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Oststeinbek

SPD-Politikerinnen besuchen Oststeinbeker Flüchlingshelfer

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Ortstermin bei der Flüchtlingshilfe in Oststeinbek.
Foto: SPD /hfr

Osteinbek – Anfang der Woche besuchten Aydan Özoğuz, stellvertretende SPD-Vorsitzende, Staatsministerin und Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration und die örtliche SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Nina Scheer die Flüchtlingshilfe Oststeinbek e.V..

Nach dem herzlichen Empfang in den Räumlichkeiten der Flüchtlingshilfe Oststeinbek e.V. besichtigten Özoğuz und Scheer zunächst die mit Sorgfalt eingerichtete und ehrenamtlich betriebene Kleiderkammer. Anschließend begrüßte Irene Kastner im Namen des Vorstands der Flüchtlingshilfe Oststeinbek e.V. die anwesenden Gäste – unter ihnen auch Oststeinbeks stellvertretender Bürgermeister Hans-Joachim Vorbeck, die AWO Flüchtlingsbeauftragte Victoria Kirjuschkin und (Vorstands-)Mitglieder des Vereins.

Über die Arbeit der etwa 35-40 Ehrenamtlichen berichtete Kastner: „Wir haben hier ein großes Zentrum der Begegnungen, in dem Deutsch-Unterricht, regelmäßige Männertreffen und eine Fahrradwerkstatt ihren Platz finden. Hier wird praktische Hilfe geleistet und es werden enge Kontakte zwischen Geflüchteten und Mitgliedern des Vereins gepflegt.“

Scheer und Özoğuz zeigten sich beeindruckt von dem vielfältigen und ausdauernden Engagement der Ehrenamtlichen. Scheer: „Was hier in Oststeinbek durch ehrenamtliches Wirken geschaffen wurde, zeugt von gelebtem Willkommen und gelingender Integration.“

Özoğuz ergänzte, dass es neben dem Ehrenamt immer auch des Hauptamtes bedürfe, um Ansprechpartner zu haben – auch mit Blick auf die vor Ort genannten Probleme, wie dem Mangel an Wohnraum, Arbeitsstellen und freien Kursangeboten. In den vergangenen Jahren seien viele Gesetze auf den Prüfstand gestellt und stringenter geworden, dennoch gelte es, noch einiges umzusetzen.

Einig war man sich darin, dass Sprache der Schlüssel zur Integration sei. In diesem Zusammenhang berichtete Özoğuz, dass die Bundesmittel für Integrationskurse in den vergangenen Jahren, zuletzt 2017, erhöht wurden. Zudem fördere der Bund die berufsbezogenen Sprachkurse. Auch seien die Berufsvorbereitung, ausbildungsbegleitende Hilfen, die Einstiegsqualifizierung und die assistierte Ausbildung für Asylbewerber mit guter Bleibeperspektive geöffnet und mit ausbildungsvorbereitenden und –begleitenden Sprachförderungen versehen worden.

Zum Abschluss tauschten sich die Anwesenden über die EU-Flüchtlingspolitik aus. Sowohl Scheer als auch Özoğuz unterstrichen die Hoffnung und das Bemühen einer Weiterentwicklung der europäischen Flüchtlingspolitik – damit künftig alle EU-Mitgliedsstaaten Verantwortung übernehmen. „Menschen hinter Stacheldraht widersprechen unseren Werten“, so Özoğuz. In diesem Zusammenhang unterstrich Scheer die Reformbedürftigkeit der Dublin-III-Verordnung.

Oststeinbek

Arbeitsunfall: Müllmann zwischen Laster und Zaunpfahl eingeklemmt

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Feuerwehr im Einsatz
Symbolfoto: SL

Oststeinbek – Die Feuerwehr Oststeinbek wurde heute um 7.49 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person im Hochkamp / Ecke Anne-Jennfeldt-Straße in Oststeinbek alarmiert. Ein Mitarbeiter der Müllabfuhr wurde zwischen dem Müllabfuhr-Fahrzeug und einem Zaunpfeiler eingequetscht.

Der betroffene Mitarbeiter der Müllabfuhr stand auf dem Trittbrett am Heck des Müll-abfuhr-Fahrzeugs. Beim Passieren einer engen Kurve wurde er zwischen dem aus-schwenkenden Heck des Fahrzeugs und einem gemauerten Zaun-Eckpfeiler eingequetscht. Dabei zog sich der Mann schwere Verletzungen am Bein zu. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war er jedoch nicht mehr eingeklemmt und wurde schon von Anwohnern betreut. Die Feuerwehr Oststeinbek übernahm die Erstversorgung des Verletzten und unterstützte den Rettungsdienst.

Im Einsatz waren vier Feuerwehrfahrzeuge mit 19 Einsatzkräften, Rettungswagen und Notarzt sowie die Polizei. Der Einsatz dauerte eine gute Stunde.

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Hamburg

Oststeinbek: Tankstellenüberfall aufgeklärt

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Mannin Handschellen (Symbolbild). Foto: Shutterstock.com

Oststeinbek – Anfang Februra kam es in Oststeinbek zu einem Überfall auf die HEM-Tankstelle. Dieser Überfall konnte nun aufgeklärt werden.

„Die während der Tatausführung angefertigten Bilder der Videoanlage in der Tankstelle brachten den Durchbruch. Es wurde schnell ein Tatzusammenhang zu zwei weiteren Raubtaten im angrenzenden Hamburg hergestellt“, so Polizeisprecherin Rena Bretsch.

In enger Zusammenarbeit mit der Polizei Hamburg konnten zunächst zwei der Polizei bekannte 19jährige Tatverdächtige ermittelt werden, die auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hamburg in Untersuchungshaft genommen wurden.

Im Rahmen von anschließenden Durchsuchungen ergaben sich Hinweise auf zwei weitere Tatverdächtige, einen 16-jährigen Hamburger und einen 17-jährigen aus Pinneberg. Diese beiden Tatverdächtigen wurden nach den polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen.

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Oststeinbek

Autoscheibe eingeschlagen: Vier maskierte Männer überfallen Frau in Tiefgarage

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Polizei im Einsatz
Symbolfoto: SL

Oststeinbek – Am 3. April kam es gegen 12.20 Uhr in einer Tiefgarage in der Möllner Landstraße in Oststeinbek zu einem Überfall.

Eine 46-jährige Oststeinbekerin hatte mit ihrem Pkw in der besagten Tiefgarage geparkt. Mit im Fahrzeug befand sich ein 26-jähriger Mann aus Hamburg. Beide wollten die über der Garage befindliche Sparkasse aufsuchen.

Vor Verlassen des Fahrzeugs erschienen plötzlich vier maskierte Personen am Fahrzeug und versuchten dieses gewaltsam zu öffnen. Als das misslang, schlug einer der Personen die Scheibe der Beifahrertür ein, griff durch das Fenster und entwendeten einen Rucksack. Anschließend liefen alle vier Personen weg, stiegen in einen grünen BMW Kombi der in der Garage abgestellt war und fuhren davon. Verletzt wurde bei dem Überfall niemand. Die Höhe des Sachschadens steht noch nicht fest. Der entwendete Rucksack war grün, mit zwei auffälligen hellen Lederstreifen als Verschluss und hatte einen Wert von ca. 50 Euro.

Die Polizei sucht Zeugen. Wer kann Angaben zur Tat oder den Tätern machen? Wer hat einen grünen BMW Kombi gesehen und kann möglicherweise Angaben zum Kennzeichen machen? Zeugenhinweise bitte an die Kriminalpolizei in Reinbek unter der Telefonnummer 040 / 727707-0.

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