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Ratgeber

Ahrensburg: Vortrag über Demenz

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Dr. Tibor Simonsen
Foto: Solcher/HSK

Ahrensburg – Die Menschen werden im Schnitt immer älter. Das bringt nicht nur positive Folgen mit sich. Denn gleichzeitig steigt zum Beispiel das Risiko, im Alter an Demenz zu erkranken. So vielfältig wie die Menschen sind die Erscheinungsformen und der Krankheitsverlauf. Die eine Alzheimerkrankheit gibt es nicht. Die Entwicklung langfristig erfolgreicher Therapien gestaltet sich darum als schwierig.

Die Medizin versucht, geeignete Diagnoseverfahren und Messparameter („Biomarker“) zu finden. Für Betroffene und Angehörige stellen sich bei der Diagnose viele Fragen: Welche Bedeutung hat die Demenz für meinen Alltag? Wie kann ich mit der Erkrankung umgehen? Welche medizinischen Möglichkeiten habe ich?

Am Donnerstag, den 21. September, informiert Herr Dr. Tibor Simonsen von 18.00 – 19.30 Uhr in der Stadtbücherei  zu diesen Fragen um Alltag und Medizin im Vortrag „Demenz in Zeiten der Biomarker“. Der Eintritt ist kostenlos.

Veranstalter sind die Alzheimergesellschaft Stormarn, die Stadtbücherei Ahrensburg und die Volkshochschule Ahrensburg.

Anmelden können Sie sich vor Ort in der Stadtbücherei Ahrensburg oder unter (04102)77-171 bzw.  77-172, stadtbuecherei@ahrensburg.de. Auch die Alzheimergesellschaft Stormarn nimmt Ihre Anmeldungen unter (04102) 82 82 82 und mail@alzheimer-stormarn.de entgegen.

Kuzrbiographie:

Dr. Simonsen leistete im Anschluss an das Abitur 4 Jahre lang Sanitätsdienst bei der Bundeswehr und erwarb dort sein Krankenpflegediplom. Danach studierte er an der Universität Hamburg Humanmedizin und ist seit 2005 Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, seit 2008 auch der Geriatrie. Seit 2015 leitet Dr. Simonsen die Abteilungen für Gerontopsychiatrie und Psychotherapie sowie für komorbide Störungen mit Suchtthematiken im Heinrich-Sengelmann-Krankenhaus.

Seit 1994 findet am 21. September der Weltalzheimertag statt. In diesem Jahr macht auch die Stadtbücherei Ahrensburg zusammen mit der Volkshochschule Ahrensburg und der Alzheimergesellschaft Stormarn auf die Situation der Betroffenen aufmerksam.

 

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Bad Oldesloe

A21 zwischen Bad Oldesloe und Bargteheide am Sonntag voll gesperrt

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EInbahnstraße (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Bad Oldesloe – Der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein (LBV.SH) hat mitgeteilt, dass die A21 zwischen der Anschlussstelle Bad Oldesloe-Süd bis zum Autobahnkreuz Bargteheide – inklusive des Übergangs zur B404 – in beiden Richtungen vom Sonntag, 13. September ab 8 Uhr bis Montag, 14. September 5 Uhr voll gesperrt werden muss. Danach ist die A21 wieder regulär befahrbar.

Hintergrund hierfür sind laut LBV SH dringende Reinigungs- und weitere Wartungsarbeiten wie die Reparatur von Schutzplanken, das Spülen der Entwässerungseinrichtungen, das Baum- und Heckenpflegearbeiten, das Ersetzen und Richten von Verkehrszeichen und Leitpfosten sowie weitere kleinerer Gewerke. Diese Tätigkeiten zum Erhalt der Verkehrssicherheit sind aus Arbeitsschutzgründen nur mit einer Vollsperrung möglich.

Die Umleitungen erfolgen über die ausgewiesene U100, ausfahrend an der Anschlussstelle Bad Oldesloe-Süd durch die Stadt Bad Oldesloe zur A1 Anschlussstelle Bad Oldesloe, sowie über die U1 von der A1 an der Anschlussstelle Bad Oldesloe ausfahrend, durch die Stadt Bad Oldesloe zur A21 Anschlussstelle Bad Oldesloe-Süd.

Die Verkehrsführung wurde mit der Polizei, der Verkehrsbehörde, dem Kreis, dem Amt, den Gemeinden abgestimmt. Der LBV.SH bittet, sich auf die weiteren Arbeiten einzustellen, den ausgeschilderten Umleitungen zu folgen sowie um rücksichtsvolles Verhalten zum Schutze der Menschen auf der Baustelle.

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Bad Oldesloe

Hitze im Kreis Stormarn: Tipps vom Klinik-Fachmann

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Sommerhitze Symbolfoto: Cherris/shutterstock

Bad Oldesloe – Wegen der besonders heißen Temperaturen hat der Deutsche Wetterdienst eine offizielle Hitzewarnung für den Kreis Stormarn herausgegeben.

Es gibt auch in Stormarn momentan Temperaturen über 30 Grad.

Kopfschmerzen, Schwindel, Kreislaufprobleme sowie allgemeines Unwohlsein sind die typischen Symptome. Kleine Kinder, chronisch Erkrankte und ältere Menschen reagieren empfindlicher auf Flüssigkeitsverlust, zum Beispiel durch Schwitzen, weil bei ihnen der Anteil von Flüssigkeit am Körpergewicht nur 50 Prozent ausmacht.

„Besonders gefährlich sind der Flüssigkeitsmangel und die direkte Hitzeeinwirkung auf den Kopf“, erklärt Michael Schwitzer, Oberarzt Innere Medizin in der Asklepios Klinik Bad Oldesloe.

Der Mangel an Flüssigkeit im Körper ist dabei Folge von zu geringer Flüssigkeitsaufnahme und einem großem Flüssigkeitsverlust durch Schwitzen.

„Die Patienten klagen dann über Kopfschmerzen, Schwindel, Kreislaufprobleme und allgemeines Unwohlsein. Aber auch eine Bewusstseinstrübung kann eine ernstzunehmende Folge der Hitze sein“, so Michael Schwitzer, der die zentrale Aufnahme der Asklepios Klinik Bad Oldesloe leitet.

Insbesondere kleine Kinder, chornisch Erkrankte sowie alte und kranke Menschen müssen in dieser Jahreszeit besonders vorsichtig sein, warnt der Notfallmediziner.

Zehn „goldene Regeln“ der Mediziner


Während die meisten Menschen die Sommerwärme voll genießen, sollten vor allem ältere Menschen und Kinder vernünftig mit der Hitze umgehen. Diese Tipps haben die Experten der Asklepios Kliniken:


1. Tragen Sie luftige Kleidung.
2. Halten Sie sich in kühlen Räumen auf.
3. Vermeiden Sie ungewohnte körperliche Anstrengung.
4. Setzen Sie sich nicht der prallen Sonne aus (z.B. bei der Arbeit im Garten).
5. Gönnen Sie sich eine verlängerte Mittagspause, machen Sie Siesta.
6. Bevorzugen Sie leichte Kost wie Gemüse, Fisch oder Obst.
7. Trinken Sie mehr als sonst, „immer über den Durst“, aber keinen Alkohol.
8. Bei Hitze verbraucht der Körper mehr Natrium. Deshalb ist es ratsam, natriumreiches Mineralwasser zu trinken und sich eine Extraprise Kochsalz zu gönnen.
9. Tragen Sie eine helle Kopfbedeckung, wenn Sie in der Sonne unterwegs sind. 10. Lassen Sie niemals Kinder oder Haustiere in einem geparkten Auto zurück.

Gefühlte Temperaturen
Die sogenannte gefühlte Temperatur weicht von der tatsächlich gemessenen Temperatur ab. Sie wird anhand von Luftfeuchte, Strahlung, Wind,  tatsächlicher Temperatur sowie dem menschlichen Verhalten (Aktivität und Bekleidung) berechnet und hängt zudem bedeutend vom jeweiligen Individuum ab.

Flüssigkeitsverlust und Durst
Bei großer Hitze geht mit dem Körperwasser immer auch das Natriumsalz mit verloren. Und zwar vor allem aus den Körperzellen einschließlich Nervengewebe. Diese trocknen dann regelrecht aus. Man wird dadurch müde und matt, die Reaktionsfähigkeit lässt nach, was unter anderem im Straßenverkehr riskant ist.

Im Extremfall kann es zu regelrechten Verwirrtheitszuständen kommen. Aber auch das Herzkreislaufsystem ist gefährdet durch ein Versacken des Blutes mit Blutdruckabfall und durch Eindicken des Blutes mit Thrombose und Embolie.

Da im Alter auch das spontane Durstgefühl nachlässt, lautet eine der goldenen Regeln „Trinken Sie über den Durst“.

In Einrichtungen wie Heimen oder Krankenhäusern wird regelmäßig zum Trinken animiert und an Hand von Trinkplänen die Flüssigkeitsaufnahme auch kontrolliert.

Ältere Autofahrer sollten ebenfalls ein Prinzip der Regelmäßigkeit pflegen, nämlich eine Pause zum Abkühlen und Trinken alle zwei Stunden einlegen. Dies ist umso wichtiger, da die fehlende Wärmeabgabe im überhitzten Auto  fatale Folgen für Reaktionsvermögen und Körperkreislauf hat.

Im Notfall immer 112 anrufen!

Wenn es zu einem Hitzschlag oder Kollaps gekommen ist oder der Verdacht besteht, ist sofort der Rettungsdienst unter der Telefonnummer 112 zu verständigen.

Bringen Sie den Betroffenen an einen kühlen Ort, lockern Sie seine Kleidung, kühlen sie mit feuchten Tüchern ab und reichen Sie Getränke, nicht zu kühl und nicht zu viel auf einmal.

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Schleswig-Holstein

Polizei warnt vor betrügerischen Anrufen

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Seniorenbetrug am Telefon Symbolfoto: Andrey_Popov / Shutterstock

Lübeck – Seit Ende Juni / Anfang Juli dieses Jahres haben sich erneut zahlreiche Personen bei der Polizei gemeldet und berichtet, dass sie Anrufe von vermeintlichen Angehörigen oder auch von angeblichen Polizisten erhalten haben. Die Polizeidirektion Lübeck möchte hiermit erneut vor dieser Masche warnen.

Die Anrufe erfolgten stets nach der gleichen Vorgehensweise: Am Telefon gibt sich entweder wahlweise der Enkel, die Nichte oder ein anderer Angehöriger zu erkennen und schilderte eine finanzielle Notsituation (so genannte Enkeltrickbetrüger)

oder

es ruft jemand an, der sich am Telefon als Polizeibeamter ausgibt. Unter Darstellung eines fiktiven Sachverhaltes, (zum Beispiel: eine Bande ausländischer Übeltäter sei in der jeweiligen Region unterwegs, um den/die Geschädigte zu bestehlen), versuchen der/die Täter, Hinweise auf Wertgegenstände, Schmuck oder Bargeld zu erlangen.

Glücklicherweise waren die Angerufenen zumeist misstrauisch und konfrontierten den Anrufer mit den offensichtlich kriminellen Absichten, beendeten das Gespräch und informierten über 110 die Polizei.

Dennoch zeigen die Fälle aus der jüngsten Zeit, dass weiterhin versucht wird, mit diesen Anrufen Geld zu gelangen. Zumeist handelt es sich bei den betroffenen Personen um lebensältere Menschen, deren Festnetznummern im örtlichen Telefonbuch hinterlegt sind und die in einer augenscheinlich gutsituierten Wohngegend leben.

Die Polizei kann hinsichtlich derartiger Anrufe beraten.

Sprechen Sie am Telefon nie über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse. Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Geben Sie Betrügern keine Chance, legen Sie einfach den Hörer auf. Nur so werden Sie diese Anrufer los. Das ist keinesfalls unhöflich”.

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