Folge uns!

Bad Oldesloe

Ein Jahr KuB: FBO diskutierte mit Kulturchefin Inken Kautter

Veröffentlicht

am

Foto: FBO/hfr

Bad Oldesloe – “Die aktuelle FBO-Bürgerrunde hatte in dieser Woche viel zum Thema KuB zu besprechen: Angefangen von den noch immer bestehenden Baumängeln über das Thema Werbung bis hin zu konkreten Vorschlägen, was man bisher im Kulturprogramm des KuB vermisst. Oldesloes Kulturmanagerin und KuB-Chefin Inken Kautter konnte viele neue Ansätze und Ideen aus der von der Wählergemeinschaft Für Bad Oldesloe (FBO) organisierten sehr engagierten und sachlichen Diskussion mitnehmen”, freut sich Matthias Rohde von der FBO in einer Pressemitteilung zu dem Diskussionsabend. 

„Es ist wichtig, dass ein ständiger reger Gedankenaustausch mit den Bürgerinnen und Bürgern stattfindet“, stellt die FBO-Vorsitzende Annelie Strehl fest. „Ansonsten besteht die Gefahr, dass man irgendwann feststellt, dass im KuB zwar kulturelle Nischen abdeckt werden, mit denen aber nur ein kleiner Teil der Bevölkerung erreicht wird.“

Das dürfe auf keinen Fall passieren, denn schließlich seien rund 13 Millionen Euro an Steuergeld ins KuB geflossen, so Strehl. Angesichts dieser Größenordnung haben die Oldesloer nach Überzeugung der FBO ein Recht darauf, ein besonders breites Angebot an Veranstaltungen geboten zu bekommen.

Inken Kautter habe bestätigt, dass man sich von Seiten der Stadtverwaltung bemühe, für jeden etwas zu bieten. Es werde zwar nicht jede Veranstaltung gleich gut besucht, manches Angebot brauche eben einfach Zeit, sich zu etablieren.

Von den anwesenden Bürgern sei kritisiert worden, dass bisher noch zu wenig Werbung außerhalb der Stadt gemacht werde und dass die tollen Angebote des KuB in der Region völlig zu Unrecht vielen gar nicht bekannt seien. Man solle auch hier den Ansatz verfolgen, mehr Kaufkraft in die Stadt zu holen. Schließlich werben Ahrensburg, Bargteheide und Reinfeld auch in der Kreisstadt für ihre Veranstaltungen. Das dürfe keine Einbahnstraße bleiben, war aus Sicht der FBO eine wichtig Erkenntnis des Abends. 

Inken Kautter mit dem aktuellen KuB-Programm vor dem Kulturbau in Bad Oldesloe
Foto: Fischer

Auch sei es wohl aufgrund der städtischen Trägerschaft nicht leicht, wirtschaftlich vernünftig in Personalfragen zu agieren. “Offenbar blockiere der Personalrat der Stadtverwaltung Lösungen, zum Beispiel zum Abreißen von Tickets Schüler und Studenten einsetzen zu dürfen. Hierfür extra teures städtisches Personal fest einzustellen stieß in der Bürgerrunde auf völliges Unverständnis”, so die FBO in der Bilanz zu dem Gespräch mit Kautter. 

Die Finanzierung des erfolgreichen KuBs dürfe durch solche Entscheidungen nicht langfristig gefährdet werden. Denn schließlich stecke die Stadt bereits in einem Finanzloch. Unnötige Mehrausgaben seien unverantwortlich, verdeutlicht die FBO ihre Haltung in einer Pressemitteilung zu dem Diskussionsabend.

„Bad Oldesloe ist dank des KuB schnell Kulturhauptstadt zwischen Hamburg und Lübeck geworden“ war man sich in der FBO-Bürgerrunde aber schnell einig, da es sonst nirgends im Kreis und darüber hinaus so ein vielfältiges Angebot in einem so großzügigen Veranstaltungsort gäbe.

„Ich bin wahnsinnig stolz“, stellte Inken Kautter  auch zufrieden fest. Viele Dinge, die im ersten Jahr noch viel Arbeit gemacht hätten würden nun in den Folgejahren leichter fallen, da die Strukturen stehen und das Grundgerüst an erfolgreichen Programmpunkten fortgeschrieben werden könne. So ist das Programm für das gerade erst beginnende zweite Betriebsjahr heute schon weitgehend fertig, die Künstler seien gebucht.

Die Möglichkeit, Wünsche zum zukünftigen Programm gegenüber der KuB-Leiterin zu äußern, wurde in der FBO-Bürgerrunde sofort genutzt: So wurde der Wunsch nach einer Veranstaltung mit dem Komiker, Entertainer und Zauberkünstler Ingo Oschmann laut, den sich Inken Kautter gleich notierte.

Alles in Allem waren die Veranstaltungsteilnehmer sehr zufrieden mit dem Kulturangebot des ersten Jahres und mit der Arbeit der nun schon drei KuB-Mitarbeiterinnen, die bei der Stadtverwaltung für Veranstaltungen beschäftigt werden.

Sehr zufrieden zeigt sich auch Annelie Strehl: „Während die etablierten Parteien Bundestagswahlkampf machen, nimmt sich die FBO weiter der Themen an, die die Oldesloer vor Ort beschäftigen“, stellt Annelie Strehl fest. „Die Oldesloer Wählergemeinschaft FBO wird die KuB-Leitung in ihrem Bemühen, den laufenden Betrieb ideenreich und finanziell verantwortbar zu gestalten, weiter unterstützen.“

Die nächste FBO-Bürgerrunde findet am 4. Oktober um Uhr im Bürgerhaus statt.

Informiert bleiben und folgen! Facebook und Twitter

Weiterlesen
Werbung
Kommentar schreiben

You must be logged in to post a comment Login

Leave a Reply

Bad Oldesloe

Defekte Leitplanke an B208: Zwei Wochen Baustellenampel

Veröffentlicht

am

Straßensperrung
Symbolfoto: SL

Bad Oldesloe – Die Stadt Bad Oldesloe weist darauf hin, dass es ab kommenden Montag, 20. August, für etwa zwei Wochen auf der B 208 zwischen Am Mühlenberg und der A 1 zu Behinderungen durch eine Baustellenampel kommen kann.

Erforderlich ist diese Einschränkung aufgrund von Leitplankenarbeiten für eine Störungsbeseitigung.

Weiterlesen

Bad Oldesloe

Bewerbermangel: Oldesloer Verwaltung stellt vermehrt eigene Azubis ein

Veröffentlicht

am

Bürgermeister Jörg Lembke (2.v.l.) mit Ausbildungsleter Stefan Teich und den Azubis Jonas Wagner, Helen Kaltwasser, Wencke Behrens und Anna-Lena Wriedt. Foto: Fischer

Bad Oldesloe – In der Oldesloer Stadtverwaltung gibt es viele freie Stellen, die sich einfach nicht besetzten lassen. Es fehlt an geeigneten Bewerbern. Daher wird jetzt vermehrt auf Auszubildende gesetzt. Es gibt sogar eine Übernahme-Garantie.

Die Zeiten in denen Verwaltungen hunderte Bewerbungen auf eine Stelle bekamen, sind vorbei. Vor allem fehlt es an Arbeitskräften mit Verwaltungserfahrung, wie Bürgermeister Jörg Lembke sagt: “Die sind auf dem Arbeitsmarkt nicht mehr zu bekommen und wir stellen vermehrt fest, dass sich die Verwaltungen gegenseitig die Leute abjagen.”

Jetzt bildet das Oldesloer Rathaus verstärkt eigene Fachkräfte aus. In diesem Jahr starteten vier junge Leute ihre Karriere in der Stadtverwaltung. Eine von ihnen ist Anna-Lena Wriedt. “Eine Ausbildung habe ich schon hinter mir und jetzt mache ich ein duales Studium”, sagt die 22-Jährige. Bachelor-Studium ist ein neues Angebot der Stadtverwaltung und soll vor allem Schulabgänger ansprechen. Das funktioniert: Es gab 124 Mitbewerber. Ähnlich ist es bei der klassischen Ausbildung. Hier kamen 111 Bewerber auf zwei Stellen. Den Vertrag bekamen Helen Kaltwasser (18) und Wencke Behrens (19). “Ich habe schon ein Praktikum in dem Bereich gemacht und das hat mir gefallen”, sagt Segebergerin. Nicht nur im Büro sucht Bad Oldesloe Fachkräfte. Jonas Wagner macht beim städtischen Bauhof eine Ausbildung zum Straßenwärter. Seine Interessen dürften ihn bei vielen Autofahrern auf Anhieb sympathisch machen: “Schlaglöcher ausbessern, das interessiert mich”, sagt der 17-Jährige.

Bürgermeister Lembke hatte sogar noch einen fünften Ausbildungsplatz ausgeschrieben. Doch der Gärtner-Azubi sprang im letzten Moment ab. Im nächsten Jahr gibt es daher mindestens fünf statt vier freie Ausbildungsstellen. Unter anderem in Teilzeit. Damit soll etwa alleinerziehenden Eltern eine bessere Chance geboten werden, in Arbeit zu kommen. Die Anforderungen sind hoch: “Sie müssen in weniger Zeit das Gleiche leisten, wie unsere anderen Azubis”, sagt Ausbildungsleiter Stefan Teich. Alle neuen Mitarbeiter werden dabei so gut es geht unterstützt. Auch das Arbeitsklima soll stimmen: “Wir wollen eine Bindung herstellen und die Auszubildenden sollen sich bei uns wohl fühlen”, sagt Teich. Wichtig ist dabei auch die berufliche Perspektive. Jeder Azubi wird für mindestens ein Jahr übernommen. In der Regel länger. Teich: “Wir bilden ja nicht für andere aus und einen freien Platz bei uns in der Verwaltung gibt es eigentlich immer.”

Um auch künftig ausreichend Azubi-Bewerbungen zu bekommen, ist die Stadt Bad Oldesloe auch bei Ausbildungsmessen in der Region präsent. Unter anderem bei der “BIZ bei Nach”, der Nachtschwärmer Job Tour und auf der Jobmesse an der Anne-Frank-Schule in Bargteheide.

Weiterlesen

Bad Oldesloe

Feuer auf Recyclinghof: So unterstützte das Technische Hilfswerk

Veröffentlicht

am

Einsatzkoordinierung in der THW Regionalstelle Lübeck. Foto: ots

Lensahn/Bad Oldesloe – Aufgrund des Brandes des Recyclinghofes bei Lensahn an der Autobahn A1 musste am Dienstagvormittag nicht nur die A1 vollgesperrt werden auch die über den Recyclinghof führende 110.000 Volt Stromleitung wurde abgestellt.

Daraufhin wurde das THW über den bereits im Einsatz befindlichen Fachberater angefordert. Vor Ort war auch das Technische Hilfswerk aus Bad Oldesloe.

Bei zahlreichen Stromausfällen östlich des Brandes stehen logistisch wichtige und sensible Bereiche bei der Versorgung im Vordergrund.

Die Alarmierung erfolgte am Vormittag ab 10.30 Uhr. In erster Linie waren dies Fachgruppen Elektroversorgung und Bergungsgruppen die mit ihren Netzersatzanlagen Strom einspeisen können.

Als Bereitstellungsraum für die ehrenamtlichen Einsatzkräfte baute sich die Lübecker Fachgruppe Führung Kommunikation mit Meldekopf am Rastplatz Neustädter Bucht südlich des Lensahner Brandes.

Im Bereitstellungsraum sind insgesamt 6 Netzersatzanlagen mit bis zu einer Leistung von 300 KVA (in Summe rund 1400 KVA) aus den Ortsverbänden Hamburg -Wandsbek und -Bergedorf, Bad Segeberg und Eutin zusammengeführt. Weitere Helferinnen und Helfer mit zusätzlichen Stromaggregaten wurden voralarmiert. Hiervon sind auch Einsatzkräfte aus dem Nachbarlandesverband Bremen Niedersachsen betroffen.

Bereits im Einsatz sind die ehrenamtlichen Helfer aus Lübeck, die mit einer weiteren 175 KVA-Netzersatzanlage den Betrieb des Klärwerkes Cismar-Lenste sicherstellen. Der Ortsveband Neustadt versorgt mit seinem Aggregat einen Funkmast, der von der Stromabschaltung betroffen war.

Da ein genaues Ende des Einsatzes nicht absehbar ist, wurde zur Verpflegung der THW-Helferschaft und weiterer Einsatzkräfte die Fachgruppe Logistik des THW Ortsverbandes Preetz alarmiert, die von der Fachgruppe Logistik des THW Ortsverbandes Bad Oldesloe unterstützt wurde. Koordiniert wird der THW-Einsatz durch das Lage- und Koordinierungsteam der THW Regionalstelle Lübeck.

Weiterlesen
Werbung

Unterstütze unsere Arbeit

Stormarlive.de lesen ist kostenlos. Aber ihr könnt uns freiwillig über Paypal unterstützen.

 

Werbung