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Szene

Wacken in den Startlöchern: 16-Jähriger schwer verletzt

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Foto: Wacken-Open Air / hfr

Wacken – Über 75.000 Metalheads aus aller Welt entern in dieser Woche wieder das Holy Wacken Land auf ihrer Reise zum 28. Wacken Open Air. Aber wie sich immer wieder zeigt, ist die Wacken-Familie noch viel größer als das Ticketkontigent: „Unsere Facebook-Seite hat gerade eine Million Likes geknackt und auch auf YouTube und Instagram folgen uns mittlerweile jeweils über 100.000 Menschen.Das ist Wahnsinn und pusht uns noch einmal mehr, auch aus der ausverkauften 28. Ausgabe des Wacken Open Airs die geilste Metal-Party der Welt zu machen“, freut sich Holger Hübner, einer der Veranstalter des Festivals.

Der Sound soll weiter verbessert werden: Für die richtige Beschallung dieser Party sorgen in diesem Jahr eine zusätzliche, dritte Reihe Lautsprecher im Zuschauerbereich vor den neu getauften Zwillingsbühnen

„Faster“ und „Harder“. Auch die dritte Bühne im Infield, die neue „Louder“-Stage, hatte bislang nur einige Delay- Lautsprecher – dort ist von nun an auch mehr Power im Einsatz.

Über 40 Kilometer Bauzaun sind an ihrem Platz und 250 Zelte sowie 300 Container wurden aufgestellt. Einer von ihnen wird zum ersten Mal in der Festivalgeschichte eine Filiale der Deutschen Post beherbergen.

Direkt auf dem Festivalgelände wird es Wacken-Postkarten, limitierte Briefmarken mit ganz vielen Pommesgabel-Händen und einen eigenen Festival-Stempel mit dem legendären Wacken-Schädel geben.

Bereits gestern sind mehrere tausend Metal-Fans in Wacken eingetroffen und haben ihre Lager auf den doch recht nassen Campingflächen aufgeschlagen. Bei bestem Wetter war die Stimmung sehr entspannt – leider endete für einen Besucher schon der erste Tag mit schweren Brandverletzungen.

Die Anreise der rund 15.000 Fans verlief aus Sicht der Polizei reibungslos – lediglich kleinere Staus waren auf den Einfallsstraßen zu verzeichnen. Die Autobahn 23 war durchgängig ohne Behinderungen befahrbar. Wie angekündigt führten Einsatzkräfte von Polizei und Zoll Anfahrtskontrollen durch. Sie checkten 102 Fahrzeuge und 161 Insassen, die der Maßnahme mit viel Verständnis begegneten. Nennenswerte Verstöße registrierten die Beamten bei ihren Überprüfungen nicht.

Das Treiben auf dem Veranstaltungsgelände war ruhig und friedlich – Anzeigen wegen Diebstahls oder wegen Körperverletzungen gingen bei der Polizei bis jetzt nicht ein.

Gegen einen Mann allerdings wurde bereits in der Nacht zu heute ein Ausschluss von der Veranstaltung ausgesprochen, weil er insgesamt zehn „Dixi-Klos“ in Brand gesetzt und damit einen nicht unerheblichen Schaden verursacht hatte. Ihn griff eine Streife unmittelbar nach der Tat auf – bei sich hatte er eine Flasche Spiritus. In seiner Vernehmung räumte der Mann die Sachbeschädigung bereitwillig ein.

Um 20.41 Uhr rückten Polizei und Rettungsdienst gemeinsam aus – ein 16-Jähriger hatte einen Grill mit Spiritus befeuert, worauf zunächst die Flasche und schließlich seine Hände und Beine in Brand gerieten. Der Geschädigte erlitt schwerste Verletzungen und kam mit einem Rettungshubschrauber in eine Hamburger Klinik.

Bad Oldesloe

Big City light: Sommerliches Konzert im KuB

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Valentine & two believers
Foto: Valentine and the two believers/hfr

Bad Oldesloe – Lichterketten, Bierbänke, ein kühles Getränk und gute Musik. „Big City light“ – eine Kooperation des Klngstdt e.V. und des städtischen Kulturbereichs – geht an diesem Wochenende in die nächste Runde. Gleich drei musikalische Acts gibt es am Samstag, 23. Juni ab 20 Uhr im oder am Kultur- und Bildungszentrum Bad Oldesloe zu erleben: Valentine & The Two Believers aus Hamburg sowie die Sängerin Nathalie und das Indie-Folk-Duo Loe X aus Bad Oldesloe.

Nathalie Becker
Foto: Niemeier/KuB/Hfr

Entwickelt wurde das mittlerweile etablierte Konzertkonzept von Kulturchefin Inken Kautter sowie Christian Bernardy und Patrick Niemeier von Klngstdt, die einst schon Gründer und Mitveranstalter des erfolgreichen Klangstadt Open Airs am Poggensee waren.

„Wir wollen einfach gute Rock- und Popmusik in unserer Stadt stärken und das mit auch mal ungewöhnlichen Formaten. Jetzt, während es das Klangstadt Open Air aus diversen Gründen aktuell nicht mehr gibt, findet diese Musik in unterschiedlichen Formaten trotzdem eine Heimat. Big City light ist eins davon und es liegt mir besonders am Herzen“, so Niemeier, der auch für das Musikprogramm des Oldesloer Stadtfests verantwortlich war.

Loe X
Foto: Niemeier/Kub/hfr

Zwei der auftretenden Künstler konnte man auch dort schon sehen. Die junge Oldesloer Sängerin Nathalie begeisterte ihr Publikum auf dem Kulturhof und wird nun das Programm bei Big City light eröffnen. Es folgt Loe X aus Bad Oldesloe. Das junge Duo, Jonathan Peters und Lisa Nesti, feierte sogar ihre Auftrittspremiere mit zwei Gigs auf dem Stadtfest. Sie spielen akustischen Indie-Folk mit Singer-Songwriter-Einschlag. Die beiden sind ein echter Geheimtipp und werden sicherlich auch bei Big City light das Publikum für sich gewinnen.

Hauptband des Abends sind Valentine & The Two Believers aus Hamburg. Sängerin Valentina, Gitarrist Malte und Bassist Daniel trafen sich vor neun Jahren auf der Hamburger Reeperbahn. Als Trio knabbern sie an jeder musikalischen Ecke – Chanson, Blues, Polka oder Rock ’n‘ Roll. Mit leisen Geschichten und lauten Krachern verzaubern sie ihr Publikum auf Deutsch, Englisch, Französisch.

„Ich freue mich über diese spannende Kombination aus lokalen Talenten und Valentine & The Two Believers, die das Publikum bei unserem PflasterArt-Straßenkünstlerfestival im vergangenen Jahr schon so begeistert haben“, so Kautter.

Bei gutem Wetter soll das Konzert mit Nathalie, Loe X und Valentine & The Two Believers im Innenhof zwischen KuB-Saal und historischem Rathaus stattfinden. Los geht es um 20 Uhr, Einlass ist ab 19.45 Uhr.

Tickets sind online und in der Stadtinfo in Bad Oldesloe erhältlich. Kurzentschlossene können auch an der Abendkasse im KuB ab einer Stunde vor Veranstaltungsbeginn Tickets erwerben.

 

Preise: VVK: 12,50 / 3,50 Euro (erm.), AK: 15,50 / 5,50  Euro (erm.)

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Kultur

Ahrensburgs Stadtfestmacher zufrieden mit dem Verlauf

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FOTO: SL

Ahrensburg – Die Organisatoren des 34. Ahrensburger Stadtfests zeigen sich im Rückblick sehr zufrieden mit dem Verlauf. Das Wetter spielte drei Tage lang sehr gut mit, alle Bands und Vereine konnten ihre Auftritte absolvieren und es kamen knapp 100 000 Besucher zu dem großen Fest mit zwei Bühnen in der Schlossstadt.

Insgesamt verlief das Fest ruhiger als in den Vorjahren. Zu größeren Vorfällen kam es nicht. Die Polizei musste allerdings eine Person in Gewahrsam nehmen und es gab sieben Anzeigen wegen Körperverletzung. Die Securities berichteten, dass es vor allem in den Nachtstunden  zu größeren Problemen kam. Offenbar Angetrunkene sorgten für Unruhe nachdem die Bühne und die Buden bereits geschlossen waren.

Ärgerlich war auch erneut, dass die an die Festmeile angrenzenden Discounter es mit dem Jugendschutz nicht so ganz genau nahmen. Ohne größere Diskussionen konnte man beobachten, wie ältere Jugendliche Alkohol in großen Mengen kauften und diesen noch im Vorraum an Jüngere übergaben. Vor dem CCA und hinter dem Kettenkarussell an der Großen Straße kam es erneut zu den größten Zusammenkünften von zum Teil auch Minderjährigen, die Alkohol ab den Nachmittagsstunden bis in die Nacht konsumierten. Dafür können aber die Organisatoren nichts. Gespräche mit den Discountern hätten im Prinzip keine Wirkung gehabt. Der Umsatz sei quasi durch die Ketten schon fest eingeplant.

Positiv sei es gewesen, dass sich von Jahr zu Jahr mehr junge Mitbürger auch das ganz normale Stadtfestprogramm anschauen. Es kommt so vor den Bühnen zu einer Durchmischung der Generationen, so wie sich die Veranstalter das schon länger gewünscht hatten. Das seit zwei Jahren kein Discotower mehr existiere, sei nicht mehr negativ ins Gewicht gefallen und im Prinzip auch bei den Jugendlichen gar kein Thema mehr, sind sich die Organisatoren sicher. Viel mehr sei im Bühnenprogramm halt für alles etwas dabei gewesen.

DJ Martin Hoefling, auch bekannt von Ahrensburg.TV

Gut angeommen wurde auch erneut das Vereinsprogramm sowohl auf den Bühnen als auch im gemütlichen Vereinsdorf sowie die kultige Open-Air-Stadtfest Disco mit DJ Martin Hoefling am Freitag und Sonnabend jeweils ab 18 Uhr in der Manhagener Allee. Dieses Projekt hat sich längst zu einer Tradition und zu einem Hot-Spot auf dem Fest entwickelt, der viele Besucher anzieht. Unterschiedliche Bereiche mit unterschiedlichen Atmosphären und Programmen zu schaffen, sei ein Ansatz, der in den nächsten Jahren noch verstärkt werden könnte. Auch habe eine Auflockerung der Standaufbauten auf dem Rondell stattgefunden. Die Neuordnung sei sehr gut angekommen, so Organisator Stephan Schächterle von „Schächterle Events und Consulting“ aus Bad Oldesloe, der das Fest gemeinsam mit der Kaufleutevereinigung „Ahrensburger Stadtforum“ auf die Beine stellt.

„Rükkenwind“

Highlights in Sachen Publikumsaufkommen waren natürlich das DJ Duo „Stereoact“, aber auch die PUR-Coverband „Abenteuerland“ und die Newcomer von „Rükkenwind“ konnte sich über großen Zuspruch freuen. An der Bühne in der Hagener Allee, die wieder von Antje Karstens und ihren Mann Peter vom Stadtforum betreute wurde, versammelten sich unterschiedliche GEnerationen und feierten mit unterschiedlichen Coverbands. Dort war eher Blues, Latin und Rock-Pop zuhause.

Einen Überraschungsauftritt legte die Ahrensburger Tanzschule „Tanzfabrik“ hin und sorgte damit in der Hagener Allee zum Abschluss am Sonntag dafür, dass vor der Bühne bis zum letzten Ton noch richtig Stimmung war.

Im nächsten Jahr soll es am zweiten Juniwochenende dann mit dem 35. Ahrensburger Stadtfest weitergehen. Neue Ideen gebe es schon, aber die würden noch nicht verraten, so die Organisatoren. Zunächst wolle man das vergangenen Stadtfest fertig analysieren. Mit der gut eingespielten Kooperationen seien beide Seiten wieder sehr zufrieden gewesen.

 

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Politik und Gesellschaft

Kulturpolitische Sprecherin der Grünen: „Das KuB ist großartig“

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Kautter (li.), Fritzen und Janson im Oldesloer KuB.
Foto: Büro Fritzen/hfr

Bad Oldesloe – Die kulturpolitische Sprecherin der Landtagsfraktionen Bündnis 90/Die Grünen, Marlies Fritzen, besuchte das Oldesloer Kultur- und Bildungszentrum (KUB) und zeigte sich beeindruckt von dem, was hier auf die Beine gestellt wurde und wird.

„Das KuB ist großartig. Es schafft einen Ort für Begegnung und kulturelle Bildung für alle Bürger. Wo andere Kommunen oft als erstes bei der Kultur sparen, setzt Bad Oldesloe einen gegenteiligen Akzent. Der Stadtvertretung kann man nur danken für diese mutige Entscheidung: Chapeau, Bad Oldesloe!“, sagt Fritzen.

Insbesondere das Konzept, welches die unterschiedlichsten Akteure unter einem Dach vereint, ist in den Augen der Landtagsabgeordneten Fritzen vorbildlich.

„Kulturelle Bildung ist kein Luxus sondern die Grundlage für eine gleichberechtigte Teilhabe aller Menschen an der Gesellschaft. Mit dem Zusammenspiel von VHS, Musikschulen, freier Szene und städtischem Veranstaltungsprogramm wird dieser Gedanke super umgesetzt.“

Die KuB-Managerien Inken Kautter freut sich indes, über die große Aufmerksamkeit, die das Kultur- und Bildungsangebot auch außerhalb Bad Oldesloe erhält: „Toll, dass Frau Fritzen sich persönlich ein Bild von den kulturellen Einrichtungen in der Fläche macht. Besonders gefreut habe ich mich über ihre Anerkennung  des großen Engagements der Stadt Bad Oldesloe im Bereich Kultur und Bildung.“ 

„Gute Kultur- und Bildungsangebote wie auch städtische Erholungs- und Naturschutzräume sind ein wichtiger Standortvorteil. Dies ist Voraussetzung für eine hohe Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger und spielt auch bei der Ansiedlung von Betrieben eine immer wichtigere Rolle.“ begründet Wilfried Janson, der als Fraktionsvorsitzender der Oldesloer Grünen den Termin begleitete, das mutige Engagement der Stadt Bad Oldesloe.

„Ich bin wirklich sehr beeindruckt und wünsche dem KuB viel Erfolg und begeisterte Besucherinnen und Besucher.“ fasst Marlies Fritzen den Besuch zusammen.

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