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Bad Oldesloe

Trikots für die Gewinner der Sparkassenaktion

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Übergabe in Bad Oldesloe
Foto: Sparkasse Holstein/hfr

Bad Oldesloe / Ahrensburg – Sport verbindet – das wurde in der Kundenhalle der Sparkasse Holstein in Bad Oldesloe und in der Stormarnschule in Ahrensburg jetzt wieder unter Beweis gestellt. Am 13. und 14. September 2017 jubelten zahlreiche junge Sportler verschiedener Vereine, Mannschaften und Sportarten.

Der Grund: Sie alle haben bei der Trikotaktion der Sparkasse Holstein gewonnen und jetzt im Rahmen von Übergabeveranstaltungen in Bad Oldesloe und Ahrensburg ihre neuen Mannschafts-Outfits erhalten. Insgesamt 48 Nachwuchs-Teams treten in Stormarn ab sofort in neuer Sportbekleidung an.

Bereits zum zwölften Mal hat die Sparkasse Holstein alle Sportvereine in ihrem Geschäftsgebiet aufgerufen, sich im Rahmen der Trikotaktion um neue Sportbekleidung für ihre Jugendmannschaften zu bewerben. 281 Bewerbungen waren eingegangen.

Wer zu den glücklichen Gewinnern gehören soll, durfte erneut die Bevölkerung per Online-Voting mitentscheiden. 60 der geschäftsgebietweit 100 Gewinner-Mannschaften wurden über das Online-Voting gewählt, die restlichen 40 per Los.

„Im Online-Voting habt ihr wieder ordentlich Gas gegeben“, lobte Joachim Koop aus dem Bereich Filialgeschäft der Sparkasse Holstein, der die Gewinner in Bad Oldesloe begrüßte. „Nur weil ihr so fleißig wart, konnten wir auch dieses Jahr wieder einen neuen Voting-Rekord verzeichnen. Es wurden 3.600 Stimmen mehr als im Vorjahr und damit insgesamt fast 65.000 Stimmen abgegeben. Und das, obwohl wir den Zeitraum, in dem abgestimmt werden konnte, auf fünf Tage verkürzt haben. Das ist wirklich toll! Vielen Dank und herzlichen Glückwunsch an euch alle! Eure neuen Outfits habt ihr euch mehr als verdient.“

Übergabe an der Stormarnschule in Ahrensburg
Foto: Sparkasse Holstein/hfr

Der seit Jahren ungebrochene Erfolg der Trikotaktion beweise, dass die Förderung gut bei den Sportvereinen in der Region ankommt. „Das freut uns sehr, denn es ist uns wichtig, die Vereine bei ihrer Kinder- und Jugendarbeit zu unterstützen“, sagt Karsten Beck aus dem Team Filialgeschäft. Und weiter: „Aus unserer Sicht ist ein Trikot mehr, als nur ein Stück Stoff. Es symbolisiert Gemeinschaft und Teamgeist. Man feiert darin zusammen Siege, überwindet aber auch gemeinsam Niederlagen. Vor allem für Kinder ist ein gemeinsames Trikot ein tolles Signal, denn es zeigt ihnen, dass sie Teil eines großen Ganzen sind.“

Damit erfülle es nicht nur einen praktischen Zweck, sondern vor allem auch eine wichtige soziale Funktion. „Das fängt schon in dem Moment an, in dem sich die Teams auf unserer Aktionsseite ihre neue Sportbekleidung auswählen und dann im Online-Voting gemeinsam darum kämpfen. Hier zeigt sich: Nur wenn alle an einem Strang ziehen, haben sie Erfolg“, ergänzt Koop.

Das gelte natürlich nicht nur für Trikots, sondern für jede Form von einheitlichen Mannschafts-Outfits. So können sich die Nachwuchssportler in jedem Jahr auch um Aufwärmbekleidung für ihre Teams bewerben. Neu im Programm waren diesmal Softshell-Jacken, die sehr stark nachgefragt wurden. „Egal, ob Trikotsatz, Aufwärmbekleidung oder Softshell-Jacke: Wir wünschen allen Gewinnern viel Freude mit ihrer neuen Sportbekleidung und hoffen, dass sie darin ganz viele Erfolge feiern können“, so Beck.

Politik und Gesellschaft

Mercedes-Auszubildende: Sozialeinsatz in den Stormarner Werkstätten

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Der größte Teil der Auszubildenden von Mercedes Benz hat an Projekten im Sandkamp gearbeitet. Dort ist das Bildungszentrum der Stormarner Werkstätten Bad Oldesloe. Unter anderem ist eine Sitzecke entstanden.
Foto: Kuhlmann-Schultz/wfbm-ode/hfr

Bad Oldesloe – Mehr als 20 Auszubildende von Mercedes Benz aus Bremen engagierten sich jetzt im Rahmen ihres einwöchigen Entwicklungsworkshops in den Stormarner Werkstätten Bad Oldesloe. Zwei Tage lang arbeiteten die Frauen und Männer an insgesamt drei Projekten.

Am Standort in Elmenhorst bauten sie ein Carport, für das Bildungszentrum am Sandkamp in Bad Oldesloe planten und bauten sie eine Sitzgruppe und sanierten die Holzbalken der großen Terrasse.

Warum macht Mercedes Benz das? „Wir machen das, weil wir die jungen Menschen, die bei uns anfangen, in Verantwortung bringen wollen“, erklärt Ausbildungsmeister Paul Dick. „Wir wollen Begegnungen schaffen mit behinderten Menschen, mit Geflüchteten. Das machen wir, um Vorurteile abzubauen und Denkweisen zu durchbrechen. Ein gemeinsames gemeinnütziges Projekt soll die Gruppendynamik stärken und einen interkulturellen Austausch schaffen.“ Zur Mercedes-Gruppe gehören auch drei Flüchtlinge, die mit anpacken und an allen Angeboten teilnehmen.

Durch den Workshop – die jungen Leute werden zur Fachkraft für Metalltechnik ausgebildet – solle unter anderem das Thema soziale Arbeit und soziale Dienste wertgeschätzt werden. „Für uns ist total wichtig teilzuhaben an dem, was um uns herum passiert. Wir bauen nicht nur Autos, sondern haben ein großes Interesse an all den Dingen, die um ums herum passieren“, unterstrich der Ausbildungsleiter. Und betonte, dass die Azubis auch für die Themen Rassismus und Fremdenhass sensibilisiert werden sollen.

In Elmenhorst – hier ist die Polsterei und der Büroservice der Stormarner Werkstätten untergebracht – haben die Auszubildenden ein Carport aufgebaut.
Foto: Kuhlmann-Schultz/hfr

Für die Stormarner Werkstätten Bad Oldesloe hat das Engagement von Mercedes Benz Bremen eine besondere Qualität. „Ich bin beeindruckt davon, dass Mercedes mit dieser Projektarbeit gerade zu Beginn der Ausbildung junger Leute deutlich macht, dass es immer auch um soziales Engagement anderen und insbesondere benachteiligten Menschen gegenüber geht“, erklärte Einrichtungsleiter Stephan Bruns. „Ich habe mich sehr gefreut zu sehen, mit welcher Freude und welchem Elan die Auszubildenden ans Werk gegangen sind und die Projektideen umgesetzt haben. Dafür danke ich den jungen Leuten und ihren Ausbilderinnen und Ausbildern ganz herzlich!“

Auch der Leiter des Bildungszentrums am Sandkamp, Jan Domeier, zeigte sich beeindruckt von den Auszubildenden. „Das sind sehr engagierte junge Menschen, sehr motiviert. Sie in die Verantwortung gegangen. Sie haben vorrausschauend gearbeitet, waren sehr pflichtbewusst“, erklärte er. „Die Kollegen und Kolleginnen mit Handicap und die Mercedes-Auszubildenden hatten keine Berührungsängste. Es war von beiden Seiten eine wunderbare Neugierde da.“ Der Autobauer, so nimmt Domeier es wahr, investiere in seine Auszubildenden, „die nehmen das ernst“.

Für die jungen Leute aus Bremen war der Aufenthalt in Bad Oldesloe bereits der zweite Entwicklungsworkshop. Gleich zu Beginn ihrer Ausbildung im September vergangenen Jahres gab es schon einen in Bad Zwischenahn. „Das hat schon eine hohe Qualität. Projektarbeit wird gefördert, in Teams zu arbeiten wird gefördert. Die jungen Leute müssen sich auseinandersetzen, um zu einem guten Ergebnis zu kommen. Die Sozialkompetenzen werden gefördert, das ist klasse“, so Jan Domeier.

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Bad Oldesloe

Angst vor Amokläufen: TMS-Eltern fordern Alarmsystem

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Polizeieinsatz an der TMS in Bad Oldesloe

Bad Oldesloe – Zum Schutz vor möglichen Amokläufen soll das Oldesloer Schulzentrum ein Alarmsystem bekommen.

Auslöser für die Planungen ist ein Amokalarm an der Theodor-Mommsen-Schule (TMS), der vor einigen Monaten einen Polizeieinsatz auslöste. Immer wieder kommt es auch an Stormarner Schulen zu Drohungen, die sich bisher aber immer als gegenstandslos herausstellten.

Dennoch vergrößert sich unter Eltern scheinbar die Sorge, dass es irgendwann doch zu einem Ernstfall kommen könnte. „Die Eltern wünschen ein Alarmsystem“, sagte Bürgeramtsleiter Thomas Sobczak im städtischen Bildungs-, Sozial- und Kulturausschuss. Das habe ein Treffen mit dem Schulelternbeirat der TMS ergeben.

„Wir werden mit dem Thema nach der Sommerpause in die Politik gehen“

Am 4. Juli wird eine Firma der Stadtverwaltung zwei Alarmsysteme vorstellen. Umfang und Kosten sind noch nicht bekannt. „Wir werden mit dem Thema nach der Sommerpause in die Politik gehen“ , sagte Sobczak. Der Sicherheitswunsch der Eltern wird auch bauliche Maßnahmen nach sich ziehen. In den Sommerferien sollen zunächst feste Türknäufe nachgerüstet werden, damit ein Amokläufer im Ernstfall nicht mehr ohne weiteres in die Klassenräume gelangen kann. Nach dem Schulzentrum mit Ida-Ehre-, Theodor-Mommesen- und Theodor-Storm-Schule könnten auch an anderen Schulen Vorkehrungen getroffen werden.

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Bad Oldesloe

Erle-Abenteuerspielplatz: Stadt soll sich mit Verein einigen

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Viel Besucher beim Bildungs-, Sozial- und Kulturausschuss. Foto: Fischer

Bad Oldesloe – Der Oldesloer Abenteuerspielplatz Erle bekommt zunächst keine höhere Förderung. Stattdessen soll es einen Kompromiss geben. Das hat der städtische Bildungs-, Sozial- und Kulturausschuss beschlossen. Der Erle-Verein, der das naturnahe Betreuungsprojekt vor drei Jahren gründete, hatte eine Erhöhung der städtischen Förderung von 36.000 auf 88.000 Euro für hauptamtliche Betreuer beantragt.

Im nächsten Jahr läuft die Anschubfinanzierung durch den Projektförderer Holsteins Herz wie berichtet aus. Dadurch ist die Grundfinanzierung des Abenteuerspielplatz in Gefahr.

„Wir müssen einen Mittelweg finden“

„Wir wollen auf keinen Fall, dass das Engagement und die bereits investierten 100.000 Euro verloren gehen aber wir müssen einen Mittelweg finden“, sagte Hajo Krage (SPD).

Sollte die Stadt die Zuschüsse für den Erle-Verein aber mehr als verdoppeln, könnten sich andere Vereine benachteiligt fühlen. Auf SPD-Antrag einigte sich der Ausschuss darauf, dass Verein und Stadt gemeinsam eine Lösung suchen sollen, „die deutlich günstiger ist, als die beantragte Summe.“ Das Ergebnis wird nach den Sommerferien erneut im Ausschuss beraten.

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