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Bad Oldesloe

Dramatische Einbrecherflucht: Verfolgungsfahrt quer durch Stormarn

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Foto: Jaro Mirchalabala/ shutterstock.com

Lübeck / Bad Oldesloe / Hamburg – In der Nacht von Montag auf Dienstag (25. Juli 2017) versuchten drei Männer einen Tresor aus einer Lagerfirma in Lübeck St. Lorenz zu entwenden. Am Tatort wurde das Trio jedoch beobachtet, Zeugen alarmierten die Polizei. Anschließend flüchteten die Männer in einem BMW auf der A1 in Richtung Hamburg. Im Zuge der Verfolgungsfahrt fuhren sie auf der BAB21 als Geisterfahrer entgegen gesetzt der Fahrtrichtung und begingen diverse weitere Verkehrsverstöße. Zwei Fahrzeuginsassen konnten zu Fuß flüchten, der Fahrer des BMW wurde schließlich in Hamburg von starken Polizeikräften gestellt und festgenommen.

1. Akt: Einbruchdiebstahl in Lübeck St. Lorenz Gegen 04:20 Uhr bemerkte ein 26-jähriger Lübecker die optische Alarmanlage einer Lagerfirma in der Straße Bei der Lohmühle in Lübeck. Kurz darauf kamen ihm zwei Männer aus einem Büro der Firma entgegen. Als diese den Zeugen erkannten, flüchteten sie zu einem abseits geparkten BMW, der mit einer weiteren Person besetzt war.

Das Trio flüchtete in dem BMW in Richtung der BAB1. Beamte des 2. Polizeireviers Lübeck konnten am Tatort feststellen, dass die Tatverdächtigen offenbar in ein Büro der Lagerfirma eingebrochen waren und dort unter anderem einen Tresor zum Abtransport bereitgestellt hatten. In dieser Sache ermittelt die Kriminalpolizei wegen des Verdachts des besonders schweren Falls des Diebstahls. Sachdienliche Zeugenhinweise werden unter der Telefonnummer 0451-1310 entgegen genommen.

2. Akt: Flucht der Tatverdächtigen über die BAB 1 in Richtung Hamburg Nach dem erfolgten Einbruchdiebstahl in Lübeck flüchtete das Tätertrio in einem grauen BMW X5 auf der BAB1 in Richtung Hamburg. Beamte des Polizei-Autobahn-und Bezirksreviers Bad Oldesloe erkannten das Fluchtfahrzeug und nahmen die Verfolgung auf.

Der BMW wurde weiter mit stark überhöhter Geschwindigkeit in Richtung Hamburg geführt. Anhaltesignale wurden konsequent ignoriert, die Funkstreifenwagenbesatzungen durch das Fahrverhalten stark gefährdet. Am Autobahnkreuz Bargteheide fuhren die Tatverdächtigen von der BAB1 ab und setzten ihre Fahrt im Anschluss auf der BAB 21 entgegen gesetzt der Fahrtrichtung als Geisterfahrer in Richtung Kiel fort. Auf Regennasser Fahrbahn gefährdete der BMW-Fahrer dabei massiv entgegenkommende Verkehrsteilnehmer und beging diverse Verkehrsverstöße.

Plötzlich stoppte der BMW, zwei Männer sprangen aus dem Fahrzeug und flüchteten in unbekannte Richtung. Das Fluchtfahrzeug wurde anschließend gewendet und nun in korrekter Fahrtrichtung von der BAB 21, über die BAB 1 nach Hamburg geführt.

Im Bereich der Baustelle auf der BAB 1 erreichte der Flüchtige Geschwindigkeiten von bis zu 160 km/h. Die Polizei sucht in diesem Zusammenhang weitere Personen, die durch das Fahrverhalten des Flüchtigen geschädigt oder gefährdet wurden. Sachdienliche Hinweise nimmt das Polizei-Autobahn-und Bezirksrevier Bad Oldesloe unter der Telefonnummer 04531-17060 entgegen.

3. Akt: Erfolgreiche Festnahme des flüchtigen BMW-Fahrers in Hamburg Das Fluchtfahrzeug wurde von der BAB1 über die BAB24 zur Anschlussstelle Hamburg Jenfeld und von dort aus ins Hamburger Stadtgebiet geführt. Mit Geschwindigkeiten von über 120 Km/h, diversen Rotlichtfahrten und weiteren Verkehrsverstößen durchquerte der BMW die Rodigallee. Durch die Einbindung starker Polizeikräfte aus Hamburg konnte das Fluchtfahrzeug schließlich dort gestoppt werden. Dabei verletzte sich ein Polizeibeamter leicht, ein Funkstreifenwagen wurde durch das rollende Fluchtfahrzeug beschädigt.

Der Fahrzeugführer, ein 43-jähriger, im Landkreis Stade gemeldeter Mann, wurde durch die Beamten festgenommen und der Kriminalpolizei zugeführt. Gegen ihn wird unter anderem wegen des Verdachts des besonders schweren Falls des Diebstahls, der Gefährdung des Straßenverkehrs und des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr ermittelt. In dem sichergestellten Fluchtfahrzeug konnten die Beamten Tatwerkzeuge und mögliches Stehlgut feststellen.

4. Akt: Weitere Ermittlungen Die Suche nach den zwei flüchtigen Männern dauert weiter an. In diesem Zusammenhang bittet die Polizei um Zeugenhinweise. Gesucht werden der Beschreibung nach zwei 170cm-180cm große Männer mit kahlgeschorenen Köpfen.

Beide Personen waren mit Trainingsjacken bekleidet, eine der Jacken war blau und an den Seiten mit roten Streifen versehen. Zudem trugen die Tatverdächtigen weiße Turnschuhe. Sachdienliche Hinweise nimmt die Lübecker Kriminalpolizei unter der Telefonnummer 0451/ 1310 entgegen.

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Bad Oldesloe

Bart ab!? Leserbrief zur möglichen FFP2-Maskenpflicht

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Uns hat ein Leserbrief zur Diskussion um das verpflichtende Tragen von FFP2-Masken erreicht, den wir an dieser Stelle in vollständiger Länge veröffentlichen.

Archivfoto: Zoll Hamburg/hfr

Seit etwa 10 Monaten verfolgt uns die Corona-Pandemie und deren Bekämpfung mit Schließungen, Einschränkungen und immer wieder neuen Regeln. Nachdem es trotz eines Lockdowns nicht gelungen ist, die zweite Welle in Deutschland nachhaltig zu brechen, ist jetzt – als verschärfende Maßnahme – u.a. das verpflichtende Tragen von FFP2-Masken als Mund-Nasen-Schutz im Gespräch, da diese im besten Fall bis zu 94% der Viren sowohl beim Ein- wie auch Ausatmen filtern können. Sobald die Maske feucht wird – z.B. durch den eigenen Atem – , verringert sich diese Schutzleistung allerdings.

Bei dieser Masken-Pflicht muss aber unbedingt bedacht werden, dass der optimale Effekt eben nur eintritt, wenn die Maske perfekt sitzt und möglichst nur einmal getragen wird. Das heißt, dass z.B. der eingearbeitete Nasenbügel eng den Nasenrücken umschließen muss oder dass kein 3-Tage- oder Vollbart den Sitz beeinträchtigen darf.

Die Kosten einer FFP2-Maske bewegen sich derzeit zwischen 1 und 4 Euro. Eine Reinigung der Einmal-Masken ist nur bedingt möglich und der Schutz danach zweifelhaft. Ferner ist es für den Verbraucher schwer, die zertifizierten FFP2-Masken von den “Fakes” der “Kriegsgewinnler” (z.B. Im Internet) zu unterscheiden. Denn auch CE-Zeichen lassen sich problemlos fälschen. Und da schon heute die Kontrolle von Verstößen die entsprechenden Kontrolleure (Verkaufspersonal, Polizei, Sicherheitspersonal,…) überfordert, ist zu bezweifeln, dass Bartträger ggf. aufgefordert werden, sich zu rasieren, der Sitz der Nasenbügel nachjustiert oder die Zertifizierung überprüft wird.

Bei allen Faktoren der realen – im Alltagsgebrauch – Vor- und Nachteile, stelle ich mir die Frage, ob es wirklich sinnvoll ist, die Bevölkerung, die die Pandemie bisher mit “Bordmitteln” bekämpft hat, mit einer weiteren – und zwar kostspieligen – Bevormundung zu demotivieren.

Ich würde vorschlagen, die schon jetzt geltenden Bestimmungen und Regeln konsequent umzusetzen, zu kontrollieren und ggf. zu ahnden, statt sich auf einen kurzatmigen Aktionismus zu verlegen, der die Bevölkerung immer weiter verunsichert und demotiviert.

Hardy Fürstenau, Bad Oldesloe

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Bad Oldesloe

Am Dienstag keine neuen Corona-Impftermine wegen Lieferengpass

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Bad Oldesloe – Von einem Lieferengpass bei dem Corona-Impfstoff von BioNtech/Pfizer ist auch das Impfzentrum in Bad Oldesloe betroffen. Am heutigen Dienstag werden daher zunächst keine neuen Termine vergeben.

Bild von Katja Fuhlert auf Pixabay

Kurzfristig wurde am vergangenen Freitag der EU-Kommission und über diese den EU-Mitgliedstaaten mitgeteilt, dass BioNtech/Pfizer wegen Umbauten von Produktionsstätten die bereits zugesagte Liefermenge für die nächsten drei bis vier Wochen nicht wird vollständig einhalten können.

Nach Angaben von BioNtech/Pfizer dienen die Umbauten dazu, die Kapazitäten ab Mitte Februar zu erhöhen.

Derzeit liegen dem schleswig-holsteinischen Gesundheitsministerium keine Informationen zum weiteren Lieferzeitplan und Lieferumfang des BioNtech/Pfizer–Impfstoffs nach Deutschland und damit auch nach Schleswig-Holstein vor.

Dementsprechend werden entgegen der bisherigen Ankündigung, am morgigen Tag (19. Januar), keine neuen Erstimpfungstermine über die bekannten Hotlines und das online-Portal www.impfen-sh.de für die Impfzentren vergeben werden können.

Bereits in den vergangenen Wochen gebuchte Termine in den Impfzentren für Erst- oder Zweitimpfung bleiben davon unberührt und finden wie gebucht statt. Gleiches gilt für Impfungen in Krankenhäusern und in Altenpflegeeinrichtungen.

Sobald nähere Informationen zum Lieferzeitplan und Lieferumfang durch Hersteller und das Bundesgesundheitsministerium vorliegen, wird das Gesundheitsministerium informieren.

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Bad Oldesloe

Brand in Mehrfamilienhaus in Bad Oldesloe: Bewohnerin (83) von Feuerwehr gerettet

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Bad Oldesloe – Gestern, gegen 12:30 Uhr, ist in der Küche einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus mit neun Wohneinheiten, in der Segeberger Straße in Bad Oldesloe, ein Feuer ausgebrochen.

Oldesloer Feuerwehr im Einsatz Archivfoto: SL

Die 83-jährige Wohnungsinhaberin wurde mit Verdacht auf Rauchgasintoxikation in ein Krankenhaus gebracht.

Durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr konnte den Brand schnell gelöscht und ein Übergreifen auf weitere Wohnungen verhindert werden.

Es entstand ein geringer Gebäudeschaden in noch unbekannter Höhe.

Die Kriminalpolizei in Bad Oldesloe hat die Brandstelle beschlagnahmt und die Ermittlungen aufgenommen.

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