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Kultur

Künstlerische Zwillinge in der Wassermühle

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Einige der ausstellenden Künstler beim Pressegespräch im Atelier an der Wassermühle
Foto: Fischer

Trittau – Seit dem 17. Juni ist in der Galerie in der Wassermühle Trittau und dem angrenzenden Atelierhaus die Gruppenausstellung „Twins“ zu sehen. Zwölf Künstler der Künstlerinitiative Stormarn haben jeweils einen weiteren Künstler für eine paarweise Präsentation in der Ausstellung eingeladen.

Entstanden sind temporäre Künstlerduos. Im Vorfeld der Ausstellung fand ein intensiver Austausch zwischen den Partnern statt, dessen Ergebnis in der Ausstellung bestaunt werden darf.

Der Begriff „twin“ bzw. „Zwilling“, bezeichnet Gegenstände, Ereignisse oder Personen, die doppelt vorkommen oder zumindest zum Verwechseln ähnlich sind. Zwillinge stehen aber nicht nur für eine Doppelung. Ihre augenscheinliche Gleichheit lenkt den Fokus auch auf Unterscheidungs-möglichkeiten. Verstanden als zwei gegensätzliche Pole, kann zwischen ihnen eine Spannung entstehen.

Für die Ausstellung arbeiteten jeweils zwei Künstler an einer gemeinsamen Präsentation und erkundeten dabei die Ähnlichkeiten und Unterschiede ihres künstlerischen Arbeitens. Für das Projekt gingen sie eine temporäre Verbindung miteinander ein und gerieten dabei freiwillig in eine Abhängigkeit voneinander. Sie waren herausgefordert, sich sowohl in die Arbeit des Gegenübers hineinzuversetzen als auch ihre eigene Arbeit in diesem Zusammenhang zu reflektieren und zu positionieren.

Wie unter genetischen Geschwistern fanden in den Paaren auf einigen Ebenen Reibungen und Aushandlungsprozesse statt, während auf anderen Ebenen Übereinstimmungen gefunden wurden. Entstanden sind Paare von Kunstwerken, die aufeinander Bezug nehmen, in denen aber immer auch die Einzelposition deutlich zu erkennen ist.

In einigen Fällen sind die Ähnlichkeiten für die Betrachter leicht zu erkennen, in anderen erschließen sich zuerst die Gegensätze und ein genaueres Hinsehen ist notwendig. Die Verbindung zwischen den künstlerischen Positionen findet auf unterschiedlichen Ebenen statt: motivisch, inhaltlich, technisch oder tatsächlich genetisch.

Die Besucher dürfen sich auf Kunstwerke verschiedener Medien und Techniken freuen: Malerei, Zeichnung, Skulptur, Fotografie, Installation und Videokunst – in „Twins“ treffen unterschiedliche künstlerische Arbeitsweisen aufeinander.

Ausstellende Künstlerpaare sind:

Eva Ammermann/Angela Preusz

Heinke Both/Waltraut Kiessner

Christine Carstens/Jutta Konjer

Heilwig Duwe-Ploog/Tobias Duwe

Janine Gerber/Will Taylar

Mareile Stancke/Jacek Wesolowski

Walther Kunau/Thomas Helbing

Katrin Magens/Hans Schlimbach

Lucia Schoop/Renate U. Schürmeyer

Waltraud M Stalbohm/Julian Stalbohm

Siobhan Tarr/Eva Schneider

Jutta Weimann/Dorothea Goldschmidt

Die Sparkassen-Kulturstiftung Stormarn freut sich, dass die Künstlerinitiative Stormarn gerade im 150-jährigen Jubiläum des Kreises Stormarn ihre Werke in der Galerie in der Wassermühle Trittau präsentiert, da die Initiative eng mit der Kulturentwicklung vor Ort verbunden ist. Als loser Verbund von Kunstschaffenden gründete sich die Gruppe bereits im Jahr 1991 und tritt seither aktiv für die Kunst in Stormarn ein.

Im Rahmen der Ausstellung findet am Sonntag, 9. Juli 2017 um 16 Uhr eine Gesprächsrunde im Atelierhaus statt. Mit Vertretern aus Politik, Gemeinde und Künstlerschaft wird über den Kunststandort Trittau diskutiert. Teilnehmer sind Oliver Mesch, Sigrid Kuhlwein sowie Künstler aus dem Atelierhaus und der Künstlerinitiative Stormarn. Das Gespräch wird von Patrick Niemeier moderiert.

Als weiterer Termin im Begleitprogramm findet ein Künstlergespräch zur Finissage am Sonntag, 23. Juli 2017, um 15 Uhr statt. Ausstellende Künstler führen gemeinsam mit Dr. Katharina Schlüter durch TWINS.

Kultur

„Sultans of Swing“ im Ammersbeker Pferdestall

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Foto: Kaweit/hfr

Ammersbek – Es ist schon zur guten Tradition geworden, das Programm des Ammersbeker Kulturkreises für das erste Halbjahr mit einem Frühschoppen zu beenden. Dazu hat der AKK in diesem Jahr für Sonntag, 1. Juli, die „Sultans Of Swing“ eingeladen. Los geht das Früschoppen um 11.30 Uhr.

Doc Koehler’s Sultans Of Swing sind seit 1998 als Band aktiv. Vier Bläser und eine Rhythmusgruppe: Trotzdem klingen die Sultans oft wie eine ganze Bigband. Offenbar versteht es Gitarrist und Bandleader Jens „Doc“ Köhler, die Raffinesse und Harmonik der Großmeister mit viel künstlerischem Geschick an die Besonderheiten einer Combo anzupassen“, so die Veranstalter.

Als Leiter des LandesJugendJazzOrchesters Schleswig-Holstein weiß er darüber hinaus stets seine Solisten effektvoll einzusetzen – und natürlich die Sängerin der Band: Johanna Bularczyk.

Die Musik von Count Basie, Duke Ellington, Frank Sinatra oder Glenn Miller erlebt zurzeit ein bemerkenswertes Revival – und das über alle Altersgrenzen hinweg. Dazu passt dieser Auftritt natürlich wunderbar.

Der Eintritt kostet 12 Euro, für Mitglieder des Abendkasse 9 Euro.

Bereits ab 10 Uhr begleitet die Band den Gottesdienst, der an diesem Tag im Pferdestall stattfindet.

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Bad Oldesloe

Märchenhafte Orchestermusik im Oldesloer KuB

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Foto: Musikum e.V./Hfr

Bad Oldesloe – Die Oldesloer Musikschule lädt zum zu einem Orchesterkonzert mit Texten und Musik von Tschaikowsky, Humperdinck, Ketelbey und anderen: Am Freitag, den 22. Juni, um 20 Uhr tritt das Orchester Vielharmusikum im Kultur- und Bildungszentrum (KuB) auf.

Versprochen wird vom Veranstalter „ein märchenhafter musikalischer Abend mit dem Orchester Vielharmusikum“.

Das Erwachsenenensemble des Vereins „musikum e.V.“ spielt gemeinsam mit dem Klavierduo Anne-Katrin Voutta/ Marit Wöster Bühnenmusiken aus Tschaikowskys Nußknackersuite, Mendelssohns Sommernachtstraum, Humperdincks Oper „Hänsel und Gretel“ und vieles mehr.

Märchen und Gedichte, gelesen von Sabine Goebel, ergänzen das Programm.

 

Tickets: 04531/504-199 oder www.kub-badoldesloe.de

Preise: 10 / 5 Euro (erm.)

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Kultur

Ahrensburgs Stadtfestmacher zufrieden mit dem Verlauf

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FOTO: SL

Ahrensburg – Die Organisatoren des 34. Ahrensburger Stadtfests zeigen sich im Rückblick sehr zufrieden mit dem Verlauf. Das Wetter spielte drei Tage lang sehr gut mit, alle Bands und Vereine konnten ihre Auftritte absolvieren und es kamen knapp 100 000 Besucher zu dem großen Fest mit zwei Bühnen in der Schlossstadt.

Insgesamt verlief das Fest ruhiger als in den Vorjahren. Zu größeren Vorfällen kam es nicht. Die Polizei musste allerdings eine Person in Gewahrsam nehmen und es gab sieben Anzeigen wegen Körperverletzung. Die Securities berichteten, dass es vor allem in den Nachtstunden  zu größeren Problemen kam. Offenbar Angetrunkene sorgten für Unruhe nachdem die Bühne und die Buden bereits geschlossen waren.

Ärgerlich war auch erneut, dass die an die Festmeile angrenzenden Discounter es mit dem Jugendschutz nicht so ganz genau nahmen. Ohne größere Diskussionen konnte man beobachten, wie ältere Jugendliche Alkohol in großen Mengen kauften und diesen noch im Vorraum an Jüngere übergaben. Vor dem CCA und hinter dem Kettenkarussell an der Großen Straße kam es erneut zu den größten Zusammenkünften von zum Teil auch Minderjährigen, die Alkohol ab den Nachmittagsstunden bis in die Nacht konsumierten. Dafür können aber die Organisatoren nichts. Gespräche mit den Discountern hätten im Prinzip keine Wirkung gehabt. Der Umsatz sei quasi durch die Ketten schon fest eingeplant.

Positiv sei es gewesen, dass sich von Jahr zu Jahr mehr junge Mitbürger auch das ganz normale Stadtfestprogramm anschauen. Es kommt so vor den Bühnen zu einer Durchmischung der Generationen, so wie sich die Veranstalter das schon länger gewünscht hatten. Das seit zwei Jahren kein Discotower mehr existiere, sei nicht mehr negativ ins Gewicht gefallen und im Prinzip auch bei den Jugendlichen gar kein Thema mehr, sind sich die Organisatoren sicher. Viel mehr sei im Bühnenprogramm halt für alles etwas dabei gewesen.

DJ Martin Hoefling, auch bekannt von Ahrensburg.TV

Gut angeommen wurde auch erneut das Vereinsprogramm sowohl auf den Bühnen als auch im gemütlichen Vereinsdorf sowie die kultige Open-Air-Stadtfest Disco mit DJ Martin Hoefling am Freitag und Sonnabend jeweils ab 18 Uhr in der Manhagener Allee. Dieses Projekt hat sich längst zu einer Tradition und zu einem Hot-Spot auf dem Fest entwickelt, der viele Besucher anzieht. Unterschiedliche Bereiche mit unterschiedlichen Atmosphären und Programmen zu schaffen, sei ein Ansatz, der in den nächsten Jahren noch verstärkt werden könnte. Auch habe eine Auflockerung der Standaufbauten auf dem Rondell stattgefunden. Die Neuordnung sei sehr gut angekommen, so Organisator Stephan Schächterle von „Schächterle Events und Consulting“ aus Bad Oldesloe, der das Fest gemeinsam mit der Kaufleutevereinigung „Ahrensburger Stadtforum“ auf die Beine stellt.

„Rükkenwind“

Highlights in Sachen Publikumsaufkommen waren natürlich das DJ Duo „Stereoact“, aber auch die PUR-Coverband „Abenteuerland“ und die Newcomer von „Rükkenwind“ konnte sich über großen Zuspruch freuen. An der Bühne in der Hagener Allee, die wieder von Antje Karstens und ihren Mann Peter vom Stadtforum betreute wurde, versammelten sich unterschiedliche GEnerationen und feierten mit unterschiedlichen Coverbands. Dort war eher Blues, Latin und Rock-Pop zuhause.

Einen Überraschungsauftritt legte die Ahrensburger Tanzschule „Tanzfabrik“ hin und sorgte damit in der Hagener Allee zum Abschluss am Sonntag dafür, dass vor der Bühne bis zum letzten Ton noch richtig Stimmung war.

Im nächsten Jahr soll es am zweiten Juniwochenende dann mit dem 35. Ahrensburger Stadtfest weitergehen. Neue Ideen gebe es schon, aber die würden noch nicht verraten, so die Organisatoren. Zunächst wolle man das vergangenen Stadtfest fertig analysieren. Mit der gut eingespielten Kooperationen seien beide Seiten wieder sehr zufrieden gewesen.

 

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