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Lübeck

Wanderer angegriffen: Hornissen lösen Polizeieinsatz aus

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Verteidigten ihr Nest gegen Wanderer: Hornissen in Lübeck. Foto: Polizei

Lübeck – An einem Wanderweg in der Nähe der Ratzeburger Straße in Lübeck wurden Passanten von Hornissen angegriffen. Spaziergänger riefen die Polizei.

Gegen 08:30 Uhr wurden die Beamten des 4. Polizeireviers Lübeck zu dem Wanderweg geschickt, der am Funkturm in ein nahegelegenes Waldstück führt. Dort seien Passanten von Hornissen angegriffen worden. In einem an dem Wanderweg gelegenen Baum konnte in einer Aushöhlung das Hornissennest ausfindig gemacht werden.

Bei der hierzulande geschützten Art handelt es sich um sogenannte Faltenwespen, deren bewohnte Nester nur unter strengen Auflagen entfernt werden dürfen. Um zu vermeiden, dass jemand den Insekten versehentlich zu nahe kommt, wurde in Absprache mit dem zuständigen Landesamt die nähere Umgebung mit einem Absperrband markiert.

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Polizei und Feuerwehr

Zwei Geisterfahrten innerhalb weniger Stunden auf der A1!

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Lübeck – Am gestrigen Montag (29.03.2021) wurden der Polizei in Ostholstein zwei Falschfahrer auf der Autobahn 1 im Abstand von nur zwei Stunden gemeldet.

EInbahnstraße (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Glücklicherweise kam es zu keinem Unfall. Beide Fahrzeugführerinnen konnten durch die eingesetzten Beamten angetroffen werden. Das Autobahn- und Bezirksrevier Scharbeutz ermittelt in einem Fall wegen Gefährdung des Straßenverkehrs.

Um kurz vor 11:00 Uhr ging bei der Einsatzleitstelle der Polizei ein Notruf ein, dass ein silberner Opel Astra auf der BAB 1 in Fahrtrichtung Fehmarn den Verkehrsteilnehmern zwischen den Anschlussstellen Oldenburg und Heiligenhafen entgegenkommen würde. Sofort wurden fünf Streifenwagen entsendet und vier Anschlussstellen im betreffenden Bereich der Autobahn gesperrt. An der Anschlussstelle Oldenburg-Mitte trafen Beamte der Polizeistation Oldenburg den Pkw nur wenige Minuten später an und geleiteten den Wagen sicher von der Autobahn. Fahrerin war eine 84-jährige Ostholsteinerin. Durch das schnelle Eingreifen konnte möglicherweise Schlimmeres verhindert werden. Es kam zu keiner Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer.

Gegen 12:40 Uhr gingen erneut Meldungen über einen Falschfahrer auf der Autobahn 1 in Fahrtrichtung Fehmarn bei der Einsatzleitstelle der Polizei ein, diesmal zwischen den Anschlussstellen Ratekau und Scharbeutz. Kurz darauf teilte ein Zeuge dem Autobahn- und Bezirksrevier Scharbeutz telefonisch mit, dass ein Pkw Mitsubishi mit Ostholsteiner-Kennzeichen ihm als Geisterfahrer entgegengekommen sei, nun aber bereits auf der Autobahn gewendet habe und in Richtung Fehmarn fahren würde. Der Zeuge fuhr hinter dem Wagen her und gab den Standort des Wagens fortlaufend durch. Der Wagen fuhr an der Anschlussstelle Pansdorf ab und konnte im weiteren Verlauf durch Beamte der Autobahnpolizei in Scharbeutz angetroffen und kontrolliert werden. In diesem Fall verhinderte nur das Bremsmanöver eines Verkehrsteilnehmers einen schweren Unfall auf der Autobahn. Um eine Kollision mit dem Pkw zu verhindern, musste der Verkehrsteilnehmer eine Vollbremsung bei ca. 120 km/h Fahrtgeschwindigkeit machen und auf den rechten Fahrstreifen ausweichen, als ihm der Mitsubishi auf dem linken Fahrstreifen entgegenkam. Der Führerschein der 78-jährigen Fahrzeugführerin wurde beschlagnahmt und ein Ermittlungsverfahren wegen Straßenverkehrsgefährdung eingeleitet.

Das Autobahn- und Bezirksrevier Scharbeutz bittet in diesem Zusammenhang weitere Zeugen, sich unter der Telefonnummer 04524-70770 oder per E-Mail an die Adresse Scharbeutz.PABR@polizei.landsh.de zu melden.

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Polizei und Feuerwehr

Feuer in Lübecker Wohnhaus: Ein Todesopfer

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Lübeck – Aus bisher ungeklärter Ursache kam es am heutigen Samstagmorgen (20.02.) gegen 3.30 Uhr zu einem Brandausbruch im ersten Obergeschoss eines vierstöckigen Mehrfamilienhauses in der Lübecker Innenstadt.

Nächtlicher Feuerwehreinsatz Symbolfoto:SL

Die Berufsfeuerwehr war mit mehreren Wachen und Freiwilligen Wehren in der Aegidienstraße im Einsatz.

Zwei Personen und ein Hund wurden aus dem dritten Obergeschoss mit einer Drehleiter gerettet.

Eine Person konnte in der Brandwohnung nur noch tot aufgefunden werden.

Durch den schnell eingeleiteten Löschangriff konnte die Brandausbreitung auf weitere Wohnungen verhindert werden. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Der Leichnam wurde in die Gerichtsmedizin gebracht. Die Identität ist noch nicht geklärt.

Die Brandwohnung wurde beschlagt. Das Gebäude blieb bewohnbar. Der Brandschaden wird auf ca. 100.000 Euro geschätzt. Nachfragen zu dieser Medien-Information beantwortet die Pressestelle der Polizeidirektion Lübeck.

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Polizei und Feuerwehr

Streit um Mundschutz: Kundin schlägt Verkäuferin ins Gesicht

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Lübeck – Streit am Dienstagnachmittag (9. Februar) in einem Drogeriemarkt in Lübeck Travemünde: Weil eine Kundin nicht die vorgeschriebene Mund-Nasenschutz-Bedeckung aufsetzen wollte, schlug sie einer Verkäuferin unvermittelt ins Gesicht.

Die Polizei ermittelt unter anderem wegen des Verdachts der Körperverletzung und sucht Zeugen.

Gegen 16 Uhr betrat die Kundin den Drogeriemarkt an der Vorderreihe. Dabei trug sie eine Stoffmaske. Das Personal sprach die Frau daraufhin an, doch bitte eine den Vorschriften entsprechende medizinische Maske aufzusetzen.

Eine Verkäuferin stellte der Kundin dafür sogar kostenlos eine passende OP-Maske zur Verfügung.

Trotz des Angebotes nahm die Kundin ihre eigene Maske mehrfach ab und beschimpfte das Drogeriemarktpersonal.

Der Aufforderung, die Filiale zu verlassen, kam sie nicht nach. Unvermittelt schlug die Kundin plötzlich einer hinzugekommenen Verkäuferin mit der Faust mitten ins Gesicht.

Die 33-jährige Angegriffene erlitt dabei schmerzhafte Verletzungen.

Danach entfernte sich die Kundin aus dem Geschäft, das Personal alarmierte die Polizei. Die tatverdächtige Frau konnte jedoch nicht mehr festgestellt werden.

Vor dem Hintergrund der laufenden Ermittlungen wegen des Verdachts der Körperverletzung und des Hausfriedensbruches sucht die Polizei in Travemünde die Angreiferin:

Der Beschreibung nach soll die Frau schlank und circa 40-45 Jahre alt sein. Sie trug aschblonde Haare zum Pferdeschwanz gebunden und sprach akzentfrei Deutsch. Bekleidet war sie zur Tatzeit mit einer beigegrünen Jacke sowie einer blauen Jeans.

Zeugen, die Angaben zu der Gesuchten oder zum Tatgeschehen in der Vorderreihe machen können, wenden sich bitte an die Polizei in Travemünde unter der Rufnummer 04502- 863430 oder per Mail an Travemuende.PSt@polizei.landsh.de.

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