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Reinfeld

Zweites „Sommerbrise“ Kulturwochenende

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Barockensemble im Jersbeker Schlossgarten.
Foto: Kreis Stormarn /hfr

Jersbek / Reinfeld – Am vergangenen Wochenende startete das Kulturprogramm der Sommerbrise des Kreis Stormarns bei schönstem Sonnenschein in Trittau und Lütjensee mit rund 120 begeisterten Besuchern.

Nun geht es weiter in das zweite Wochenende mit kulturellem Open-Air-Programm in Stormarn. Jersbek und Reinfeld laden diesmal dazu ein, Kultur an besonders schönen Orten zu erleben.

Am Sonntag, 18. Juni laden laden der Förderverein Jersbeker Park, der Heimatbund Stormarn und die Arbeitsgemeinschaft Stormarn kulturell stärken in den wunderbaren Jersbeker Park. Um 11 Uhr verzaubern rund 10 Musiker des Ensembles Merlini mit einem barocken Klassik-Konzert und anschließendem Sommerfest. Besucherinnen und Besucher werden auf eine musikalische Reise in die Zeit vor 250 Jahren mitgenommen: in barocken Gewändern bringen die Musiker klassische Musik im wundervollen Idyll des Jersbeker Barockgartens zum Erklingen. Auf dem Platz des historischen Gartenhauses spielen sie Werke der Komponisten Georg Philipp Telemann und Filippo Finazzi, die beide damals an der Hamburger Oper wirkten und dann ihre Kompositionen im Jersbeker Gartenschlösschen aufführten.

An diesen bezaubernden Ort bringen die Musiker Telemanns und Finazzis Kompositionen zurück und erwecken die klassischen Klänge vergangener Zeiten zum Leben. Bereits 2013 und 2015 fand die Reihe „Jersbeker Musik im Jersbeker Park“ statt und begeisterte viele Menschen. „Sie können sich auch in diesem Jahr wieder auf die besonderen Kompositionen freuen“, sagt Petra Bensieck, die Leiterin des Orchesters. Die Gesangssolisten sind Swantje Tams Freier (Sopran) und Sönke Tams Freier (Tenor). Der Eintritt ist frei – der Spendenhut für die Musiker geht um.Für das leibliche Wohl ist reichlich gesorgt. Jersbeker Park / Eingang Torhaus, Allee 14, 22941 Jersbek
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Schietwetter? Das Konzert findet im benachbarten Restaurant „Zum Fasanenhof“ statt.

Musikalisch geht es weiter an diesem Sonntag: wer nach den klassischen Klängen ein weiteres Open-Air-Konzert erleben möchte, der fährt weiter gen Norden nach Reinfeld. Dort spielt ab 16 Uhr die traditionsreiche Big Band der Freiwilligen Feuerwehr Reinfeld auf der Seepromenade mit Blick auf den idyllischen Herrenteich.

Mit modernen aber auch leisen Tönen erwartet die Besucher ein abwechslungsreiches Programm aus Schlagern, Pop, Volksmusik sowie Film- und Musicaltiteln. Gäste sind eingeladen, einen Klappstuhl oder Sitzgelegenheit mitzubringen. Getränke werden vor Ort angeboten. Veranstalter ist die Stadt Reinfeld in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft Stormarn kulturell stärken.

Seit 130 Jahren gibt es den erfolgreichen Musikzug aus Reinfeld. Die Jahre merkt man weder den Mitgliedern noch der Musik an, gute Laune ist beim Zuhören vorprogrammiert. 25 Musiker bilden das Ensemble, dabei werden Holz- und Blechbläser unterstützt von Piano, Bass, Gitarre und Schlagzeug. Das Repertoire ist so vielfältig wie die Zuhörer und hat für jeden Geschmack etwas dabei.

Die Reinfelder Big Band
Foto: Kreis Stormarn/hfr

Die Leitung des Orchesters liegt beim weit über Reinfeld hinaus bekannten Arrangeur und Dirigenten Hans-Joachim Rogoll. Seine eigens für die Musiker arrangierten Titel geben der Big Band ihren unverwechselbaren Sound. Wer ihr zuhört, wird kaum glauben, dass es sich um ein reines Amateur-Orchester handelt.

Die Big Band ist regelmäßig auch international gebucht und auf Tour und freut sich daher jetzt besonders vor heimischem Publikum bei hoffentlich bestem Sommerbrise-Wetter aufzuspielen. Der Eintritt ist frei – der Hut für die Musiker geht um. Seepromenade am Herrenteich, Matthias-Claudius-Straße, 23858 Reinfeld.

Reinfeld

Public Viewing: Kirche zeigt Deutschland-Spiel auf Leinwand

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Public Viewing in der Reinfelder Kirche. Foto: Stormarnlive.de

Reinfeld – Die deutsche Nationalmannschaft startet mit kirchlichem Beistand in ihr erstes Spiel der Weltmeisterschaft. Die Reinfelder Kirchengemeinde wird das Spiel Deutschland-Mexiko heute auf Großbildleinwand übertragen. 

Das Public Viewing startet in der Matthias-Claudius-Kirche (Paul-von-Schoenaich-Straße 9) in Reinfeld am heutigen Sonntag um 17 Uhr. Die Gemeinde hat dafür extra eine große Leinwand aufgebaut. Natürlich gibt es auch Getränke wie Bier und Alster. 

Für Besucher ist der Fußball-Nachmittag in der Kirche kostenlos. Allerdings hofft die Kirche auf ein paar Spenden, weil der Gemeinde Gema-Gebühren für die Übertragung anfallen. Außerdem sammelt die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde für eine neue Kirchenbestuhlung. 

 

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Reinfeld

Stormini in Reinfeld: Hier lernen Kinder Demokratie

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Stormini ist in diesem Jahr in Reinfeld. Foto: Fischer

Reinfeld – Es gibt eine Bürgermeisterwahl, ein Parlament, eine eigene Währung, Berufe und Freizeitangebote: In der Kinderstadt „Stormini“ lernen deren maximal 13 Jahre alten Bewohner wie eine demokratische Gesellschaft funktioniert.

Die elfte Ausgabe des vom Kreisjugendring Stormarn (KjR) organisierten Planspiels ist das erste Mal in Reinfeld zu Gast – auf Initiative des dortigen Kinder- und Jugendbeirats. „Ich habe schon als Kind mitgemacht und mich immer gefragt, warum Stormini nie nach Reinfeld kommt“, sagt Beiratsmitglied Hannah Löchel (15). Sie habe sich dann mit anderen Jugendlichen dafür stark gemacht, dass die Kinderstadt auch in ihrem Heimatort Station macht.

Mehr Kinder als je zuvor bei Stormini

Mit Erfolg: Das Planspiel startet am 8. Juli auf dem Gelände des Schulzentrums. Und die Kinderstadt wird größer als je zuvor. 280 Kinder – 30 mehr als im vergangenen Jahr – werden die Zelte auf dem Schulgelände beziehen. Darüber freut sich auch der Reinfelder Bürgermeister Heiko Gerstmann: „Als ich 2014 anfing, habe ich mich schon etwas dafür geschämt, dass Stormini noch nie bei uns war“, sagt der Reinfelder Verwaltungschef, der bei Stormini die jungen Bürgermeisterkandidaten auf Wahl und Amt vorbereiten wird.

Ein wesentlicher Bestandteil des Kinderstadt-Konzeptes ist die Simulation des Kreislaufs von Arbeit, Geldverkehr und Konsum im Freizeitbereich.

„Wir wollen den Kindern damit zeigen, welche Stärken sie haben“

„Wir wollen den Kindern damit zeigen, welche Stärken sie haben“, sagt der im KjR-Team für Kommunikation und pädagogische Begleitung zuständige Christian Wenzel. Für das Finanzsystem hat der KjR sogar eine neue Währung entwickelt.

Die „Stormark“ bekommen die Kinder dann für ihre Arbeit in einem der angebotenen Jobs. Einer der Arbeitgeber ist Roland Lüders von der Heizung-Sanitär-Klima Innung Stormarn, der mit den jungen Arbeitnehmern im „Klempnerzelt“ Kerzenständer löten wird: „Wer hier das erste Mal mit Handwerk in Berührung kommt, wird sich später vielleicht einmal beruflich in diese Richtung orientieren.“

Seit Jahren finanziell unterstützt wird Stormini von der Bürger-Stiftung Stormarn, der Sparkassen Stiftung und dem Kreis Stormarn. „Es ist wichtig, dass Kinder die Demokratie auf diese Weise erleben können und ich hoffe, dass das auch der neu gewählte Kreistag so sehen wird“, sagt Kreispräsident Hans-Werner Harmuth. Davon hänge ab, ob Stormini auch in Zukunft finanziell gefördert wird.

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Kultur

„Buena Vista Kammerpop“ in Reinfeld

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Kammerpop
Foto: Stephan Joachim/hfr

Reinfeld- Lateinamerikanische Rhythmen und spanisches Feuer – so lässt sich das neue Programm des Lübecker Ensembles „Kammerpop“ nach eigener Ansicht ganz gut beschreiben. Am 21. September tritt das besondere Musikerkollektiv in der Reinfelder Matthias-Claudius-Kirche auf. 

„Die Musik Santanas und der kubanischen Gruppe Buena Vista Social Club einerseits sowie spanische Klänge aus der Oper Carmen anderseits versprechen ein spannungsvolles Programm“, heißt es in der Info zum Konzert.

Das elfköpfige Ensemble um den Jazzpianisten Sven Rieper präsentiert diese Songs in noch nie zuvor gehörter Fassung mit einer Mischung aus klassischen Instrumenten und einer Jazzcombo. Besonders reizvoll soll dabei das Miteinander aus Klassik und Popularmusik sein, verkörpert durch die Opernsängerin Lara- Sophie Scheffler und die karibische Rocksängerin Monique Wengler. Karten sind im Internet erhältlich. 

Wie beschreibt Kammerpop sich selbst? „Kammerpop sprengt Grenzen und verbindet Gegensätze. Kammerpop schlägt die Brücke zwischen Popularmusik und Klassik. Bei Kammerpop trifft Barockgeiger auf Metalgitarristen, Akkordeon auf Fagott, Rockröhre auf Opernsängerin. Zehn sehr unterschiedliche Musiker auf der Suche nach dem gemeinsamen Klang“, so Bandleader Rieper.

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