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Lübeck

JVA Lübeck: Gefangene verweigern Einschluss

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Polizei im Einsatz (Symbolfoto) Foto: stormarnlive.de

Lübeck –  Am Sonntagnachmittag (06.August) wurde die Polizei in Lübeck darüber informiert, dass Gefangene in der JVA sich weigerten, wieder ins Haus einzurücken.

Gegen 15.40 Uhr wurde die Regionalleitstelle der Polizei in Lübeck vom Sicherheitsdienst der JVA darüber in Kenntnis gesetzt, dass acht Gefangene der JVA Lauerhof den Einschluss verweigerten.

Von seiten der JVA waren die Mitarbeiter daher aus dem betroffenen Bereich abgezogen worden. Seitens der Polizeidirektion Lübeck wurden 15 Funkwagen, zum Teil auch aus dem Bereich Stormarn, zur JVA in den Marliring entsandt.

Noch bevor alle Polizeikräfte in der JVA angekommen waren, gaben die Gefangenen gegen 16.15 Uhr ihr Vorhaben auf und ließen sich einzeln in ihre Zellen zurück führen.

Die bis dahin noch nicht in der JVA eingetroffenen Funkwagen konnten noch auf dem Weg nach Lübeck aus dem Einsatz entlassen werden.

Ein zur gleichen Zeit aufgrund eines technischen Defekts in der Krankenstation der JVA ausgebrochener Schwelbrand steht mit dem verweigerten Einschluss in keinem Zusammenhang.

Es wurde bei beiden Einsätzen niemand verletzt.

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Polizei und Feuerwehr

Lübeck: 11-Jähriger auf Schulweg krankenhausreif geprügelt und gefilmt

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Symbolfoto: SL

Lübeck – Unfassbare Gewalttat. Am vergangenen Montag (04.11) ist ein 11-jähriger Junge auf dem Weg zur Schule in Lübeck St. Lorenz von einem unbekannten Jugendlichen geschlagen worden.

Er musste zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden. Zwei weitere Unbekannte filmten die Tat. Es wird wegen des Verdachts der Körperverletzung ermittelt. Jetzt liegt eine Personenbeschreibung des Tatverdächtigen vor. Die Polizei sucht Zeugen.

Gegen 07.25 Uhr stieg der 11-jährige Schüler an der Haltestelle “Burckhardt-Gymnasium” in der Ziegelstraße aus dem Bus. Von dort aus wollte er über die Beethovenstraße weiter zu seiner Schule in der Lortzingstraße gehen.

“Auf dem Weg kamen ihm drei männliche Jugendliche entgegen. Einer von ihnen schlug dem 11-jährigen plötzlich ohne ein Wort zu wechseln mehrfach in den Magen. Die zwei Begleiter des Angreifers filmten die Tat und gingen danach in unbekannte Richtung davon. Unter Atemnot alarmierte der 11-jährige den Rettungsdienst. Unter Begleitung eines Notarztes wurde er zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht”, so Polizeisprecher Ulli Fritz Gerlach.

Vor dem Hintergrund der laufenden Ermittlungen suchen die Beamten des 2. Polizeireviers jetzt den Tatverdächtigen. Der Beschreibung nach soll es sich um einen circa 170-175cm großen, männlichen Jugendlichen mit braunen Haaren im Alter von circa 15-16 Jahren gehandelt haben.

Zur Tatzeit war er mit auffällig roten Nike-Schuhen, einer schwarzen Jeans, einer schwarzen Jacke und einer schwarzen Mütze bekleidet. Er trug große Over-Ear-Kopfhörer um den Hals und sprach akzentfrei Deutsch. Beschreibungen zu den Begleitern liegen nicht vor.

Sachdienliche Hinweise zu der gesuchten Person oder ergänzende Angaben zum Tatverlauf nimmt das 2. Polizeirevier unter der Telefonnummer 0451-1310 entgegen.

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Lübeck

Lübeck: Fliegender Bürostuhl verletzt Radfahrer (18)

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Lübeck – In der Nacht zu Sonntag (3. November) hat sich ein Radfahrer in der Lübecker Innenstadt diverse Verletzungen zugezogen.

Rettungswagen im Einsatz Symbolfoto: SL

Ein Unbekannter hatte einen Bürostuhl auf die Straße geworfen, sodass der Radler beim Ausweichen stürzte und sich die Nase brach. Die Polizei sucht Zeugen.

Gegen 02.30 Uhr befuhr der 18-jährige Lübecker die Fischergrube in Richtung An der Untertrave. Mangels Radweg nutzte er die Fahrbahn. In Höhe der Hausnummer 90 flog plötzlich direkt vor ihm ein Bürostuhl quer über die Fahrbahn.

Bei dem Versuch auszuweichen stürzte der junge Mann mit seinem Rad und zog sich dabei einen Nasenbeinbruch und mehrere Schürfwunden im Gesicht zu.

Zur weiteren Behandlung wurde er in ein Krankenhaus gebracht. Auch das Rad wurde beschädigt. Im Vorderreifen stellte der Geschädigte eine Acht fest, zudem waren der Lenker und die Schutzbleche verbogen.

Beamte des 1. Polizeireviers Lübeck haben die Ermittlungen wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und gefährlicher Körperverletzung aufgenommen.

Zu dem flüchtigen Tatverdächtigen ist bekannt, dass er zwischen 25 und 30 Jahren alt und männlich gewesen sein soll.

Zeugen, die die Tat beobachtet haben und Angaben zu dem flüchtigen Bürostuhlwerfer machen können, werden gebeten, sich bei den Ermittlern des 1. Polizeireviers unter der zentralen Rufnummer 0451-1310 zu melden.

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Lübeck

Mord an Yvonne R.: Ex-Freund gesteht Tat vor Gericht

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Lübeck/Travenbrück – Der Ex-Freund von Yvonne R. hat vor Gericht ein Geständnis abgelegt: Stephan B. hat laut übereinstimmenden Medienberichten ausgesagt, die 39-Jährige erwürgt zu haben.

Das Landgericht in Lübeck. Foto: Fischer

Demnach kam es im Oktober zu seinem Streit zwischen ihm und seiner Ex-Freundin. Sie habe ihn verhöhnt und da sei ihm dann “eine Sicherung durchgebrannt”. Als die 39-Jährige tot war, hat er sie im Wald versteckt.

Dort hatte ein Landwirt die Leiche anderthalb Jahre später entdeckt. Kurz danach war der Ex-Freund festgenommen worden.

Laut seiner Aussage ereignete sich die Tat im Auto.

„Sie sagte, ist doch eh egal, ich habe einen anderen Mann gefunden, einen besseren und er ist auch besser im Bett als du“, zitiert die BILD den Angeklagten. Das sei der entscheidende Satz gewesen. Stephan B. legte die Hände um ihren Hals und drückte zu, bis Yvonne nicht mehr lebte.

Danach fuhr er mit dem leblosen Körper seiner Ex-Freundin einige Zeit ziellos durch die Gegend, wickelte sie schließlich in Müllbeutel und versteckte sie im Wald.

Rund drei Monate nach der Tat kehrte B. laut eigener Aussage zurück und und bedeckte die Leiche mit einer seiner Jacken, “damit niemand sonst verdächtigt wird”, sollte sie gefunden werden.

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