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Norddeutschland

Geo-Parks: “Warum der Kalkberg gar kein Kalkberg ist”

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Foto: Konkel/hfr

Bad Segeberg – Tiefe Meere, heiße Salzwüsten und eine der größten Katastrophen der Erdgeschichte – davon sprechen die wichtigsten GeoTope des GeoParks Nordisches Steinreich. GeoTope sind wie natürliche Lehrbücher. Ohne diese Archive der Erdgeschichte wären uns Evolution, Eiszeiten, Klimaveränderung, Plattentektonik oder Massenaussterben kein Begriff. Unterstützt von drei geologischen Landesämtern bietet der GeoPark Rund um den Tag des GeoTops (17.9.) wieder zahlreiche Veranstaltungen zum Thema an.

Es beginnt am Samstag, den 16.9.. Hier gibt es im GeoPark Nordisches Steinreich gleich zwei Veranstaltungen. Eine Schnupperexkursion in das Kieswerk Tensfeld bei Segeberg (14:00 Uhr) und zeitgleich eine Exkursion in Lüneburg (14 Uhr) unter dem Motto: „Warum der Kalkberg gar kein Kalkberg ist – Über die Geheimnisse des Lüneburger Untergrunds“. Die Exkursion beschäftigt sich mit dem Lüneburger Salz. Wie kam das Salz in den Lüneburger Untergrund und warum bewegt sich dieser noch immer?

Am Sonntag, den 17.9., dem eigentlichen Tag des GeoTops, geht es auf und in den Segeberger „Kalkberg“, der natürlich kein Kalkberg ist. Ein Spaziergang auf dem Berg (12 – 13.30 Uhr) und eine geologische Führung in den Berg (14.30 – 16.00 Uhr) führen ein in die bedeutendsten erdgeschichtlichen Ereignisse der Vergangenheit unserer Region.

Und dies sind nicht die Eiszeiten, sondern tiefe Meere die austrockneten und Salzwüsten hinterließen, Trockenheit und ein globales Massenaussterben. An keinem anderen Ort in Schleswig-Holstein, sondern nur hier in Segeberg können wir diesen Meeresblick genießen, den Blick auf ein Meer von vor über 250 Millionen Jahren.

Details und eine genaue Anfahrtsbeschreibung zu diesen und vielen anderen Veranstaltungen findet man im Internet. 

 

 

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Polizei und Feuerwehr

Mitten am Tag: Maskierter Mann überfällt Frau (69) in ihrem Wohnhaus

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Lübeck – Am Sonntag (18.04.2021) ist eine 69-jährige Frau in ihrem Wohnhaus in Lübeck St. Jürgen überfallen und beraubt worden.

Polizeiabsperrung Symbolfoto: U J Alexander / shutterstock.com

Der Täter konnte mit einer größeren Summe Bargeld flüchten. Im Zuge der Ermittlungen liegt nun eine Personenbeschreibung des Tatverdächtigen vor. Das Kommissariat 13 der Lübecker Kriminalpolizei sucht Zeugen.

Der Fall ereignete sich Sonntagmittag (18.04.2021) zwischen 12:00 Uhr und 12:10 Uhr. Zu dieser Zeit hielt sich die Geschädigte in ihrem Bungalow in der Kruppstraße auf, als der maskierte Täter plötzlich durch eine offenstehende Tür Zutritt zur Küche des Hauses erlangte. Unter Vorhalt eines Messers bedrohte er die Frau und forderte die Herausgabe von Bargeld. Im weiteren Verlauf konnte der Mann mit den Ersparnissen der Dame flüchten. Beeindruckt durch das Geschehen erlitt die 69-Jährige Herz-Kreislaufprobleme und wurde ohnmächtig. Anschließend informierte sie die Polizei. Trotz Fahndung konnte der Flüchtige nicht mehr angetroffen werden.

Im Zuge der eingeleiteten Ermittlungen wegen des Verdachts der schweren räuberischen Erpressung liegt dem Kommissariat 13 nun eine Personenbeschreibung des Täters vor. Demnach soll es sich um einen 35 bis 45 Jahre alten Mann mit sportlich kräftiger Statur und einer Größe von 175cm gehandelt haben. Er hatte dunkle Augen, sprach akzentfrei Deutsch. Auffällig war seine markante, heisere Stimme. Während der Tatausführung war er mit einer schwarzen Windjacke, einem schwarzen Kapuzenpullover, einer schwarzen Stoffhose sowie schwarzen Turnschuhen mit weißen Streifen bekleidet. Der Mann trug dazu eine schwarze OP-Maske und einen Rucksack.

Zeugen, die am vergangenen Sonntagmittag den Täter, verdächtige Fahrzeuge oder das Tatgeschehen in der Kruppstraße beobachtet haben, werden gebeten, sich unter der zentralen Rufnummer 0451 – 1310 bei der Polizei zu melden.

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Polizei und Feuerwehr

Frau (19) am ZOB in Lübeck überfallen: Polizei sucht nach ihrem Retter

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Lübeck – Bereits vor zwei Wochen ist eine 19-Jährige am ZOB in Lübec von einem bislang unbekannten Mann angegriffen worden. Weil ein Passant einschritt, könnte die Frau die Flucht ergreifen. Die Polizei bittet jetzt den Helfer und mögliche andere Zeugen, sich zu melden.

Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Am frühen Dienstagmorgen (06.04.) fuhr eine 19-jährige Frau mit dem Bus nach Lübeck und stieg gegen 5:20 Uhr am ZOB aus. Sie ging weiter in die Straße Beim Rettich zu den dortigen Fernreisebushaltestellen. Auf dem Weg dahin wurde sie von einem Mann am Handgelenk gepackt und in Richtung des rückwärtigen Geländes bei dem dortigen Hotel gezogen.

Es erschien ein engagierter Passant, welcher lautstark rief, was denn da los sei und diese Gelegenheit nutze die Frau.

Sie konnte sich aus dem Griff lösen und flüchtete. Die Lübeckerin blieb erst im belebteren Bereich der Fackenburger Allee stehen.

Angaben über das weitere Geschehen am Tatort zwischen dem Täter und engagierten Passanten kann sie nicht machen. Die junge Frau vertraute sich am vergangenen Wochenende (18.04.) gemeinsam mit ihrer Mutter der Polizei an und erstattete Anzeige.

Den Täter kann sie nicht beschreiben. Zu ihrem Helfer erinnert sie eine tiefere Stimme.

Sie schätzt, dass er älter war. Das Kommissariat 11 hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nun insbesondere den Mann, der helfend eingegriffen hat.

Insbesondere er, aber auch andere Zeugen des Geschehens, mögen sich bitte bei der Kriminalpolizei unter der Rufnummer 0451-1310 melden.

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Kreis Ostholstein

Zwölf Jugendliche in einer Wohnung: Polizei beendet Drogen-Party

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Eutin – Am späten Freitagabend (16.04.) wurden Polizeibeamte in die Bürgermeister-Steenbock-Straße in Eutin geschickt, da dort offenbar unter Missachtung der gesetzlichen Regeln eine private, größere Feier in einer Wohnung stattfinden sollte.

Polizist auf Streife. Archivfoto: Stormarnlive.de

So wurde es zuvor bei der Leitstelle per Telefon mitgeteilt. Gegen 23 Uhr konnten die Beamten bereits auf der Straße Musik und Stimmengewirr aus einem offenstehenden Fenster hören.

In einer kleinen Zwei-Zimmerwohnung befanden sich 12 Jugendliche und Heranwachsende im Wohnraum.

Die Partygäste saßen Schulter an Schulter auf den beiden Sofas und zusätzlichen Stühlen.

Auf dem Tisch befanden sich Getränke, aber auch eine Glasplatte mit weißem Pulver, 2 Cuttermesser, Plastikkarten und Kunststoffröhrchen. Zusätzlich lag dort ein kleiner Zipbeutel mit weißem Pulver.

Diese Gegenstände wurden sichergestellt, ebenso eine größere Menge an weißem Pulver, welches die Beamten in einem Schrank vorfanden.

Neben den Anzeigen nach dem Infektionsschutzgesetz wurde eine nach dem Betäubungsmittelgesetz gefertigt. Die Feier wurde aufgelöst.

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