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Lübeck

Lübeck: Vater verstirbt nach eskaliertem Familienstreit

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shutterstock.com (Symbolfoto)

Lübeck – Bereits am 28. Juni 2017 ereignete sich in einer Wohnung in Lübeck Buntekuh eine körperliche Auseinandersetzung zwischen einem 54-jährigen Mann und seinem 21-jährigen Sohn.

Der Vater wurde dabei so schwer verletzt, dass er am 29.06.2017 an den Folgen seiner Verletzungen verstarb. Das Kommissariat 1 der Lübecker Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Gegen 21.10 Uhr geriet in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses in der Korvettenstraße ein Vater mit seinem Sohn in Streit.

Nach bisherigen Erkenntnissen soll der 21-jährige Sohn seinen 54-jährigen Vater mehrfach bis zum Eintritt der Bewusstlosigkeit geschlagen haben. Die Verletzungen erwiesen sich als so schwerwiegend, dass der Vater am Donnerstag (29.06.2017) in einem Krankenhaus verstarb.

Der Beschuldigte wurde festgenommen. Das Kommissariat 1 der Lübecker Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des Totschlags aufgenommen. Auf Antrag der Lübecker Staatsanwaltschaft wurde der junge Lübecker dem Haftrichter vorgeführt.

Dieser erließ antragsgemäß Untersuchungshaftbefehl. Der Beschuldigte wurde anschließend der JVA Lübeck zugeführt. Die Ermittlungen zu den Tathintergründen dauern an.

Polizei und Feuerwehr

A20: Mann erliegt seinen schweren Brandverletzungen

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Rettungshubschrauber im Einsatz
Archivfoto: SL

Lübeck – Bereits am 12. Juni  kam es im Verlauf der BAB 20, kurz vor dem Autobahnkreuz Lübeck zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem ein Sattelzug in eine Baustellabsicherung gefahren war. Mehrere Fahrzeuge brannten vollständig aus.

Neben dem Fahrer des Sattelzuges wurde auch ein 55-jähriger Mann aus Rheine (Fahrer des Lkw mit den Gasflaschen) schwer verletzt und mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus eingeliefert.

Der 55-jährige Mann ist gestern Mittag im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen erlegen.

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Lübeck

Bodycam: Lübecker Polizisten tragen jetzt Kameras

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Ein Polizist mit einer „Bodycam“. Foto: Polizei

Lübeck – Die Landespolizei Schleswig-Holstein testet in Lübeck für ein Jahr den Einsatz von Körperkameras („Bodycams“) im Rahmen eines Pilotprojektes. Es soll geprüft werden, ob damit die anhaltend hohe Gewaltbereitschaft gegen Polizisten abnimmt.

„Es soll auch geprüft werden, inwieweit die mobile Videoüberwachung als Mittel der visuellen Beweissicherung geeignet ist“, sagt Polizeisprecher Stefan Muhtz.

Das soll mit „Bodycams“ erreicht werden:

Bürger vor Repressalien durch Polizisten schützen und diese wiederum vor ungerechtfertigter Strafverfolgung. Außerdem erhofft sich die Polizeiführung durch die Technik, die Aufklärung von Straftaten deutlich erleichtern zu können.

Das zweite Polizeirevier Lübeck ist eine von drei Dienststellen der Landespolizei, bei denen die Bodycams im Streifendienst zum Einsatz kommen werden. „Unter anderem bei Kontrollsituationen, bei denen mit einer Gefährdung der Polizeikräfte oder unbeteiligter Dritter zu rechnen ist, wird die Kamera eingesetzt“, so Stefan Muhtz.

Polizeidirektor hofft auf Abschreckung

„Ich erhoffe mir davon Abschreckungseffekte sowie verbesserte Möglichkeiten zur Strafverfolgung bei Gewalttaten gegen Polizeivollzugsbeamtinnen und -beamte.“

Der leitende Polizeidirektor Norbert Trabs sieht den Einsatz der Bodycams positiv und als Sicherheitsgewinn für Polizisten: „Ich erhoffe mir davon Abschreckungseffekte sowie verbesserte Möglichkeiten zur Strafverfolgung bei Gewalttaten gegen Polizeivollzugsbeamtinnen und -beamte.“

Gewalt gegen Polizisten auf hohem Niveau

Laut dem Polizeidirektor ist die Zahl der Übergriffe auf Polizisten in Lübeck seit Jahren konstant auf einem hohen Niveau.

Alleine 2017 wurden 103 Kolleginnen und Kollegen bei der Ausübung ihres Dienstes verletzt. „Die Verhinderung dieser Taten ist eines meiner vordringlichen Ziele. In diesem Zusammenhang möchte ich wissen, welche weiteren Möglichkeiten es gibt, diese Situation zu verbessern“, sagt Norbert Trabs.

Daher wurde eine wissenschaftliche Untersuchung initiiert, die sich mit den Ursachen der Gewalt gegen Polizeibeamte in Lübeck befasst. Mit den Ergebnissen rechnet Trabs im Frühjahr 2019.

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Kreis Ostholstein

Amerikaner (43) verirrt sich mit Liegefahrrad auf die Autobahn

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Die Autobahnpolizei eskortierte den Radfahrer bis zur nächsten Ausfahrt und damit in Sicherheit. Foto: Polizei

Neustadt – Die Polizei musste einen Radfahrer am Sonnabend auf der A1 zur nächsten Ausfahrt eskortieren. Der Mann (43) aus Florida hatte sich mit seinem Liegefahrrad auf die Autobahn verirrt.

Am Samstagvormittag hatten Verkehrsteilnehmer über Notruf den Liegefahrradfahrer im nördlichen Bereich von Neustadt/H. auf der A1 gemeldet.
Den eingesetzten Beamten des Polizei-Autobahn- und Bezirksreviers (PABR) war klar, dass in diesem Bereich kein Standstreifen für eine solch waghalsige Fahrt vorhanden ist.

Der Radfahrer schwebte in höchster Gefahr.

Schnell konnten die Polizisten den Radfahrer erreichen und ihn absichernd bis zur nächsten Ausfahrt begleiten. Mit Angst im Gesicht und zitternden Knien entschuldigte er sich vielmals.

Mit seinem Liegerad fährt der 43-jährige amerikanische Staatsbürger aus Florida von Oslo nach Barcelona.

Hierbei kam er vom richtigen „Radweg“ ab und nutzte die für ihn nicht zulässige A1. Der Mann wurde dabei von der Landkarte seines Smartphones auf die Autobahn geleitet. Es war ihm eine Lehre und versprach den Polizisten nie wieder mit dem Fahrrad auf der Autobahn zu fahren.

Mit den Worten „Gute Reise“ und einer mündlichen Verwarnung wurde der Amerikaner verabschiedet.

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