Folge uns!

Hamburg

Schockfund: Junge Frau und drei Hunde verbrennen auf Schiff

Veröffentlicht

am

Symbolfoto: SL

Hamburg – Die Feuerwehr Hamburg wurde am Donnerstag (25. Mai ) in den frühen Abendstunden zu einem Feuer auf einem Binnenschiff in den Travehafen gerufen. Dort hatten Anwohner Rauchentwicklung auf einem unbeladenen Binnenschiff von circa 100 Meter Länge bemerkt.

Bei Ankunft der Einsatzkräfte stellte der Einsatzleiter ein Feuer im Vorschiff fest. Während der sofort eingeleiteten Löschmaßnahmen durch einen Trupp unter umluftunabhängigem Atemschutz mit einem C-Rohr teilte die Polizei dem Einsatzleiter der Feuerwehr mit, dass der Schiffseigner keinen Kontakt zum Besatzungsmitglied des Schiffes herstellen konnte, dieses jedoch an Bord vermutet wurde.

Aufgrund dieser Meldung forderte der Feuerwehreinsatzleiter sofort zusätzliche Einsatzkräfte mit dem Einsatzstichwort „Feuer – Menschenleben in Gefahr“ zur Einsatzstelle an.

Bei der unverzüglich eingeleiteten Personensuche fand der Löschtrupp bereits nach sehr kurzer Zeit im Schiffsinneren eine weibliche Person mit sicheren Todeszeichen und drei Hundeleichen.Ob es sich um die vermisste 25-Jährige Matrosin des Schiffs handelt, ist noch nicht abschließend geklärt. Es soll allerdings ein Abschiedsbrief gefunden worden sein. Die Ermittlungen der Polizei gehen daher auch in Richtung Suizid.

Die brennenden Teile der Inneneinrichtung konnten schnell gelöscht werden und weitere Personen waren nicht anwesend. Nach Abschluss der Lösch- und Belüftungsmaßnahmen wurde die Einsatzstelle der Polizei zur Überprüfung der Personenidentität und Brandursachenermittlung übergeben.

Im Einsatz waren insgesamt 38 Einsatzkräfte der Feuerwehr Hamburg mit einem Löschzug der Berufsfeuerwehr, einem Löschboot, einem Führungsdienst (B-Dienst), einem Umweltdienst, einem Rettungswagen, einem Notarzteinsatzfahrzeug, der Spezialeinsatzgruppe-Tauchen und zwei Kleinbooten, sowie die Einsatzkräften der DLRG Hamburg.

Hamburg

Jede Hilfe kam zu spät: Mann ertrinkt im Öjendorfer See

Veröffentlicht

am

Rettungsdienst im Einsatz
Symbolfoto: SL

Hamburg-Öjendorf – Tragischer Badeunfall am auch bei vielen Stormarnern beliebten Öjendorfer See. Die Beamten der Rettungsleitstelle der Feuerwehr Hamburg erhielten gestern, 15. Juni, in den Abendstunen über den Notruf die Meldung, dass sich offenbar ein Unfall ereignet hatte.

Augenzeugen hätten gesehen, dass eine männliche Person zunächst vom Ufer aus circa 200 Meter in die Mitte des Sees geschwommen, dann plötzlich und unvermittelt untergegangen und nicht wieder aufgetaucht sei.

Sofort wurde ein Großaufgebot an Rettungs- und Einsatzkräften, darunter auch die Spezialeinsatzgruppe Tauchen der Feuerwehr Hamburg und Kräfte der DLRG Hamburg zum gemeldeten Einsatzort am Südufer des Sees alarmiert.

Mit drei Kleinbooten, einem Schlauchboot, Rettungstauchern und speziellen Sonargeräten zur Suche von Personen im und unter Wasser leiteten die Einsatzkräfte vor Ort dann eine umfassende Suchaktion nach dem vermissten Schwimmer ein. Diese wurde landseitig von der Besatzung einer Löschgruppe und von Freiwilligen Feuerwehren unterstützt.

Eine Angehörige des vermissten Schwimmers, die sich in Ufernähe unweit der Unglücksstelle aufhielt, wurde durch Notfallsanitäter eines Rettungswagens der Feuerwehr Hamburg betreut und im weiteren Verlauf vorsorglich in eine nahegelegene Klink befördert.

Etwa anderthalb Stunden nach Beginn der Suchaktion konnten Taucher der Feuerwehr Hamburg den leblosen Körper unweit der vermuteten Unglückstelle unter Wasser treibend ausfindig machen und brachten ihn mit Unterstützung eines Kleinbootes sofort zu einem an Land bereits bereitstehenden Notarzt. Dieser konnte nach sofortiger Untersuchung und eingeleiteten Rettungsmaßnahmen jedoch nur noch den Tod des Patienten feststellen.

Der Leichnam wurde anschließend in Absprache mit der Polizei für weitere Untersuchungen mit einem Rettungswagen der Feuerwehr Hamburg ins Institut für Rechtsmedizin transportiert und die Einsatzstelle der Polizei übergeben.

„Die Feuerwehr Hamburg möchte aus aktuellem Anlass an dieser Stelle nochmal auf die allgemein gültigen Baderegel hinweisen“, so Feuerwehrsprecher Torsten Wessely.

Weiterlesen

Der Kreis

Bombenangst: Entschärfungseinsatz in der Regionalbahn

Veröffentlicht

am

Bundespolizisten im Einsatz in der betroffenen Regionalbahn
Foto: Bundespolizei Hamburg/hfr

Hamburg – Am heutigen Tag, 13. Juni,  entdeckte ein Fahrgast in einer im Hamburger Hauptbahnhof eingefahrenen Regionalbahn (Lübeck-Hamburg) eine herrenlose Jutetasche (Inhalt: ein mit Klebeband umwickelter Karton) in einer Gepäckablage und informierte eine Zugbegleiterin.

Um 10.38 Uhr wurde über die Einsatzzentrale der Bundespolizeiinspektion Hamburg eine Streife der Bundespolizei angefordert. Nach erfolgten Lautsprecherdurchsagen verließen alle Fahrgäste den Zug.

Bundespolizisten konnten vor Ort keine Hinweise auf den Besitzer entdecken; eine Gefahr vom Inhalt des Kartons konnte nicht ausgeschlossen werden.

Daraufhin wurde der Bahnsteig mit Unterstützung von Kräften der Bundesbereitschaftspolizei Ratzeburg geräumt.

Einsatz am Hauptbahnhof
Foto: Bundespolizei Hamburg/hfr

Durch den zwischenzeitlich alarmierten Entschärfungsdienst der Bunder Inhalt als ungefährlich eingestuft und durch die Spezialisten manuell geöffnet. In dem Karton befanden sich mehrere CD`s und ein T-Shirt.

Gegen 12.55 Uhr wurden alle Einsatzmaßnahmen der Bundespolizei aufgehoben. Über Betriebsstörungen im Bahnverkehr können von der Bundespolizei keine Auskünfte gegeben werden.

Der Besitzer (m.61) des Kartons hat sich bereits bei der Bundespolizei gemeldet; ihm wurde sein Eigentum nach entsprechender Belehrung wieder ausgehändigt. Der Mann hatte die Tasche im Zug vergessen.

Aus aktuellem Anlass richtet die Bundespolizeiinspektion Hamburg folgenden Appell an Reisende und Besucher von Bahnhöfen:

„Bitte achten Sie auf Ihr Gepäck und lassen dieses nicht unbeaufsichtigt im Bahnbereich stehen. Herrenlose Gepäckstücke führen häufig zu umfangreichen Einsatzmaßnahmen der Bundespolizei und können zu Gleissperrungen und Räumungen führen.“

Weiterlesen

Fußball

Erstmals zweite Liga: Was geht jetzt für den Hamburger SV?

Veröffentlicht

am

Quelle: Twitter

Hamburg – Am 34. Spieltag stand endlich fest, was schon lange in den Köpfen der meisten Fußballfans hätte geschehen müssen: Der Hamburger SV verabschiedete sich trotz Sieges in die 2. Bundesliga, da Wolfsburg zeitgleich das bereits abgestiegene Köln schlug. Seitdem veränderte sich viel um den Traditionsklub, vor allem auf Führungsebene.

Der 2:1 Erfolg gegen Borussia Mönchengladbach endete in Abstieg, den einige Chaoten im Volksparkstadion nicht besonders enthusiastisch aufnahmen. Rauchbomben verdunkelten die Sicht kurz vor dem Schlusspfiff und ließen Fragen hinsichtlich der Intelligenz einiger Individuen aufkommen.

Da die meisten Zuschauer sich jedoch gegen die Randalierer verbündeten, gelang wie kicker berichtete der Abschied in die 2. Bundesliga zwar reich an Nebengeräuschen, jedoch mit relativ erhobenem Kopf. Der Abstieg ist ein Thema, dass den HSV zwangsweise bereits seit einigen Saisons beschäftigt, nachdem der Absturz praktisch in der erfolgreichsten Zeit der letzten Jahrzehnte begann.

Von Alt- und Neu-Präsident Bernd Hoffmann werden oftmals die Werder-Wochen 2009 als Knackpunkt herangezogen, um den Niedergang zu erklären. Es folgten schwächere Spielzeiten, ehe es voll und ganz in den Überlebenskampf ging, den die berühmte Stadionuhr oftmals nur knapp überstand. Zwei Zittersieger in der Relegation und der Last-Minute-Treffer von Luca Waldschmidt im Mai 2018 sorgten immer wieder für die Rettung.

Der Abstieg als Chance beim ehemals stolzen Nordklub

Dennoch ist irgendwann auch einmal das Glück des Hamburger SV aufgebraucht. Er muss den Abstieg nicht nur als die Möglichkeit eines klaren Schnittes verstehen, sondern zugleich als Chance auf einen Neubeginn.

Dafür schuf der Klub mit den Entlassungen von Jens Todt und Heribert Bruchhagen bereits gegen Ende der Saison 2017/18 die Grundlage. Während also vergleichbare Traditionsvereine wie Dortmund und Schalke mit Stand vom 12. Juni bei Sportwettenseite Betway mit einer Meisterschaftschance von 8,00 respektive 26,00 eingeschätzt werden, muss der HSV alles daran setzen, möglichst schon im nächsten Sommer wieder erstklassig zu sein.

Verantwortlich sollen dafür neben dem abermals zum Präsidenten gewählten Bernd Hoffmann vor allem zwei Menschen sein, die mit unterschiedlichen Vorstellungen daherkommen, letztlich jedoch einen gemeinsamen Nenner fanden. Die Rede ist vom neuen, aus Kiel gekommenen Sportvorstand Ralf Becker, der laut Spiegel Online in seiner Position sämtliche Entscheidungsgewalt besitzt und das volle Vertrauen Hoffmanns hinter sich weiß. Er wird nach anfangs schwierig erscheinenden Gesprächen mit Bernhard Peters zusammenarbeiten. Letzterer wird sich in Zukunft hauptverantwortlich auf die eigenen Juniorenteams konzentrieren.

Konzentration auf den eigenen Unterbau

Die strategische Ausrichtung dieser Teams wurde bereits in den vergangenen vier Jahren von Peters massiv vorangetrieben und auf Augenhöhe mit den Branchenführern gebracht. Somit gelang zumindest im Unterbau das, wovon die Profis seit Jahren nur träumen können.

Quelle: Twitter

Es bleibt ein zunehmend wichtiger Ansatz für den Hamburger SV, da dieser nach dem Verpassen des abermaligen Wunders mit geringeren Mitteln auskommen und deshalb Vielverdiener von der Gehaltsliste streichen muss. Mit Christian Mathenia verließ bereits der ehemalige Stammtorwart, unter Trainer Christian Titz ins zweite Glied hinter Julian Pollersbeck verbannt, den Verein. Mit Nicolai Müller, den der HSV gerne gehalten hätte, André Hahn und Dennis Diekmeier verlassen weitere bekannte Akteure im Sommer den Klub.

Auf der Gegenseite des Transfermarktes stehen vor allem junge Spieler aus der eigenen zweiten Mannschaft sowie der U19-Auswahl. Mit Matti Steinmann und Josha Vagnoman sammelten bereits zwei dieser internen Zugänge Spielpraxis in der 1. Bundesliga. Auch die aktuellen Gerüchte auf der Experten-Website Transfermarkt ranken sich eher um junge oder zweitligaerfahrene Profis.

Fans bleiben ihrem Verein treu

Der eingeschlagene Weg ist für Hamburg alternativlos. Das Gehaltsniveau mit den gebliebenen Lewis Holtby, Aaron Hunt und Kapitän Gotoku Sakai kann nicht endlos gehen. Während des Wiederaufbaus bleiben immerhin die Fans dem Verein treu; über 19.000 von ihnen verlängerten laut eines Berichts der Welt ihre Dauerkarten. Sie können sich unter anderem auch auf das absolute Saisonhighlight freuen, wenn der FC St. Pauli erstmals seit der Saison 2010/11 wieder in einem Pflichtspiel auf den Stadtrivalen trifft.

Vor einem Jahr machten der VfB Stuttgart und Hannover 96 vor, wie man nach einem Abstieg direkt in die Top-Liga zurückkehrt und sich in dieser anschließend etabliert. Ralf Becker und seine Mitstreiter nutzen dies als Orientierungspunkt, um den HSV dorthin zurückzuführen, wo er schließlich auch ehrlich hingehört, um damit das Vertrauen der Fans und Mitglieder zurückzuzahlen. Auf diesem Weg sollen weitere Millionenspritzen von Klaus-Michael Kühne möglichst vermieden werden, um nicht in weitere Abhängigkeiten zu gelangen. Der Investor zeigte sich zuletzt am Kauf zusätzlicher Anteile interessiert. Kann der ehemalige Dino das unbeschriebene Blatt Papier 2018/19 nutzen und einen neuen Anlauf auf die Geschichtsbücher nehmen?

Weiterlesen