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Bad Oldesloe

Kreisarchiv 2.0 : Stormarns Historie online entdecken

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Foto: Kreis Stormarn / hfr

Bad Oldesloe – Ein großer Teil des Bestandes im Stormarner Kreisarchiv in Bad Oldesloe ist ab sofort als digitaler Katalog über das Internet einzusehen. Möglich machen es gleich drei Online-Portale, in denen das Kreisarchiv neu vertreten ist. Über die „Deutsche Digitale Bibliothek“ (DDB), über „Historypin“ und im „Katalog des Gemeinsamen Bibliotheksverbunds“ können sich Nutzer mit nur wenigen Klicks einen Überblick über die Oldesloer Archiv-Bestände verschaffen.

Die Schwerpunkte liegen zum einen auf der umfangreichen Fotosammlung von Stormarner Journalisten, zum anderen auf der Präsenzbibliothek, die die umfassendste Spezialsammlung zu Literatur aus Stormarn ist.

„Die Deutsche Digitale Bibliothek  ist eine Datensammlung aus Gedächtniseinrichtungen in ganz Deutschland“, erläutert Kreisarchivar Stefan Watzlawzik. Nutzer können hier nach Stichworten in den eingespeisten Daten aller beteiligten Einrichtungen deutschlandweit ihre Themen recherchieren. „Alle Archive, Museen und wissenschaftlichen Bibliotheken sollen ihre Daten dort einstellen“, sagt Watzlawzik,

„Das Kreisarchiv Stormarn ist jetzt ebenfalls mit 70.000 digitalen Archivalien vertreten.“ Das Portal hat das Ziel, jedem über das Internet freien Zugang zum kulturellen und wissenschaftlichen Erbe Deutschlands zu eröffnen. Die Datenbank liefert bessere und schnellere Ergebnisse als das bisherige Onlineangebot, so Watzlawzik.

Spannend ist zum Beispiel die Galeriefunktion bei der DDB , bei der Vorschaubilder leicht einen Überblick verschaffen und zum Stöbern einladen.

Auch für Nichtfachleute geeignet ist die englischsprachige Seite „Historypin“ . In der Community wird sozusagen Schwarmwissen eingesammelt: Soll beispielsweise die Geschichte eines Dorfes erforscht werden, können Nutzer Fotos einstellen und in Kommentarfeldern persönliches Wissen und Informationen dazu mit anderen Nutzern teilen. Neben den Fotos taucht hier auch immer eine Landkarte auf, die zeigt, wo sich der Ort befindet.

„Bei größeren Städten wird man bei der allgemeinen Recherche relativ schnell fündig“, sagt Watzlawzik, „bei kleinen Orten wie beispielsweise Pöhls ist das schon schwierig. Hier liegt die Stärke des Kreisarchivs, das auch für kleine Orte Fotos bereitstellt.“ Denn das Internet-Portal bietet sich nicht nur als Galerie an, sondern auch für die eigene Informationssammlung. „Wir haben ein Foto von einem Geschäft in Rehhorst“, gibt Archivmitarbeiter Tim Schumann als Beispiel an.

„Das können wir dort einstellen und fragen, ob jemand weiß, bis wann es das gab.“ Der Informationsfluss sei ein Geben und Nehmen, so hätten beide Seiten etwas davon. „Bisher sind 130 Bilder aus dem Kreisarchiv eingestellt.“, so der Kreisarchivar, „Es sollen aber viel mehr werden!“

Als digitaler Buchkatalog kommt schließlich die Bibliotheksdatenbank , in der sämtliche Titel der Stormarner Präsenzbibliothek inklusive einzelner Aufsätze von Literatur zu Stormarn und von Stormarnern eingetragen werden sollen, darunter auch Werke, von denen es nur ein Exemplar im Stormarner Kreisarchiv gebe. „Wir haben eine Reihe von Veröffentlichungen, die im Selbstverlag erschienen sind und deshalb ausschließlich hier zu finden sind“, erläutert Tim Schumann.

„Diese „graue Literatur“ wird nun auffindbar.“ Der GBV ist ein Bibliotheksverbund für den norddeutschen Raum und öffnet die Kataloge im Internet. Mit dem neuen Angebot werden die Verwaltungsarbeit, die Archivarbeit und die regionalhistorische Forschung unterstützt.

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Bad Oldesloe

Defekte Leitplanke an B208: Zwei Wochen Baustellenampel

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Straßensperrung
Symbolfoto: SL

Bad Oldesloe – Die Stadt Bad Oldesloe weist darauf hin, dass es ab kommenden Montag, 20. August, für etwa zwei Wochen auf der B 208 zwischen Am Mühlenberg und der A 1 zu Behinderungen durch eine Baustellenampel kommen kann.

Erforderlich ist diese Einschränkung aufgrund von Leitplankenarbeiten für eine Störungsbeseitigung.

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Bad Oldesloe

Bewerbermangel: Oldesloer Verwaltung stellt vermehrt eigene Azubis ein

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Bürgermeister Jörg Lembke (2.v.l.) mit Ausbildungsleter Stefan Teich und den Azubis Jonas Wagner, Helen Kaltwasser, Wencke Behrens und Anna-Lena Wriedt. Foto: Fischer

Bad Oldesloe – In der Oldesloer Stadtverwaltung gibt es viele freie Stellen, die sich einfach nicht besetzten lassen. Es fehlt an geeigneten Bewerbern. Daher wird jetzt vermehrt auf Auszubildende gesetzt. Es gibt sogar eine Übernahme-Garantie.

Die Zeiten in denen Verwaltungen hunderte Bewerbungen auf eine Stelle bekamen, sind vorbei. Vor allem fehlt es an Arbeitskräften mit Verwaltungserfahrung, wie Bürgermeister Jörg Lembke sagt: “Die sind auf dem Arbeitsmarkt nicht mehr zu bekommen und wir stellen vermehrt fest, dass sich die Verwaltungen gegenseitig die Leute abjagen.”

Jetzt bildet das Oldesloer Rathaus verstärkt eigene Fachkräfte aus. In diesem Jahr starteten vier junge Leute ihre Karriere in der Stadtverwaltung. Eine von ihnen ist Anna-Lena Wriedt. “Eine Ausbildung habe ich schon hinter mir und jetzt mache ich ein duales Studium”, sagt die 22-Jährige. Bachelor-Studium ist ein neues Angebot der Stadtverwaltung und soll vor allem Schulabgänger ansprechen. Das funktioniert: Es gab 124 Mitbewerber. Ähnlich ist es bei der klassischen Ausbildung. Hier kamen 111 Bewerber auf zwei Stellen. Den Vertrag bekamen Helen Kaltwasser (18) und Wencke Behrens (19). “Ich habe schon ein Praktikum in dem Bereich gemacht und das hat mir gefallen”, sagt Segebergerin. Nicht nur im Büro sucht Bad Oldesloe Fachkräfte. Jonas Wagner macht beim städtischen Bauhof eine Ausbildung zum Straßenwärter. Seine Interessen dürften ihn bei vielen Autofahrern auf Anhieb sympathisch machen: “Schlaglöcher ausbessern, das interessiert mich”, sagt der 17-Jährige.

Bürgermeister Lembke hatte sogar noch einen fünften Ausbildungsplatz ausgeschrieben. Doch der Gärtner-Azubi sprang im letzten Moment ab. Im nächsten Jahr gibt es daher mindestens fünf statt vier freie Ausbildungsstellen. Unter anderem in Teilzeit. Damit soll etwa alleinerziehenden Eltern eine bessere Chance geboten werden, in Arbeit zu kommen. Die Anforderungen sind hoch: “Sie müssen in weniger Zeit das Gleiche leisten, wie unsere anderen Azubis”, sagt Ausbildungsleiter Stefan Teich. Alle neuen Mitarbeiter werden dabei so gut es geht unterstützt. Auch das Arbeitsklima soll stimmen: “Wir wollen eine Bindung herstellen und die Auszubildenden sollen sich bei uns wohl fühlen”, sagt Teich. Wichtig ist dabei auch die berufliche Perspektive. Jeder Azubi wird für mindestens ein Jahr übernommen. In der Regel länger. Teich: “Wir bilden ja nicht für andere aus und einen freien Platz bei uns in der Verwaltung gibt es eigentlich immer.”

Um auch künftig ausreichend Azubi-Bewerbungen zu bekommen, ist die Stadt Bad Oldesloe auch bei Ausbildungsmessen in der Region präsent. Unter anderem bei der “BIZ bei Nach”, der Nachtschwärmer Job Tour und auf der Jobmesse an der Anne-Frank-Schule in Bargteheide.

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Bad Oldesloe

Feuer auf Recyclinghof: So unterstützte das Technische Hilfswerk

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Einsatzkoordinierung in der THW Regionalstelle Lübeck. Foto: ots

Lensahn/Bad Oldesloe – Aufgrund des Brandes des Recyclinghofes bei Lensahn an der Autobahn A1 musste am Dienstagvormittag nicht nur die A1 vollgesperrt werden auch die über den Recyclinghof führende 110.000 Volt Stromleitung wurde abgestellt.

Daraufhin wurde das THW über den bereits im Einsatz befindlichen Fachberater angefordert. Vor Ort war auch das Technische Hilfswerk aus Bad Oldesloe.

Bei zahlreichen Stromausfällen östlich des Brandes stehen logistisch wichtige und sensible Bereiche bei der Versorgung im Vordergrund.

Die Alarmierung erfolgte am Vormittag ab 10.30 Uhr. In erster Linie waren dies Fachgruppen Elektroversorgung und Bergungsgruppen die mit ihren Netzersatzanlagen Strom einspeisen können.

Als Bereitstellungsraum für die ehrenamtlichen Einsatzkräfte baute sich die Lübecker Fachgruppe Führung Kommunikation mit Meldekopf am Rastplatz Neustädter Bucht südlich des Lensahner Brandes.

Im Bereitstellungsraum sind insgesamt 6 Netzersatzanlagen mit bis zu einer Leistung von 300 KVA (in Summe rund 1400 KVA) aus den Ortsverbänden Hamburg -Wandsbek und -Bergedorf, Bad Segeberg und Eutin zusammengeführt. Weitere Helferinnen und Helfer mit zusätzlichen Stromaggregaten wurden voralarmiert. Hiervon sind auch Einsatzkräfte aus dem Nachbarlandesverband Bremen Niedersachsen betroffen.

Bereits im Einsatz sind die ehrenamtlichen Helfer aus Lübeck, die mit einer weiteren 175 KVA-Netzersatzanlage den Betrieb des Klärwerkes Cismar-Lenste sicherstellen. Der Ortsveband Neustadt versorgt mit seinem Aggregat einen Funkmast, der von der Stromabschaltung betroffen war.

Da ein genaues Ende des Einsatzes nicht absehbar ist, wurde zur Verpflegung der THW-Helferschaft und weiterer Einsatzkräfte die Fachgruppe Logistik des THW Ortsverbandes Preetz alarmiert, die von der Fachgruppe Logistik des THW Ortsverbandes Bad Oldesloe unterstützt wurde. Koordiniert wird der THW-Einsatz durch das Lage- und Koordinierungsteam der THW Regionalstelle Lübeck.

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