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Norddeutschland

Heiligenhafen: Mädchen (9) verstirbt nach Unfall

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Rettunghubschrauber im Einsatz
Symbolfoto: SL

Heiligenhafen – Am gestrigen Donnerstag (25.05.) wurde ein 9-jähriges Kind von einem vorbeifahrenden Pkw erfasst und schwer verletzt. Es verstarb am Abend in der Klinik. Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln.

Nach ersten polizeilichen Ermittlungen überquerte ein Mädchen gegen 12.20 Uhr die Straße im Steinwarder und wurde von einem vorbeifahrenden Pkw auf der gegenüberliegenden Fahrbahn erfasst und erlitt lebensgefährliche Verletzungen.

Nach der Erstversorgung wurde das Kind, welches in Begleitung der Eltern war, nach Lübeck in die Klinik geflogen. Am späten Abend wurde von dort mitgeteilt, dass das Mädchen, es stammt aus Brandenburg, verstorben ist.

Der Pkw, es handelt sich um einen blauen Chevrolet mit Hamburger Zulassung, wurde auf Anordnung der Lübecker Staatsanwaltschaft sichergestellt. Die 20-jährige Fahrerin aus Hamburg wurde vor Ort ambulant behandelt. Ein Notfallseelsorger wurde kontaktiert.

Die Ermittlung hinsichtlich des Unfallherganges und der Ursache dauern noch an.

Polizei und Feuerwehr

A20: Mann erliegt seinen schweren Brandverletzungen

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Rettungshubschrauber im Einsatz
Archivfoto: SL

Lübeck – Bereits am 12. Juni  kam es im Verlauf der BAB 20, kurz vor dem Autobahnkreuz Lübeck zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem ein Sattelzug in eine Baustellabsicherung gefahren war. Mehrere Fahrzeuge brannten vollständig aus.

Neben dem Fahrer des Sattelzuges wurde auch ein 55-jähriger Mann aus Rheine (Fahrer des Lkw mit den Gasflaschen) schwer verletzt und mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus eingeliefert.

Der 55-jährige Mann ist gestern Mittag im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen erlegen.

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Lübeck

Bodycam: Lübecker Polizisten tragen jetzt Kameras

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Ein Polizist mit einer „Bodycam“. Foto: Polizei

Lübeck – Die Landespolizei Schleswig-Holstein testet in Lübeck für ein Jahr den Einsatz von Körperkameras („Bodycams“) im Rahmen eines Pilotprojektes. Es soll geprüft werden, ob damit die anhaltend hohe Gewaltbereitschaft gegen Polizisten abnimmt.

„Es soll auch geprüft werden, inwieweit die mobile Videoüberwachung als Mittel der visuellen Beweissicherung geeignet ist“, sagt Polizeisprecher Stefan Muhtz.

Das soll mit „Bodycams“ erreicht werden:

Bürger vor Repressalien durch Polizisten schützen und diese wiederum vor ungerechtfertigter Strafverfolgung. Außerdem erhofft sich die Polizeiführung durch die Technik, die Aufklärung von Straftaten deutlich erleichtern zu können.

Das zweite Polizeirevier Lübeck ist eine von drei Dienststellen der Landespolizei, bei denen die Bodycams im Streifendienst zum Einsatz kommen werden. „Unter anderem bei Kontrollsituationen, bei denen mit einer Gefährdung der Polizeikräfte oder unbeteiligter Dritter zu rechnen ist, wird die Kamera eingesetzt“, so Stefan Muhtz.

Polizeidirektor hofft auf Abschreckung

„Ich erhoffe mir davon Abschreckungseffekte sowie verbesserte Möglichkeiten zur Strafverfolgung bei Gewalttaten gegen Polizeivollzugsbeamtinnen und -beamte.“

Der leitende Polizeidirektor Norbert Trabs sieht den Einsatz der Bodycams positiv und als Sicherheitsgewinn für Polizisten: „Ich erhoffe mir davon Abschreckungseffekte sowie verbesserte Möglichkeiten zur Strafverfolgung bei Gewalttaten gegen Polizeivollzugsbeamtinnen und -beamte.“

Gewalt gegen Polizisten auf hohem Niveau

Laut dem Polizeidirektor ist die Zahl der Übergriffe auf Polizisten in Lübeck seit Jahren konstant auf einem hohen Niveau.

Alleine 2017 wurden 103 Kolleginnen und Kollegen bei der Ausübung ihres Dienstes verletzt. „Die Verhinderung dieser Taten ist eines meiner vordringlichen Ziele. In diesem Zusammenhang möchte ich wissen, welche weiteren Möglichkeiten es gibt, diese Situation zu verbessern“, sagt Norbert Trabs.

Daher wurde eine wissenschaftliche Untersuchung initiiert, die sich mit den Ursachen der Gewalt gegen Polizeibeamte in Lübeck befasst. Mit den Ergebnissen rechnet Trabs im Frühjahr 2019.

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Familie und Freizeit

Bargteheider „All inklusiv Crew“ zum Baltic Sea Circle gestartet

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Bereit zum Start die Bargteheider „All Inklusiv Crew“
Foto: tohus GmbH/hfr

Bargteheide – Der 26 Jahre alte VW Bus ist fertig umgebaut und rollt nun über Europas Straßen.   Am 16. Juni startete das inklusive Projekt „All inklusiv Crew“ aus Bargteheide mit mehr als 250 anderen Teams zum Baltic Sea Circle

Sonnabend, 11.00 Uhr auf einem Parkplatz neben dem Hamburger Fischmarkt: mehr als 250 Teams aus ganz Europa und zahlreiche Neugierige schlendern über die Betonfläche, fachsimpeln über ihre Autos oder organisieren per Smartphone noch die letzten zu erledigenden Dinge. Wie Stefanie Dieck am roten Tour-Bus der Bargteheider „All inklusiv Crew“. Sie ist am frühen Morgen mit Ihrem Hund noch Gassi gegangen. Während der Tour bleibt er bei Freunden und die benötigen noch einige Ratschläge, glaubt sie.

Neben ihr steht Dennis Asaev: „Meine Stimmung ist perfekt, aber ich bin so aufgeregt, dass ich an die Fahrt noch gar nicht denke.“ Michael Glitza ist da schon ein wenig weiter: „Ich spüre ein angenehmes Kribbeln im Bauch und gehe davon aus, das wir alles gut schaffen können.“

Entspannt zeigt sich auch Krischan Sester-Stehn. Als ehemaliger Fernfahrer hat er es schon bis zum Polarkreis geschafft und will mit dem Baltic Sea Circle (BSC) die große Runde um die Ostsee jetzt vollenden und dabei Landschaft gucken und Leute kennenlernen.

Die größte Herausforderung, so Jörn Brücken und Fabian Josten von der tohus gGmbH, wird die große Enge sein, sechs Menschen in einem Bus. Immerhin: Jedem steht für die Schlafenszeit ein eigenes Zelt zur Verfügung und in dieser Zeit hat jeder seine Ruhe und muss selbst sehen, wie er mit der Mitternachtssonne oder anderen Widrigkeiten fertig wird.

Ab 12 Uhr sind die sechs aus Klienten, interessierten Bargteheider Mitbürgern und Sozialarbeitern bestehenden Mitglieder der besonderen „All inklusiv Crew“ mit der Startnummer 29 dann unterwegs: Vom Fischmarkt 7500 Kilometer durch zehn Länder über die Lofoten, das Nordkap, Murmansk, St. Petersburg, Kaliningrad und wieder zurück nach Hamburg. Am 1. Juli muss das Ziel mit dem 26 Jahre alten VW-Bus T4 erreicht sein.

Ein anderer Teil der Crew bleibt zu Hause und dokumentiert das ferne Geschehen in sozialen Medien und auf einer Homepage. 

Auf eines sind sie alle Beteiligten schon jetzt stolz: Den schon aussortierten Bus so fit gemacht zu haben, dass die Reise beginnen kann.

 

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