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Lübeck

Blankensee: Lübecker Flughafen feierte seinen 100. Geburtstag

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Foto: mopics.eu

Lübeck – Der Flughafen in Lübeck-Blankensee ist 100 Jahre alt geworden. Das feierte der Betreiber mit einem Tag der offenen Tür. Bei der Gelegenheit wurden auch die Pläne für einen neuen Terminal vorgestellt. 

1917 wurde der Regionalflughafen in Lübeck gebaut. Bei den Feierlichkeiten zu dem runden Geburtstag konnten die Gäste sich in einer Ausstellung über die Geschichte informieren, historische Flugzeuge besichtigen und auch zu Rundflügen starten. 

Ein neuer Terminal soll ab voraussichtlich 2018 gebaut werden. Dieser ist für 600.000 Fluggäste im Jahr ausgelegt. Erste Gespräche mit Fluggesellschaften wurden bereits geführt. Welche Ailines künftig am neuen Terminal starten und landen, steht allerdings noch nicht fest.

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Lübeck

Nach A1-Unfall: So teuer wird die Geisterfahrt durch die Rettungsgasse!

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Quelle: Facebook Screenshot

Lübeck – Während der bei einem schweren Verkehrsunfall auf der A1 bei Lübeck-Moisling am Dienstag verletzte Fahrer eines Sattelzuges das Krankenhaus mittlerweile wieder verlassen konnte, wird der Unfall für andere Verkehrsteilnehmer schwere – und vor allem teure Konsequenzen nach sich ziehen.

Doch zunächst, was passiert ist: Am Dienstagvormittag, 14. Mai, kam es auf der A1 in Fahrtrichtung Norden zu einem Unfall, nachdem ein unbeladener Lkw wegen eines Stauendes stark abbremsen musste. Ein folgender VW-Caddy konnte ebenfalls noch abbremsen. Der dann folgende Sattelzug aus Portugal, welche mit Airbagmodulen belanden war (Gefahrstoffe), erkannte die Situation offenbar zu spät und fuhr nach ersten Erkenntnissen ungebremst zuerst auf den vor ihm befindlichen VW-Caddy auf.

Dieser wurde durch den Aufprall zunächst gegen den vorausstehenden Anhänger geschoben, wobei er jedoch zeitgleich ins Schleudern kam und nach links über die Fahrstreifen gegen die Mittelschutzplanke geschleudert wurde. Hier kam der Caddy zum Stehen. Der Fahrzeugführer wurde leicht verletzt und ins Krankenhaus gefahren.

Der Stattelzug prallte nun gegen den stehenden Anhänger. Hierdurch wurde die Zugmaschine so stark eingedrückt, dass der 49-jährige portugiesische Fahrzeugführer im Führerhaus eingeklemmt wurde.

Nach einer Stunde konnte er aus dem Fahrzeug befreit werden und kam mit schweren, aber nicht lebensgefährlichen Verletzungen, ins Krankenhaus. Auch der Fahrer des Lkw wurde leicht verletzt und konnte aber eigenständig sein Fahrzeug verlassen und kam ins Krankenhaus.

Mehrere Autofahrer wendeten auf der Autobahn

Während die Rettungskräfte damit beschäftigt waren, die Unfallbeteiligten zu versorgen, staute sich der Verkehr hinter der Unfallstelle. Dann passierte das Unfassbare: Mehrere Fahrzeuge wendeten und fuhren entgegengesetzt der Fahrtrichtung zur Ausfahrt, um nicht länger im Stau stehen zu müssen.

Zunächst gab es die Vermutung, dass Polizisten die Anweisung zu den Fahrmanövern gegeben hätten. Das dementierte die Polizei aber mittlerweile. „Zum jetzigen Zeitpunkt konnten die Ermittler zehn Fahrzeuge und Fahrzeugführer zuordnen. In Absprache mit der Bußgeldstelle des Kreises Stormarn werden Bußgeldbescheide erlassen“, sagt ein Polizeisprecher. Und das wird richtig teuer, denn den Fahrzeugführern wird Vorsatz vorgeworfen. Das bedeutet, dass sie das doppelte Bußgeld zahlen müssen – 400 Euro!

Mit der Strafe kommen die Rettungsgassen-Fahrer noch relativ glimpflich davon. Denn eine Anklage wegen Gefährdung des Straßenverkehrs wird nicht erhoben. Das würde eine konkrete Gefährdung von Leib und Leben anderer Menschen oder fremder Sachen von bedeutendem Wert voraussetzen. Zu einem derartigen „Beinahe-Unfall“ ist nach Auswertung des Videomaterials jedoch nicht gekommen.

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Lübeck

Tödlicher Unfall in Lübeck: E-Bike-Fahrerin von Reisebus überrollt

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Polizei im Einsatz Symbolfoto: SL

Lübeck – Bei einem schweren Verkehrsunfall in Lübeck St. Getrud ist am am 9. Mai laut Polizeibereicht eine E-Bikefahrerin tödlich verunglückt. Ersten Erkenntnissen nach ist sie beim Überqueren einer Einmündung von einem Reisebus erfasst worden. Die Ermittlungen zum Unfallhergang dauern an.

Gegen 15.20 Uhr wurden Polizei und Rettungskräfte zu einem schweren Verkehrsunfall in der Falkenstraße/ Einmündungsbereich Brückenweg in Lübeck St. Getrud alarmiert. Zeugen meldeten, dass dort eine Frau unter einem Reisebus liegen solle.

„Nach bisherigem Sachstand befuhr eine 69- jährige Lübeckerin mit ihrem E-Bike vom Gustav-Radbruch- Platz kommend den rechten Radweg in Richtung Hüxtertorallee. Als sie bei grün anzeigender Ampel den Einmündungsbereich des kreuzenden Brückenweges überqueren wollte, wurde sie von einem Reisebus erfasst, der zu diesem Zeitpunkt von der Falkenstraße kommend nach rechts in den Brückenweg abbiegen wollte. Die Frau geriet unter den Bus und zog sich dabei so schwere Verletzungen zu, sodass sie noch am Unfallort verstarb. Der 78-jährige Begleiter der Verstorbenen, der unmittelbar vor ihr den Einmündungsbereich ebenfalls auf einem E-Bike überquerte, erlitt einen Schock. Er und auch der 58-jährige Fahrer des Busses wurden vor Ort von einem Seelsorger betreut“, so Polizeisprecher

Der genaue Unfallhergang ist noch unklar. Deswegen wurde auf Antrag der Lübecker Staatsanwaltschaft ein Sachverständiger an den Unfallort bestellt, um den konkreten Unfallhergang zu rekonstruieren. Ermittler der Lübecker Kriminalpolizei führten die Spurensicherung vor Ort durch.

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Lübeck

Austauschprogramm: US-Polizisten besuchten Lübecker Kollegen

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Polizisten aus Texas, Kalifornien und Wisconsin zu Besuch in der Regionalleitstelle in Lübeck. Foto: Polizei

Lübeck – Am Mittwoch waren insgesamt zwölf amerikanische Polizeibeamte aus Kalifornien, Texas und Wisconsin im Rahmen des „Police Exchange Program“ in Lübeck zu Gast.

Neben einem Besuch der Regionalleitstelle Lübeck und anderer polizeilicher Abteilungen stand auch eine Sightseeing-Tour in der Lübecker Altstadt auf dem Programm. Zu den Amerikanern gesellte sich noch eine Gruppe von vier norwegischen Polizei-Auszubildenden. Somit kam es nicht nur zu einem Erfahrungsaustausch zwischen Gastgebern und Gästen, sondern auch zu regen Gesprächen zwischen Norwegern und Amerikanern. Im Herbst steht dann der Besuch deutscher Polizeibeamter in verschiedenen Staaten der USA an.

Mindestens zwei Mal pro Jahr werden Austauschprogramme zwischen den amerikanischen und den europäischen Mitgliedern des Vereins „STAR – International Police Exchange“ organisiert. Der Besuch der amerikanischen Kollegen findet jährlich im Frühjahr, der Gegenbesuch im Herbst statt. Die entstehenden Kosten tragen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer selbst.

„Das Programm besteht nun seit etwa 35 Jahren. Bislang konnten dadurch ungefähr 120 Polizistinnen und Polizisten aus Schleswig-Holstein im Ausland Erfahrungen sammeln. In diesem Jahr hat Schleswig-Holstein die Ehre, den einmal pro Jahr stattfindenden Besuch der ausländischen Kollegen in Deutschland zu organisieren und zu betreuen“, erklärte Schleswig-Holsteins Innenminister Hans-Joachim Grote in Kiel.

Zweck des Programms ist die Fortbildung von Polizeibediensteten, die Festigung und der Aufbau der freundschaftlichen Beziehungen der Polizeien der Bundesrepublik Deutschland, der Schweiz, Spanien und der Vereinigten Staaten von Amerika.

Neben der Durchführung von Austauschprogrammen ist die Vermittlung von Kenntnissen über die Polizeiarbeit, die Polizeiorganisation und das jeweilige Polizeirecht Ziel des Programms. Die Teilnehmer werden dabei in die örtlichen Strukturen, Verfahrensabläufe, Ausbildungen, Weiterbildungen, Zuständigkeiten und in die verschieden Einsatzbereiche eingeführt. Dabei wird den Kollegen auch Gelegenheiten gegeben, „aktiv“ bzw. beobachtend an der örtlichen Polizeiarbeit teilzunehmen, indem sie auch den täglichen Streifendienst begleiten dürfen.

„Ich freue mich, dass Sie alle so interessiert und weltoffen sind, sich in Ihrer Freizeit und auf eigene Kosten fortzubilden. Das ist ein Engagement, das weit über jedes normale Maß hinausgeht“, so Grote.

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