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Ahrensburger Musiknacht: Blues, Rock und ein Nachwuchsstar

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Ahrensburg – Man war ein wenig aufgeregt in der HaSpa in Ahrensburg, obwohl man durchaus mittlerweile auf einige Jahre Konzerterfahrung zurückschauen kann. “Konzerterfahrung in einer Sparkasse?”, mag sich mancher Leser verwundert fragen. Doch genau diese Formulierung ist richtig. Denn schon seit vielen Jahren nimmt die HasPa in der Schlossstadt an der “Musiknacht” von Felizitas Thuneke teil. Und das Konzept dieser Veranstaltung ist es, dass Konzert an ungewöhnlichen Spielorten wie Banken, Frisören, Supermärkten oder auch mal im Seniorenwohnanlangen oder Bettenläden stattfinden.

Trotzdem war die Anspannung in der HaSpa ein wenig höher als sonst. Denn dieses Mal war mit Alica Merton ein aufstrebender Star mit Weltruf angekündigt. Die junge Deutsch-Irin, die in Kanada aufgewachsen ist, hat gerade mit “No roots” einen echten Hit im Gepäck, der auch der Song der neuen “Vodafone” Kampagne ist. Und so drängelten sich auffällig viele Teenies in den Bankräumen. Merton überzeugte mit ihrem Auftritt und wurde ihrer Rolle als heimlicher Headliner gerecht. 

Merton überzeugte mit eigenständigem Indie-Electro-Pop, der musikalisch aus dem erneut eher Blues, Folk und Rocklastigem Programm deutlich herausstach.

Die Dichte bekannte – und zumeist im Gegensatz zu Merton sehr erfahrener – Musiker war noch höher als sonst schon. Gottfried Böttger, Abi Wallenstein oder auch Inga Rumpf sind seit Jahrzehnten erfolgreich national und international unterwegs. Auch die deutschen Rockmusiklegenden von “Lake” waren dieses Mal dabei. Reinhold Beckmann bewies erneut im Holzland Wulf, dass er durchaus nicht nur als Moderator überzeugen kann. Aus Stormarn waren Musiker wie Moritz Ley, Tramper oder auch die Superkerle mit dabei.

Neu war es, dass auch aus den Ahrensburger Partnerstädten Musiker anreisten. Für Verwirrung sorgte es dass ausgerechnet die Schülerbands aus Espluges (Spanien) als einzige Auftretende keine Genehmigung für Fotos vom Auftritt gaben, weshalb wir diesen Auftritt und die Band hier nicht im Bild zeigen können – Schade. 

Sehr überzeugend war die Gesangsgruppe “Viva la musica” aus Viljandi (Estland), die einen großartigen Auftritt absolvierten, obwohl es bei der Anreise per Flugzeug wegen des Gewitters am Freitag größere Probleme gab und die jungen Musiker reichlich übermüdet waren. Davon war gesanglich aber nichts zu merken.

Nach diesem erneuten Erfolg mit ca. 1800 Besuchern dürfte der zwölften Ausgabe im nächsten Jahr wenig bis nichts im Wege stehen. Es wäre Ahrensburg und der Kulturszene in Stormarn zu wünschen. 

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2. Bargteheider Kulturpicknick mit “Wort für Wort”

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Foto: Jan Roßmanek/hfr

Bargteheide – Der Bargteheider Poetry Slam “Wort für Wort” ist nach der Corona-Pause zurück. Nach einem halben Jahr Pause erklimmen am 12. September wieder Poetinnen und Poeten die Bühne um mit ihren selbstgeschriebenen Texten gegeneinander anzutreten, diesmal zum ersten Mal unter freiem Himmel.

Der Dichterwettstreit feiert sein Comeback mit einem Open Air Slam auf der Kircheninsel. Alles unter Einhaltung der Hygieneauflagen und mit genügend Abstand.

Die Organisatoren Lennart Hamann und Hannes Maaß haben in Zusammenarbeit mit dem Bargteheider Pastor Jan Roßmanek, dem Kulturpicknick Bargteheide und der Kirchengemeinde wieder vier der besten SlammerInnen des Landes eingeladen, die sich nur an drei einfache Regeln halten müssen: Die Texte müssen selbst geschrieben sein, kommen ohne Hilfsmittel aus und dürfen ein Zeitlimit von 6 Minuten nicht überschreiten. Ansonsten ist alles erlaubt.

Kulturpicknick Foto: Jan Roßmanek/hfr

Ob witzig, ernst, albern oder traurig, ob Kurzgeschichte oder Gedicht. Am Ende entscheidet das Publikum wer den Sieg und die Trophäe davonträgt. Abwechslungsreich und unterhaltsam, spannend und idyllisch wird es am 12 September zugehen.

Der Eintritt ist frei, es heißt aber: Wer zuerst kommt mahlt zuerst, denn die Kircheninsel hat unter den einzuhaltenden Auflagen ein BesucherInnen Limit von 150 Personen. Stühle sind nicht vorgesehen, können aber für ältere Gäste, die nicht auf dem Boden sitzen können bereitgestellt werden.

Auch der gewohnte Getränkeverkauf wird nicht stattfinden. Es empfiehlt sich also, eine Picknick-Decke, Getränke und eure Liebsten einzupacken.

Da die Veranstaltungsbranche seit März einen kompletten Shutdown erlebt, bitten wir bei der Veranstaltung um Spenden für die Veranstalter und die Auftretenden.

Am Einlass werden die Kontaktdaten der Gäste abgefragt. Abseits der Plätze, auf den Toiletten, sowie am Einlass ist ein Mund-Nasenschutz zu tragen. “Bei Symptomen von Covid-19 bzw. bei einem kürzlichen Aufenthalt in einem der Risikogebiete bitten wir euch, Zuhause zu bleiben”, so die Veranstalter.

Einlass: 17 Uhr

Beginn: 18 Uhr

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Bad Oldesloe

“Bleib zuhause – Sause” – Livestream als “Tele-Party”

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Jelle Stoltenberg und Julian Kott vor dem Inihaus Foto: SL

Bad Oldesloe – Am 25. Juli kehrt Musik ins oder besser vor das Bad Oldesloer Inihaus zurück. Noch gibt es keine Livekonzerte mit Publikum doch ab 17:30 Uhr laden Julian Kott und Jelle Stoltenberg zur “Tele-Party”.

Seit Monaten gibt es quasi kein richtiges Kulturleben und keine Konzerte einer sonst so lebendigen lokalen und regionalen Musikszene mehr. Die beiden Initiatoren der “Tele-Party” wollen dem entgegenwirken.

Schon viele Wochen planen sie daher an einem besonderen Stream-Format, das am 25. Juli, vor dem Inihaus stattfindet. Anders als bei anderen Streams werden hier vor allem semiprofessionelle Musiker aus der Region zu sehen sein und die Genres sind breit gestreut.

So gibt es akustische Musik mit dem bekannten Oldesloer Trio “irgendwiehörbar” als Auftakt ab 17:30 Uhr.

Auch Jon McKillin sorgt für akustische Klänge. Dazu kommt Hip-Hop unter anderem mit Sambosen, „Shaggie Sween“ und Frank Walter P.

“Schlagerbernd” moderiert und tritt natürlich auch selbst auf. Für Stoltenberg und Kott ist es ihre Streamingpremiere. Sie hoffen auf viele Zuschauer. Die Vorbereitungen seien umfangreich gewesen und vor allem das Suchen nach der passenden Location schwieriger als zunächst gedacht. Doch nun hat man den perfekten Ort gefunden. Zusätzlich werden – quasi als lebendige Kulisse – Grafitti-Künstler zu sehen sein.

Während des Konzerts kann gespendet werden, um die Produktionskosten wieder einzufahren. Überschüsse werden an kulturelle Zwecke gespendet.

Das Konzert wird live auf Twitch übertragen (www.twitch.tv/inihaus) . Anschließend sollen die Auftritte auch bei Youtube verfügbar sein. Los geht es live am 25. Juli um 17.30 Uhr.

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Kreis Steinburg

Wacken-Festival kündigt Metal-Online-Festival “Wacken world wide” an

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Wacken – Auch das weltgrößte Heavy Metal Festival “Wacken” im gleichnamigen Ort in Schleswig-Holstein fällt in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie ins Wasser.

In den vergangenen Wochen hat sich das Wacken-Team daher ein neues Format überlegt: ein online-Metal-Festival.

Gemeinsam mit der Telekom als Partner möchte man dieses mit “innovativen Digitalbühnen” in die ganze Welt übertragen.

Eine entsprechende Homepage wurde gelauncht.

Versprochen werden exklusive, gestreamte Konzerte bekannter Metal-Combos. Diese sollen auf der Homepage aber auch auf der Website und in der App von MagentaMusik 360 und MagentaTV zwischen dem 29. Juli und 1. August zu erleben sein.

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