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Hamburg

Entflohener Lübecker Häftling verhaftet

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Polizeieinsatz
Symbolfoto: SL

Lübeck / Hamburg – Der gestern in Hamburg entwichene Strafgefangene der Justizvollzugsanstalt Lübeck ist heute Abend in Hamburg festgenommen worden.

Die Polizei hatte aus der Bevölkerung einen Hinweis auf eine Anschrift in Hamburg erhalten, unter der der Gesuchte sich vermutlich verborgen halten sollte. Durch gemeinsame operative Maßnahmen der Staatsanwaltschaft Lübeck und der Polizeidirektion Lübeck mit Unterstützung durch die Hamburger Polizei sowie intensive Ermittlungen vor Ort gelang es, die Wohnung in einem Mehrfamilienhaus, in der der Verurteilte vermutet wurde, zu identifizieren.

Um kurz nach 18 Uhr erfolgte sodann der Zugriff durch Beamte des Landeskriminalamtes Hamburg, LKA 23. Der Gefangene ließ sich widerstandslos festnehmen. Er wurde zunächst der Untersuchungshaftanstalt Holstenglacis in Hamburg zugeführt.

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Hamburg

Zwei Jet-Ski-Fahrer bei Unfall auf der Elbe lebensgefährlich verletzt

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Hamburg – In der vergangenen Nacht kam es gegen 0.10 Uhr (2.7.) auf der Elbe bei Kollmar zu einem schweren Unfall mit einem Jet-Ski. Zwei Personen erlitten lebensgefährliche Verletzungen.

Jetskis auf dem Wasser (Symbolbild). Foto: analogicus /Pixabay

Nach den bisherigen Erkenntnissen haben die Frau (33) und der Mann (45) gegen kurz nach Mitternacht den Hafen Kollmar mit dem Jet-Ski verlassen.

An Land zurückgebliebene Freunde verständigten später die DLRG, weil die beiden nicht von der Ausfahrt zurückkehrten. Es erfolgten daraufhin umfangreiche Suchmaßnahmen nach den beiden Vermissten, an denen Einsatzkräfte der DLRG Kollmar und Stade, der Wasserschutzpolizeien Hamburg und Brunsbüttel, der Polizei Schleswig-Holstein und der Freiwilligen Feuerwehren Glückstadt und Stade beteiligt waren.

Rettungskräfte der DLRG fanden den Jetski schließlich verunfallt auf dem Leitdamm Pagensand.

Wie es zu dem Unfall kam und wer den Jetski zum Unfallzeitpunkt steuerte, ist bislang noch nicht geklärt.

Die 33-Jährige hatte bei ihrem Auffinden kopfunter im Wasser getrieben und war dadurch reanimationspflichtig. Der 45-Jährige wies eine schwere Kopfverletzung auf und befand sich noch auf dem Jetski. Die zwei Verunfallten wurden im weiteren Verlauf mit Rettungswagen in Hamburger Krankenhäuser transportiert und befinden sich nach den Auskünften der Ärzte in Lebensgefahr. Beide waren offenbar alkoholisiert.

Der Jetski war an der Unterwasserseite beschädigt und wurde für eine spätere Begutachtung sichergestellt.

Die an Land zurückgebliebenen Freunde bzw. Angehörigen der Verunfallten wurden durch einen Notfallseelsorger betreut.

Die Ermittlungen zur Unfallursache durch die Hamburger Wasserschutzpolizei dauern an.

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Hamburg

Polizei Hamburg gelingt Schlag gegen Geldwäscher

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Symbolfoto: Tomasworks/Shutterstock.com

Hamburg – Bereits seit Ende September des vergangenen Jahres waren Ermittler mehrerer Fachdienststellen des Hamburger Landeskriminalamts gemeinsam und in enger Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Hamburg einem Komplex aus Geldwäschestraftaten nachgegangen.

“Es hatten Anhaltspunkte dafür vorgelegen, dass mehrere Täter sich zusammengetan hatten, um illegal erwirtschaftete Gelder ins Ausland zu verbringen”, so der Hamburger Polizeisprecher Florian Abbenseth.

Nach den umfangreichen Ermittlungen wird laut der Polizei Hamburg bislang davon ausgegangen, dass es sich um vier Hauptverdächtige handelt.

Gegen den 68-jährigen Mann und dessen Ehefrau (69), beides iranische Staatsangehörige, sowie zwei Söhne (35, 42), beides Deutsche, besteht der Verdacht der gemeinschaftlichen banden- und gewerbsmäßigen Geldwäsche.

Für die tatsächliche Durchführung der Geldtransporte ins Ausland sollen sie sich weiterer Mittäter bedient haben.

So sollen in offenbar mindestens 50 Fällen jeweils hohe Bargeldsummen angenommen und teils über mehrere Landesgrenzen zu Abnehmern ins Ausland verbracht worden sein, vornehmlich nach Spanien.

Das Gesamtvolumen der verfahrensgegenständlichen Bargeldtransporte beläuft sich auf fast fünf Millionen Euro, wobei es sich in den meisten Einzelfällen jeweils um Geldbeträge im unteren sechsstelligen Bereich handelte.

“Es wird davon ausgegangen, dass das Geld zumeist aus dem Handel mit Betäubungsmitteln in nicht geringen Mengen stammte. Für diese per Auto oder Flugzeug erfolgten Kurierdienste sollen die Tatverdächtigen jeweils anteilig entlohnt worden sein”, so Abbenseth.

Am vergangenen Wochenende traten die monatelang verdeckt geführten Ermittlungen schließlich in die offene Phase.

Im Rahmen einer konzertierten Aktion durchsuchten die Ermittler gemeinsam mit einer Staatsanwältin und zwei Rechtspflegern über ein Dutzend Wohnungen in Hamburg und Winsen/Luhe sowie einen Goldhandel am Hamburger Hauptbahnhof.

Die Durchsuchungen richteten sich sowohl gegen die vier Hauptverdächtigen als auch gegen neun mutmaßliche Komplizen. Es wurden umfangreiche Beweismittel sichergestellt, deren Auswertung noch nicht abgeschlossen ist.

Daneben stellten die Ermittler dabei unter anderem auch noch mehrere hunderttausend Euro Bargeld sowie zwei scharfe Schusswaffen und geringe Mengen Betäubungsmittel sicher.

Vorab hatte die Staatsanwaltschaft Hamburg auf Grundlage der Ermittlungsergebnisse auch schon Arrestbeschlüsse im Gesamtwert von über 15 Millionen Euro erwirkt.

“Vor diesem Hintergrund wurden auch Vermögenswerte beschlagnahmt, darunter Bargeld und hochwertige Autos wie ein Range Rover und ein BMW X6. Daneben wurden auch Grundstücke in Poppenbüttel und Wesselburen sowie mehrere Bankschließfächer gesichert”, so Abbenseth.

Gestern Morgen kam es schließlich zu einer weiteren konzertierten Aktion gegen vier mutmaßliche Mittäter. Bei ihnen handelt es sich um zwei 41 und 49 Jahre alte Deutsche, einen 55-jährigen Deutschafghanen und einen 77-jährigen Iraner.

Die Ermittler durchsuchten deren Wohnungen in Hamburg und Schleswig-Holstein sowie ein Geschäft in Sankt Georg. Es wurden zahlreiche schriftliche Unterlagen und elektronische Geräte sichergestellt sowie weitere Arrestbeschlüsse umgesetzt.

“In dem Geschäft stellten die Ermittler auch knapp 150.000 Euro Bargeld sowie Buchhaltungsunterlagen und Geldbanderolen sicher. Die Ermittler gehen davon aus, dass das deliktische Geld in diesem Geschäft von kleinen in große Geldscheine gewechselt wurde. Dadurch sollten das Volumen der Banknoten offenbar transportfähiger gemacht werden”, so der Polizeisprecher. .

Insgesamt wurden bei den Durchsuchungen mehr als 1,3 Millionen Euro Bargeld sichergestellt. Fünf der Tatverdächtigen wurden aufgrund erwirkter Haftbefehle verhaftet.

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Hamburg

Hamburg: Schwerer Unfall auf Baustelle

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Feuerwehr im Einsatz Symbolfoto: SL

Hamburg – Am Mittwochnachmittag wurde die Feuerwehr Hamburg zur Brücken-Baustelle unterhalb der Autobahn A7 in Höhe des Altenwerder Damms gerufen.

Einem Bauarbeiter solle ein schwerer Gegenstand gegen den Kopf gefallen sein, der Mann sei schwer verletzt. Ein weiterer Arbeiter sei leicht verletzt, lautete die Meldung, die über den Notruf 112 eingegangen war.

Durch die Rettungsleitstelle wurden sofort das Löschfahrzeug der Feuer- und Rettungswache Finkenwerder, zwei Rettungswagen und der Rettungshubschrauber Christoph 29 zu der Einsatzstelle alarmiert. Als die ersten Kräfte eintrafen, fanden sie einen Bauarbeiter, der schwere Kopfverletzungen aufwies, vor”, so Feuerwehrsprecher Jan Ole Unger .

“Ein gut 7 kg schwerer, stumpfer Gegenstand war dem Arbeiter aus bislang ungeklärter Ursache aus etwa 4 Metern Höhe auf den Kopf gefallen und hatte ihn dabei schwer verletzt. Sein Schutzhelm rettet ihm dabei das Leben” , sagt Unger.

Der 28 jährige Mann musste vor Ort durch Notfallsanitäter der Feuerwehr Hamburg und Bundeswehr-Notarzt immobilisiert und stabilisiert werden.

Die Rettung des Verletzten mithilfe einer Schleifkorbtrage aus der Baustelle gestaltetet sich aufgrund der engen Gerüstkonstruktion als sehr schwierig und konnte nur mithilfe vieler zupackender Hände erfolgen.

Der Schwerverletzte wurde notarztbegleitet in ein Krankenhaus befördert. Der zweite verletzte Bauarbeiter zog sich Schürfwunden und leichte Prellungen zu und wurde nach rettungsdienstlicher Versorgung auch mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus befördert.

Die Ursache für den Betriebsunfall wird jetzt durch das Amt für Arbeitsschutz und die Polizei ermittelt. Der Einsatz der Feuerwehr Hamburg, die mit 14 Einsatzkräften vor Ort war, dauerte insgesamt eineinhalb Stunden.

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