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Bad Oldesloe

Kreisverwaltung begrüßt die neuen Auszubildenden

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von links nach rechts: Dr. Henning Görtz (Landrat), Nicolas Bialek, Jan-Niklas Sandt, Jana Sophie Studemund, Lisa Hinrichsen, Ann-Kathrin Erichsen, Jennifer Heisch, Verena Barg, Lara Maria Fokuhl, Tessa Stegert, Robin Schucher, Jannik Strey (Fachdienst Personal) und Larissa Bebensee (Fachdienstleiterin Personal).
Foto: Kreisverwaltung Stormarn/hfr

Bad Oldesloe – Am Dienstag, 01. August 2017, haben zehn Nachwuchskräfte ihre Ausbildung in der Kreisverwaltung Stormarn begonnen. Landrat, Dr. Henning Görtz, begrüßte sie und wünschte ihnen einen erfolgreichen Start in ihr Berufsleben

Nach einem umfangreichen Auswahlverfahren konnten aus einer Vielzahl von Bewerberinnen und Bewerbern sechs Kreisinspektoranwärter/innen, drei Kreissekretäranwärter/innen und eine Auszubildende für den Beruf der Verwaltungsfachangestellten ausgewählt werden.

Um auf die demographische Entwicklung zu reagieren, hat sich der Kreis Stormarn im Vorfeld dafür entschieden, in diesem Jahr sechs statt vormals vier Plätze für die Ausbildung im gehobenen Dienst zur Verfügung zu stellen. Erfreulicherweise konnten alle Plätze besetzt werden. Eine weitere Aufstockung in den kommenden Ausbildungsjahren ist wahrscheinlich.

Im mittleren Dienst konnten insgesamt vier Nachwuchskräfte für die Ausbildung gewonnen werden. Auch hier sind in den kommenden Jahren Aufstockungen im Kontingent der Ausbildungsplätze geplant.

In den ersten beiden Wochen werden die Berufsanfänger/innen durch zahlreiche Einführungsveranstaltungen mit dem Kreis Stormarn und ihrer zukünftigen Arbeit in der Verwaltung vertraut gemacht.

Im Anschluss beginnt die Auszubildende ihre Ausbildung in den einzelnen Fachdiensten. Während der dreijährigen Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten werden ihr in der Berufsschule und in Lehrgängen an der Verwaltungsakademie in Bordesholm theoretische Lerninhalte vermittelt.

Ergänzend hierzu erfolgen interne Unterrichte durch Mitarbeiter der Kreisverwaltung, damit die Auszubildende für ihr späteres Berufsleben bestens gerüstet ist.

Die Kreissekretäranwärter beginnen ebenfalls nach den Einführungswochen ihre Ausbildung in den einzelnen Fachdiensten. Während der zweijährigen Ausbildung zum/zur Kreissekretäranwärter werden ihnen ergänzend zu der praktischen Ausbildung in der Verwaltung theoretische Lerninhalte in Lehrgängen an der Verwaltungsakademie in Bordesholm vermittelt.

Die Kreisinspektoranwärter treten am 14. August 2017 ihr Studium an der Fachhochschule für Verwaltung und Dienstleistung in Altenholz bei Kiel an, wo sie den Bachelor of Arts „Allgemeine Verwaltung/Public Administration“ anstreben. Das Studium erfolgt hierbei in Modulen, an deren Ende jeweils eine Prüfung abzulegen ist. Um das Erlernte zu festigen und das Wissen in der Kreisverwaltung anzuwenden, wird das Studium in regelmäßigen Abständen durch praktische Abschnitte unterbrochen. Am Ende des dreijährigen Studiums müssen die Anwärter eine Bachelor-Thesis anfertigen und diese vor einem Prüfungskomitee mündlich vertreten.

Als Verwaltungsfachangestellte wird ausgebildet:
Lisa Hinrichsen

Als Kreissekretäranwärter/in wurden ernannt:
Verena Barg, Jennifer Heisch und Robin Schucher

Als Kreisinspektoranwärter/in wurden ernannt:
Ann-Kathrin Erichsen, Lara Fokuhl, Tessa Stegert, Jana Studemund, Nikolas Bialek und Jan-Niklas Sandt

Bad Oldesloe

Angst vor Amokläufen: TMS-Eltern fordern Alarmsystem

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Polizeieinsatz an der TMS in Bad Oldesloe

Bad Oldesloe – Zum Schutz vor möglichen Amokläufen soll das Oldesloer Schulzentrum ein Alarmsystem bekommen.

Auslöser für die Planungen ist ein Amokalarm an der Theodor-Mommsen-Schule (TMS), der vor einigen Monaten einen Polizeieinsatz auslöste. Immer wieder kommt es auch an Stormarner Schulen zu Drohungen, die sich bisher aber immer als gegenstandslos herausstellten.

Dennoch vergrößert sich unter Eltern scheinbar die Sorge, dass es irgendwann doch zu einem Ernstfall kommen könnte. „Die Eltern wünschen ein Alarmsystem“, sagte Bürgeramtsleiter Thomas Sobczak im städtischen Bildungs-, Sozial- und Kulturausschuss. Das habe ein Treffen mit dem Schulelternbeirat der TMS ergeben.

„Wir werden mit dem Thema nach der Sommerpause in die Politik gehen“

Am 4. Juli wird eine Firma der Stadtverwaltung zwei Alarmsysteme vorstellen. Umfang und Kosten sind noch nicht bekannt. „Wir werden mit dem Thema nach der Sommerpause in die Politik gehen“ , sagte Sobczak. Der Sicherheitswunsch der Eltern wird auch bauliche Maßnahmen nach sich ziehen. In den Sommerferien sollen zunächst feste Türknäufe nachgerüstet werden, damit ein Amokläufer im Ernstfall nicht mehr ohne weiteres in die Klassenräume gelangen kann. Nach dem Schulzentrum mit Ida-Ehre-, Theodor-Mommesen- und Theodor-Storm-Schule könnten auch an anderen Schulen Vorkehrungen getroffen werden.

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Bad Oldesloe

Erle-Abenteuerspielplatz: Stadt soll sich mit Verein einigen

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Viel Besucher beim Bildungs-, Sozial- und Kulturausschuss. Foto: Fischer

Bad Oldesloe – Der Oldesloer Abenteuerspielplatz Erle bekommt zunächst keine höhere Förderung. Stattdessen soll es einen Kompromiss geben. Das hat der städtische Bildungs-, Sozial- und Kulturausschuss beschlossen. Der Erle-Verein, der das naturnahe Betreuungsprojekt vor drei Jahren gründete, hatte eine Erhöhung der städtischen Förderung von 36.000 auf 88.000 Euro für hauptamtliche Betreuer beantragt.

Im nächsten Jahr läuft die Anschubfinanzierung durch den Projektförderer Holsteins Herz wie berichtet aus. Dadurch ist die Grundfinanzierung des Abenteuerspielplatz in Gefahr.

„Wir müssen einen Mittelweg finden“

„Wir wollen auf keinen Fall, dass das Engagement und die bereits investierten 100.000 Euro verloren gehen aber wir müssen einen Mittelweg finden“, sagte Hajo Krage (SPD).

Sollte die Stadt die Zuschüsse für den Erle-Verein aber mehr als verdoppeln, könnten sich andere Vereine benachteiligt fühlen. Auf SPD-Antrag einigte sich der Ausschuss darauf, dass Verein und Stadt gemeinsam eine Lösung suchen sollen, „die deutlich günstiger ist, als die beantragte Summe.“ Das Ergebnis wird nach den Sommerferien erneut im Ausschuss beraten.

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Bad Oldesloe

Kinderschutzbund wirbt verstärkt für ehrenamtliche Unterstützung

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Birgitt Zabel, 1. Vorsitzende des Kinderschutzbundes im Kreis Stormarn. Foto: hfr

Bad Oldesloe – Die anonyme Beratung von Kindern am Kinder- und Jugendtelefon, die Begleitung von Kindern beim Umgang mit einem Elternteil oder die Betreuung der Kinder-Kleider-Kammer – für all diese Angebote des Kinderschutzbundes im Kreis Stormarn ist die Arbeit von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern unabdingbar.

In seinem Jahresbericht 2017, der gerade veröffentlicht wurde, weist der Kinderschutzbund darauf hin, wie wichtig die ehrenamtliche Arbeit für Kinder und ihre Familien ist. Birgitt Zabel, erste Vorsitzende des Deutschen Kinderschutzbundes im Kreisverband Stormarn wird ganz deutlich: „Ohne die Unterstützung engagierter Bürgerinnen und Bürger könnten wir viele Angebote nicht aufrechterhalten, was zu einer Verarmung des lokalen Hilfesystems führen würde. Eltern und Kinder hätten es dann sehr viel schwerer, mit problematischen Situationen fertig zu werden als dies heute der Fall ist.“

Daher wirbt der Kinderschutzbund für eine Mitarbeit z. B. in den Kinderhäusern Blauer Elefant mit einem durchdachten Qualifizierungskonzept. Für den Einsatz als Telefonberater zum Beispiel durchlaufen Interessenten eine 70-stündige Ausbildung, um mit den zum Teil herausfordernden Situationen am Telefon gut umgehen zu können. Viele Mitarbeiter schätzen diese Ausbildung sehr, da diese auch für ihre Persönlichkeitsentwicklung wertvoll ist.

Gerade die Arbeit am Beratungstelefon spielt für den Kinderschutzbund eine ganz wichtige Rolle. Kinder und Jugendliche müssen in Notsituationen schnell einen Ansprechpartner finden, der ihnen weiterhelfen kann. Und selbst wenn es um ein Problem geht, das Eltern vielleicht nicht so gravierend finden, kann es doch für das Kind unlösbar erscheinen. Und dann ist es gut, wenn Kinder mit jemandem sprechen können, der zuhört, das Problem ernst nimmt und dann hilft, eine Lösung oder einen Weg zu finden.

Es gibt noch viele weitere Möglichkeiten, sich im Kinderschutzbund ehrenamtlich zu betätigen: neben dem Kinder- und Jugendtelefon gibt es auch das Elterntelefon, bei dem Eltern mit ihren Sorgen und Nöten anrufen können. Des Weiteren gibt es Familienpatinnen, die Familien in herausfordernden Situationen zu Hause im Alltag unterstützen. Andere Ehrenamtliche betreuen die Kinder-Kleider-Kammern und den Spielzeugmarkt, auf denen Sachen gegen eine kleine Spende abgegeben werden.

Wer sich für ein Ehrenamt im Kinderschutzbund interessiert, kann sich auch auf Youtube Ehrenamtswerbefilme des Deutschen Kinderschutzbundes, Landesverband Schleswig-Holstein ansehen. Einer davon ist im Blauen Elefanten Ahrensburg gedreht worden. Weitere Videos zum Thema Ehrenamt unter youtube: Stichwort Kinderschutzbund Schleswig-Holstein.

Weitere Informationen für interessierte Bürgerinnen und Bürger die sich im Kinderschutzbund engagieren wollen, gibt es direkt in den Kinderhäusern Blauer Elefant in Ahrensburg (04102-455 809), Bad Oldesloe (04531-78 14) und Bargteheide (04532-51 70).

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