Folge uns!

Bad Oldesloe

Brandanschlag auf junge Mutter: Ex-Freund soll Haus angezündet haben

Veröffentlicht

am

Einsatzkräfte der Feuerwehr im Einsatz (Symbolbild). Foto: Fischer/Stormarnlive.de

Bad Oldesloe – Nach dem Feuer in einem Einfamilienhaus in Bad Oldesloe hat die Polizei einen Verdächtigen festgenommen: Den Ex-Freund der Bewohnerin.

Es ist eine grausame Tat, die dem 29-Jährigen zur Last gelegt wird. Er soll sich am Mittwochmorgen in das Haus seiner Ex-Freundin geschlichen und ein Feuer gelegt haben – offenbar um sie und ihren siebenjährigen Sohn zu töten.

“Die Staatsanwaltschaft Lübeck hat Haftbefehl wegen versuchten Totschlags und schwerer Brandstiftung beantragt, weil die Bewohner des Hauses schliefen”, sagt Oberstaatsanwältin Dr. Ulla Hingst. Der 29-Jährige aus dem Kreis Segeberg sitzt in Untersuchungshaft.

Die 26-Jährige Oldesloerin und ihr Sohn lebten allein in dem Einfamilienhaus im Pölitzer Weg.  Wie die junge Mutter der Polizei berichtete, wachte sie gegen fünf Uhr morgens auf und hörte Geräusche aus dem Erdgeschoss. Als sie nachschaute, entdeckte sie das Feuer, dass sich bereits im Wintergarten ausbreitete. Sie brachte daraufhin sich und ihren Sohn in Sicherheit. Beide blieben glücklicherweise unverletzt. Das Feuer zerstörte den Wintergarten und zog auch das Haus stark in Mitleidenschaft.

Nachdem der Brand von der örtlichen Freiwilligen Feuerwehr gelöscht wurde, begutachteten Ermittler die Überreste des Feuers. Schnell kam der Verdacht auf, dass es absichtlich gelegt wurde:

“Aufgrund der Gegebenheiten in dem Wintergarten ist eine technische Ursache für das Zustandekommen des Feuers nach aktuellem Ermittlungsstand unwahrscheinlich”, teilte die Polizei noch am selben Tag mit. 

Nach dem entscheidenden Zeugenhinweis klickten dann wenig später die Handschellen.

 

Informiert bleiben und folgen! Facebook und Twitter

Bad Oldesloe

Schutzausrüstung wird knapp: Stormarn ruft Unternehmen zu Spenden auf

Veröffentlicht

am

Bad Oldesloe – Weil durch die Ausbreitung der Corona-Pandemie auch hier bald die Schutzausrüstungen knapp werden könnten, bittet der Kreis Stormarn Unternehmen aus der Region um Hilfe.

Symbolfoto: Soni´s/Shutterstock

Die Stormarner Krankenhäuser bereiten sich zurzeit auf die Versorgung vieler Covid-19-Kranker vor.

“Die nötige Schutzausstattung ist derzeit überall ein Engpass, die Bundesländer, der Bund und die EU bemühen sich intensiv, Schutzausrüstung in ausreichendem Umfang zu besorgen und bereitzustellen. Auch der Kreis Stormarn kauft verfügbare Ausrüstungen”, schreibt der Kreis Stormarn in dem Aufruf an örtliche Unternehmen.

Um dem Engpass an Schutzkleidung entgegenzuwirken, wird darum gebeten, dass Stormarner Unternehmen, die über Schutzkleidung verfügen – aber nicht zum Gesundheitswesen zählen – und diese dem Kreis zur Verfügung stellen können, sich zur Unterstützung an den Kreis Stormarn zu wenden.

Unternehmen, die ihre Hilfe anbieten können, wenden sich bitte per Mail an: s4-versorgung@kreis-stormarn.de .

Benötigt werden OP-Masken (Mund-Nasen-Schutz), FFP2/FFP3-Masken, Overalls, Schutzhandschuhe, Schutzbrillen sowie Schutzkittel.

Weiterlesen

Bad Oldesloe

Seit gestern: Elf weitere Corona-Infektionen in Stormarn

Veröffentlicht

am

Bad Oldesloe – Innerhalb eines Tages ist die Zahl der gemeldeten Corona-Infektionen im Kreis Stormarn um zehn gestiegen.

Symbolfoto: smolaw/shutterstock

Damit liegen dem Gesundheitsamt insgesamt 79 Meldungen vor. Sechs der Patienten befinden sich aktuell in stationärer Behandlung. Die übrigen Infizierten sind in häuslicher Quarantäne. Weiterhin gilt eine Person als genesen.

Weiterlesen

Bad Oldesloe

Lieferung statt Laden öffnen: Oldesloer Einzelhändler wollen sich nicht unterkriegen lassen

Veröffentlicht

am

Bad Oldesloe – Nach dem ersten Schock kommt jetzt der Aufbruch: Oldesloer Einzelhändler, die wegen der Corona-Pandemie schließen mussten, wollen trotz Ladenverbot weitermachen und den Kunden die Waren bis zur Haustür liefern.

Unterstützung bekommen sie von der Wirtschaftsvereinigung Bad Oldesloe!

Die Interessenvertretung hat innerhalb von nur ein paar Tagen ein Portal online gestellt, auf dem sich Einzelhändler jetzt präsentieren können.

Unter www.gemeinsam-in-oldesloe.de können Kunden ab sofort sehen, welche Unternehmen es in Bad Oldesloe gibt, welche geöffnet haben und wer einen Lieferservice anbietet.

„Wir wollen die Unternehmen sichtbar machen und die Kunden sensibilisieren, alles, was sie in den kommenden Wochen brauchen, bei hiesigen Unternehmen zu kaufen, damit diese die Krise überstehen können und damit auch in Zukunft Gewerbesteuereinnahmen und Arbeitsplätze vor Ort gesichert bleiben“, sagt Nicole Brandstetter, Vorsitzende der Wirtschaftsvereinigung Bad Oldesloe.

Viele Händler bieten inzwischen einen Lieferservice an. Der Kunde bestellt die Ware per Anruf, WhatsApp oder Mail.

Die Geschäftsinhaber fahren den Einkauf noch am selben Tag aus. „Die Same-Day-Lieferung ist für die lokalen Händler derzeit ein klarer Wettbewerbsvorteil“, sagt Brandstetter.

So hat das Preisparadies Bad Oldesloe bereits am Dienstag die ersten sieben Lieferungen ausgefahren.

Inhaber Martin Dittmar: „Wer bei uns bis 12 Uhr etwas bestellt, bekommt die Artikel noch am selben Tag von uns kostenfrei nach Hause geliefert“

Beim Online-Portal der Wirtschaftsvereinigung kann jedes Unternehmen aus der Kreisstadt kostenlos mitmachen und sich auf der Homepage präsentieren: Auch ohne Mitgliedschaft in der Wirtschaftsvereinigung.

Die Unternehmen schicken ihr Firmenlogo, ein Foto und einen kurzen Text, was sie anbieten an die Wirtschaftsvereinigung (E-Mail: info@wivebo.de), der Unternehmerverein kümmert sich, dass die Infos schnell im Netz sind. Brandstetter, die selbst eine Marketing-Agentur betreibt, hat die Plattform „in einer Nacht und Nebel-Aktion hochgezogen“, wie sie sagt.

„Es ist wichtig, dass wir den Unternehmen schnelle Hilfen zur Verfügung stellen.“

Zur Unterstützung gehört auch ein Newsletter mit Tipps zu Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten, den die Wirtschaftsvereinigung regelmäßig versendet. 

Auf der Homepage präsentieren sich neben Händlern auch Gastronomen, denn Lieferungen und Abholservices sind nach wie vor möglich. „Wir können die Umsatzverluste über die Homepage nicht kompensieren,“ sagt Brandstetter, „aber wir können dazu beitragen, den Unternehmen ein Gesicht zu geben, damit man sie auch nach der Krise noch kennt.“

Die Wirtschaftsvereinigung zählt auf den Schulterschluss der Unternehmer und auf die Solidarität der Oldesloer gegenüber dem lokalen Handel. „Keiner von uns will nach der Krise durch verwaiste Städte flanieren. Daher kann die Antwort nur Zusammenhalt sein. Kaufen Sie lokal, buchen Sie lokal“, appelliert Brandstetter an die Oldesloer, die hiesigen Unternehmen zu unterstützen.

Weiterlesen
Werbung

Unterstütze unsere Arbeit

Stormarlive.de lesen ist kostenlos. Aber ihr könnt uns freiwillig über Paypal unterstützen.

 

Werbung