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Kreis Segeberg

G20: Berliner Polizisten sollen Party-Orgie gefeiert haben

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Polizeiaufgabot in Hamburg Foto: SL

Hamburg / Bad Segeberg – Der G20 Gipfel in Hamburg hat seinen ersten Skandal. Die Schuld daran tragen allerdings nicht Aussagen oder Verhaltensweisen von Politikern und Diplomaten oder das Benehmen von Demonstranten, sondern offenbar sehr gelangweilte und feierwütige Polizisten. In ihrer Unterkunft soll es quasi keine Ablenkung oder ein Freizeitangebot gegeben haben. Es sollen nichtmal Fernseher für die Beamten zur Verfügung stehen. So lenkte man sich offenbar halt selbst ab.

Wie die Polizei Berlin bestätigte, sind mehrere Hundertschaften aus der Hauptstadt zurück nach Berlin geschickt worden, nachdem sie in ihrer Unterkunft in Bad Segeberg eindeutig zu viel gefeiert haben sollen.

„Unserem Polizeipräsidenten wurde mitgeteilt, dass unsere in Hamburg unterstützenden Hundertschaften vorzeitig aus dem Einsatz entlassen wurden”, vermeldet die Berliner Polizei selbst in einem kurzen Statement auf dem Twitterkanal. „Ursache dafür soll ein Fehlverhalten in ihrer dortigen Unterkunft gewesen sein.”

Berichte sprechen von Sex in der Öffentlichkeit, einer Beamtin die nur im Bademantel und mit einer Waffe in der Hand auf dem Tisch tanzte und einer Reihe Beamten, die an einen Zaun ihrer Unterkunft urinierten. Dieses Verhalten soll von einem Wachunternehmen gemeldet worden sein.

Berlins Polizeisprecher Thomas Neuendorf bestätigte die Vorwürfe wie Urinieren in der Öffentlichkeit und Sex im Freien gegenüber der BZ. „Das gibt auf jeden Fall einen Image-Schaden, der uns sehr betroffen macht“, sagte Neuendorf der BZ

Die Hamburger Polizei zog nun offenbar die Reißleine und zog die Partytruppe aus Berlin vom Dienst ab. Die Berliner Polizei hat angekündigt, Stellungnahmen einzufordern und dann über Konsequenzen für die betroffenen Beamten zu beraten.

Kreis Segeberg

Stubben: 19-Jährige stirbt bei Autounfall

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Polizei im Einsatz
Symbolfoto: SL

Stubben/Neuengörs – Bereits am Freitag, 08. Juni, ist es zwischen Stubben und Neuengörs zu einem tödlichen Verkehrsunfall gekommen.

Um 20:14 Uhr befuhr eine 19-Jährige aus Lübeck mit ihrem Auto die Kreisstraße 7 (Dorfstraße) von Stubben in Richtung Neuengörs. Kurz vor der Ortschaft Neuengörs kam sie in einer Rechtskurve aus bislang ungeklärter Ursache nach links von der Fahrbahn ab und fuhr dort gegen einen Baum.

Die alarmierten Rettungskräfte konnten im Endeffekt nichts mehr für die Lübeckerin tun. Die junge Frau verstarb noch direkt an der Unfallstelle.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Kiel wurde ein Gutachter zur Klärung der Unfallursache hinzugezogen.

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Kreis Segeberg

Polizei Bad Segeberg warnt vor gefälschten Mahnschreiben

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Symbolfoto: SL

Bad Segeberg – Gestern haben zwei Bürger aus dem Großraum Bad Segeberg bei der Kriminalpolizei Strafanzeige erstattet, da sie Schreiben mit unberechtigten Zahlungsaufforderungen erhalten haben.

„Diese Masche ist der Polizei hinlänglich bekannt. In diesem Fall fordert ein angeblich in Hamburg ansässiges Inkassounternehmen im Auftrag von Gewinnspiel- und Zeitschriftenverlagen ausstehende Forderungen im hohen dreistelligen Bereich“, so Polizeisprecher Lars Brockmann.

Tatsächlich haben die Betroffenen in den seltensten Fällen einen derartigen Vertrag geschlossen. Gleichzeitig wird ein deutlich günstigeres Vergleichsangebot unterbreitet.

Sofern die Forderung nicht kurzfristig beglichen würde, droht das Unternehmen mit der Zwangsvollstreckung, Pfändung von Rentenansprüchen oder einer SCHUFA-Meldung.

Die auf dem beigefügten Überweisungsträger eingetragene IBAN verfügt hier über die Länderkennung für Rumänien.

Bisher haben die Ermittler lediglich von zwei derartigen Schreiben Kenntnis erlangt, gehen allerdings davon aus, dass eine wesentlich größere Anzahl zugestellt worden sein dürfte.

Wer sich sicher ist, dass es sich um unberechtigte Forderungen handelt, sollte sich an die Polizei wenden. Weiterhin bieten die Verbraucherzentralen Beratung und Muster für Widerrufsschreiben an.

Vorsicht ist auch bei der „Hotline-Nummer“, in diesem Fall mit britischer Vorwahl, geboten – hier kann sich eine weitere Kostenfalle verbergen.

Potentielle Betrugsopfer melden sich bitte bei der Kriminalpolizeistelle in Bad Segeberg unter 04551 8840.

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Kreis Segeberg

Inventar zerschlagen und Feuer gelegt: Randalierer zerstören Sportlerheim

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Trappenkamp – Sie hinterließen eine Spur der Zerstörung: In Trappenkamp (Kreis Segeberg) haben unbekannte Täter in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch auf einer Sportanlage randaliert und sogar Feuer gelegt.

Zunächst verarbeiteten die Randalierer auf der Sportanlage der örtlichen Fußball- und Tennissparte Tische und Bänke zu Kleinholz, beschädigten einen Unterstand und den Lagerraum. Anschließend brachen die Täter in die Gaststätte des Sportlerheims ein und zerstörten diverses Inventar.

Feuer in Einliegerwohnung gelegt

Als Krönung des sinnlosen Gewaltexzess verschafften sie sich dann auch noch Zutritt zu einer leerstehenden Einliegerwohnung auf dem Gelände und legten ein Feuer.

Die Feuerwehr verhinderte ein Übergreifen des Brandes auf weitere Gebäudeteile. Zur Schadenshöhe können derzeit noch keine Angaben gemacht werden. Der Brandort wurde durch die Beamten beschlagnahmt. Die Kriminalpolizei in Bad Segeberg hat die Ermittlungen übernommen und bittet um Zeugenhinweise (04551 / 884-0).

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