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Lübeck

Lübeck: Zwei 15-Jährige mit Messer verletzt

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Polizei im Einsatz
Foto: SL Archiv

Lübeck – In der Nacht von Samstag auf Sonntag (16. Juli 2017) wurden bei einer gewaltsamen Auseinandersetzung in Lübeck St. Lorenz zwei Jugendliche im Alter von 15 Jahren durch Messerstiche verletzt. Die genauen Hintergründe des voran gegangenen Streits zwischen den jungen Männern stehen noch nicht eindeutig fest, die Ermittlungen dauern an.

Kurz nach Mitternacht gerieten am Sonntag (16.07.2017) auf dem Marquardplatz in Lübeck St. Lorenz mehrere Personen in Streit. Im Zuge der folgenden Auseinandersetzung wurde dabei ein 23-jähriger Lübecker von zwei 15-jährigen Jugendlichen angegriffen und gemeinschaftlich geschlagen.

Nach bisherigen Erkenntnissen soll der 23Jährige daraufhin die beiden Angreifer mittels eines Messers verletzt haben. Als die alarmierten Polizeibeamten am Tatort erschienen, kamen ihnen die zwei 15-jährigen Jugendlichen entgegen. Sie wiesen mehrere blutige Schnittverletzungen auf und versuchten erneut den 23-jährigen anzugreifen.

Dabei kam es auch zu Widerstandshandlungen mit der Polizei. Diese setzte Pfefferspray ein, danach beruhigte sich die Lage. Im Rahmen der Sachverhaltsaufnahme stellten die Beamten mehrere Messer sicher. Die konkreten Tatumstände und Hintergründe des Streits stehen noch nicht fest. Die beiden 15-jährigen Lübecker wurden zwecks weiterer Behandlung in ein Krankenhaus gebracht. Bei den Stichwunden handelt es sich nach derzeitigem Kenntnisstand um oberflächliche Verletzungen.

Das Kommissariat 11 der Lübecker Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Es besteht unter anderem der Verdacht der gefährlichen Körperverletzung, Bedrohung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

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Norddeutschland

A1: Urlaubsverkehr und Strandbesucher sorgen für Staus

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Autobahnstau
Symbolfoto: Christian Müller/Shutterstock

Reinfeld/Lübeck/Hamburg – Wer in Richtung Ostsee und Dänemark fahren möchte, beziehungsweise heute Abend von der Ostsee und der Travemünder Woche zurück in Richtung Hamburg fährt, sollte die A1 meiden.

Seit dem Sonnabendmorgen staut sich der Verkehr in Richtung Ostsee immer wieder auf mehreren Kilometern. Auch in Stormarn kam es immer wieder zu Stau und Stop- und Go-Bildungen. Zwischen Reinfeld und Lübeck erreichte der Stau bereits zwischenzeitlich Längen von zehn Kilometern.

Auch auf der A7 und in Richtung Nordsee kommt es immer wieder zu Staus.

Vor allem ist daran zu denken, bei Staus an die Rettungsgasse zu denken. Sie kann Leben retten.

 

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Lübeck

Messerangriff im Linienbus: Keine Hinweise auf Terror-Hintergrund

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Polizeisperrung
Symbolfoto: U J Alexander/shutterstock.com

Lübeck – Im Lübecker Stadtteil Kücknitz kam es heute, 20. Juli, in einem Bus der Linie 30 zu einem Messerangriff in einem Bus, der in Richtung Travemünde unterwegs waren.

Ein 34-jähriger Fahrgast, ein deutscher Staatsangehöriger aus Lübeck,  stach plötzlich und unvermittelt kurz vor 14 Uhr auf mehrere Fahrgäste ein. Die Polizei bestätigt kurz vor 15 Uhr via Twitter “einen größeren Polizeieinsatz”:

Der Angriff ereignete sich in einem Gelenk-Bus, bei dem nach bisherherigen Erkenntnissen mindetens eine Person schwer verletzt und mehrere weitere Personen leicht verletzt wurden.

Medienberichte über eine getötete Person stimmen nicht.  Im Bus befand sich außerdem ein verdächtiger Rucksack, der offenbar mit einer brennbaren Flüßigkeit gefüllt war. “Der Rucksack wurde durch Mitarbeiter des Munitionsräumdienstes Schleswig-Holstein überprüft. Es befand sich Brandbeschleuniger, aber kein Sprengstoff in dem Rucksack. Der Rucksack wurde gesichert”, so die Polizei.

Zuerst berichteten die Lübecker Nachrichten und der NDR von dem gewalttätigen Zwischenfall.

Die Polizei äußert sich direkt nach der Tat zurückhaltend und bat darum, von Spekulationen Abstand zu nehmen. In den sozialen Netzwerken verbreiteten sich allerdings trotzdem schnell Gerüchte. Viele erste Kommentare richteten sich gegen Flüchtlinge und sprachen – ohne jegliche Bestätigung – von einer Terrorgefahr.

“Es liegen keinerlei Hinweise auf eine politische Radikalisierung des Mannes vor. Es liegen derzeit auch keinerlei Hinweise auf einen terroristischen Hintergrund vor”, so die Polizei zu den ersten Ermittlungsergebnissen. Innenminister Hans Joachim Grote erklärte, es handle sich um einen Mann mit iranischen Wurzeln, der allerdings in Deutschland geboren und aufgewachsen sei.  Er soll Mitarbeiter der Bundeswehr gewesen sein.

“Die genaue Anzahl der Verletzten ist noch unklar. Es gab keine Toten. Nach bisherigen Erkenntnissen wurde eine Person schwer verletzt. Die Hintergrunde zu der Tat sind noch unklar und Gegenstand der noch andauernden Ermittlungen”, heißt es von Seiten der Polizei Lübeck und er Staatsanwaltschaft.

Schleswig-Holsteins Innenminister Hans-Joachim Grote (CDU) hat seine Teilnahme an der Eröffnung der Travemünder Woche nach dem mutmaßlichen Anschlag abgesagt.

Welche Auswirkungen die Tat auf das Sicherheitskonzept der Travemünder Woche oder auf andere Veranstaltungen in Lübeck wie das Belt-Festival haben könnte, steht noch nicht fest.

Die Polizei hat ein Bürgertelefon eingerichtet (0451/29079319).

Die Polizei hat den Bereich um den Tatort weiträumig abgesperrt. Der Zugverkehr in Richtung Kücknitz wurde eingestellt. Die Tat soll mit einem Küchenmesser durchgeführt worden sein. Offenbar überwältigten andere Fahrgäste den Täter. Der Busfahrer öffnete geistesgegenwärtig die Türen, so dass die Passagiere fliehen konnten.

Die Polizei bittet darum, dass sich Zeugen und auch Busmitfahrer melden.

“Der Bus war voll besetzt. Viele der Fahrgäste und Zeugen haben den Tatort verlassen, bevor ihre Personalien von der Polizei aufgenommen werden konnten.

Diese Fahrgäste werden dringend gebeten sich mit der Polizei unter der Nummer des eingerichteten Bürgertelefons 0451 / 29079-319 oder 0451 / 29079-303 in Verbindung zu setzen.

 

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Lübeck

Polizei sucht Zeugen: Stein von Brücke auf die A20 geworfen

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Polizei im Einsatz
Symbolfoto: SL

Weede – Das hätte auch in einer Katastrophe enden können. Gestern,19. Juli, haben bislang unbekannte Täter einen Stein von einer Autobahnbrücke auf ein fahrendes Auto geworfen.

Um 14:00 Uhr befuhr ein 69-Jähriger mit seiner 67-jährigen Beifahrerin die Autobahn 20 von Lübeck in Richtung Bad Segeberg. Während der Fahrt bemerkte der Fahrer auf einer Brücke kurz vor Bad Segeberg zwei Personen. Im nächsten Moment schlug ein vermutlich circa 14 cm großer Stein in der Mitte seiner Frontscheibe ein und beschädigte diese.

Die Scheibe wurde glücklicherweise nicht durchschlagen, so dass die beiden Personen unverletzt blieben.

Das Polizei- Autobahn- und Bezirksrevier hat eine Anzeige wegen des gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehrs aufgenommen und sucht in dem Zusammenhang nach Zeugen, die zu dem Tatzeitpunkt verdächtige Personen auf oder in der Nähe einer Autobahnbrücke gesehen haben.

Hinweise nimmt das Polizei- Autobahn- und Bezirksrevier Bad Segeberg unter der Telefonnummer 04551 / 884-0 entgegen. Eine Beschreibung der Personen liegt nicht vor.

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