Folge uns!

Lübeck

Lübeck: Messerstecherei in Linienbus – drei Verletzte

Veröffentlicht

am

Polizei (Symbolbild). Foto: Stormarnlive.de

Lübeck – Am Mittwochnachmittag (12.07) verletzten sich in einem Linienbus in der Moislinger Allee mehrere Personen gegenseitig mit Messern. Bisherigen Ermittlungen der Polizei zufolge ereignete sich gegen 17:55 Uhr in einem Linienbus des Stadtverkehrs Lübeck nach vorangegangenen Streitigkeiten eine tätliche Auseinandersetzung zwischen mehreren männlichen Personen.

In deren Verlauf erlitten zwei Männer aus Lübeck (43 und 29 Jahre alt) sowie ein 35 Jähriger, der aus dem Kreis Herzogtum Lauenburg stammt, oberflächliche Schnittverletzungen. Die Verletzungen wurden in einem Lübecker Krankenhaus ärztlich versorgt. Nach derzeitigem Kenntnisstand besteht keine Lebensgefahr.

Zeitnahe Ermittlungen führten zu dem Hinweis, dass sich in einer Gaststätte in der Moislinger Allee möglicherweise weitere Tatverdächtige aufhalten, die polizeilichen Erkenntnissen zufolge im Besitz einer Schusswaffe sein könnten.

Daher erfolgte ein Zugriff durch das Spezialeinsatzkommando Schleswig-Holstein. Verletzt wurde hier niemand. Insgesamt waren sechs Männer an der Tat beteiligt. Die Ermittlungen führt das Kommissariat 2 der Bezirkskriminalinspektion Lübeck. Vanessa von Hahn

Kreis Ostholstein

Amerikaner (43) verirrt sich mit Liegefahrrad auf die Autobahn

Veröffentlicht

am

Die Autobahnpolizei eskortierte den Radfahrer bis zur nächsten Ausfahrt und damit in Sicherheit. Foto: Polizei

Neustadt – Die Polizei musste einen Radfahrer am Sonnabend auf der A1 zur nächsten Ausfahrt eskortieren. Der Mann (43) aus Florida hatte sich mit seinem Liegefahrrad auf die Autobahn verirrt.

Am Samstagvormittag hatten Verkehrsteilnehmer über Notruf den Liegefahrradfahrer im nördlichen Bereich von Neustadt/H. auf der A1 gemeldet.
Den eingesetzten Beamten des Polizei-Autobahn- und Bezirksreviers (PABR) war klar, dass in diesem Bereich kein Standstreifen für eine solch waghalsige Fahrt vorhanden ist.

Der Radfahrer schwebte in höchster Gefahr.

Schnell konnten die Polizisten den Radfahrer erreichen und ihn absichernd bis zur nächsten Ausfahrt begleiten. Mit Angst im Gesicht und zitternden Knien entschuldigte er sich vielmals.

Mit seinem Liegerad fährt der 43-jährige amerikanische Staatsbürger aus Florida von Oslo nach Barcelona.

Hierbei kam er vom richtigen „Radweg“ ab und nutzte die für ihn nicht zulässige A1. Der Mann wurde dabei von der Landkarte seines Smartphones auf die Autobahn geleitet. Es war ihm eine Lehre und versprach den Polizisten nie wieder mit dem Fahrrad auf der Autobahn zu fahren.

Mit den Worten „Gute Reise“ und einer mündlichen Verwarnung wurde der Amerikaner verabschiedet.

Weiterlesen

Polizei und Feuerwehr

Zwei Schwerverletzte: Gasflaschen explodieren nach Unfall auf der A20

Veröffentlicht

am

Feuerwehr im Einsatz
Symbolfoto: SL

Lübeck – Dramatische und gefährliche Szenen heute auf der A20, in Höhe Kreuz Lübeck, als ein LKW in eine Baustellenabsperrung fuhr und es in der Folge zur Explosion von Gasflaschen kam. Drei Fahrzeuge brannten aus. 

Gegen 14.50 Uhr, kam es im Verlauf der BAB 20, Höhe Kreuz Lübeck, zu einem schweren Verkehrsunfall mit Beteiligung von zwei Lkw.

Einer der Lkw hatte Gasflaschen geladen. Diese sind teilweise explodiert. Der Lkw brannte aus.Zwei Personen wurden bei dem Unfall schwer verletzt.

Und so soll sich der Unfall laut Polizeibericht abgespielt haben:

„Ein Sattelzug, beladen mit Baustoffen, befuhr die BAB 20 auf dem rechten Fahrstreifen in Richtung Bad Segeberg. An der Unfallstelle fanden zur Unfallzeit Bauarbeiten am rechten Fahrbahnrand statt. Hierfür stand ein sogennanter Absicherungsanhänger auf dem rechten Fahrstreifen. Der Anhänger war an einen Lkw angekoppelt. Dieser Lkw hatte Gasflaschen geladen. Auf dem Standstreifen neben diesem Lkw-Zug war noch ein Pkw abgestellt.

Der Fahrer des erst genannten Sattelzuges fuhr aus bislang ungeklärter Ursache in den Absperranhänger hinein. Durch den Unfall wurde der Lkw mit den Gasflaschen gegen die Mittelleitplanke geschleudert, fing sofort Feuer und kam auf dem linken Fahrstreifen zum Stehen.

Der Fahrer dieses Lkw wurde schwer verletzt. Der Sattelzug kam quer auf der Leitplanke zwischen der Durchgangsfahrbahn und dem parallel verlaufenden Abzweiger zum Stehen. Der Fahrer des Sattelzuges wurde ebenfalls schwer verletzt. Der Pkw neben dem Absperranhänger sowie die Sattelzugmaschine fingen im weiteren Verlauf ebenfalls Feuer. In dem Pkw befand sich keine Person“, so Holger Meier, Pressesprecher der Polizei.

Bei dem Fahrer der Sattelzugmaschine handelt es sich um einen 27-jährigen Mann aus Buxtehude. Der Fahrer des Lkw-Zuges mit den Gasflaschen wurde mit dem Rettungshubschrauber ebenfalls ins Krankenhaus eingeliefert.

„Ein Patient wurde mit schweren Brandverletzungen mit dem Rettungshubschrauber in die Lübecker Uniklink geflogen. Der zweite Verletzte wurde nach Herstellung der Transportfähigkeit in die Sana-Klinik in Lübeck verbracht.

Der parallel durchgeführte Löscheinsatz der Feuerwehr gestaltete sich aufgrund des begrenzten Löschwassers als äußert schwierig. Durch das Einrichten eines Pendelverkehrs mit Unterstützung der angrenzenden Freiwilligen Feuerwehren Hamberge und Reinfeld wurden das Feuer auf der Autobahn und der drohende Böschungsbrand bekämpft“, erklärt Matthias Schäfer, Sprecher der Feuerwehr Lübeck.

Ein Mitarbeiter der Wasserbehörde ist vor Ort, um mögliche Umweltschäden, entstanden durch auslaufende Betriebsstoffe, zu bewerten. Auf Anordnung der zuständigen Staatsanwaltschaft Lübeck wurde für die Unfallaufnahme ein Gutachter hinzugezogen. Dieser hat mit der Arbeit begonnen. Die Richtungsfahrbahn „Bad Segeberg“ bleibt bis auf weiteres gesperrt.

Weiterlesen

Kreis Segeberg

Stubben: 19-Jährige stirbt bei Autounfall

Veröffentlicht

am

Polizei im Einsatz
Symbolfoto: SL

Stubben/Neuengörs – Bereits am Freitag, 08. Juni, ist es zwischen Stubben und Neuengörs zu einem tödlichen Verkehrsunfall gekommen.

Um 20:14 Uhr befuhr eine 19-Jährige aus Lübeck mit ihrem Auto die Kreisstraße 7 (Dorfstraße) von Stubben in Richtung Neuengörs. Kurz vor der Ortschaft Neuengörs kam sie in einer Rechtskurve aus bislang ungeklärter Ursache nach links von der Fahrbahn ab und fuhr dort gegen einen Baum.

Die alarmierten Rettungskräfte konnten im Endeffekt nichts mehr für die Lübeckerin tun. Die junge Frau verstarb noch direkt an der Unfallstelle.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Kiel wurde ein Gutachter zur Klärung der Unfallursache hinzugezogen.

Weiterlesen