nach dem Vorgehen hatte unter anderem der Landeschef der Falken in NRW Paul Erzkamp Klage eingereicht. Das mit Erfolg. Mit dem Urteil des Hamburger Landgericht dürfte den rechtswidrig festgehaltenen Jugendlichen jetzt Schadensersatz zustehen.

Polizei gesteht Fehler ein: Eine Verwechslung

Wie das Hamburger Abendblatt berichtet, hatte Polizeipräsident Ralf Meyer bereits im Juli Kontakt zu den Geschädigten aufgenommen und um Entschuldigung gebeten. Es habe sich um eine Verwechselung gehandelt. Eine seltsame Erklärung. Die Drangsalierungen und das Vorenthalten von Anwälten hätte andere treffen sollen?

Angeblich war die Maßnahme für einen Bus gedacht, deren „schwarz gekleidete Fahrgäste“ mit „angelegter Maskierung“ gesehen worden sein sollen. Über den Verbleib dieser Reisegesellschaft liegen laut Polizeisprecher Ulf Wundrack aber keine Erkenntnisse vor. Auch die Dienststelle Interne Ermittlungen (DIE) befasst sich mittlerweile mit dem Fall.

Im Zusammenhang mit G20 ermittelt die Interne derzeit in 107 Fällen gegen Polizeibeamte.

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Hamburg

Diagnose Hufbeinbruch: Pferd “Lambi” braucht dringend eure Hilfe

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Reinbek – Nach einer Schock-Diagnose braucht Pferd „Lambi“ eine teure Behandlung. Das Tier hat sich auf der Weide das Hufbein gebrochen. Das Voltigierteam JumpingStars Hamburg bittet jetzt um Spenden.

Seit einigen Wochen lahmt das Voltigierpferd „Lamborghini“, das von allen nur „Lambi“ genannt wird. „Diverse Tierarztbesuche waren nötig, um endlich diese schlimme Diagnose zu bekommen“, sagt Vereinsvorsitzende Sabine Meyer. Jetzt muss der Hannoveraner mehrere Monate stehen, damit der Bruch ausheilen kann.

Weil Pferde ungern still halten, musste der Verein „Lambi“ in einer speziellen Therapiebox unterbringen.

„Dort gibt es beste Möglichkeiten, Lambi wieder zu behandeln und zu mobilisieren, sobald das möglich ist“, so Meyer.

Doch diese Therapiebox in Reinbek bei Hamburg und die Behandlungen sind teuer! Der Verein sucht daher dringend Unterstützer, die für Lambi und seiner Therapie unter dem Stichwort „Lambi“ spenden. Der Verein stellt Spendenbescheinigungen aus. Die Bankverbindung des Vereins ist auf der Internetseite zu finden.

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Hamburg

Europaweiter Rekord: Zoll stellt 16 Tonnen Kokain im Hamburger Hafen sicher!

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Hamburg – Es ist der größte Einzelfund in der Geschichte Europas: Der Zoll hat in Hamburg 16 Tonnen Kokain sichergestellt.

Foto: Zoll

Bereits am 12. Februar kontrollierten ZollbeamtInnen im Hamburger Hafen fünf Container aus Paraguay. Diese waren aufgrund einer aufwändigen Risikoanalyse mehrerer europäischer Zollbehörden als verdächtig eingestuft worden.

In der Containerprüfanlage wurden in drei Containern, beladen mit Spachtelmasse in Blechdosen, deutliche Unregelmäßigkeiten festgestellt.

Foto: Zoll

Scheinbar waren nach einer Lage echter Ware direkt hinter der Containertür zahlreiche Blechdosen auch mit anderen Waren gefüllt. Die Container wurden entladen und aus den 20 Kilo-Blechkanistern zogen die ZollfahnderInnen jeweils acht Kokainpakete mit mehr als neun Kilo Gewicht.

In über 1.700 Dosen konnten mehr als 16.000 Kilo Kokain festgestellt werden.

Foto: Zoll

Es handelt sich hierbei um die größte jemals in Europa sichergestellte Kokainmenge, weltweit gehört diese Menge auch zu den größten Einzelsicherstellungen.

In den darauf folgenden Tagen wurden gemeinsam mit den niederländischen Ermittlungsbehörden zahlreiche operative Maßnahmen geplant und durchgeführt.

Die Ermittlungen führten am 21. Februar zu einer weiteren Sicherstellung von über 7.200 Kilo Kokain im Hafen von Antwerpen/Belgien. Heute Vormittag (24. Februar) wurde in den Niederlanden ein 28-Jähriger Mann aus Vlaardingen festgenommen, der verdächtig ist, für die Einfuhr der insgesamt über 23 Tonnen Kokain verantwortlich zu sein.

Die enorme Menge an Kokain hätte im späteren Straßenverkauf mehrere Milliarden Euro eingebracht.

Der für den Zoll zuständige Staatssekretär im Bundesfinanzministerium Dr. Rolf Bösinger würdigte den großen Erfolg der Zöllnerinnen und Zöllner:

“Mit hochprofessioneller Ermittlungsarbeit ist es gelungen, eine Rekordmenge Kokain sicherzustellen. Mit diesem Schlag gegen die Organisierte Rauschgiftkriminalität – auch Dank der vorbildlichen Zusammenarbeit mit den europäischen Partnerbehörden – hat der deutsche Zoll seine Schlagkraft erneut eindrucksvoll bewiesen. Unsere Strategie, den Zoll weiterhin massiv zu stärken, wirkt.”

Die weiteren Ermittlungen werden im Auftrag der Staatsanwaltschaft Hamburg und in enger Abstimmung mit den niederländischen Kollegen durch das Zollfahndungsamt Hamburg geführt.

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Hamburg

Illegales Autorennen in Hamburg: Polizei beschlagnahmt Fahrzeuge

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Hamburg – Polizeibeamte der Verkehrsdirektion (VD 2) haben in Hamburg ein illegales Autorrennen beendet und die beteiligten Fahrzeuge sichergestellt. Gegen die zwei Fahrzeugführer leiteten sie Ermittlungsverfahren ein.

Hamburger Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Die Beamten standen mit ihrem ProViDa-Fahrzeug in Hamburg-Heimfeld an einer Ampel an der Anschlussstelle zur Autobahn, als sie zwei Fahrzeuge zunächst hörten und dann anschließend im Rückspiegel auch mit erhöhter Geschwindigkeit heranfahren sahen.

Die beiden Autos, ein Opel Astra und ein BMW 330i, schlängelten sich durch den Fahrzeugverkehr der Stader Straße und überholten sich mehrfach gegenseitig.

Die Beamten nahmen die Verfolgung auf und dokumentierten die Verkehrsverstöße. Dabei war der BMW mit bis zu 145 km/h bei erlaubten 50 km/h innerorts das schnellere der beiden Fahrzeuge. An einer Rotlicht zeigenden Ampel stoppten der BMW und der Opel und die Polizisten konnten die Weiterfahrt unterbinden.

Der BMW wurde von einer 21-jährigen Frau und der Opel von einem 18-jährigen Mann gesteuert.

Die Führerscheine der beiden Fahrer sowie beide Autos wurden wegen des Verdachts eines illegalen Straßenrennens gem. § 315 StGB sichergestellt.

Darüber hinaus erhalten die insgesamt vier Insassen des BMW und die fünf im Opel transportierten Personen noch Ordnungswidrigkeiten nach der Eindämmungsverordnung, da diese aus mehreren Haushalten stammten.

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